#40 Hilfe zur Selbsthilfe und Demokratie: Wer setzt hier den Rahmen?
Shownotes
Was hält eine Gesellschaft zusammen, wenn die Strukturen dafür wegbrechen? In dieser Folge ist Natalie Schröder zu Gast: stellvertretende Geschäftsführerin und Verbandsentwicklerin beim AWO-Kreisverband Kleve. Wir sprechen über Hilfe zur Selbsthilfe als Leitsatz in der Erziehung, in der sozialen Arbeit und in der Führung – und darüber, was es heißt, diese Arbeit in einem politischen Klima zu machen, in dem sie infrage gestellt wird.
Wir sprechen über die Grenze zwischen Unterstützung und Übergriffigkeit, über einen Verband, der vor einigen Jahrzenten von den Nationalsozialisten verboten wurde, über Kolleg*innen, die für ihre Arbeit öffentlich diffamiert werden, über Abhängigkeit von öffentlichen Mitteln – und über die Frage, welche demokratische Grundstrukturen aktuell gefährdet sind.
Im spielerischen Element dieser Folge:
spielen wir in zwei Runden mit zwei identischen Sets Klemmbausteinen und sollen Begriffe nachbauen, einmal allein, damit die andere Person rät, das andere Mal in Anleitung der anderen Person.
Wo du es einsetzen kannst:
in der Führungskräfteentwicklung, Einarbeitung, im Mentoring, in der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt, in pädagogischen, pflegerischen und beratenden Teams, in Inklusionsworkshops, Retros, …
Wofür das spielerische Element gut ist: Aufzeigen der Trennung von Anleiten und Machen, Sichtbarmachung von Zielunklarheiten und produktiven Regelbrüchen, Offenlegung von Annahmen über Bewertungsmaßstäbe, Gesprächsanlass über körperliche Realitäten ohne Erklärungsbedarf, lädt ein zum Hinterfragen, …
Wie du es abwandeln kannst:
Begriffe an die Gruppe anpassen, Ziele benennen lassen und die Anleitung vergleichen, Nachfragen nur in einer Runde zulassen, Bewertungsgrundlagen festlegen, gemeinsames Bauen ermöglichen, Handführung austesten, digital adaptieren, …
Diese Folge ist für dich, wenn du …
erfahren möchtest wie für die Demokratie einstehen aussehen kann dich fragst, wo Unterstützung aufhört und Übergriffigkeit anfängt
Aufgaben manchmal lieber selbst erledigst, weil Anleiten in dem Moment länger dauert und eine Alternative suchst
wissen willst, was passiert, wenn soziale Träger wegbrechen
ein spielerisches Tool suchst, das Annahmen über Anleitung und Bewertung offenlegt
Und du?
Wann hast du zuletzt etwas für jemanden erledigt, das die Person selbst hätte tun können? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.
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E-Mail: Natalie.Schroeder@awo-kreiskleve.de Website: https://awo-kreiskleve.de
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Mit uns könnt ihr euch hier vernetzen: Geli: https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/ Timothy: https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/
Transkript anzeigen
00:00:00: Mehr Menschlichkeit im Business.
00:00:02: Bei Themen rund um
00:00:03: New Work,
00:00:04: New Learning
00:00:05: und Diversity
00:00:07: mit G-Device und
00:00:08: Timothy Tasch.
00:00:09: Willkommen bei Taschenweißheiten.
00:00:11: Moi!
00:00:12: Heute ist Nathalie da.
00:00:14: wir kennen uns noch gar nicht aber ihr zwei kennt all.
00:00:16: Oh das stimmt.
00:00:17: Wir kennen uns sehr gut.
00:00:18: Wir haben uns aber auch ganz schön lange nicht gesehen dass es super schön dich heute hier zu sehen.
00:00:23: Danke für die Einladung.
00:00:24: ich bin ganz gespannt.
00:00:26: Worüber sprechen wir denn heute?
00:00:27: Wir haben mehrere Motive für heute, wo wir entlang kommen können und sollten.
00:00:32: Ein Motiv was dir ja in deiner Arbeit darfst du jetzt selber gleich erzählen, was genau deine Arbeit ist... ...ist ja das Konzept Hilfe zur Selbsthilfe.
00:00:40: Da kann ich andocken, ist gut!
00:00:41: Und was ich glaube noch hinzufügen würde auf persönlicher und professioneller Übende, ist das Thema Demokratie oder?
00:00:48: Gerne!
00:00:49: Always!
00:00:51: Hilfe zur selbsthilfen, wie tangiert dich
00:00:54: das?!
00:00:54: In vielerlei Hinsicht, erstmal habe ich das glaube ich als Mutter schon in der Erziehung meiner Kinder.
00:01:00: Als meine Devise gehabt erziehe die Kinder so dass sie sich selber helfen können also von Anfang an egal ob es um also alltägliche Situationen geht oder nachher kompliziertere Entscheidungen zu fällen.
00:01:14: Also von daher das war da schon...also das hab' ich da so gelernt Im Muttersein.
00:01:19: Als ich dann bei der AWO angefangen habe, also Arbeiterwohlfahrt in Klebe, hab' ich halt die Werte und Leitsätze der AWOs natürlich verinnerlichen müssen und das auch gerne getan.
00:01:30: und da ist halt Hilfe zur Selbsthilfe der Leitsatz schlechthin eigentlich im Sinne von Wie bieten wir Hilfe an für Menschen?
00:01:38: Nämlich auch dahingehend, dass man sagt, okay, wir helfen und beraten Menschen.
00:01:42: Dass sie sich wieder selber im ihrem Leben zurechtfinden.
00:01:45: Später kamen dann aber auch für mich die Erkenntnis, dass das eigentlich ein prima Leitsatz ist um zu führen beziehungsweise auch halt so.
00:01:53: eine Organisation sollte eigentlich auch Hilfe zur Selbsthilfe praktizieren.
00:01:57: Und das fand ich ganz charmanten Gedanken weil ich natürlich ganz viele pädagogische Mitarbeiterinnen habe die Hilfe zur Selbsthilfe als Grundlage ihrer Arbeit mit den Klientinnen oder Kunden, Kinder und Eltern kennen.
00:02:11: Aber das gar nicht unbedingt auf ihre eigene Arbeit und unsere Zusammenarbeit bezogen haben.
00:02:16: Und ich fand es charmant an dem Gedanken dass ich da aber einen Anknüpfpunkt habe der ziemlich Kurzer, also ohne Umweg ein Konzept nutzt.
00:02:24: Was meine Mitarbeiterinnen und Kollegen kennen uns halt einfach in einem anderen Setting verwendet.
00:02:30: In
00:02:30: welche Rolle bist du denn bei der AWO?
00:02:32: Also ich habe vor zehn Jahren nach diesem Studium was wir zusammen
00:02:34: gemacht haben.
00:02:35: Ich hab meine Bachelorarbeit dort geschrieben und hab dann da die Stelle der Verbandsentwicklerin bekommen.
00:02:41: Und außerdem nahm, wusstest du eigentlich auch keiner genau was das ist?
00:02:46: Also
00:02:46: ich habe da selber angefangen und halt auch diese Stellenbeschreibung selber geschrieben.
00:02:51: Es gab halt eine Idee von Da muss jemand kommen, der diesen Verband, dieser Organisation sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich entwickelt.
00:03:02: also damit habe ich angefangen Inzwischen der vertreten Geschäftsführerin.
00:03:09: Trotzdem auch immer noch Verbandsentwicklerin hab in den letzten Jahren, das erklärt vielleicht eher so was ist meine Arbeit?
00:03:16: dazu beigetragen halt neue Projekte und Einrichtungen zu starten.
00:03:20: also angefangen von der Idee über einen Förderantrag über Leute suchen wen brauchen wir?
00:03:27: ich habe aber auch genauso mit daran gearbeitet Einrichtung wiederzuschließen.
00:03:30: Also auch das ist Entwicklung.
00:03:33: Es geht halt immerhin alle möglichen Richtungen, in die man vielleicht auch gar nicht gerade denkt.
00:03:38: Kannst du kurz vielleicht nur für die, die vielleicht gar nicht wissen worüber wir sprechen?
00:03:41: Wenn wir Abo sagen erklären was genau ihr meint.
00:03:44: Genau also erst mal muss ich vorwegstellen wenn wir Avo sagen... Also wenn ich hier heute Abo sage dann spreche ich vom Abo-Kreisverband Kleewürft weil die Abo oder so die Arbeiterwohlfahrt in Deutschland ist halt ein Wohlfahrtsverband Und wir sind halt völlig unabhängig in unseren Gliederungen organisiert.
00:04:03: Das heißt, also der Abo-Kreisverband Klebe ist so wie er ist und wir haben – sind sehr frei!
00:04:08: Also wir sind finanziell unabhänglich.
00:04:10: Wir sind frei von uns kontrolliert.
00:04:12: in dem Sinne keiner was ich jetzt erzähle kann in anderen Abo Gliederung völlig anders sein außer natürlich unsere grundlegenden Werte die wir teilen, die uns vereinen unter denen alles stattfindet.
00:04:25: Wir haben im Kreis Klebe nicht nur Beratung, wir haben insgesamt im Moment fünfhundertvierzig Mitarbeiterinnen und wir haben halt einen großen Bereich Schulbetreuung.
00:04:36: Also Ganztags-Betreuung, E-Hilfe also Integrationshilfe an Schulen.
00:04:42: Wir haben Kitas, wir das Frauenhaus im Kreisklebe.
00:04:46: Von daher ist es super vielfältig!
00:04:48: Das macht es total... Anspruchsvoll, aber natürlich auch interessant.
00:04:53: Aber er fordert eben so eine Stelle wie eine Verbandsentwicklung.
00:04:56: Wir sind keine Firma die vorne einen Eingang hat und hinten einen Ausgang also wo halt alle Mitarbeitenden zur gleichen Zeit überhaupt anwesend sind.
00:05:07: damit fängt es schon an.
00:05:08: wir sind über den ganzen Kreis Klebe verteilt.
00:05:10: der ist für den der das nicht kennt groß.
00:05:13: also man fährt anderthalb Stunden von Norden des Kreises bis zum Süden Super ländlich, spielt auch immer eine große Rolle.
00:05:21: Das macht halt viel Arbeit an Kommunikationswegen aus zum Beispiel und Organisationen um überhaupt ein wir sind Abo-Gefühl hinzubekommen.
00:05:33: Ja, ein Biergefühl bei so vielen unterschiedlichen Zettigkeitsschwerpunkten.
00:05:37: Und du meintest dass das was geteilt ist?
00:05:41: So über AWO-Standorte hinweg, über verschiedene Verbandsstrukturen.
00:05:46: Ihr seid da insgesamt einen Träger und dann die verschiedenen Einrichtungen an verschiedenen Orten, das euch die Werte verbinden.
00:05:57: Das heißt, das ist etwas was du mitgeprägt hast oder was vorgegeben ist.
00:06:01: Wie kann ich mir das vorstellen?
00:06:03: Also die AARU wurde gegründet, von Mario Hartz also schon alt war auch zwischendurch verboten.
00:06:11: Die Nationalsozialisten haben hier AARO verboten.
00:06:15: dann haben sie damals im Einsatz befindlichen dem Untergrund weiter gearbeitet.
00:06:21: da gibt es auch ganz wenig interessiert.
00:06:24: tatsächlich Ein paar historische Aufzeichnungen, also Erzählungen auch von wie das damals passiert ist.
00:06:32: Das ist einmal so eine... Das ist irgendwie in unserer DNA.
00:06:35: Also das ist gerade aktuell relevant wenn wir spät über Demokratie und darüber wie wichtig... Wir waren halt einfach mal verboten ja?
00:06:43: Diese Narbe haben wir!
00:06:48: Damals wie heute prägen uns halt die grundlegenden Werte Solidarität, Freiheit, Scholeranz, Gleichheit und Gerechtigkeit.
00:06:57: Und unter diesen fünf Werten versuchen wir einfach zu arbeiten.
00:07:02: genauso wie Eingangshilfe zur Selbsthilfe als Leitsatz fungiert sind diese sind das aber immer so die Werte wo wir halt auch unsere Entscheidung dran messen.
00:07:11: Diese
00:07:11: Werte die für euch als Grund gerüst und Leitprinzipien vorhanden sind.
00:07:17: Die sind also schon sehr alt und haben sich auch gar nicht mehr verändert seit ihr?
00:07:22: Nee, die haben sich nicht verändert und ich muss auch leider sagen sie brauchen sich überhaupt nichts zu fangen an weil wir sind nach wie vor so aktuell.
00:07:30: also wenn ich mir die Alten Schriften von nineteen neunzehn angucke also was die gründe waren für mario hat sie aber zu gründen dann kann ich das exakt heute so unterschreiben wir haben uns da leider und es ist natürlich ein bisschen traurig wenn man so bei seine eigene arbeit redet.
00:07:47: ja weil eigentlich sollten wir sollte er das ziel sein dass es sich besser wird.
