#37 Genderrollen intersektional gedacht
Shownotes
Wer bestimmt eigentlich, wie Genderrollen zu sein haben, für wen gelten die und was hat das für Auswirkungen?
In dieser Folge sind Ava und Laurent zu Gast. Ava ist Musikerin, trans Aktivistin und Kommunistin. Sowohl in ihrer Selbsterfahrung als trans Frau als auch im Drum Coaching spielen bei ihr Sprache, Genderanerkennung, Körper- und Selbstwahrnehmung eine zentrale Rolle. Laurent ist Sozialarbeiter in der Sozialpsychiatrie, interdisziplinärer Geschlechterwissenschaftler und, wie er über sich selbst sagt, penetrant queer. Uns alle vier verbindet, dass es uns um Aufklärung und das Hinterfragen von Machtstrukturen geht.
In der Folge spricht Ava offen über ihre Transition, Laurent bringt Erkenntnisse aus seiner Forschung zu Genderrollen in Videogames mit und gemeinsam nehmen wir auseinander, was Genderrollen mit uns machen, wann sie für wen greifen und wo das überhaupt beginnt. Wo hört Geschlecht auf, wo fängt Gender an? Wann geht es um Repräsentation und Sichtbarkeit, wann um Sozialisation und wann um Chancengerechtigkeit sowie um die Anerkennung von Lebensrealitäten?
Im Gespräch wird deutlich, dass es sich selbst mit verbindenden Werten lohnt, konstruktiv in die Auseinandersetzung zu verschiedenen Perspektiven zu gehen und es nicht “die eine Wahrheit” gibt.
Content-Hinweis: In dieser Folge wird über sexualisierte Gewalt, Queer- und Transfeindlichkeit sowie psychische Belastung (Minderheitenstress, Depression) gesprochen. Sorge bitte für dich und höre/schaue in deinem Tempo.
Im spielerischen Element dieser Folge: setzen wir ein Quizspiel ein, bei dem zwar die Kategorien (Politik, Gesellschaft, Organisationen und Interpersonelles) und der Schwierigkeitsgrad gewählt werden können, aber die Worte der Quizfrage erstmal erspielt werden müssen, um überhaupt punkten zu können. Dass auch hier Gender “mitspielt” ist selbstredend. Wo du es einsetzen kannst: in Anti-Bias- und Diversity-Trainings, Leadership-Formaten, Team- und Organisationsentwicklung, Bildungskontexten, als Einstimmung in allen angepassten Settings in denen es um ungleiche Voraussetzungen geht, …
Wofür das spielerische Element gut ist: Erlebbarmachung ungleicher Startbedingungen und Privilegien, Reflexionsräume zu Risiko und Gerechtigkeit, anderer Zugang zu Faktenvermittlung, Sichtbarmachung von Erfahrungswissen, Lebensrealitäten und Genderperformance, …
Wie du es abwandeln kannst: die Quizfragen an deine Zielgruppe und Ziele anpassen, Transparenz bzgl. der Startbedingungen steuern, auf digitale Formate übertragen, die Reflexionsfragen im Debriefing anpassen, die Wettbewerbslogik in den Runden verändern, …
Diese Folge ist für dich, wenn du …
-verstehen willst, was Genderrollen sind und ab wann sie greifen
Verantwortung trägst für faire(re) Chancen
-den Unterschied zwischen Geschlecht, Gender und Geschlechtsidentität schärfen willst
eine weitere Perspektive auf Repräsentation möchtest
-Diversity intersektional denkst und dich über Anregungen freust
-ein spielerisches Tool suchst, das Privilegien und strukturelle Benachteiligung erfahrbar macht
**Und du? **Wann sind dir Genderrollen zum ersten Mal begegnet und wessen Erwartungen waren das eigentlich? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.
Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat: Like sie, teile sie mit Menschen, für die das Thema zählt, kommentiere deine Gedanken und bewerte den Podcast. Deine Bewertung hilft, dass mehr Menschen TaschenWeisheiten finden und von den Gesprächen profitieren können.
Begriffe aus der Folge:
FLINTA steht für Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen. Der Begriff macht sichtbar, dass Menschen im Patriarchat auf unterschiedliche, aber verbundene Weise von Sexismus und geschlechtsbezogener Diskriminierung betroffen sind. Manchmal wird ein Sternchen angehängt, um Menschen einzuschließen, die sich nicht in den Kategorien wiederfinden.
TERF ist die englische Abkürzung für „trans-exclusionary radical feminist“ – also für Positionen, die sich als feministisch verstehen, trans Menschen (besonders trans Frauen) aber ausschließen und ihnen ihre Geschlechtsidentität absprechen. In der Folge fällt der Begriff dort, wo es darum geht, dass biologistische Argumente solchen Positionen Anknüpfungspunkte liefern könnten.
MMO (Massively Multiplayer Online) bezeichnet Online-Spiele, die sehr viele Menschen gleichzeitig gemeinsam spielen – Klassiker ist World of Warcraft. In der Folge stehen sie als Beispiel für „sichere Sandbox“-Räume, in denen Menschen Gender ausprobieren und im Spiel performen können. Die Vorläufer waren die textbasierten MUDs (Multi-User Dungeons).
RPG (Role-Playing Game / Rollenspiel) sind Spiele, in denen man in eine Rolle oder Figur schlüpft. Der Ursprung liegt in Pen-&-Paper-Rollenspielen wie Dungeons & Dragons und hat mittlerweile viele Medienformen.
Links aus der Folge: Cornelia Kost – Artikel zu geschlechtlicher Entwicklung und geschlechtlichem Raum: https://www.cornelia-mertens.de/?p=18541
Abigail Thorne / Philosophy Tube – Video-Essay zu Judith Butler: https://youtu.be/QVilpxowsUQ
Außerdem in der Folge erwähnt: Judith Butler (zur Verschränkung von Sex und Gender), ContraPoints (Videos zu Gender und Queerness) sowie Emilia Roig – „Why We Matter“ (auch als Hörbuch).
Vernetzt euch unbedingt mit Ava und Laurent hier: Ava auf Instagram: https://www.instagram.com/getyourbeat Laurent auf Instagram: https://www.instagram.com/kanalratteimharness
Werbehinweis: Diese Folge kann unbezahlte Werbung enthalten. Alle genannten Marken, Produkte, Bücher, Kanäle und Links sind unbeauftragt und unbezahlt – sie werden aus eigener Überzeugung geteilt. **PS: **Wir waren so im Gespräch vertieft, dass Bommel – Gelis Hündin – uns daran erinnerte, dass Schmusezeit ist. Sie hat es sich bei uns gemütlich gemacht und dabei charmant ein Kabel mitgenommen. Deshalb ist das Bild ab Minute 68 etwas weicher. Wir haben die Kamera danach nicht nachjustiert. Wir nennen es liebevoll den Bommel-Weichzeichner. Ein kleines Sorry an Ava und Laurent.