00:07:52: Aber die Inhalte, die Gründe und die Ursachen sind halt immer noch da.
00:07:57: Und ich
00:07:58: habe
00:07:59: mittlerweile einen Punkt, der sich denke so mein Gott wie wo wären wir wenn wer nicht da wäre?
00:08:03: Ja dazu kommt halt das ist vielleicht auch noch das Besondere an der Arbeiterwohlfahrt insgesamt dass wir halt ein Verein sind.
00:08:09: ja also wir sind halt.
00:08:11: Wir haben Mitglieder, die das Aufsichtsgremium wählen.
00:08:15: Also wir haben einen ehrenamtlichen Vorstand bei uns im Kreis Klebe noch.
00:08:18: Wir haben halt dadurch diese hauptamtliche Schiene, die ich eben so schon angerissen habe... Die ehrenamtliche Schienen, die wir natürlich auch aus unserem Verständnis raus sehr fördern.
00:08:29: also wir halten Ehrenamt für eine demokratische Gesellschaft unerlässlich Und wir haben halt diese Mitgliedschaft, die rein formal die Bekenntnis zu unseren Werten darstellt.
00:08:41: Alle drei müssen irgendwie auch bedient werden.
00:08:44: Also irgendwie muss man ja Menschen finden und Menschen aktivieren.
00:08:49: Ich meine beim Hauptamt ist das relativ simpel.
00:08:51: Das kennt ihr.
00:08:52: dann macht mal eine Stellenausschreibung und wenn man Glück hat meldet sich jemand!
00:08:56: um das jetzt mal flach auszudrücken, aber im Bereich Engagementförderung oder Mitgliederwerbung ist es natürlich unglaublich schwierig.
00:09:03: Insbesondere mittlerweile heutzutage muss man einfach mal zu sagen.
00:09:07: Das heißt auch da ist es schwierig zu sagen hey das sind unsere Werte bitte vertritt die weil da ist ja kein Vertrag unterschrieben.
00:09:14: Das kann man nicht mit Konsequenzen... Ja
00:09:17: also es ist auch leider so dass diese Werte alleine den Leuten nicht mehr reichen.
00:09:24: Die Bekenntnis zu den Werten alleine führt noch nicht dazu, dass jemand sagt finde ich gut werde ich mitglied unterstütze ich mit zwei Euro fünfzig im Monat ist tatsächlich unser Beitrag.
00:09:36: Es geht auch mehr.
00:09:37: es geht
00:09:38: auch oder sagt halt okay finde ich Gut Ich mache was sehr sich beschwende meine Zeit und unterstützt euch irgendwie genau.
00:09:47: wir haben nämlich auch ein Familienbildungswerk mit denen wir halt auch Veranstaltungen anbieten Familienbildung im Großen, aber halt auch natürlich in Veranstaltungen die unsere Werte und unsere Ansicht und Wünsche für die Gesellschaft fördern.
00:10:02: Ja oder halt.
00:10:05: und da merke ich schon dass wir zwar thematisch dann Leute erreichen, die aber trotzdem nicht unbedingt dann gleichzeitig dann auch bereit sind diese Verbindung einzugehen.
00:10:15: also das scheint nochmal so eine Hürde zu sein heutzutage wirklich sozusagen ja Beobachten wir ja nicht alleine.
00:10:22: Also da gibt es genug Studien mittlerweile, die das auch bestätigen und die politischen Parteien zum Beispiel können da auch ein Liedchen von singen.
00:10:29: Ja also dieses Bekenntnis wirklich... Ich stehe jetzt zu einer Position und bekenne mich dazu dass eigentlich Menschen im Moment etwas weit weg.
00:10:40: Und ihr war als Vereinsstruktur?
00:10:44: Also gerade in dem aktuellen politischen System Deswegen Demokratie als Thema relevant und wichtig.
00:10:51: Also ich merke schon, dass ich von Hölze noch stark hierher so viele Fragen habe.
00:10:57: Wie sehr seid ihr abhängig davon wie die politische Lage gerade ist?
00:11:01: Das würde ich jetzt gerne persönlich beantworten weil das halt wirklich für mich... Ich hab vorhin schon von der Geschichte der AWO erzählt.
00:11:08: Das ist natürlich erstmal von mir jetzt losgelöst dass uns durchaus bewusst ist.
00:11:12: Und ich halt auch in der Vergangenheit, da ich ja auch sozialpolitisch aktiv bin und die für die AWO in Gremien sitze, mir ist durchaus bewusst das aktuell Angebote von uns infrage gestellt werden, dass Gelder gekürzt werden sollen, dass z.B.
00:11:29: Anträge beim Landtag in Düsseldorf eingegangen sind von Parteien, die unsere Arbeit schon jetzt – auch schon vor sechs Jahren oder acht Jahren – Unterwandern oder Bremsen, Projekte die Mädchen fördern, streichen.
00:11:43: Die ganzen Migrationsangebote streichen, Beratungsangebotes streichen zu Thema Frauenhäuser.
00:11:48: das sollen die Leute zu Hause klären.
00:11:50: ja also diese Ganzen wird in Frage gestellt und das meint ich eingangs mit persönlich.
00:11:54: Also Ich habe Sorge um unsere Struktur als Verband, um unsere Existenz so wie wir sie kennen Und ganz persönlich hab' ich natürlich auch Angst um einfach mal einen Arbeitsplatz.
00:12:06: Das ist so.
00:12:07: Dann den schon mal zwischendurch den Gedanken, werde ich vielleicht in fünf Jahren auch im Untergrund arbeiten?
00:12:14: Und das hört sich schon schräg an wenn ich das so sage.
00:12:16: aber es muss mir leider gestattet sein dass ich diesen Gedanken manchmal habe.
00:12:21: ja also weil wir haben's halt einfach auch schon erlebt die tendenzen nicht im moment beobachte lassen mich da ein schlimmes Befürchten.
00:12:29: Okay, da kriege ich direkt Gänsehaut.
00:12:32: Das hat natürlich eine gesellschaftliche Relevanz auch.
00:12:35: Also ihr macht ja unfassbar wichtige Arbeit für das das Gesellschaftsstruktur funktionieren kann.
00:12:41: Das ist nicht nur auf individueller Ebene, gerade wenn du sagst Familienberatung oder Familienbildung oder diesbezüglich auch Unterstützung innerhalb sei es jetzt Schwangerschaftsberatungen und und und... Wirkt erst mal so, als wäre es individuell.
00:12:57: Aber das hat eine gesellschaftliche Konsequenz und hat auch Auswirkungen auf beispielsweise Sozialbeiträge, wie gesundheitskassenstrukturiert sind, welche Arten von Institutionen es überhaupt gibt?
00:13:11: Gibt es Kita-Plätze oder schulplätze?
00:13:14: Und wie ist das pädagogische Konzept dahinter?
00:13:17: Also die Auswirkung sind ja enorm!
00:13:19: Korrekt.
00:13:20: Das ist völlig korrekt.
00:13:22: Woüber ich gerade nachgedacht habe und ich war dir super dankbar, dass du das gerade aufgemacht hast.
00:13:26: Das war mir nämlich gar nicht klar.
00:13:27: Neben den, ich nenne es jetzt mal fest Angestellten wie viele Ehrenamtlerinnen und Mitglieder die sicherlich sicher auch die gleiche Frage stellen.
00:13:35: Das heißt, das betrifft ja dann nicht nur die fest angestellte, die dann arbeiten sondern UnterstützerInnen, die da mit im Boot sind und was das eben für ehrenamt bedeutet Also auch Menschen, sich künftig überhaupt dann noch trauen beispielsweise bestimmte Dinge zu unterstützen in einem politischen Klima.
00:13:50: Wo man weiß das kann mir jetzt negativ ausgelegt werden oder ich kann sanktioniert werden ohne dass ich einen Arbeitsvertrag unterschrieben habe quasi.
00:13:57: Ja
00:13:57: aber das finde ich gerade ein spannender Gedanken.
00:13:59: Gerade unter demokratischen Aspekten.
00:14:01: also wir zwei haben zusammen dieses
00:14:05: Diskurswechselprogramm
00:14:06: und ich hab' auch bei verschiedenen anderen Verbänden die wirklich den Rechtsdruck anders spüren.
00:14:13: Wenn beispielsweise ein Emblem vom Arbeitgeber irgendwo sichtbar ist und die Menschen gehen einkaufen, wie viele Anfeindungen von rechts die Menschen erfahren und sich auch deswegen überlegen, zeige ich das spreche ich drüber?
00:14:30: Ich muss darüber sprechen damit ich Zustimmung erhalte und weitere Unterstützung im Sinne von Ehrenamt oder eben auch Akzeptanz in Gesellschaftsstrukturen.
00:14:40: Aber inwiefern bringe ich mich selber auch in Gefahr, in manchen Regionen.
00:14:43: Es ist vorhin schon angesprochen eine ländliche Region das macht einen Unterschied zur städtischen Struktur Auch im Sinne von Anfeindungen von rechts.
00:14:53: Da sind wir jetzt einfach sehr anders involviert als externe Die eben unterstützen.
00:14:57: so wie kann ich denn konstruktiv damit umgehen?
00:15:00: Auch im sinne von Wir bleiben da in Beziehung selbst wenn wir jetzt gerade politisch eine andere Haltung haben.
00:15:07: Ich muss sagen, wenn ich mich mit Kollegen bundesweit Kolleginnen austausche, stelle ich fest wir leben tatsächlich im Kreis Kleve noch im Bullerbü.
00:15:18: Aber es reicht mir schon!
00:15:19: Wenn ich dann Kolleginnen zum Beispiel aus Thüringen höre die berichten... Dann bin ich einfach nur noch entsetzt und empört dass das eigentlich überhaupt gar keiner mitbekommt.
00:15:29: Dass da also wirklich Kolleginnen die wirklich dieselben Aufgaben haben wie ich die in Kleve habe Oder wie Kolleginnen von mir, die in Klebe haben wirklich auf der Homepage der AfD mit Foto und Namen gezeigt werden.
00:15:44: Und diffamiert werden ja für Era.
00:15:47: Das ist schon eine Ebene wo ich deswegen habe das Wort Empörung Also vielmehr kann ich da auch gar nicht fühlen als Empörung, weil das einfach so
00:15:56: irre ist.
00:15:57: Ich bin auch schockiert dass es richtig erlaubt ist.
00:16:00: Ja also es ist tatsächlich nicht zu ahnden.
00:16:02: ein Beispiel dann hatten wir kürzlich noch eine bundesweite digitale Veranstaltung zum Thema Social Media Anfeindungen auch ein Thema was natürlich auch die Arbe nicht alleine betrifft.
00:16:13: und wie will damit umgehen?
00:16:15: Und da muss ich sagen auch da sind wir bisher Zum Glück noch ganz gut weggekommen, aber das gibt es halt und sowas lämt uns.
00:16:23: Wir haben kaum Ressourcen wir arbeiten alle irgendwie gerade so mit dem was wir haben versuchen die Hilfen zu stellen die gebraucht werden.
00:16:32: Wir haben eigentlich gar nicht die Kapazitäten von Lust dazu.
00:16:36: Kann ich gar nicht sprechen, noch Demokratie zu verteidigen?
00:16:39: Das ist aber gerade im Moment der Fall und das macht ja auch was mit einem.
00:16:44: Es macht auch etwas mit einem wenn man rechtfertigen muss dass man einen sozialen Beruf Also sozialen Beitrag leistet.
00:16:52: Das sollte eigentlich die Grundlage unserer Gesellschaftsstruktur und des Zusammenlebens sein.
00:16:57: Als du gerade Verteidigung oder Verteiligen gesagt hast, hat dich gerade so spontan den Gedanken wow wo sind wir hin gekommen?
00:17:03: Und dass wir davon sprechen was wir hier eigentlich gerade verteidigen müssen...
00:17:08: Ich hatte kürzlich ein Interview zu einer Studie.
00:17:12: ich weiß jetzt grade nicht mehr ich glaube das Deutsche Route Kreuz hatte die in Auftrag gegeben.
00:17:17: also Die Fragestellung war, inwieweit wir beeinflusst sind von der Sorge.
00:17:23: Wir nennen uns ja überparteilich aber wir sind nicht unparteiisch beziehungsweise unpolitisch.
00:17:29: und am Anfang, also vor einigen Jahren hieß es, wir dürfen uns auf gar keinen Fall positionieren.
00:17:34: Gott sei Dank hat sich das geändert weil das war ja auch ein Riesenproblem dass die Schulen zum Beispiel da ständig ... Nee können wir nicht machen.
00:17:42: dann sind wir irgendwie.
00:17:43: alle waren auf einmal dieser Schockstarre und ich hatte die ausgefüllt schriftlich.
00:17:49: Und dann kann man am Ende kennt ihr bestimmt angeben, wenn man für ein Interview zur Verfügung steht.
00:17:53: Das mache ich eigentlich auch, wenn das sich anbietet immer.
00:17:57: Dann wurde ich tatsächlich auch angerufen.