Transkript anzeigen
00:00:00: Mehr Menschlichkeit im Business.
00:00:02: Bei Themen rund um
00:00:03: New Work,
00:00:04: New Learning und Diversity mit G-Device und Timothy Tasch.
00:00:09: Willkommen bei Taschenweißheiten.
00:00:11: Moin!
00:00:12: Heute sind wir mit zwei Menschen da.
00:00:15: Einmal mit Elba und einmal mit Nora.
00:00:17: Hallo!
00:00:18: Ich spreche heute zum Thema Generalen.
00:00:20: Habt ihr persönliche Bezüge zu dem Thema?
00:00:22: Naja, ich glaube es ist ja offensichtlich dass sich ein Prozess durchgegangen bin mit meiner Transition und natürlich ist das auch irgendwo mit einer zweiten Pubertät ein ständiger Entwicklungsprozess.
00:00:35: Wir alle hatten unsere Girlie Phase.
00:00:38: irgendwann... normalisiert sich das alles so ein bisschen und setzt sich.
00:00:43: Und jede findet halt irgendwie ihren eigenen Weg?
00:00:46: Ja, ich glaube, irgendwie haben wir damit am Ende ja alle zu tun!
00:00:50: Wenn du sagst Transition, dann heißt es... Ich versuche immer für Menschen die zum ersten Mal Worte höhren, da werden wahrscheinlich mehrere Worte auftauchen.
00:00:57: Das heisst du bist Transfrau?
00:00:59: Genau!
00:01:00: Und die Transition ist ein Thema im Sinne von Generelle wechselt.
00:01:06: Ja, eigentlich würde man aus einem aktuellen Perspektive eher von Anpassung oder Angleichung sprechen als von irgendwas das sich was wechselt.
00:01:17: Aber natürlich ist es ganz viel Neuentdeckungen und dementsprechend passiert da natürlich auch viel Wechsel irgendwie weil man halt aufhört eine Maske aufzusetzen und zumindest versucht mehr selbst zu sein.
00:01:35: Also
00:01:35: ich finde es ist ein Thema was queere Menschen sowieso tendenziell eher beschäftigt, wenn wir uns eh dann heute auseinandersetzen.
00:01:42: Ich würde mich auch selbst als Mann bezeichnen aber eher in der Mangelung eines besseren Begriffses und das ist quasi das Versöhnliche Fleisch!
00:01:53: Aber also... Immer so ein bisschen damit auseinandergesetzt.
00:01:56: Ich fand das Thema spannend, ich habe mich dann auch auf der Uni auseinandersetzt dazu studiert und auch meine Masterarbeit zu Agender-Rollen in Videospielen geschoben.
00:02:05: Sehr spannendes
00:02:05: Thema!
00:02:06: Ja ist ja auch witzig zum Thema?
00:02:07: Also wir haben es hier eigentlich sympathisch schon thematisiert wie ich da aufgewachsen bin als Wohn eines super strengen Soldaten, um der auch eine sehr particulare Idee hat was Mann sein in meinem Fall zu bedeuten hat.
00:02:19: und so war ich eigentlich, wenn nicht ehrlich bin.
00:02:21: So früh ich denken kann schon programmiert auf den bestimmten Nämlichkeitsbild und habe eigentlich mal ein bisschen lang versucht das für mich anders zu trainen.
00:02:28: welche Erwartung an meine Männlichkeit was auch immer dass jetzt heißen soll
00:02:32: bestellt werden?
00:02:33: aber du definierst im Prinzip wenn ich dich jetzt nach dem Pronomen fragen
00:02:38: würde es ist
00:02:39: ja die Gender an sich.
00:02:42: Zis malen, richtig?
00:02:44: Das ist jetzt schon wieder so ein Begriff daran, cis.
00:02:46: Cis ist wenn ich medizinisch betrachtet bei Geburt einen Sex zugeschrieben bekomme und mich mit diesem auch identifiziere
00:02:56: d.h.,
00:02:57: meine Gender-Identifikation mit den zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt.
00:03:03: So, auf da sind nochmal Abstufungen mit drin.
00:03:05: Gerade auch wenn das nicht eindeutig zuzuholen weisen ist.
00:03:09: ihr korrigiert jederzeit bitte.
00:03:11: Auch wenn irgendwas seltsam formuliert ist immer gerne hinterher.
00:03:15: Du hast auch zu dem Thema Studierlaster gesagt.
00:03:17: Das heißt alle hier im Rahmen haben rund um das Thema auch ein Studium.
00:03:23: Ich hätte tatsächlich auch direkt zum Einlesenden Literatur-Tipp oder besser gesagt nicht Literaturtipp, sondern wir können den Link dann gerne zur Verfügung stellen.
00:03:32: Die Webseite von Cornelia Kost hat sehr interessante Artikel geschrieben gerade über das Thema geschlechtliche Entwicklung und geschlechlicher Raum So, wo man sich da noch mal einlesen kann und damit auch ein größeres Verständnis entwickeln kann.
00:03:48: Was eigentlich der geschlechtliche Raum ist?
00:03:50: Warum wir von einem geschlechthlichen Raum reden so dass nicht eindimensional ist Und warum die schlecht keine Identität spannenderweise ist.
00:04:00: Weil Geschlecht halt viel viel älter als sowohl unser Gehirn Als auch unsere Komposon ist und es viel früher schon geschlechts gab.
00:04:08: Daher kannst keine Identität sein, genauso wie es nichts mit den Chromosomen zu tun haben kann.
00:04:15: Weil das halt sich schon auf Einzeller-Ebene entwickelt hat.
00:04:19: Und auch was ich ganz spannend finde ist dass Butler sagt auch, dass das Subjekt nicht vordiskursiv existierte.
00:04:26: Das heißt, es wird quasi schon bevor die Person da ist, wird hineinprojiziert.
00:04:31: Was kommt da eventuell?
00:04:33: Und je nachdem was da kommt, was da hinein projiziert wird... Ich meine, das macht ja auch etwas mit einem, wie man sozialisiert wird durch diesen Diskurs, der quasi schon stattfindet.
00:04:41: Bevor man überhaupt das sagen kann, möchte ich passt oder nicht?
00:04:45: Sind da schon Erwartungssaltungen und die verändern einen natürlich auch schon im Vorfeld.