00:18:00: Es ging eigentlich darum was machen wir nicht?
00:18:03: Wovon sind wir eingeschüchtert?
00:18:05: Also das war so Konsens.
00:18:10: In einem Interview habe ich gesagt, ihr müsstet die Frage anders stellen!
00:18:15: Und zwar, was haben wir eigentlich schon eingebüßt?
00:18:20: Wir bewegen uns jetzt schon ganz anders als vor zehn, zwanzig Jahren.
00:18:25: Wir sind nicht mehr frei!
00:18:27: Also in jeder Pressemitteilung, in allem, was ich rausgebe oder was Kolleginnen herausgeben, schwingt immer mit, machen wir uns angreifbar.
00:18:38: Womit muss ich rechnen... setze ich den Post vom Wochenende ab und muss dann unter Umschnitten am Wochenend mit irgendwelchen Hate-Kommentaren beschäftigen.
00:18:48: Schließen wir uns irgendeiner Demo an, gehen wir wirklich mit unserer Avoflage dahin?
00:18:52: Wir sind schon jetzt so limitiert, dass mir das nicht gefällt.
00:18:56: Glaubt ihr, dass das unterschiedlich ist auf der individuellen Ebene... und auf der strukturellen professionellen Ebene.
00:19:03: Also sprich, du hast vorhin von Empörung gesprochen was ich sehr gut nachempfinden kann finde aber weil ich dich persönlich ja jetzt gut finde dass du ja auch Social Media also ich kenn deine Posts auch in deinem WhatsApp Update oder so die jedes mal wenn ich diese Ehe mache das was mit mir überlegt ist wie Ja Natalie!
00:19:21: Und jetzt besprechen wir über so eine Organisations-Ebene die ich... Du sicherlich auch aus meiner angestellten Zeit noch gut kenne politischen Betrieben unterwegs.
00:19:32: Wo wir dann, wir sprachen vorhin über Werte.
00:19:34: Werte können einen ja irgendwie leiten aber auch eben weiß ich nicht so was wie unausgesprochene Regeln.
00:19:40: Wir positionieren uns jetzt nicht politisch.
00:19:42: Also seht ihr da oder GWG zu euch damit auf eine persönliche private Ebene und auf so ein Organisationsebene?
00:19:49: Individuell und organisational Systemisch betrachtet, das eine ist ja nicht wegzukoppeln vom anderen.
00:19:56: Ich bin eingebunden in ein Organisationssystem als Individuum.
00:20:00: Wir wollen die Wirkung haben und so habe ich dich jetzt auch verstandener Teller in den Videos beschrieben hast, auch welche Strukturen ihr euch aufgebaut habt.
00:20:10: Das ist alles sehr Auswirkungen auf.
00:20:12: wir wollen erreichen dass Menschen erstens eine Unterstützung haben aber auch für sich selber sorgen kann.
00:20:21: Mein Prinzip ist, ich möchte mich selber überflüssig machen und das schweißt sich sehr aus diesen Hilfe zur Selbsthilfe-Prinzip.
00:20:28: Kommen wir gleich noch dazu!
00:20:30: Und wenn ich als Individuum mich betroffen fühle und auch Angriffe erlebe also wirklich persönlich angegriffen werde... Sei es jetzt aufgrund dessen, wo ich tätig bin oder wie ich aussehe.
00:20:43: Wer ich bin und welche Identitätsmerkmale ich mitbringe – das kann ja ganz unterschiedlich sein!
00:20:48: Deswegen sprechen wir auch viel über Zugehörigkeit, über Belonging in einem Raum, wo Ich mich safe fühle und deswegen auch sein darf.
00:20:57: Und deswegen finde ich auch ist das nicht trennbar.
00:21:00: Deswegen auch dieser Dreiklang New Work, New Learning Diversity.
00:21:03: Wir haben hier Organisationsprinzipien, wir haben aber auch das Qualitätsmerkmal per se schon drin und eine Light-Kultur die da mit drin steckt.
00:21:12: und wenn wir die nicht zusammendenken dann haben wir einen Puzzleteil wo nichts funktioniert, wo beispielsweise Ehrenamt sich nicht einfügen kann weil ne Trennung, was du vorhin meintest?
00:21:22: Wir haben ja keine Tür wo es rein und raus geht.
00:21:26: Das fühlt sich dann aber so an, wenn das so getrennt wird und auch getrennbetrachtet wird.
00:21:30: Das fühlte selbst mal so mein Take drauf.
00:21:31: Also das ist diese sinnerfüllte Arbeit.
00:21:37: So würde ich das jetzt spontan mal betiteln.
00:21:40: Ist ja das was uns eigentlich hauptsächlich ausmacht finde ich?
00:21:44: Das ist auch das was unsere stellenhauptamtlichen Stellen ausmacht.
00:21:50: Also, bis alle.
00:21:52: der soziale Bereich ist generell nicht der angesehenste und Ergo auch nicht der bestbezahlte.
00:21:58: Das geht ja auch immer miteinander einher.
00:22:00: Wir haben über neunzig Prozent Mitarbeiterinnen sehr viel in Teilzeit.
00:22:05: diese Sinnhaftigkeit der Arbeit spielt eine sehr große Rolle in dieser Motivation die man mitbringen muss.
00:22:12: Diese mangelhaften Ressourcen teilweise werden im sozialen Bereich fast generell aufgefüllt durch individuelle Motivationen die Bereitschaft was zu geben.
00:22:24: in gewisser Weise halt dieses Ehrenamt im Job und gleichzeitig ist natürlich auch diese sinnstiftende Tätigkeit das was.
00:22:31: Im Engagement, im Ehrenamt natürlich die Leute auch anspricht.
00:22:34: Die möchten ja was beitragen dann in dem Moment ob das immer zur Gesellschaft sein muss.
00:22:39: Das ist da gar nicht gesagt.
00:22:41: also es kann ja auch jemand sagen ich möchte in der Kita vorlesen und dann ist die Intention gar nicht wie wir jetzt etwas für die Demokratie tun.
00:22:49: aber derjenige tut's ja.
00:22:50: Aber das muss ich in dem Moment gar nicht in den Zusammenhang bringen, weil es halt einfach gut so ist.
00:22:56: Nichtsdestotrotz haben wir zum Beispiel im Ehrenamt auch in den letzten Jahren sehr viel Strukturen schaffen müssen.
00:23:03: Also prinzipiell wäre es für mich schön und das eigentlich auch der Wunsch der AWO bürgerschaftliches Engagement zu ermöglichen Punkt offen zu sein für jede Person jeden Menschen, der kommt.
00:23:17: Ich habe da eine Idee.
00:23:18: Ich möchte mich einbringen oder ich habe auch keine Idee, aber ich möchte mich einzubringen also völlig losgelöst von Vorstellungen.
00:23:27: Wir müssen dies wir müssen jenes und du musst vor allen Dingen das und jenes.
00:23:31: Wir haben natürlich heutzutage damit zu tun dass wir Führungszeugnisse brauchen in der Arbeit mit Kindern insbesondere aber wir fordern die von allen ein.
00:23:39: Wir haben ein riesen Kindeswohlkonzept, verbannt zweit jetzt die letzten Jahre erstellt.
00:23:45: Was natürlich Hauptamt und Ehrenamt mit einem bezieht.
00:23:49: Also wir sind da immer auch in diesem wie viel formales Musik haben?
00:23:53: Wieviel?
00:23:54: darf ich aber dann auch diese Offenheit den engagierten oder ehrenamtlerinnen geben und teilweise ja auch den Hauptamtlarinnen.
00:24:01: also auch da sind wir als Arbeitgeber wird's in Kleve sag' ich mal sehr offen Die Arbeit muss gut sein, die Arbeit muss gemacht werden.
00:24:10: Und die Rahmenbedingungen sind da eigentlich relativ liessend.
00:24:14: Also meine ersten Erfahrungen waren im Arbeitsleben das ohne Ehrenamt funktioniert das Hauptamt nicht.
00:24:21: Das war ganz häufig der Fall in verschiedenen Strukturen und da war genau diese Balance zwischen wie viel formales muss es sein oder ist es manchmal auch einfach dieses sei keine Arschgeige Punkt?
00:24:35: Oh, wow.
00:24:35: Jetzt, wo du das sagst, denk ich natürlich über meine Erfahrungen im Bundestag gerade nach und deck mir ja da wäre auch kein Hauptamt ohne ihren Amt im politischen Sinne überhaupt möglich.
00:24:44: Du
00:24:44: hattest vorhin auch mal gemeint, dass ihr in Klebe finanziell unabhängig seid und ziemlich frei seid aber jetzt seid ihr trotzdem angewiesen ne?
00:24:51: Jetzt hast du ganz viele Finanzlücken aufgezeigt dass da ganz viele Fördertöpfe spenden, Mitgliedschaftsbeiträge die viel zu niedrig sind.
00:25:05: Aber eben auch das was im kommunalen System euch erstmal die Arbeit überhaupt ermöglicht, dass da viele Streichungen sind.
00:25:14: Das heißt es ist ja schon eine finanzielle Abhängigkeit da oder?
00:25:18: Auf jeden Fall!
00:25:19: Also wir sind also hundertprozentig auf öffentliche Gelder angewiesen.
00:25:23: Wir erwirtschaften nichts.
00:25:26: Also keiner, der zu uns kommt, zahlt uns für die Hilfengeld ausgenommen.
00:25:32: Natürlich jetzt, wenn Eltern zuhören.
00:25:34: natürlich gibt es Kita-Weiträge aber die kriegen nicht wir, sie kriegt die Kommune.
00:25:38: also wo wir unsere Geld daherbekommen ist halt die Kommüne das Land der Bund oder EU und das sind teilweise regelfinanzierte Angebote die aber leider immer weniger werden.
00:25:54: viel über Förderanträge, was den großen Reiz hat dass man die immer wieder neu stellen muss.
00:26:01: Dass man permanent Verwendungsnachweise übrigens auch für die Andersfinanzierten also verwenden... Also es ist auch sehr viel mit Nachweisen.
00:26:09: wofür hat man das Geld verwendet?
00:26:12: Wenn man meint irgendwie da wäre das Geld würde so mit der Gießkanne verteilt werden.
00:26:18: Das ist mit Nichten so.
00:26:21: Also das ist schon sehr viel Verwaltungsaufwand, diese Rechenschaften abzulegen.
00:26:26: Und ja es ist ausschließlich öffentliches Geld.
00:26:30: Wir sind als Verein, als gemeinnützige Organisation, wir dürfen gar keinen Gewinn machen.
00:26:36: Wir erhalten Spenden insbesondere für unser Frauenhaus.
00:26:40: Für andere Bereiche ist das nicht ganz so ausgeprägt.
00:26:44: Ich glaube habt einen Eindruck dass es so ein Thema das viele auch noch wirklich emotional packt Und von daher sind wir natürlich abhängig.
00:26:52: und wie ihr wisst, sind die öffentlichen Kassen leer?
00:26:54: Nein.
00:26:54: Die sind nicht leer sondern die sind umverteilt worden.
00:26:57: Genau das Geld ist nicht weg, sondern woanders?
00:27:01: Korrekt!
00:27:02: Also ich liebe das wie du das sehr strukturiert uns auch darlegst dass wir Einblicke bekommen.
00:27:07: wie funktioniert es eigentlich?
00:27:09: Und weil du vorhin auch meintest, das ist sozial nicht anerkannt.
00:27:12: Da wo es eine soziale Berufe sind Tätigkeiten die für uns alle relevant sind und wir könnten allemal Hilfe gebrauchen.
00:27:20: Wir können alle mal krank werden.
00:27:21: Wir könnten alle mal Beratung brauchen diesbezüglich.
00:27:25: deswegen betrifft uns einfach alle Und trotzdem ist es so, nein, betrifft mich nicht von ganz vielen Menschen.
00:27:33: Da greift das Prinzip von Hilfe zur Selbsthilfe auf einer anderen Ebene nochmal.
00:27:38: Wenn solche Verbände wie in eurem Fall AWO unterstützt werden kann ich ja auch etwas beitragen für ein Hilfesystem, dass sich eventuell in unserem Solidarprinzip mal brauchen könnte oder ich unterstütze eben an der Stelle wo ich die Hilfe glücklicherweise eventuell nicht brauche aber für andere ermöglichen dass sie da auf eine macht unterschiede chancengerechtigkeit einen ausgleich leisten können sei es das finanziell oder durch unterstützung von irgendeiner art und weise.
00:28:08: also auch da greift der hilfe zur selbsthilfe
00:28:11: definitiv.
00:28:12: das ist auch für mich immer wieder das erstaunliche an diesem maxim hilfe zu selbsthilfen dass ich sie eigentlich die ist so universell Ja, und eigentlich für mich so ein Schlüssel für so viele Probleme.
00:28:25: Dass ich mich oft frage warum guckt durch diese Brille, gucken da nicht mehr durch?
00:28:30: Weil das einfach eine Perspektive einem auch gibt die einen ganz schnell aus einer Machtlosigkeit raus wiederum
00:28:36: hilft.