00:04:50: You can't be what you can see.
00:04:52: also wenn ich nicht weiß was es gibt, kann ich auf bestimmte Positionen einfach nicht einnehmen.
00:04:55: Wenn ich nicht weiss dass es existiert dann fällt es mir sehr schwer mich auszudrücken was ich bin oder wer ich bin wenn es dafür keine Worte gibt es kein Diskurs dafür gibt.
00:05:03: Damit differenziert wir gerade Geschlechtung gender Die soziale Rolle in der Gesellschaft Alles auch Genderrollen und Geschlechtsidentität.
00:05:11: Eva, du bist mir aufgefallen im Sinne von Heck in dem Seminar.
00:05:16: Du sprichst ja offen über deinen Transition und möchtest das auf Menschen teilen?
00:05:23: Normalerweise ist es eher so ein Tra-Zahlakt fast schon wessen eigene Perspektive eigenen Lebensraum aufgegriffen wird.
00:05:32: aber welche Perspektiven soll auch gehört werden.
00:05:35: Daher voll schön, dass du mit dabei bist!
00:05:36: Vielen Dank!
00:05:38: Und Leroy hat das ja sowohl bei mir studiert als auch wenn er mit mir gearbeitet und ist nur mit meiner Freundin.
00:05:45: Daher weiß ich, dass du da ganz viele Dinge zu erzählen hast.
00:05:48: Ich bin auch wirklich neugierig wie kommst du zu dem Masterarbeit, zu den Masterarbeitsthemen?
00:05:53: Das war so ein bisschen ein Prozess gewesen.
00:05:56: also im Bachelor habe ich Japanwissenschaften studiert Das auch mit Fokus auf Gender, und ich glaube es ist schwer so was sie Ostasien- und Japanwissenschaften zu studieren ohne halt einen gewissen Genderfokus draufzuhaben.
00:06:07: Weil das auch sehr in der Sprache mit ingrained ist also zum Beispiel jetzt rein von der Schriftart.
00:06:15: etymologisch zum Beispiel dass das Schriftzeichen für Mann ist Kraft und Reißfeld und die Kraft die man auf dem Reiß Feld mitbringt.
00:06:22: Ja ja und das Schrifft Zeichen fehlt muss sich jetzt noch ein bisschen zusammen bekommen.
00:06:26: aber Das Schriftzeichen für Billig ist Frau unter dem Dach.
00:06:30: Also
00:06:31: da sind... oder
00:06:36: mein Postel-Favorite ist Beibringen, also Teaching und Education ist alter Mann Kind und Schlagen.
00:06:44: No way!
00:06:46: Das muss man auch sagen.
00:06:47: die Dinger sind gut.
00:06:49: Also über tausend Jahre auf jeden Fall schon alt.
00:06:51: Ich habe bei meiner Bachelorarbeit auch zu Jenner geschrieben in Videospielen, auch damals bezogen auf The Legend of Zelda und hab dann meinen Jennerfokus aber auch weiter mitbehalten als ich den Masterkanzler hatte in Erziehungs- und Bildungswissenschaften.
00:07:06: Und da, Videospieler sind sowieso ein Hobby von mir.
00:07:09: Sowieso eine große Leidenschaft von mir und da finde ich lohnt es sich auch mal genau anzuschauen.
00:07:16: Weil Videospiele natürlich eine bestimmte Zielgruppe haben und da auch quasi Quierhistorie hineinzugehen.
00:07:21: okay wie ist das so Entwicklungstechnisch von Geschlechtquieren in Videospielen?
00:07:27: Wie hat sich das entwickelt?
00:07:28: Mein Fokus war dann einen Medienanalyse-Tool zu schreiben.
00:07:31: wenn wir mit diesen Toolen Medium anschauen und es muss jetzt nicht unbedingt... ein Videospiel sein, aber darauf habe ich meinen Fokus gedeckt.
00:07:38: Wie ist das einzuordern?
00:07:39: Ich glaube viele Menschen haben das vielleicht gar nicht so offensichtlich.
00:07:41: Das Videospielen ja auch einfach so eine Präsentative eben... Ja absolut!
00:07:46: Videospiele sind ein interaktives Medium.
00:07:48: Das heißt also ich meine es gibt da sowas wie parasoziale Beziehungen.
00:07:52: Das heisst wie mein Gehirn darauf reagiert auf fiktive Personen oder Menschen die ich nicht kenne.
00:07:58: Das ist gar nicht unterschiedlich.
00:08:00: wie auf quasi direkte Kontakt Sprich, wenn ich Kontakt habe zu einer queeren Person oder einer Personen halt von mit der ich sonst keine im Leben keine Berückungspunkte habe innerhalb des Kontexts eines Videospiels dann bauen sich da Barrieren ab.
00:08:19: Die Kontakttheorien.
00:08:20: Also es ist ja glaube ich ein zumindestens rein Anekdotisch aus meiner Perspektive einen riesen Unterschied zwischen Repräsentation und faktischer, faktischen Zielpublikum.
00:08:32: Also wenn ich allein so in die queere Trans-Community gucke ist eigentlich... hast du super viele IT-Law & InformatikerInnen, Game Designer, ETC aber es gibt eigentlich verhältnismäßig wenig queere Charakters.
00:08:51: Absolut!
00:08:51: Und da muss auch definitiv mehr kommen und mehr eingebaut werden meiner Meinung nach, weil halt dadurch halt dieser Kontakt entstehen kann.
00:08:59: Und das gerade Kontakt in einer Szene die notorisch männlich ist, äh notorisch weiß und notorisch heteronormativ.
00:09:07: Wie ist es bei dir mit Repräsentation?
00:09:09: Ist das für dich ein Thema wo du sagst okay ich sehe mich heulchig oder ganz selten repräsentiert?
00:09:15: Ist es wichtig für dich?
00:09:17: war es für dich schon wichtig?
00:09:18: Ich würd sagen Jajen also Meine Geschichte, ich habe ja sehr spät transitioniert und es gab einfach tatsächlich in meiner Kindheit Jugend keine wirkliche Repräsentation.
00:09:32: Also es gab sie!
00:09:34: Ich hab auch in nachgängiger Recherche sogar festgestellt weil ich mit einem Bekannten, ich komme ursprünglich aus Chemnitz da gesprochen Jugendzentrum in dem Klieren gearbeitet hat.
00:09:48: Meint, ja wir hatten sogar eine Transgruppe ich kann mich an nichts erinnern aber... Also so viel dazu.
00:09:55: also selbst wenn es solche Gruppen gibt heißt das noch lange nicht dass sie sichtbar genug sind um das selbst für sich einordnen zu können.