00:28:38: Es gibt ja auch Autonomie zurück.
00:28:42: Du hattest ja Artikel darüber geschrieben und deine Masterarbeit damals über das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe mit Ansätzen aus organisationaler Resilienz, aus New Work ansetzen?
00:28:53: Also dieser Satz ist sowieso schon innerhalb der AWO existiert.
00:28:59: Wir ihn einfach realisieren, er hilft nicht nur uns im Helfen anderer sondern auch uns selbst als Team!
00:29:07: Ich möchte das sehr, dass du auch gleich eingangs in dieser Folge gesagt hast ja ich als Mutter.
00:29:13: Dass das ein Erziehungsprinzip eigentlich für dich auch ist aber organisational für dich in deinem Job eine Rolle spielt und du das Aufführung auch runtergebrochen hattest dass da viele profitieren.
00:29:26: und deswegen mag ich das auch, dass du sagst hey wieso gucken dann nicht alle durch diese Brille.
00:29:30: Und diese Unterhaltung hatten wir ja schon häufiger.
00:29:33: tatsächlich weil meine Ursprünge mein allererster Beruf den ich gelernt habe ist Heilerziehungspflegerin.
00:29:39: Da ist das die maximisch lechthin.
00:29:41: Das Leitprinzips ist Hilfe zur Selbsthilfe.
00:29:46: Je nachdem in welchem System ich mich bewege, ist das anders ausgestaltet.
00:29:50: Dort habe ich mit Menschen mit Mehrfachbehinderung gearbeitet und zwar der erste Zugang abgesehen von Ferienjobsen
00:29:57: usw.,
00:29:57: aber eine Festanstaltung.
00:30:00: Da sieht Hilfe zur Selbsthilfe ganz anders aus als dann später in anderen Berufen.
00:30:05: Und wenn du sagst dass dir das so geholfen hat über so viele unterschiedliche Ebenen hinweg im so vielen unterschiedlichen Rollen auch...
00:30:18: Ich verknüpfe das einfach mit Krankenhaus gerade nur und die Krankenpfleger-Hausbildung.
00:30:22: Wo Hilfe, selbst Hilfe?
00:30:23: Ich mach' dass du gerade Maxime gesagt hast.
00:30:25: ich sag' die ganze Zeit Konzept und denk mir Maxime trifft's so gut!
00:30:30: Ja und leider war jetzt meine Erfahrung und ich möchte bitte nicht... alle Krankenhäuser da draußen verteufeln oder so.
00:30:37: Aber das Erste, was in Produktivitätseffektivitätskosten technisch irgendwie out of the window dann flowt, also bis hin zu Gesprächen die ich mit KollegInnen und Führungskräften hatten, die gesagt haben mehr Zeit für Hilfe zur Selbsthilfe, dass was du da in der Ausbildung gerade lernst dafür haben wir heute Morgen jetzt keine Zeit.
00:30:54: Das muss hier jetzt irgendwie chop-chop gehen.
00:30:57: Die Unterhaltung hatte ich super oft auch mit Kolleginnen, sei es jetzt in der Heimstruktur tätig war aber auch im Internat mit Kindern und Jugendlichen.
00:31:06: Und dann auch in einem Klinikkontext, das ist über zehn Jahre im Gesundheitswesen unterwegs bevor ich dann in den Wirtschaftsbereich gegangen bin als externe Person auch intern, aber in verschiedenen Kontexten.
00:31:19: einfach dass du es einordnen kannst weil wir uns ja noch nicht kennen.
00:31:22: Und diese Unterhaltung hatte ich extrem oft, dieses Borg-Eli.
00:31:25: Es dauert ganz schön lange bis du eine Person befähigst das sie alles dafür hat dasselbe zu machen.
00:31:32: Siehe aber danach kann sie es.
00:31:34: Danach habe ich diese Ressource zur freien Verfügung und kann woanders andocken.
00:31:39: Kann das anders nutzen?
00:31:41: Das erlebe ich auch in Führungen!
00:31:43: Ganz häufig, dieses euch mach's einfach mal schnell selber.
00:31:46: Dieses jetzt ich hab die Expertise Ich tue das jetzt und ich denke ist das hilfreich?
00:31:51: Und für wen?
00:31:53: Das ist mit deiner Ja, ich nenne es jetzt auch Maxime dieses sich selbst überflüssig machen.
00:31:59: und wie schwer dass manchen Menschen irgendwie zu also ich weiß nicht ist eine Vermutung Annahme ja kann noch ein beies jetzt hier gerade sein oder so dass vielleicht Einfach die menschen auch angst haben selbst über flüssig zu werden und deshalb gar nicht in dieses diese Maxime beinwollen.
00:32:12: Glaub ich jetzt nicht, also zumindest nicht das was ich als Erfahrung hab.
00:32:17: aber es ist natürlich... Also diese Maximhilfe zur Selbsthilfe macht ja erstmal den Eindruck auch so einfach ist dass Aber es ist ja alles andere als einfach oder simpel.
00:32:29: Im Gegenteil!
00:32:31: Es ist eine Brille und ich kann halt eine bestimmte Situation mit diesem Maxim im Hinterkopf mir anschauen und muss dann ja trotzdem da was mitmachen.
00:32:44: Also ich brauche dann ja die Kommunikation, also ich muss ja die oder denjenigen auch fragen okay was brauchst du denn jetzt eigentlich um das was ich von dir will?
00:32:55: Und das funktioniert im Kontext Mutter-Kind genauso wie im Konteksteam um deine Arbeit gut zu tun!
00:33:04: Das ist für mich die interessante Erkenntnis gewesen dass das eigentlich dieselben Mechanismen sind.
00:33:11: Aber trotzdem macht es das ja nicht simpel.
00:33:13: Muss man auch lernen, muss man auch kultivieren im Umgang miteinander?
00:33:17: Das ist ein jahrelanger Prozess, den wir da vor uns auch noch haben.
00:33:21: Das hat damit zu tun.
00:33:23: hast du alle Informationen die du brauchst?
00:33:25: wenn nicht wie kommst du daran?
00:33:26: wie stellen wir sicher dass du die hast?
00:33:29: Arbeitsmittel glaube ich ist noch mit das einfachste.
00:33:31: also mein also glaub ich als erstes immer so low hanging fruits.
00:33:36: aber Ja also das isso der Truckschuss, den man vielleicht haben könnte.
00:33:43: Wenn wir das damit betiteln, dann erledigt sich das von selbst.
00:33:47: Das ist natürlich nicht so.
00:33:50: Ich hätte so viele Anknüpfungspunkte aber lad euch jetzt erst mal einzuspielen.
00:33:54: Vielleicht kann man da dran... Tatsächlich gibt es da schon Überschneidungen und je nachdem aus welcher Ecke vielleicht drauf geguckt wird, aus welche Perspektive kann sich das durchaus unterscheiden?
00:34:07: Seid ihr bereit?
00:34:09: Ich
00:34:09: bin sehr gespannt.
00:34:10: Ob ich bereit bin, werden wir euch gleich
00:34:11: sehen!
00:34:12: Na, willst du spielen?
00:34:13: Also ihr wisst beide nicht was passiert.
00:34:15: Ja... Ich sehe auch nicht was rauskommt aber zumindest habe ich eine Einladung für euch und zwar hab' ich hier zwei Boxen in diesen Boxen.
00:34:26: Ich halte mal an die Kamera das Menschen da schon mal gucken können sind Klemmbausteine identische.
00:34:34: Das heißt ihr habt jeweils dasselbe Set Und ihr bekommt auch jemals einen Set und lasst den Deckel auch gerne so, dass die andere Person nicht reingucken kann.
00:34:45: Wie in der Uni damals Natalie als ich spicken wollte.
00:34:48: Nicht abgucken!
00:34:50: Ich habe hier sechs Kärtchen.
00:34:53: wir werden nicht alle sechs machen.
00:34:55: ihr dürft eigentlich eins ziehen und das bastelt ihr dann was heißt ihr dürfte etwas mit diesen Klemmbausteinen Zusammenbaste.
00:35:06: Und zwar das, was ihr eben auf dieser Karte habt.
00:35:08: Also ihr spielt miteinander aber trotzdem gegeneinander.
00:35:13: Das heißt, ihr werdet danach diese Kärtchen euch nicht einfach beschreiben.
00:35:19: Ihr werdet auch euer Bild nicht einfach so beschreiben sondern jetzt zeigt euch das und schaut mal was die andere Person interpretiert.
00:35:27: Was ist es?
00:35:28: Das ist die erste Runde.
00:35:29: wir machen zwei Runden ja und dann zu gucken.
00:35:32: so kommt die Person drauf anhand dessen, was ihr euch jetzt gerade vorgestellt habt.
00:35:36: Was ihr gebastelt habt und mal gucken welche Herausforderungen damit einhergehen.
00:35:42: in der zweiten Runde wird es dann bisschen anders aussehen.
00:35:44: da werde ich dann die Regeln nochmal erläutern.
00:35:47: okay?
00:35:47: Okay!
00:35:47: Ich will euch jetzt nicht an der Stelle schon mit unnötigen Informationen belasten.
00:35:53: Ihr zieht euch eine, die dürft ihr selber gerne angucken so... Und das baut ihr jetzt, was dort aufsteht.
00:36:00: Jetzt sagen wir es in Zeitlinien geht
00:36:02: Ja Es gibt es, aber das hat
00:36:04: sich uns nicht verraten.
00:36:06: Ich gucke erst mal wie lange ihr bastelt und würde dann nachsteuern.
00:36:10: Das
00:36:11: ist auch ewig her, dass ich mit solchen Steinen überhaupt was angefangen
00:36:14: habe!
00:36:14: Das ist ja auch ewicher, dass wir zwei miteinander mal etwas gespielt haben.
00:36:20: So eine Minute würd' ich eigentlich noch geben?
00:36:22: Eine Minute?
00:36:23: Are you
00:36:24: serious?!
00:36:25: Ja dann habt ihr vier Minuten gebastelt.
00:36:26: I'm ready!
00:36:27: Oh... Dann?
00:36:29: Ja.
00:36:30: Okay, genau das.
00:36:31: Dankeschön Du hast verschiedene Sachen gebaut und baust es jetzt gerade.
00:36:36: Aha!
00:36:37: Die anderen Sachen machst du weg, das ist ja auch spannend.
00:36:40: Okay, magst du einfach mal zeigen?
00:36:42: Und natürlich krieg die Chance zu erraten was du da gemacht hast.
00:36:46: Ja.
00:36:46: Und du beschreibst es aber nicht sondern zeigst es einfach nur.
00:36:50: Jetzt ist natürlich alles klar jetzt wo's gedreht hast.
00:36:54: Ich finde dass das total wichtig war.
00:36:57: ich soll jetzt sagen was ich sehe
00:36:58: also was du glaubst weil sie jetzt dargestellt hat.
00:37:02: Aber du darfst gerne beschreiben, was du so siehst und dann Rückschlüsse ziehen auf das.
00:37:09: Das war das, was Timothy gebaut hat.
00:37:12: Also ihr habt unterschiedliche Begriffe, ne?
00:37:13: So färblich... Ich hab
00:37:15: die Assoziation zu einer Uhr.
00:37:17: also weil das halt aussieht wie zwei Zeiger und irgendwas, was sich dann drehen könnte in der Mitte.
00:37:25: Könnte natürlich wenn es halt eine Uhr wäre natürlich ein Gegenstand aber bin's halt etwas mit.
00:37:32: was ich jetzt eher vermute mit Menschen oder Personen zu tun hat, könnte das halt auch eine Form von einem Team sein.
00:37:40: Also dass die Verbindung über die Mitte läuft.
00:37:44: Spannend!
00:37:46: Ich lasse es erst mal so stehen an der Stelle.
00:37:49: Magst du Deins gerade mal zeigen?
00:37:52: Ich würde das auch in die richtige Position drehen wollen und dann wird's ganz klar...
00:37:59: Oh wow Okay, ich sehe den Mensch an Anfang stehen und am Ende eine Blume mit einer Fahne.
00:38:07: Und ich fühle mich spontan erinnert an Prozesse.
00:38:11: Im Arbeitskontext denke ich gerade über Onboarding-Prozesse wo es einen Anfang Mitte und ein Ende gibt.
00:38:17: Ich mag die Blume am Ende als irgendwie Belohnung oder als desirable Zustand am Ende des Prozesses.
00:38:24: Ich sehe hier ne Brücke in der Mitte, fühl mich erinnart an Parkour Hindernisse.
00:38:30: Also ich glaube, wir reden hier über irgendeine Art von Prozess durch den Menschen oder Mitarbeitenden gehen.
00:38:39: Und wo legen wir jetzt ein Beispiel?
00:38:41: Bei Hilfe zur Selbsthilfe... Ich überlege wie könnte Geni das jetzt angedockt haben an dem Thema?
00:38:48: Vielleicht ist die Blume am Ende.