00:10:05: Ich habe natürlich im Rückblick eigentlich ganz viele Dinge ausgegraben wo ich mir gedacht hab naja Eigentlich hätte die das auch früher klar sein können Aber was halt nicht?
00:10:15: Weil ich hatte keinen Begriff dafür.
00:10:18: Ich hab halt Dinge gemacht, die vielleicht untypisch waren aber dazu kam noch dass ich früher zumindest mal irgendwie bisexuell war und da konnte man auch ganz viel reinstecken in diese Schublade.
00:10:34: Ich war halt femininer dadurch als andere und daher auch okay passt ja so du bist ja eh komisch und sich
00:10:41: da sozusagen sowieso schon.
00:10:43: Also dementsprechend habe ich das nicht weiter hinterfragt.
00:10:50: Und bei mir kam es ja tatsächlich durch so ein Erweckungserlebnis bei unserer Band, weil wir Systembank-Bands sind und sehr aufwendige Kostüme haben.
00:11:00: Und mein erster Impuls war eine weibliche Bühnenrolle.
00:11:03: Es gibt halt auch nicht die Transpersonen!
00:11:06: weil sie davon ausgelassen haben, wir haben so von non-binär Navität gesprochen.
00:11:11: Aber was mit den ganzen Intersexmenschen?
00:11:13: Die haben ja dasselbe Dilemma auf eine gewisse Art und Weise.
00:11:16: Keiner erklärt's dir!
00:11:19: Also maximal hast du dann das wunderschöne Vergnügen obwohl es ja eigentlich mittlerweile verboten ist, dass du als Baby einfach zwangsangeglichen wirst und die Zeit tatsächlich weiter steigen.
00:11:32: In Hamburg gibt es sogar oder gab, das weiß ich jetzt immer noch.
00:11:35: Es gibt teilweise Wettbewerbe welche Ärztinnen und sind wir ehrlich sind meistens Ärzte die meisten Europäer seit intersexuellen Babys da durchfahren können.
00:11:42: Ja natürlich
00:11:43: in Hamburg warst eine Frau aber
00:11:45: sie
00:11:45: machen keinen Name-Tropic.
00:11:46: Ich
00:11:47: habe mich noch nicht ganz rausgeholt ob du dir diese Art der Repräsentation jetzt gewünscht hättest?
00:11:51: Du bist jetzt im Weg gegangen ohne dich selbst quasi hattest du gesagt gesehen zu haben auf den wenigen Figuren.
00:11:59: Die ist gar... Und bei der Präsentation stelle ich mir ganz oft die Frage, wollen wir dass es mehr davon gibt damit Creedle-Personen oder Person jeglicher Geschäftsidentität und sonst sich selbst abgebildet sehen können?
00:12:14: Weil in der Präzentation gerade im Videogames gibt es ja eine Menge Spiegel die zwar Präsentation hatten aber das ganze falsch gemacht haben.
00:12:21: Ja!
00:12:21: Und damit den Milliardät produzieren wo ich denke naja was ist für niemand jetzt.
00:12:26: Auch nicht Trudy die draußen zuhören die vielleicht denken hey Menschen Wenn solche Figuren im Musik-Videospiel, im Fernsehen dann hätte ich vielleicht ja auch ein Blueprint an Herrn Dessen.
00:12:40: Ich will mich jetzt nur über den Kripti in der Dampelins wirbt.
00:12:42: Das ist ein super Wort und die Kontakte sind schön.
00:12:45: Und hast du dazu eine Meinung?
00:12:47: zum Thema Repräsentation?
00:12:48: Und du sicherlich bei Videogames sowieso?
00:12:50: Ja also im ersten Schritt ist es immer gut das überhaupt repräsentiert.
00:12:55: Tanz da ist.
00:12:56: Also klar, also da kannst du auf ganz viele Ebenen gehen, guck in die Filmbranche, die meisten Transperson werden von Männern gespielt und nicht von faktisch Transperson, also wirklich cis Männern.
00:13:09: Klar ist immer Luft nach oben aber in allererster Linie überhaupt erstmal irgendwie mit den Berührungen zu kommen sich abgleichen zu können ist natürlich total hilfreich.
00:13:26: Alles ist aus meiner Sicht immer erst mal besser als gar nichts, aber natürlich ist es wünschenswert vor allen Dingen außerhalb von Entertainment irgendwie Repräsentationen zu sehen wo die Transperson beim Bäcker oder bei der Bank so in meinem Alltag
00:13:46: Du hast – weiß ich nicht, vermute ich – eine lange Liste von faux pas.
00:13:48: aus Video ging es entdeckt.
00:13:51: Also das heißt in langen Listen von faux pass ist schwierig zu sagen weil tatsächlich also ich meine Videospiele sind ja als narratives Medium relativ neues, gab halt die längste Zeit und eine lange Zeit gab's dir gar nicht so den diesen Speicherplatz um wirklich längere Geschichten zu erzählen.
00:14:06: Klassische Videospieler sind halt sowas wie Mario Rettet, er ist Prinzes Ja, ist die Daisy und dann später Pünzer Speech.
00:14:16: Generell finde ich auch das Bad Representation ist besser als No Representation.
00:14:20: Ich finde auch daran mit... Also je nachdem wie die quasi dargestellt ist kann es auch empowernd sein.
00:14:26: Es gerade so Evil Empowerment viele von gender nonconforming Personen halt im Medien sind irgendwie böse Richter.
00:14:36: also gerade so was wie früher Disney Filme hardes Ja, ist ja der Löwe.
00:14:42: Scar und so... Und ich finde daraus kann man auch viel Empowerment schon von.
00:14:45: auch im Sinne von.
00:14:47: wenn ihr mich zum Monster macht dann werde ich zu Monster Nichts desto weniger finde.
00:14:52: also was ich überhaupt nicht mehr mag sind diese ganzen Filme und ich finde es auch ultra ausgelutscht Wenn halt eben queere Menschen oder gender nonconforming Menschen einfach keinen Happy End vergönnt wird in dem Medium.
00:15:08: Und es kommt tatsächlich, das war tatsächlich mal vorgeschrieben.
00:15:13: Bury Your Gays Sisters oder Can't Happy End for Gays im Haze Code.
00:15:17: Also wenn es quasi passiert ist dass... Das ist soweit kamen also zwar nicht gesetzlich vor geschrieben aber von der Filmindustrie und den Cinema so vorgeschrieben die das Gender-Devience bestraft werden musste am Ende des Films und auch als moralisch falsch dargestellt wurde.