00:38:49: die Demokratie weiß ich nicht!
00:38:52: Das sind meine erste Spontaneideen dazu.
00:38:55: Spannend, okay.
00:38:57: Deck doch gerne mal auch in.
00:38:58: sagt was ihr gemacht habt also was ihr selber gebaut habt?
00:39:04: Me first!
00:39:05: Okay thank you.
00:39:07: Also du hast richtig gut gesehen.
00:39:09: ich habe das den Begriff über Stunden
00:39:11: gehabt.
00:39:12: deswegen warst du bei Uhr.
00:39:14: Ich bin dir so dankbar.
00:39:15: Das kannst du gar nicht glauben, nachdem ich hier saß und mir echt überlegt habe, wie soll ich das jetzt machen?
00:39:21: Erst hab' ich versucht ein Stempel-Uhr zu bauen.
00:39:23: Das ging gar nicht!
00:39:25: Und dann dachte ich mir, okay Simplify it, Simplified... Einfach ne Uhr.
00:39:30: Fand dich total spannend, das zu sehen was du davor gebaut hattest und dass der Voraus kam.
00:39:36: Du bist
00:39:37: gespannt.
00:39:37: Ja, total.
00:39:38: Aber du hast total gut geraten, weil es ist Weiterbildung.
00:39:42: Oh wow ja, das passt voll.
00:39:44: Also, ne?
00:39:45: Ich hätte euch jetzt beiden jeweils so einen halben Punkt auf jeden Fall gegeben.
00:39:49: Ein Halb!
00:39:50: Das war ja nicht exakt.
00:39:52: Ich bin total streng.
00:39:53: Es war nicht exakt das, aber es war
00:39:56: gut beschrieben
00:39:57: was ihr gebaut habt.
00:39:59: Jetzt kommt die zweite Runde.
00:40:01: Jetzt baut ihr das bitte erst mal wieder auseinander dass er alle Teile zur Verfügung hat.
00:40:06: Runde zwei funktioniert ein bisschen anders.
00:40:08: Ihr bekommt auch jeweils einen Zettel.
00:40:10: allerdings baut hier gar nicht mehr selber sondern nacheinander erklärt ihr anhand eurer Steine der anderen Person was sie bauen soll.
00:40:19: wer fängt an?
00:40:20: Leitet du mich erst an?
00:40:22: In dieser Schachtel sind Bauteile, die aus denen man einen Mensch bauen kann.
00:40:28: Bau den Mensch bitte auf!
00:40:32: Also hast Du jetzt eine Figur.
00:40:35: dort stehen vor Dir hoffentlich und in einem Hand Platzierst Du bitte so das Snaps die da so rein.
00:40:44: Das sind so Stäbe.
00:40:46: die habe ich auch gerade selbst verbaut gehabt.
00:40:49: Ich bin so nervös.
00:40:53: Mach mal weiter, der Heldsteebe.
00:40:56: Oben, das hätte ich vorhin sagen sollen, diese Steebe müsstest du in die Händen rein tun.
00:41:04: Dass oben auf dem Stab die Fahnen, die hier auch drin sind drauf geschneckt werden können.
00:41:09: Also dass du einen Mensch hast, der in weiten Händensahnen hält.
00:41:13: Super!
00:41:14: Dann stelle bitte diese Figur auf... Flachere Baustein, die hat zweimal sechs Hubbel und ist gelb.
00:41:26: Und da stellst du deine Figur bitte drauf!
00:41:29: Jetzt machen wir noch eine Sache.
00:41:32: Das muss nicht verbunden werden mit der Figur sondern das liegt dann einfach auf dem Tisch.
00:41:37: Und zwar hast Du hier zwei Beige-Teile, die haben eins mal... Oh super Wir bauen jetzt um die Figuren.
00:41:45: Quadrat.
00:41:48: Achso, ein Quadrat funktioniert nicht.
00:41:49: Quadrat heißt immer gleich lang, ne?
00:41:50: Okay wir bauen um die Figur eine Figur.
00:41:53: Die kommen links und rechts Und was machen wir oben in unten?
00:41:58: Na das funktioniert vielleicht besser wenn das Entschuldigung oben und unten ist Und links und Rechts machst du Bitsche.
00:42:04: Und wovon haben wir noch?
00:42:07: Pink!
00:42:09: Und zwar eins mal vier Das Bild was ich anleite.
00:42:13: vielen Dank fürs Bauen.
00:42:15: Okay, ist es so wie es sein sollte?
00:42:18: Ähm...
00:42:20: Das weiß ich noch nicht.
00:42:21: Auf jeden Fall das was ich angeleitet habe.
00:42:23: Ob das so sein, dass du eine spannende Frage
00:42:25: hast.
00:42:26: Hast du schon eine Ahnung was du gerade gebaut hast Natalie?
00:42:29: Das war völlig übertrieben.
00:42:30: Es ist behauptenwürdig.
00:42:32: Ich finde das erstmal hübsch!
00:42:34: Danke.
00:42:34: Na ja, du hast gebaut.
00:42:36: Aber du hast gesagt was und ich mag diese Flangenfigur Und in dieser, also das ist für mich auf jeden Fall irgendwie was Gutes.
00:42:47: Was Energiegeladenes?
00:42:49: Was Triumphierendes?
00:42:53: Erfolg!
00:42:56: Okay wir lassen uns mal so stehen.
00:42:58: ich mag deinen Wildguess und auch wenn du ihn herleitest jetzt drehen wir erstmal die Rolle nochmal
00:43:03: um.
00:43:04: Ich würde mit diesem Kreuz
00:43:07: Fuß.
00:43:11: Ich kann das nicht sehen.
00:43:13: Darf ich das so stellen, dass du... Da gab es keine Regeln oder?
00:43:17: Nee, danke.
00:43:18: Das macht das etwas einfach.
00:43:19: Super!
00:43:20: Darauf platzieren wir diesen gelben Stein mit der einen abrundeten Seite.
00:43:31: Nicht den durchsichtigen.
00:43:32: Der hat so vier Pümpel genau.
00:43:35: Darauf?
00:43:35: Ja wenn das geht ja plötzlich.
00:43:38: Kann man das nicht verbinden?
00:43:41: nur upside down dann quasi, ich könnte es so verbinden.
00:43:44: Nee!
00:43:45: Ich wollte das da fest drauf haben.
00:43:47: müssen wir noch was dazwischen packen?
00:43:48: wahrscheinlich nicht?
00:43:49: Sollte ich etwas vorschlagen?
00:43:51: Ja bitte.
00:43:52: Also es gibt hier so ein grau...ich weiß es nicht, so einen grausen Teil war's da
00:43:56: ja und darauf können wir vielleicht auch noch was packen.
00:44:00: dass du so ein bisschen erhöht bist sehe ich das ja auch so schön dreht der mir auch noch, also das kauer hast du gerade da drauf gepackt.
00:44:06: ahja das finde ich gar nicht schlecht.
00:44:08: Das durchsichtige gelbe kann man da drauf drücken Und dann hätte ich eigentlich ganz gerne, dass wir dahin kommen.
00:44:15: Dass das Männchen da drauf steht und einen... Ich weiß jetzt aber gerade nicht wie die Verbindung zwischen dem Durchsichtigen...
00:44:23: ...die Figur sein soll?
00:44:25: Ich brauche mal eben die Figur zusammen.
00:44:28: Den werden wir auf jeden Fall brauchen.
00:44:30: Ich glaube wenn man den setzt, dann geht's.
00:44:33: Ah, auch schon.
00:44:34: Ja, stehend für mir lieber!
00:44:38: Also so kann die Figur auf jeden Fall
00:44:40: stecken.
00:44:40: Ja, so hatte ich mir das auch gedacht.
00:44:43: Ich meine, dass ist zwar ein bisschen schummeln?
00:44:46: Aber wir kommen... Manchmal muss man schummelen!
00:44:51: Oh, das mag ich.
00:44:52: Dann könnt ihr ja auch eine Folge zu drinnen.
00:44:54: Wann ist Schummeln erlaubt?
00:44:55: Okay, ich stelle ihn jetzt so hin und da ist es in deinem Sinne.
00:44:59: Das heißt ihr seid fertig?
00:45:01: Was hast du
00:45:01: gebarrt?!
00:45:04: Oh wow, ich kann jetzt nur spontan assoziieren mit Begriffen wie mir durch den... Das ist der einzige Weg für mich gerade.
00:45:11: Ich sehe Sprungbrett und dachte an Karriere-Sprungbrette?
00:45:15: Ich will irgendwas in Richtung Flexibilität sagen weil beweglich!
00:45:23: Ich denke an Perspektivwechsel, den Überblick haben in allen Richtungen sehen können, ich denke an Pivot'n können.
00:45:34: Also ich bin irgendwie so in diesem Bücken, ich verabschiede mich jetzt von Karriere Sprungbrett.
00:45:39: Und wir gehen so in Richtung... Ich bin flexibel!
00:45:42: Ich bin agil!
00:45:43: Ich kann spontan reagieren und ich habe einen Überblick gegen allen Richtern.
00:45:49: Freu mich voll, siehst du noch?
00:45:52: Wieso freust Du
00:45:53: Dich?!
00:45:54: Darf ich das Wort sagen?
00:45:56: Kompetenz.
00:45:58: Eigentlich
00:45:58: alles, was du gesagt hast ist da...
00:46:01: Ohne dass ich das... Schade, dass sich das Wort jetzt nicht in den Grund genommen habe.
00:46:04: Ja aber es war so
00:46:04: viel schöner weil mit rundum Blick über Blick Flexibilität.
00:46:09: also das ist eigentlich total gut.
00:46:13: Nice!
00:46:14: Alle die jetzt zuhören dürfen gerne mal austesten wie Kompetenz mit Klemmbaustein legbar
00:46:20: ist.
00:46:23: Definitiv muss man dann manchmal schummeln Ja, ja.
00:46:28: Aber es funktioniert auch.
00:46:29: Das macht für mich total Sinn.
00:46:29: am Ende.
00:46:30: In Organisationen wird von brauchbaren Illegalitäten gesprochen...
00:46:35: Was?
00:46:35: Brauchbaren Illegalitäten?
00:46:38: oder ist das auch so ein schönes Fremdwort?
00:46:41: Also man, wir sprechen auch einfach von Grauzonen.
00:46:44: Ich hab das grad mal abfotografiert.
00:46:46: Jetzt hast du aber noch nicht gesagt was du hier vorhin angeleitet hast?
00:46:50: Ich stand hier und habe mich gerade gefragt wo ist eigentlich mein Modell... Aber du hast meinen Modell!
00:46:56: Ah es war Autonomie
00:46:59: Und du kamst von Erfolg und das macht es sehr mit diesen Zeifähnchen, dass das was zu feiern
00:47:06: ist.
00:47:06: Deswegen fand ich das ganz spannend.
00:47:08: Autonomie ist auch Energie die Möglichkeit etwas zu tun unabhängig sind.
00:47:14: Also ich würde euch jeweils wieder einen halben Punkt geben.
00:47:16: damit habt ihr zusammen zwei Punkte auf jeden Fall erspielt.
00:47:21: Finde ich gut!
00:47:23: Was ist passiert, was hat das mit dem Thema zu tun?
00:47:26: Hat es überhaupt etwas mit dem thema zu tun.
00:47:28: Was habt ihr beobachtet und erlebt?
00:47:30: also was ich als erstes erlebt habe war hilflosigkeit konfusionen und dass wird nie im leben klappen
00:47:40: in der ersten oder zweiten runde Beide.
00:47:44: Also in
00:47:44: der ersten stärker, in der zweiten bei die Zuversicht ein bisschen größer.
00:47:47: das könnte hatten Chance.
00:47:50: umso schöner fand ich eigentlich den Moment wo man merkt es kann ja wirklich funktionieren dann auch zu sehen dass das bei uns beiden ja auch funktioniert hat.
00:47:58: also
00:48:00: jetzt frage ich einfach zurück ob wohl ich gerade eine andere Rolle will.
00:48:02: aber trotzdem interessiert mich das jetzt weil das passt so gut zu dem was ich jetzt erzählen wollte.
00:48:07: weißt du noch wo der moment für dich da war wo du wusstest
00:48:09: könnte funktionieren.
00:48:12: Vielleicht in dem Moment, wo ich mit meinem ersten Begriff annähernd fertig war im Bauen?
00:48:22: und realisiert habe, okay es ist tatsächlich vielleicht möglich das so darzustellen.
00:48:27: Zumindest in meinem Kopf hat's in dem Moment funktioniert.
00:48:30: Und als du dann aber halt auch ähnlich... Also also tatsächlich, dass ich dich damit auch gesehen hab und du gesagt hast ne, ich seh das und das und da, dann dachte ich wow!
00:48:39: Also als ich dein erst gebautes dieses Prozessmodell gesehen habe ohne dass du was sagen musstest, das war eine Mutter erleichterung wo ich dachte ja, das kriechen?
00:48:48: Und ich verstehe Dich jetzt kennen wir uns Das spielte auch eine Riesenrolle gerade.
00:48:53: Also das hat mir ein Gefühl der Sicherheit gegeben, weil ich mit dir schon Erfolge erlebt habe und Misserfolger mehr beides gehabt.
00:49:00: Auch nicht kleiner.
00:49:03: Ich weiß ja auch was dieser Bachelor für uns beiden auch bitt.
00:49:05: Wir waren Kurseltesten also für uns hing ja wirklich viel.
00:49:09: Und das war ne Erinnerung der immer wieder kam so du kennst Natanie ihr habt schon Dinge miteinander gebaut dass wir es da auch noch hinkriegen und er sich das Modell gesehen haben.
00:49:18: und als Du Uhr gesagt hast In der Sekunde, wo du Ur gesagt hast, hätte ich dich genutschen können.
00:49:22: Das war so ein Moment, in dem ich dachte, yes thank you!
00:49:25: Und ich hatte das Gefühl... und das ist mein neuer Punkt... meine Brücke nenne ich jetzt mal zum Thema Hilfe zur Selbsthilfe... dass mein Anliegen es war irgendwie durch deine Augen gerade zu gucken.
00:49:38: also wenn ich Natalie wäre wie würde ich hier jetzt drauf dicken?
00:49:42: Und nicht wenn ich Timothy bin wie Bauichs sondern was braucht Natalie gerade damit sie das sehen kann?
00:49:50: Ich liebe, weil du es vorhin betont hast.
00:49:51: Ja, beides betont!
00:49:52: Das ist nicht einfach wirklich nicht.
00:49:56: Du sprichst aber gerade von der ersten Runde richtet?
00:49:59: War das an der zweiten Runde für dich anders?
00:50:00: In der zweiten runde war's anders.
00:50:03: was ich da super spannend fand war dass ich eine Hemmung hatte also dir quasi sichtbar zu machen was ich da gerade tue.
00:50:10: Weil in meinem Kopf sich irgendwie verankert hat, dass es dann unfair war.
00:50:13: Deswegen hab' ich ja auch gefragt, darf ich das?
00:50:15: Und hatte ihr denn den Comment in GDs Richtung... Du weißt nicht mehr genau, was ich gesagt habe!
00:50:19: Es war so dieses, aber hier steht doch die Macht.
00:50:21: Und darf ich jetzt das überhaupt?
00:50:23: Das ist ein Online-Thema.
00:50:25: im Spielen zwischen GD und mir und Gastpersonen wo ich immer wieder merke hinterfrage ich jetzt Regeln, breche ich jetzt regeln wie schwer mir das
00:50:33: viel?!
00:50:33: Als es sichtbar war fand ich, ich weiß nicht wie du das gespürt hast, waren wir von dem Flaumen.
00:50:39: Da war das irgendwie so ja auch jetzt
00:50:40: vor allen Dingen in dem moment voll im flow als das waren regelbruch ich dir freie hand gelassen hab zu auszusuchen was da oben drauf passt.
00:50:49: Ja,
00:50:49: dass war eigentlich nicht die vorgabe.
00:50:51: du solltest eigentlich.
00:50:54: Das bauen was ich dir also die steine nehmen die ich dir sage.
00:50:58: Spannend das habe ich aber nicht gemacht.
00:51:02: Also ich würde sagen das ist für mich absolute Hilfe zur Selbsthilfe.
00:51:07: Du hast mir schon in den Puls gegeben, ich wusste ja, was ich zu tun habe.
00:51:10: hier muss irgendwas
00:51:10: drauf.".
00:51:11: Ja und ich hatte in dem Moment auch definitiv nicht die Kompetenz, die hab' ich dir gegeben.
00:51:16: Ich hab nämlich keine Brille an.
00:51:18: Okay!
00:51:20: Und von hier aus das habe ich aber erst gelernt...
00:51:23: Du meinst du bist da ernst?
00:51:24: Oh okay sorry, ich dachte du bist mit der vorrisch gar nicht so
00:51:28: einfach ist das.
00:51:30: Ich habe gerade nicht meine Brille auf hab von hier aus gemerkt, ich sehe gar nicht in welche Richtung gerade die Steine gelandet sind.
00:51:38: Deswegen habe ich das hier mir nochmal angeguckt und versucht eine Lösung zu finden und meine Idee funktionierte aber nicht mehr.
00:51:44: Und deswegen habe ich dir quasi die Freiheit gegeben aus der Kompetenzkiste, die du ja vor dir stehen.
00:51:50: Du konntest es ja sehen, daraus rauszunehmen was du in dem Moment brauchtest und da hattest du aber schon gewusst wo ich hin will nämlich auf ein drehendes Podest Und von daher fand ich das total cool zu sehen.
00:52:07: Einmal auch, wie ich funktioniert habe aber wiederes auch bei dir funktioniert hat.
00:52:12: Ah!
00:52:12: Wie?
00:52:13: Ja, Nathalie da muss ich jetzt noch... Ich leg da noch was drauf und dass ist mehrfach im Podcast und ich witzel da immer so drüber.
00:52:19: Das isst aber nicht lustig.
00:52:20: Ist dieser Tremol den ich da habe und es ist wirklich nicht lustige.
00:52:23: Also ich kann gut darüber lachen but it's not funny.
00:52:26: also das nervt mich schon voll.
00:52:28: Und wie sichtbar das wird und das war hier schon wieder super Super sichtbar und ich kommentiere das ja immer.
00:52:32: Das ist mein Art mit unbequemen Situationen dann irgendwie zu... Und jetzt wo du die Brille irgendwie betrotzt, da das machte mich schon wieder total... Das hatte ich so einen Solidaritätsmoment gerade wo ich dachte, ja guck mal the grass is not always greener on the other side.
00:52:46: Da war auch ein Thema nicht nur mein Trimo aber hier Thema sondern okay da fehlte die Brüne und trotzdem fühlte ich mich kompetent in dem Moment.
00:52:55: also ich hatte nicht die Idee von Was will die von mir?
00:53:00: Wie soll ich das jetzt hier... Ich kann gar nicht, weil ich zittere.
00:53:02: Ich muss fragen ob sie das... Ach wie spannend!
00:53:04: Oh ich könnte da jetzt...
00:53:06: Ich werfe mal noch mehr Dinge rein bevor ich das aufgreife was ich von euch höre.
00:53:10: als Natalie du dann in der zweiten Runde Du hast es ja ganz selbstverständlich so neben die Box damit Timasi das sehen kann.
00:53:18: Diese Regel hast du nicht hinterfragt, ob das okay ist oder nicht.
00:53:21: Während ihr andere Regeln, die ich nie reingegeben hatte total interpretiert habt.
00:53:27: Timothy, weißt du es jetzt von mir?
00:53:29: Ich mache sehr kurz und knapp Regeln.
00:53:30: Sehr klar!
00:53:32: Und alles was darüber hinaus interpretiert wird am Regelwerk.
00:53:35: Oh das nutze ich!
00:53:37: Das liebe ich, dass das passiert weil wir ganz viele Annahmen darüber haben wie etwas zu funktionieren hat oder was ihr glaubt, dass ich denke, dass ihr tun solltet.
00:53:46: Das relativ spät angefangen zu beschreiben worauf du hinaus möchtest, dass du diese Figur auf diesem Podest haben möchtes beispielsweise.
00:53:56: Es hat euch niemand und nichts gehindert, euch von Anfang an zu beschreiben.
00:54:00: Wo möchtest du denn hin?
00:54:02: Wir sind sequenzial ja vorgegelt.
00:54:03: also Stein für Stein für Steine haben die Steine beschrieben.
00:54:06: Ja.
00:54:07: Aber wir haben nicht das End oder?
00:54:09: Das ist das was du meinst?
00:54:11: Also natürlich hat da irgendwann einen bestimmten Punkt das beschrieben.
00:54:15: Du hattest es gar nicht gemacht.
00:54:17: Also zumindest in meiner Erinnerung so Und das fand ich ganz spannend, dass ihr
00:54:21: mitgegangen ist.
00:54:22: Das ist wirklich spannend weil für mich jetzt auch der Situation des Spielens geschuldet.
00:54:28: also ich glaube es ist einfach so diese Erfahrung von Gesellschaftsspielen wie die die dann mitschwingt und einen da natürlich limitiert.
00:54:37: im Arbeitskontext ist das für mich eklatant wichtig.
00:54:42: ganz klar und deutlich als allererstes das Ziel.
00:54:46: Also da wollen wir hin, dass man das beschreibt.
00:54:50: Auch nicht in allen.
00:54:51: Es gibt natürlich auch ergebnisoffene Prozesse oder Projekte aber in vielen Kontexten ist es ja so, was Ziel eigentlich das Klare sein muss.
00:55:01: Eine Zielvorgabe und Zielvereinbarung am besten.
00:55:04: Das beide noch bestätigen können.
00:55:06: Ja, wir haben das beide verstanden.
00:55:09: So ist das Ziel.
00:55:11: Also spannend ist ja hier diese verschiedenen Ebenen von ist übertragbar auf Organisation.
00:55:18: Ich habe euch ja gerade ein Ziel vorgegeben und das war erstmal für euch, okay haben wir verstanden, legen los!
00:55:24: Aber dass da drin Mini-Ziele das Ergebnis also der Output mit drinnen steckt, der erst mal auch verstanden werden könnte oder es so offen, dass ihr sagen nehmt mach mal?
00:55:38: Ist mir im Prinzip hier erst mal egal.
00:55:40: Hätte ich jetzt nicht direkt gesagt, ihr spielt gegeneinander aber miteinander, wer hätt ihr vielleicht da auch nochmal in den Aushandlungsprozess gegangen?
00:55:49: Aber selbst darin, ihr spät gegeneineinander und aber miteinander das ist ja etwas was sich widerspricht.
00:55:54: Das habt ihr einfach so hingenommen.
00:55:56: Okay, mal gucken wo wir landen!
00:55:59: Was das jetzt bedeutet, auch dass ich euch einen halben Punkt gegeben habe.
00:56:04: Da hat es erst mal so kurz aha warum?
00:56:07: Aber ihr habt es trotzdem erst nur ahja sie gibt jetzt Punkte.
00:56:10: Dass sich das jetzt bewährte aber was wir daraus machen ist ja auch irgendwie unklar.
00:56:16: Total lustig bei der zweiten Runde da hätte ich beinahe jetzt wünsche ich natürlich... Ich hatte halt den Mund aufgemacht.
00:56:22: und was geht hier auch ganz oft zu mir sagt ist einfach ständig fucking Frage Wenn du sie hast, macht den Mund doch einfach raus.
00:56:28: Und da wäre kein Behebe beinahe rausgeputzt.
00:56:31: Euch sind schon das ein Dreiviertelpunkte.
00:56:33: ist das schon hier jetzt wert?
00:56:34: So eine.
00:56:35: und ich fand auch in der ersten Runde hatte ich das Gefühl nur Komma fünf Punkten nötig nicht mehr.
00:56:39: also ich hätte uns jetzt mehr dafür gegeben war ein bisschen enttäuscht sondern wir haben ein guter Hinweis aber nicht ausgesprochen.
00:56:45: und auch dann was wird denn hier bewertetes?
00:56:47: Endergebnis oder der Prozess dorthin?
00:56:50: oder an welcher Stelle sind wir da?
00:56:53: meinen Übertrag und ihr geht da gerne mit rein.
00:56:56: Hilfe zur Selbsthilfe, ich liebe das dass du sagst.
00:56:58: natürlich im Gesellschaftsspiel Kontext ist das anders als im beruflichen Kontext wo natürlich auch andere Wickmechanismen in anderen Prinzipien.
00:57:08: der Kontextfaktor spielt eine Rolle und auch das was wir gewohnt sind und auch in mich befindest zu dich.
00:57:15: Und wenn wir Hilfe zur selbsthilfe als Maxime, als Leitprinzip mit reingeben wissen oft nicht was am Ende rauskommt und gucken, was braucht die Person.
00:57:27: Und deswegen mochte ich das, dass du direkt gezeigt hast.
00:57:30: Ich mache es jetzt einfacher.
00:57:31: Oh
00:57:31: wow!
00:57:32: Ja
00:57:32: und ich habe angefangen auszuprobieren, was passt in meinem um dir halt irgendwie?
00:57:36: Von
00:57:38: von.
00:57:39: Und auch das mochte total.
00:57:40: wenn ich jetzt mal nochmal auf der Transferebene... Wenn ich selber nie in einer Situation war aber eine Person anleiten soll selbst zu tun dann selber auszutesten.
00:57:52: Ich habe dir schon mal die Frage gestellt, hat ihr schonmal jemand die Zähne geputzt?
00:57:55: oder hast du selber schonmal mit deiner nicht dominanten Hand die Zäne gepuzt?
00:58:00: Testet das mal aus!
00:58:01: Das ist super weh.
00:58:02: das Gefühl wenn ich nicht weiß wie sich das anfühlt und ich dann andere Personen unterstützen soll Ursprungsberuf das zu tun Dann verletze ich die Person oder mache Dinge, die nicht cool sind.