00:15:35: Also es mussten die Bösewichte sein, und die durften kein Happy End haben, sonst wurde der Film auch nicht im Kino ausgestrahlt.
00:15:40: Das war natürlich zu einer Zeit wo es Fernsehen nicht so richtig gab und Streaming nix ist schon gar nichts, d.h.
00:15:47: sie erfolgt von Filmen.
00:15:48: behalt auch drauf angewiesen, dass es irgendwie in den Kino ausgestrallt wurde.
00:15:51: Und deswegen haben wir dann so Klassiker wie Cat on a Hot Tin Roof wo es eigentlich darum geht, dass der Protagonist gay ist.
00:15:58: Aber das im Film überhaupt nicht zur Sprache kommt und auch nicht angedeutet wird.
00:16:01: Und damit eigentlich die ganze investisches Film irgendwie lost ist.
00:16:04: also...
00:16:05: Okay, spielerische Elemente.
00:16:08: Willst du spielen?
00:16:09: Hier dürft gleich gegeneinander antreten.
00:16:13: Es ist also ein kompetitiver Spiel.
00:16:17: Ich werde nicht mitspielen ich bin Spielleiter.
00:16:19: Ich kenne's ja jetzt als einzige Person im Raum.
00:16:23: Ihr dürft euch gleich mal eine dieser Figuren aussuchen bitte.
00:16:27: Die seid ihr dann erstmal, ja?
00:16:30: Macht das gerne mal, guckt euch mal um, wer euch so zusagt, wer ihr sein wollt.
00:16:36: Ihr habt aussortiert bzw.
00:16:38: euch einen ausgewählt.
00:16:40: Erzählt gern einmal und haltet gerne auch in die Kamera wen ihr habt und warum!
00:16:44: Keine Ahnung ob man das erkennen kann... Sag mir mal, ob das in der Kamera ist.
00:16:49: Ja, mach dann Infos.
00:16:50: Ich schratze in die Kommentare.
00:16:53: Comment down below!
00:16:55: Comments are good for the Algorithm.
00:17:00: Ehrlich gesagt, ich habe ja gerade schon so gemeint... ...die Wahl zwischen was wäre ich gerne und was entspricht mir am meisten?
00:17:08: Sie erinnert mich ein bisschen an Harley Quinn.
00:17:11: Und es hat viel mit meiner eigenen Geschichte zu tun.
00:17:15: Welche Genderrolle würdest du der Figur zuordnen?
00:17:19: Auf jeden Fall weiblich.
00:17:22: Warum?
00:17:23: Ich habe diese Person hier gewählt, weil du meine schon ausgesucht hast!
00:17:31: An ansonsten hat das nicht einen großen Punkt.
00:17:35: Dass mir noch so Spiele eingefallen ist gerade was so Character Creator auch angeht sind Silo-Spieler hat ein guter Punkt, um die eigene Gender-Erfahrung in so einer Sandbox auszuprobieren.
00:17:48: Also zu gucken was passt eigentlich verbindig?
00:17:50: Ohne dass das da irgendwie groß mit Konsequenzen verbunden ist und auch gerade so in MMOs wenn man mit anderen Spielen dann zusammen spielt Dass man da halt erkunden kann, welche Rolle nehme ich nicht nur von meinem Aussehen her an.
00:18:02: Sondern auch wie will ich performen?
00:18:04: Wie will ich meine Gender-Perform in einer sicheren Sandbox?
00:18:06: Also ich mein, dein Gehüber kann sowieso nicht differenzieren okay ist.
00:18:10: Wie sieht die Person quasi hinter der Kamera, hinter dem Bildschirm aus?
00:18:13: und selbst wenn was soll passieren?
00:18:15: also du kannst nicht gewalttätig angegangen werden wie es halt im Real Life ist.
00:18:19: Was ich jetzt gerade vor ein paar Tagen gehört habe war von einer Person, die meinte Er ist schwarz und wohl.
00:18:29: Und meinte er hat im Prinzip sich geflüchtet in Spiele, weil er dort selber sein durfte.
00:18:37: Weil er sonst überall das Gefühl hatte anzeigen und es dann in einer Spielsucht gemündet tatsächlich.
00:18:43: Weil der dort die Erfahrung gemacht hat dass es okay wie ich bin oder es egal wer ich bin erstmal.
00:18:50: Also... Resoniert ja sehr mit dem, was du gerade gesagt hast.
00:18:54: Ja absolut!
00:18:54: Also für mich muss ich auch sagen, wenn Spiele immer ein Eskepismus, immer eine Art irgendwie rauszukommen aus dem Alltag diesen ganzen Shit Show zu entflüchten und ich glaube es geht ganz vielen so.
00:19:06: und ich finde aber auch dass also jederweise finde ich die Schnittmenge zwischen Gaman und Gaze nicht sonderlich groß Ja, was mich auch überrascht hat.
00:19:16: Ich dachte, als ich mich geoutert habe und dieses interesse Videospiele hatte, dachte ich ja, Videospieler oder Männer, das passt, da war Videospie- und Gaze-Akt irgendwie an.
00:19:25: Meinhaft ist es jetzt anecdotisch, da hab' ich keine empirischen Erfahrungen mitgemacht.
00:19:31: Was aber nicht heißt, dass es auf dem gesamten queeren Spektrum so sein muss.
00:19:34: wenn wir uns die Gendererfahrung von Videospielen in den Anschauen... Ist es annähernd fifty-fifty?
00:19:39: Also es variiert natürlich immer noch auf ein Genre Und dann auch mit der Zeit, also früher hatte man als das Videospiel herausgekommen.
00:19:47: Der Milchwesig wäre hundertprozentlich sicher aber ich denke mich zu erinnern dass es... eher bei Achtzigzwanzig war, was aber auch darum lag das Videospiel stark an Männer gecated von.
00:19:58: Also die Videospieleindustrie hat sich natürlich stark an den männlichen Publikum ausgerechnet.
00:20:03: Das waren die Zielgruppe und entsprechend waren es auf Videospiele ausgelegt.
00:20:07: Und wenn es dann halt mal Videospielle für Frauen gab, Stereotypisch für Frauen ausgelegt, das heißt es waren dann oder Mädchen ausgerechnet.
00:20:16: Es waren dann Dress-Up Games oder Spiele mit keinen Gegnern oder wenig Gegner und halt tendenziell eher leicht zu besiegen.
00:20:24: Also ich denke da zum Beispiel... an die Schöne und das Beast, wo du im Prinzip belgespielt hast.
00:20:31: Und insgesamt ziemlich nutzlos war für das ganze Spiel über Misten hin- und hergegangen bist aber vieles nicht passiert.
00:20:37: Und das ist natürlich ein starker Kontrast wenn man halt Mario spielt.
00:20:40: Mario ist Flinke, er ist Agil.
00:20:43: Er springt hin und her, tötet gegen, er hat Powerups bekommen.
00:20:47: Ein Videospiel, der existiert nicht in einem Vakuum Nicht Männern gegenüberbringt, schwiegen sich auch in Videospielen wieder.
00:20:56: Also selbst wenn man das Schaure halt anpasst.
00:20:58: es gab einmal das Spiel Super Princess Peach.
00:21:00: ich weiß nicht ob man das kennt da ging's tatsächlich einmal drum dass Peach Mario gettet.
00:21:04: und jetzt der erste Impuls zu sagen wow
00:21:07: that's
00:21:07: gender equality die Prinzessin reddet erstmal den Klempner.
00:21:11: Ah man!
00:21:13: Ich dürfte es alle gerne einmal raten, schreibt's in die Kommentare.
00:21:17: Was waren denn die Waffen von Princess Peach?
00:21:20: Also Mario hat einen Hammer, Mario
00:21:21: hat
00:21:21: ein Fireball der kann fliegen... Mit welchen Waffen kämpfts Prinzessin Peach?
00:21:26: Könntest
00:21:26: du vielleicht noch kurz für die Menschen, die zugehören MMO haben können?
00:21:29: Achso ja, MMO oder MMORCG, das geht für massive multiplayer Online-Games.
00:21:34: Das sind quasi Spiele, die online spielbar sind mit anderen Spielen.
00:21:38: Also so was wie, ich meine Klassiker World of Warcraft kennen alle und dann gibt es natürlich ja sowas wie Desert Online ist ein eines dieser klassischen Online RPGs das auch heute noch gut geht.
00:21:49: RPGs?
00:21:50: Mhm.
00:21:50: Also Roll-Rope-Strengern oder Rollenspiele kommt tatsächlich aus den Universitäten Die ersten MMOs, also Zeiten vor dem Internet.
00:22:04: Wann hießen Mats?
00:22:06: Also Multi-User Dimension oder wo?
00:22:11: Multi-User Dungeon genau, ne?
00:22:12: Also aus der Dungeons & Dragons Pendant Paper quasi kommt das.
00:22:17: Das waren im Prinzip Text-Adventure, die auf dem Internet von Unis liefen und das teilweise versteckt.
00:22:22: Weil Speicher war natürlich kostbar auch für die Unis!
00:22:25: Und die Spiele haben das dann versteckt vor dem Unipersonal... ...und das halblich gespielt oder auf dem Rechner behalten.
00:22:33: Was für mich auch so ein bisschen exemplarisch zeigt ist, dass Spiele nicht zur Profitmaximierung da sind.
00:22:39: Spiele sind auch da wenn sie gar kein Geld generieren, sondern einfach weil sie den Leuten Spaß machen.
00:22:43: Apropos!
00:22:44: Ja,
00:22:45: wollen
00:22:46: wir zum Spiel?
00:22:48: Du hattest jetzt kurz in die Kamera gehalten.
00:22:50: Welche Figur meintest du?
00:22:52: Eva hatte mir meine schon weggenommen.
00:22:56: Welches Gender hat deine?
00:22:58: Also ich würde mit dem männlich zuordern.
00:23:00: Okay.
00:23:02: Deine?
00:23:03: Similiarity-Vice.
00:23:05: Ich dachte mir, ja, okay.
00:23:06: Nämlich weiß.
00:23:08: could be me.
00:23:09: Okay,
00:23:11: alles klar.
00:23:12: Danke!
00:23:12: Dann weiß ich schon mal mit welchen Startbedingungen ihr reingeht.
00:23:17: Ich ordne mal zu die Falter... Die sind eure Coins
00:23:21: sozusagen
00:23:22: der jetzt bekommt und ich bin die Bank, ich habe noch mehr davon.
00:23:28: also das ist euer Spielmaterial.
00:23:30: Die dürft ihr zocken, ihr wollt so viele wie möglich davon bekommen?
00:23:35: Ja es wird ein Quiz-Spiel sein.
00:23:38: Allerdings sitzt kein ganz gewöhnliches Quiz, sondern jede Person.
00:23:43: ihr darf durch nach also der Reihe nach, nacheinander eine Kategorie wählen und dann den Schwierigkeitsgrad wählen.
00:23:51: Es gibt vier Kategorien.
00:23:53: Ja?
00:23:54: Kategori ist einmal Politik, einmal Gesellschaft, einmal Organisationen und einmal interpersonelles.
00:24:02: Teilt mal in die Kamera die Quiz-Fragen!
00:24:06: Die sind verdeckt.
00:24:08: Ihr könnt die gar nicht lesen.
00:24:12: Jetzt wird's wild!
00:24:13: Das
00:24:15: ist, die Anzahl der Worte ist abgebildet und ihr müsst von euren Faltern in dem Fall maximal fünf dürft ihr setzen und dann entscheiden welche Worte ihr aufdeckt.
00:24:28: Du dran bist darfst du maximal fünf setzen und je nach Schwierigkeitsgrad bekommst Dein Einsatz plus eins oder plus zwei, oder plus drei.
00:24:41: Also wenn du in der Kategorie beispielsweise Politik die Frage eins nutzt, fünf setzt... Fünf Worte also aufdeckst.
00:24:49: Dann hoffst du, dass durch die aufgedeckten Worte die Frage erst mal erhältst und wenn du dann die Antwort richtig hast bekommst du deine Gesetzen plus einen oben drauf Wenn ihr die falschen Worte sozusagen aufdeckt, also euch für die falsche Worte entscheidet und deswegen die Frage noch nicht mehr erwartet was das heißen könnte.
00:25:09: Also ihr dürft dann immer ein Wild guess machen, oder?
00:25:11: Ihr dürft trotzdem antworten wild guess zufällig richtig ist, kriegt ihr trotzdem die Punkte.
00:25:17: Wenn das aber nicht stattfindet dann darf eine Person von euch dem Buzzer drücken!
00:25:21: Wenn ihr den gedrückten weiß ich okay.
00:25:23: ihr wollt nochmal setzen.
00:25:25: ihr dürft dann in der zweiten Runde maximal noch mal drei Worte aufdecken also drei Falter setzen und dann bekommt ihr auch nur drei plus ein.
00:25:34: wenn ihr die Antwort nicht richtig habt ... sind eure Punkte direkt, die ihr gesetzt habt.