00:58:17: Oder bin zu schnell wie auch immer?
00:58:20: Ich brauche irgendwie eine Art von Gefühl dafür.
00:58:22: funktioniert das oder nicht.
00:58:23: Das heißt nicht dass Menschen jetzt dieselben Hilflussigkeiten, Krankheiten was auch immer gerade im System dysfunktional ist damit ich Hilfe brauche nachleben sollten, das meine ich damit nicht.
00:58:41: Sondern ein Wirkprinzip von hey was macht das?
00:58:44: Was sich hier an Unterstützung sehe und deswegen mochte ich das Beispiel mit Tremor total gerne.
00:58:49: Das hatten wir schon häufiger.
00:58:51: dieses ist es Dominanzverhalten wenn jemand dann Unterstützung anbietet.
00:58:55: in den meisten Fällen wäre das so.
00:58:59: Manchmal ist es auch dieses.
00:59:01: Kann ich helfen?
00:59:02: Einfach diese Frage.
00:59:03: Und ich liebe, was du gerade ansprichst, weil ... Ich glaube Hilfe zur Selbsthilfe könnte auch für viele schwierig sein, weil eben diese Gefahr nennt das immer übergriffig.
00:59:13: Also wann bin ich übergriffen?
00:59:14: Wann leiste ich hier wirklich Support und Hilfe?
00:59:16: Und wann ist es übergriffisch?
00:59:18: Und wie kann ich das tun?
00:59:19: Das ist dann vielleicht die andere Seite dass nicht... Dass ich nicht quasi das Bild aufmache Die Person, die ich jetzt hier helfe Ist hilfslos.
00:59:31: Ich weiß nicht, ob Xavier Komplex hier der richtige Begriff ist.
00:59:34: Aber das kann ja ganz schnell dort erlangen auch in der Pflege oder in den anderen Beispielen die wir heute in der Beratung sicherlich auch dass ein Klientin oder Klientinnen da sitzen und das Gefühl auf einmal haben ich bin nicht lebensfähig.
00:59:48: versteht ihr wo ich hin will?
00:59:49: Ja definitiv aber das passt so ein bisschen zu dem was ich vorhin gesagt habe.
00:59:53: man meint dass diese Maxim Simpel ist ist sie nicht?
00:59:58: und auch da in dem Bezug, nämlich du brauchst damit es funktioniert erstmal Vertrauen.
01:00:04: Also du brauchest erst mal eine vertrauensvolle Basis auf der sich alle befinden.
01:00:10: Du brauchst eine Vereinbarung darüber wie offen sind wir miteinander?
01:00:15: das hat mit Vertrauen zu tun.
01:00:18: Wie gehen wir mit Fehlern um?
01:00:21: Wie gehen weh mit Versagen um?
01:00:26: also Das sind ja alles Dinge, die müssen eigentlich schon als Basis klar sein und für alle auch ein Gute.
01:00:34: Also deswegen diese maximen.
01:00:37: Hilfe zur Selbsthilfe bin ich von überzeugt funktioniert auch nur dann wenn du wirklich gutes Arbeitsklima
01:00:43: hast
01:00:44: also wenn du ... Und Arbeitskliima in dem Sinn kann man das auf Ehrenamt genauso wie auf Hauptamt nehmen.
01:00:50: Also ein gutes Klima des Miteinanders wo du halt eben alles was ich eben beschrieben hab drin findest.
01:00:57: Nur nur in so einem Kontext kann auch diese Maxim funktionieren, also die kannst du nicht losgelöst als.
01:01:06: So das machen wir jetzt.
01:01:07: Ja verstehe.
01:01:09: Braucht man aber dafür auch ein explizites Mandat?
01:01:12: und wenn ja wer gibt die dann?
01:01:13: Also
01:01:13: bei uns wird diesem Maxim von der Geschäftsführung getragen.
01:01:18: Aber das heißt ja noch nicht dass sie so eine Top Down Maxim ist.
01:01:23: ich Ich bin davon überzeugt, dass sie einfach überall stattfinden muss.
01:01:29: Punkt und das Stadt finden kann alles beinhalten also dass sie wirklich aktiv eingefordert wird Dass sie passiert dass sie aber bemerkt wird dass.
01:01:42: Also weil auch das habe ich oft beobachtet dass wir das ganz oft machen.
01:01:48: gerade im pädagogischen sozialen Bereich agieren wir viel nach dieser maxim Aber unbewusst.
01:01:55: Zudem aus meiner Sicht gibt es da wieder die Unterscheidung, was ist individuell.
01:02:01: Unterstütze ich hier an einer Stelle eine Person?
01:02:04: Dann braucht das definitiv das Mandat, weil sonst ist es in deinem Wort übergriffig!
01:02:10: Wenn ich das nicht habe und du sprichst ja von diesen Leitsätzen, die einen Organisationsstruktur oder Teamstruktur haben dann wird's ein Gemeinschaftsgefühl.
01:02:18: Das fand ich ganz schön von mir Gefühl Gesamt Aro hinweg auch gesprochen.
01:02:24: Wie kommen da denn hin?
01:02:26: Wenn alle wissen, welche Werte wollen wir dann hier leben und wie das ausgestaltet ist.
01:02:34: praktischen Arbeit gelebt wird kann sehr, sehr unterschiedlich sein.
01:02:37: Ist auch sehr kontextabhängig und das ist auch wieder ein sehr schönes Beispiel dafür weil du auch sagst es komplex ist definitiv superkomplex.
01:02:46: wenn wir das runterbrechen auf Organisationskultur und Struktur ich komme immer wieder drauf zurück sind Ansätze wie das Psychologische Empowerment dann wenn ich mich nicht kompetent erlebe beispielsweise oder uns überhaupt keine Wirkungsmacht hatte, sehe ich mich überhaupt nicht.
01:03:03: So viel als hätte ich da irgendeine Art von Einfluss auf das Geschehen oder ich nicht selbstbestimmt autonom hier agieren kann und dass für mich keinen Sinn ergibt was da passiert überhaupt, dann schwiere ich an der Stelle und deswegen braucht es dieses Gespräch darüber, dass du sagst so als Grundbasis wie gehen wir mit Fehlern um?
01:03:24: Und deswegen möchte ich allen immer wieder ans Herz legen Edgar Schein, Kretchen Spreitz.
01:03:30: Da sind Namen die dürfen gelesen werden auch mit Organisationskultur das genau diese Unterscheidung stattfinden kann.
01:03:38: Was ist das was sie an Symbolik haben?
01:03:41: Wie verleihen wir dem Ausdruck was wir an Grund setzen, überhaupt an Werten leben wollen.
01:03:48: Welche Praktiken gibt es dahinter und wie ist das im Gesamtsystem verortet oder eben auch untergebrochen auf kleinere Systeme?
01:03:55: Und wenn da ein Ungleichgewicht stattfindet gerade auch in Ehrenamt- und Hauptamt zusammenkommen dieses Ungleich Gewicht wieder so'n bisschen den Balance zu bringen Das kann helfen darüber zu sprechen wie miteinander gesprochen und gearbeitet werden möchte.
01:04:12: Voll.
01:04:12: Du hast vorhin vom Wir-Gefühl gesprochen, das hast du gerade aufgegriffen und dann haben wir ja zwei so Motive besprochen.
01:04:18: heute wo ich also zum einen im spielerischen Element, das mache ich als erstes wusste ich gar nicht aber jetzt habe die Sprache dafür irgendwie auf einmal.
01:04:26: für mich wurde das deutlich einfacher als wir aus diesem individuellen Ich beschäftige mich hier mit meinem Kasten und du mit deinem Insonen Wir gefüge ja reingekommen sind, wo es sich auch angefühlt hat als wären wir jetzt ein Team.
01:04:37: Das finde Das ist für mich in die Praxis übersetzt, das was du gerade beschrieben hast.
01:04:43: Und dann war ich die ganze Zeit gedanklich irgendwie bei diesem Thema Hauptamt Ehrenamt und die Vereinbarkeit hatten wir ja die Folge mit Frank auch dazu, dass super spannend war... ...und habe auch gedacht isst denn ein Tool oder einen Weg eben ehrenamt- und hauptamt wo wir alle wissen wo die Herausforderungen liegen können nämlich wer hat hier das sagen und wer weiß was?
01:05:07: Zumindest meine Erfahrung damit.
01:05:08: Wer bestimmt über was, wer gilt als Expertin?
01:05:12: Und
01:05:13: dieses Wir-Gefühl, das erzeugt wird zwischen Hauptamt oder Erzeugt werden kann wenn man es gut macht... ...oder wenn man gut ist jetzt schon wieder so Werten, da werde ich das verstehen.
01:05:22: Ob das da halt auch eine Rolle spielt und wie schwierig das ja auch sein kann, wenn Menschen zum Beispiel vergütet werden für ihre Arbeit und manche nicht.
01:05:31: Wie lässt sich ein gutes Wir über einen angestellten Team hinaus quasi...?
01:05:36: gestalten.
01:05:37: Mit Mitglieder könnt ihr danach verziehen, was ich gerade meine?
01:05:41: Ja kann nicht und nein einfach ist es nicht und eine Lösung habe ich auch nicht.
01:05:48: aber für mich ist der Weg kann nur darüber gehen wer sind wir also?
01:05:54: was sind unsere Werte das sind unsere Ziele was ist unsere Aufgabe innerhalb dieser Gesellschaft?
01:06:00: Das ist der Konsens Und letztendlich kann ich sowieso nicht beeinflussen wo sich der Mensch unabhängig, ob er jetzt im Ehrenamt oder im Hauptamt oder als Mitglied wie auch immer.
01:06:14: Ob und wieder sich mit der Arbeit verbunden fühlt?
01:06:16: Ich kann alles was machen kann ist ein Angebot.
01:06:19: Ein Angebot sich zu beteiligen für Geld ohne Geld oder halt als Mitglieder mit einer Mitgliedschaft.
01:06:30: also alles andere habe ich ja gar nicht in der Hand.
01:06:33: Und das ist ja mit einem Grund warum wir uns auch mit so profanen Dingen wie Marketing beschäftigen.
01:06:39: Ja, es ist so.
01:06:40: Also wenn es darum geht ein Angebot zu machen muss ich halt auch zeigen was tun wir?
01:06:52: Wofür stehen wir und transparent sein und die Notwendigkeit klarmachen wofür braucht es diese Dienste und diese Hilfstrukturen?
01:07:02: und ja alles andere habe ich ja nicht in der Hand.
01:07:07: Das
01:07:07: schließt ja super gut an, wo du zu Beginn der Folge warst als du aufgemacht hast.
01:07:11: Was passiert oder ihr in einer Gesellschaft, wenn bestimmte Angebote komplett weggreifen?
01:07:16: Und nicht nur das wegbrechen, sondern was du ansprichst ist ja sowohl die Kommunikation nach innen wie wollen wir miteinander arbeiten?
01:07:23: aber auch nach außen dass überhaupt erst eine Information darüber vorhanden ist.
01:07:28: Wie könnte ich mich denn einbringen wenn ich da keinerlei Anknüpfungspunkte habe und die Anknüpfungen wäre dann beispielsweise über Werteprinzipien eine Haltung oder Ich sag ja ganz gerne, wer möchte ich sein?
01:07:41: Und wenn ich dort so sein darf und mich beteiligen kann einbringen kann.
01:07:46: Da hat es vorhin mal gesagt, wenn ich eine gute Idee habe, mich dann einzubringen.
01:07:50: Aber ich muss auch erstmal wissen, okay, ich könnte Ideen entwickeln für... Und auch nicht nur die Menschen, wir besprechen eine Erwachsenenbildung von Zielgruppenanalyse, Adressatinnenanalyse.
01:08:04: Dass das ganz unterschiedlich gewichtet sein kann.
01:08:06: Wie entspreche ich denn an welcher Ebene überhaupt an?
01:08:09: Und Marketing ist da ein Riesenwerkzeug sag' ich jetzt mal Eine Profession, die ich übrigens das nicht bediene.
01:08:19: Wenn ich etwas Gutes tue und die Welt erfährt es aber nicht dann kann ich natürlich auch keine Bewegung erzeugen.
01:08:26: wenn wir jetzt größer denken Und wenn ich nicht weiß was ich... Jetzt reife ich nochmal Demokratie auf Was ich für ein demokratisches Zusammenleben beitragen kann.
01:08:37: Wenn ich keine Idee davon habe oder keinerlei Wirksamkeit bisher erlebt habe schaffen wir es natürlich alle uns im problemraum zu bewegen.
01:08:47: aber ich weiß nicht wie ich in die lösung reingehen kann.
01:08:51: Und das macht's natürlich schwierig und alle menschen und dass ist ein aufruf lasst die leute nicht den problemraum, das ist nämlich so frustrierend dass die menschen dann nicht mehr wählen gehen einfach nur in anfangs zeichen eine jammer kultur verfallen und dann ist es auch egal wie viel lernen oder fehlerkultur wir haben.