00:25:39: Ich würde sagen Eva bekommt hier den Transzuschlag und darf erstmal eine Kategorie wählen plus... ...Eva kriegt den Bonus das Wenden in einer Frage und das weiß dann ja nur ich weil ich habe hier die Lösungen, ich weiss da welche Fragen das sind.
00:25:55: wenn in einer frage deine Gender Identität repräsentiert ist aus Versehen ne?
00:26:03: Wenn du aus Versehn diese Frage wählst Dann kann ich dir sagen, du darfst auch ohne Punkte zu setzen die Frage beantworten.
00:26:11: Das darfst du aber nur ein einziges Mal.
00:26:13: Okay!
00:26:13: Ja?
00:26:14: Fangen wir mal mit Gesellschaft an.
00:26:16: Ja komm dann fangen wir mit vier an.
00:26:18: Kann noch schief gehen.
00:26:19: Also
00:26:19: die dritte Frage Schwierigkeits drei und du setzt vier das also maximal vier Worte aufdecken.
00:26:25: Ich darf jetzt entscheiden welche Genau.
00:26:27: Du sagst mir welche Worte also welche Zahl sozusagen
00:26:31: Drei fünf neun zehn.
00:26:35: Ich schreibe mal hier drunter, welche Worte das sind.
00:26:38: Okay.
00:26:39: Wafel du kannst lesen?
00:26:40: Liegt Armutsquote zwanzig Prozent höher.
00:26:45: Wenn du jetzt schon draufkommst was die Frage ist und dir auch beantworten kannst dann würdest du deine Gesetzen vier plus noch drei weitere bekommen.
00:26:55: Ich habe keine Ahnung.
00:26:56: ich hab meine Vier glaube ich verloren.
00:26:58: Magst du einfach einen Wildgas abgeben?
00:27:00: Geschlecht!
00:27:01: Keine Ahnung.
00:27:02: Das ist nicht richtig?
00:27:06: Dann sind deine vier weg, die dürfen einfach so liegen bleiben.
00:27:11: Ihr habt jetzt die Möglichkeit nachzulegen wenn ihr bar seid.
00:27:14: Ich mache das mal.
00:27:15: Ich lege meine drei dazu und sage zwei sieben acht.
00:27:22: Wem?
00:27:23: Wim.
00:27:24: Ja.
00:27:25: Wim liegt amotsquatsche sixty-fünf bei zwanzig Prozent höher.
00:27:31: Ich kann das mal komplett vorlesen, ja.
00:27:33: Bei wem liegt die Armutsrisikokwote über sixty-fünf, bei zwanzig Prozent höher Frauen?
00:27:40: Ernehmbar als Antwort.
00:27:42: Also zwanzzig Prozent deutlich höher als beim Männern.
00:27:45: Da liegt es bei fünfzehn Prozent was da aber nicht mit berechnet ist.
00:27:49: also ich habe hier auch immer die Quelle in dem Fall die Status.
00:27:56: Nicht bereinigt, im Sinne von welcher Intersektioner sie danach mit bedacht.
00:28:02: Okay!
00:28:03: Da haben wir die ersten Punkte für dich?
00:28:06: Dann bekommst du aber auch schon die Wahl der nächsten Kategorie nachher.
00:28:09: nur eine Gesellschaft ist raus.
00:28:11: Ja dann nimm ich Politik.
00:28:12: Du nimmst Politik.
00:28:13: Lieber das noch mal mit meinem Joker?
00:28:17: Den habe ich wieder verpasst,
00:28:18: du bist die Rolle an mich.
00:28:21: Wenn würdest dir dann immer sagen wenn du ihn einsetzen könntest... Ah, okay.
00:28:26: Welche Ebene möchtest du?
00:28:29: Ich glaube ich gehe mit Schwierigkeit zwei.
00:28:31: also ich hätte gerne zwei vier sieben und neun.
00:28:38: Okay eine fünftastische.
00:28:42: Welchen durften Frauen Deutschland wählen?
00:28:45: wahrscheinlich in welchem Jahr durften frauen in deutschland wählen?
00:28:47: oah deutscher ist schwierig.
00:28:50: Also ich glaube, offiziell war das tatsächlich nach dem Dritten Reich.
00:28:56: Also würde ich sagen... Ich weiß nicht ob wählen dann schon vor oder nach der Besatzungszeit zählt?
00:29:06: Ich würde sagen ...
00:29:12: ich würde im Jahrzehnt hätte ich es richtig gesagt.
00:29:17: Du sagst die Viertziger.
00:29:18: Also, die Frage hast du schon mal richtig identifiziert?
00:29:21: Krass!
00:29:22: Die Antwort ist wieder falsch.
00:29:23: Dann sind deine Punkte weg.
00:29:26: Jetzt hat jemand von euch noch die Möglichkeit nachzuziehen und zu sagen ich rate...
00:29:33: Du guckst das.
00:29:34: willst du mir den Vorteil
00:29:35: verraten?!
00:29:38: Das Schöne ist ihr müsst grad nichts setzen,
00:29:40: ne?
00:29:41: Ach komm.
00:29:43: Ich hatte schon die ganze Arbeit gemacht.
00:29:47: Ja, ich würde sagen in den Dreißigern.
00:29:53: Oh ja, ich sag mal dreißlig mich auf Dreißiger fest.
00:29:56: Das fällt
00:29:57: sehr gut.
00:30:02: Magst du noch begründen oder ist das ein Gefängnis?
00:30:05: Ich denke gerade an meine Lehrstunden zurück, wo ich das schon tausendmal unterrichtet habe und gelehrt habe.
00:30:10: Und total erschwocken dann, dass sich diese Zahl nicht abrufbekriegt haben.
00:30:14: Und meine, dass ich da drei von sechs gewählt habe.
00:30:18: Spannend!
00:30:19: Nächstes ist, nach der November-Revolution war es eine Nationalversammlung.
00:30:27: Das kommt von der Bundeszentrale für politische Bildung.
00:30:30: In den nächsten Ebenen und in dem Körternet, die du möchtest gefehlen.
00:30:36: Organisation oder individuell?
00:30:37: Nehmen
00:30:38: wir individuell.
00:30:39: Und zwar die Schwierigkeit zwei.
00:30:43: Ich hätte gerne zwei,
00:30:45: die drei, die fünf, die sechs.
00:30:49: Schmerzwahrnehmung, welches wird physiologisch emotional?
00:30:56: Die Schmer... Das Schmerzwahrnehmung welches geschlecht wird für pysiologisch und emotional untersucht, das ist mein Gess.
00:31:04: Was ist dann deine Antwort?