01:09:10: das ist so frustriert dass die Menschen sich dann nicht mehr kompetent oder wirksam erleben, weil keine Lösungsmöglichkeit da ist.
01:09:17: Deswegen alle, die in Problemraum geholt werden bitte auch mitnehmen den nächsten Schritt in den Lösungsraum.
01:09:25: So ein valider wichtiger Punkt ja absolut.
01:09:28: Ist das die Stelle wo wir nochmal gucken ob wir irgendwas vergessen haben irgendwelche Aspekte die wir aufgreifen wollten?
01:09:34: Die Erkenntnis dessen wie vielschichtig die Bedarfe von Menschen doch sind für Hilfe und Unterstützung.
01:09:44: Also das halt angefangen vom Alter, der Lebensphase, von der Situation der individuellen Lebenssituation.
01:09:53: egal ob selbst verschuldet oder Pech, wie man es nennen will.
01:09:57: Das ist einfach das was ich jeden Tag beobachte und es ist mir eine Ehre meine Kolleginnen eigentlich dabei im Backoffice, wenn finde ich mich zu unterstützen weil ich bin ja selber überhaupt nicht vorne in erster Linie aktiv.
01:10:13: Meine Aufgabe ist aber dafür zu sorgen, dass diese Arbeit gut getan werden kann und die Erkenntnisse, die ich habe von der Arbeiter, da kann ich halt einfach nur meinen Respekt für aussprechen.
01:10:29: Und gleichzeitig muss ich auch sagen, das ich schockiert bin, dass es so ist also, dass wir überhaupt diese Hilfsbedarfe haben, egal ob das um Kinderarmut geht Gewalt, Armut und Einsamkeit im Alter.
01:10:45: Ein Riesendingen insbesondere für Frauen die halt wirklich eine Altersarmut enden und da spreche ich nicht von Einzelfällen.
01:10:54: also das sind Themen, für die wir einfach auch brennen und das ist eigentlich auch wieder so ein Schluss zu dem wo wir angefangen haben mit der Gründung und dann auch die Nachkriegsjahre, also letztendlich sind die Themen identisch.
01:11:15: Aber die Rahmenbedingungen verändern sie sich?
01:11:18: Ja, die waren aber auch schon mal besser.
01:11:20: Sie verändern sich gerade wieder nicht schlechtere.
01:11:22: Also sie sind immer in Bewegung.
01:11:27: Mein Appell vielleicht zum Schluss jetzt nicht nur die AWO alleine, sondern überhaupt soziale Träger weiter zu unterstützen.
01:11:34: Egal in welcher Möglichkeit weil wir sind auch nicht ohne Grundbestandteil unserer Verfassung.
01:11:42: über solche Dinge wie das Subsidaritätsprinzip haben wir zum Beispiel noch gar nicht gesprochen.
01:11:46: also dass wir ja auch gesetzlich ein fester Bestandteil unsere demokratischen Strukturen sind und da steht Deutschland als Einschmitte alleine da mit diesem Konzept, ja also Wohlfahrtsverbänden der Form gibt es auch in den anderen europäischen Ländern nicht.
01:12:03: Und das steht aber alles gerade so ein bisschen mit dem Fragezeichen dar und ich finde, da sollten wir uns zumindest auf der Hut sein wenn nicht sogar mehr... Ich möchte wieder Empören sagen, Aufregen oder vielleicht auf die Barrikaden.
01:12:19: Ja,
01:12:19: ich würde ganz gerne in die Richtung tendieren.
01:12:22: Hey bringt euren hinternen Bewegung?
01:12:27: Und tut etwas, damit wir dieses System, dieses Unterstützungssystem, von dem wir alle profitieren.
01:12:34: Alle auch beibehalten können, schützen können und vielleicht aus besten Fall stärken können.
01:12:42: Danke dass du den Punkt nochmal mit rein rings wichtig.
01:12:45: Dann könnt ihr sich ihn hier lassen da.
01:12:48: Apropos hierlassen was nehmt ihr denn mit aus dieser Folge?
01:12:51: Aus dem Gespräch, aus dem spielerischen Element kommen die Taschenweißheiten zu mitnehmen.
01:12:56: Was ich super wichtig finde, nicht nur im Kontext Hilfe zur Selbsthilfe ob das wie kommt man aus diese individuelle Paralyse nenne ich das jetzt in so eine Wir-Freiheit wo auf einmal sich Dinge entfalten können ob dass Arbeit ist oder Privatleben das überlasse ich euch aber es macht was mit Möglichkeiten und mit.
01:13:16: also so spüre ich das und auch Kreativität im Sinne von, du sprachst ja von Angeboten.
01:13:23: Und ich dachte mir gerade eben wir – das weiß ich auch Co-Training, aus dem Studium und meiner Ehe – dass ich persönlich einfach in einem Viergeflecht bessere Ideen habe!
01:13:35: Ich meine wie verdammt wichtig Demokratie und Hilfe zur Selbsthilfe ist haben wir glaube ich heute gut betont.
01:13:41: Es ist schade, dass wir das müssen.
01:13:42: Das hast Du auch mehrfach angesprochen?
01:13:43: Natalie was nimmst Du denn alles mit?
01:13:46: Bin wirklich dankbar für dieses Interesse an unserer Arbeit.
01:13:49: Ich nehme auch mit, dass ich vielleicht nochmal so diese Legosituation also werde ich bestimmt noch mal in Ruhe für mich darüber nachdenken und vielleicht auch mal gucken ob ich die tatsächlich konkret irgendwo mal verwenden kann.
01:14:04: Und ich nehme für mich mit Die Erkenntnis Dass ich ganz schön erfüllt bin von dieser ganzen Thematik.
01:14:12: Also das ist halt einfach so, habe ich auch beschrieben.
01:14:15: Auf allen Ebenen und in allen Bezügen Sinn erfüllt halt mich macht.
01:14:20: Und das ist eigentlich eine ganz schöne Sache.
01:14:23: Das mag ich.
01:14:24: Wenn dieses Gefühl immer wieder mal bestätigt wird oder gestärkt wird, dann ist das nicht richtig toll.
01:14:31: zusätzlich zu dem was ihr benannt habt unter anderem auch den punkt hatte ich fahren noch gar nicht wieder reflektiert wie viel macht da auch drin steckt einen rahmen zu setzen in dem das möglich ist oder eben auch unmöglich wird sich selbst zu helfen und wie viele status verlüßt damit auch ein hergehen kann wenn ich meine rolle so gar nicht betrachte.
01:14:54: Darum habe ich so geliebt, dass du direkt von Anfang an gesagt hast hey in so vielen unterschiedlichen Rollen hab' ich diese Maxime für mich und leg's ja jedes mal anders aus weil der Kontext das hergibt.
01:15:05: Und das zu übertragen und auch das als Führungsverständnis beispielsweise mitzutragen und den Rahmen zu stellen.
01:15:12: Also ich hab das auch sehr, sehr geliebt.
01:15:14: also es ist ein ganz toller Vorbildfunktion die du hier hast wenn andere zuhören.
01:15:20: Einladung zum Nachmachen.
01:15:22: Was ich auch großartig fand im spielerischen Element, wie eben noch mal rauskam und wie das unterschiedlich ausgestaltet sein kann, welches Verständnis wir darüber brauchen.
01:15:31: Das was du natürlich meintest... Wir müssen ja schon drüber reden wenn wir bestimmte Rahmenbedingungen setzen, wenn wir Mechaniken mit einführen, wie wir arbeiten, woran wir arbeiten auf welcher Ebene Hilfe zur Selbsthilfe.
01:15:46: ein Thema wird Entweder fern ich es mich selbst befähigt, fühle das zu tun und eben auch ... Eventuell, um hierfür zu fragen.
01:15:54: Ist gar nicht so selbstverständlich oder etwas einzufordern und auch die Information darüber zu haben.
01:16:00: was darf ich und das darf ich nicht wo kann ich anknüpfen?
01:16:03: Das fand ich nochmal sehr eindrücklich heute, dass sich auf jeden Fall mitnehmen werde im Sinne von oh da denke ich noch länger drüber nach.
01:16:11: Macht dich sehr!
01:16:12: Ich werde auch noch darüber nachdenken wie eine dritte Runde hätte aussehen können und da noch mehr greifbar zu machen.
01:16:18: Ich glaube
01:16:18: wir hätten uns weiterentwickelt.
01:16:23: Wir hätten die Regeln gebrochen, die es nicht gab.
01:16:27: Und ein Mini-Element möchte ich noch mal gerein geben.
01:16:32: Magst du Timothy mein T-Shirt verlesen?
01:16:34: Oh wow Genie!
01:16:35: Wie lese ich das jetzt vor?
01:16:36: Also unten steht The Everment of Surprise.
01:16:38: dann haben wir aus dem Periodentabender heißt das war auf Deutsch einen Element dass sich nicht zuordnen kann.
01:16:47: Kann irgendjemand Groß A, Klein H zuordnen?
01:16:49: Element
01:16:50: of Surprise.
01:16:50: Nennen wir es jetzt einfach?
01:16:51: Das ist A und ich hätte vier T-Shirts dabei gehabt, die heute zum heutigen Thema passen und ich habe mich für dieses entschieden.
01:16:59: Einfach aus dieser Botschaft heraus, die mir so wichtig ist wenn ich den Menschen Möglichkeit gebe selbst Dinge zu tun sich auszutesten kreativ zu sein auch mal Failure.
01:17:11: also was du von ihr tust nattest, einfach mal selbst erleben.
01:17:16: Da steckt ganz schön viel Überraschungsmoment mit drin.
01:17:20: wenn ich dann erlebe oh die Magen ist viel besser als ich selber, als sich mir das vorgestellt hatte und das war etwas was ich in der Führung, in meiner Führungserfahrung erlebt habe.
01:17:29: Wenn ich aufhöre Dinge selbst umsetzen zu wollen Dann wird es viel cooler weil Ich bin ja einmal im Kopf gefangen.
01:17:37: aber da sind ganz viele andere Ideen im Raum.
01:17:40: wenn ich dem Raum gebe.
01:17:42: deswegen Wenn ihr euch überraschen lassen wollt von euren Mitarbeitenden, von den Systemen, von Klientinnen.
01:17:49: Von KundInnen und FreundInnen das darf in sämtlichen von eurem Kindern dann lasst den Raum für Überraschungen auch da.
01:17:57: Vorausgesetzt man hat die gute Basis
01:17:59: vorher geschafft.
01:18:00: Oh ja.
01:18:01: Vertrauen.
01:18:02: Sonst
01:18:02: ist man ganz schnell in einem Gefühl des Alleingelassens sein oder es vielleicht sogar Desinteresse?
01:18:11: Das könnte bei dem Gegenüber aufkommen, wenn ich es sage.
01:18:14: Ne, mach mal!
01:18:16: Da ist immer wieder beim Rahmen und das mag ich, dass du das noch einmal betonst.
01:18:18: Und das finde ich für mich eine wichtige Wicht ganz... Es ist eine Gratwanderung aber das ist sowohl mit Kindern als Mutter wichtig.
01:18:27: also das Gefühl darf nie entstehen Aber halt im Arbeitskontext genauso.
01:18:31: Also ich muss trotzdem... Diese Spannung ist da.
01:18:37: dieses Mach Ich vertraue dir Aber es interessiert mich auch, was du machst.
01:18:41: Und das interessiert mir auch, dass es dir gut damit geht wie du's machst und es ist mir auch wichtig, dass du alles hast, was Du brauchst.
01:18:48: Es soll keine negative Überraschung sein sozusagen!
01:18:52: Schon niemanden.
01:18:54: Was wäre dir nicht aha?
01:18:59: Sehr schön, natürlich.
01:19:00: Vielen vielen Dank für die Einblicke, dass du da warst, dir die Zeit genommen hast.
01:19:04: Danke schön für die einladung!
01:19:05: Ich war sehr gespannt und jetzt bin ich sehr stolz das sich hier sagen konnte.
01:19:11: So gut dich wieder zu sehen.
01:19:13: Vielen schönen Dank, dass Du da war.
01:19:15: Wenn ihr euch selbst helfen wollt, ladet euch hierher ein zum Element of Surprise.
01:19:21: Vielleicht wartet hier die eine oder andere Überraschung auf euch?
01:19:24: Oder ihr bringt sie einfach mit und überrascht uns!
01:19:28: Ladet euch einen kommentiert und vernetzt euch und unterstützt die wichtige Arbeit, die wir heute angerissen haben zu erzählen.
01:19:36: Da gibt es bestimmt noch viel mehr Geschichten, die natürlich erzählen kann.
01:19:39: Das heißt Menschen dürfen sich auch mit dir vernetzen.
01:19:41: Auf jeden Fall.
01:19:42: Sehr schön.
01:19:43: In dem Fall.
01:19:45: Bye!
01:19:48: Schön, dass ihr dabei wart bei Taschenweißheiten.
01:19:50: Habt's gut
01:19:51: und bis zum nächsten Mal.
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