00:31:07: Die von Männer.
00:31:09: Deine Antwort ist richtig!
00:31:11: Nice!
00:31:12: Das heißt du kriegst deine zurück plus zwei.
00:31:16: Wie heißt jetzt die komplette Frage?
00:31:17: Die
00:31:18: Frage heißt, die Schmerzwahrnehmung welches Genders wird physiologisch statt emotional eingestuft.
00:31:24: Ah okay!
00:31:26: Deine Antwort war trotzdem richtig, aber die Frage war nicht ernst korrekt?
00:31:31: Ja, also Männer gegenüber Frauen werden Schmerzangaben häufiger als emotional statt physiologisch krank eingestuft mit konkreten Behandlungsverzögerungen.
00:31:43: Also was dann die Konsequenz daraus ist?
00:31:46: Da gibt es ganz viele Studien, also ich habe welche von zwanzig achtzehn und auch deutlich später noch.
00:31:51: Ist
00:31:51: damit Psychomatik gemeint mit emotional eingestuft?
00:31:55: Ja, also früher hieß das... Ganz, ganz früher hieße es Hysterie als Wort.
00:32:01: Rieschen Wort für Gebärmutter.
00:32:03: Genau!
00:32:04: Und auch heute ist das noch so.
00:32:06: ein noch stärker betroffenen.
00:32:08: Übrigens Pitber auf Kalle.
00:32:10: Bei der Vergabe vom Schmerzmedikamenten ist es gerade bei Also bekommen gerade schwarze Frauen am allerwenigsten verschrieben, halt im Gegend zu weisen.
00:32:21: Und auch für also auch was stärkere Schmerz überdrücken.
00:32:24: und gerade wenn es halt um Sachen gibt die tendenziell eher Personen mit Unterruß haben, also sprich sowas wie eine Metriose wird dann gerne gesagt kommt steht da drüber das ist krampf doch nur ein bisschen Und dann wird dann, also da ging es sehr wenig gemacht und sehr wenig diagnostiziert auch tatsächlich.
00:32:41: In Deutschland ist das sehr schwer in der Diagnose mit Endometriosis zu haben.
00:32:44: Sagt eigentlich nicht Betroffener!
00:32:46: Was schön, dass du das gleich mit sagst.
00:32:48: Ich bin nicht betroffen.
00:32:52: Okay jetzt habt ihr eine Wahl zu treffen?
00:32:54: Ob er noch eine Runde spielen will oder sagt ne Mengehensmaneer Reflexion?
00:32:57: Gerne
00:32:58: Reflexionen.
00:32:58: Ja okay alright erstmal prinzipiell die Frage wer hat gewonnen?
00:33:03: gerade?
00:33:04: Ich glaube, Tim ist eh mit Abstand zu sein.
00:33:08: Oh!
00:33:09: Wow!
00:33:11: Woran hast du es fest?
00:33:12: Naja also ich habe einmal meine Figuren plus eins zurückgewonnen, hab aber fünf verloren, Eva hat vier verloren und sind wir gleich dann.
00:33:20: und Tim ist jetzt halb neun
00:33:23: geworden.
00:33:26: Ich mag das, dass Du Gleichstand gesagt hast weil da selbst voraus, dass wir alle einen gleichen Anzahlfunk haben.
00:33:30: Vielfalt darin, die es dann hat.
00:33:32: Und da habe ich meine Chorus hier ja doch gut gekennert.
00:33:34: Könnte ich mir auch vorstellen, dass das nicht... Das
00:33:36: ist nicht der Fall!
00:33:37: Was
00:33:37: zählt ihr zwei?
00:33:37: doch mal bitte?
00:33:38: Wie viele in den Becherstimmler habt du auch?
00:33:42: Sorry.
00:33:42: Zitzen hab' ich noch.
00:33:44: Also habt ihr beide gemeint sozusagen?
00:33:47: Ach so.
00:33:47: Ahja.
00:33:49: War ich wohl Duftmesser.
00:33:52: Über was machtest du mit dir?
00:33:54: Naja, ich hab' ja vorher schon durchgezählt.
00:33:57: So Und daher ist ja faktisch klar gewesen, also schon anhand der bloßen Sichtung.
00:34:05: Dass ich ja mit zwölf angefangen habe und da wäre jeder immer noch eine Runde gespielt haben.
00:34:12: Das hätte vielleicht, wenn nicht richtig geil performt hätte irgendwie aufholen können aber... Unwahrscheinlich,
00:34:19: ja.
00:34:20: Also kommt auch drauf an wie viele Runden werden gespielt hätte und wie das dann aussieht?
00:34:25: Und zeitgleich es gab insgesamt bei diesen vier Kategorien jeweils drei Fragen, gab es insgesamt nur zwei Fragen wo du den Joker hättest einsetzen können.
00:34:37: Wo ich dir hätte sagen können jetzt darfst du den Jokern nutzen im Sinne von musst nicht setzen darfst einfach so die Frage beantworten Und das sind Lebensrealitäten-Fragen, sozusagen.
00:34:49: Das heißt es gab zwei Fragen die spezifisch zu Trans gestellt wurden.
00:34:54: mehr und jetzt guckst du so her?
00:34:58: Wie viele fragen wir uns?
00:34:59: Wir probieren auch drei.
00:35:02: Zwei von zwölf Tagen.
00:35:05: Sehr frech von mir.
00:35:07: Das
00:35:07: hätte
00:35:09: absolut sein können, ein sehr großer Zufall dass das der Fall gewesen wäre.
00:35:15: dann hättest du einen Vorteil gehabt aber nur in diesen super kleinen Ausnahmen.
00:35:19: ansonsten war es benachteiligt hier
00:35:22: und zwar ja auch super spannend.
00:35:23: ihr habt ja allen nur die zweite Kategorie gewählt.
00:35:27: ich habe intuitiv natürlich direkt die gehörste kategorie Also muss ich auf jeden Fall die schwerste Kategorie wählen, weil ansonsten habe ich ja gar keine Chance.
00:35:40: Das ist genau dieser Satz, den wir so oft hören.
00:35:42: Wir müssen hier das Bappelte leisten, damit ihr die Hälske der Anerkennung bekommt.
00:35:48: Und auch mehr Risiko eingehen?
00:35:49: Genau!
00:35:50: Ich bin automatisch mehr Risikoreingegangen, weil ich wusste, naja... ...ich kann am Ende, sag' ich mal so nur auf die Art und Weise wenn überhaupt gewinnen.
00:35:59: Sorry, Insocom, dass er doch... Winder halten immer sofort stellvertretend, stehen für eine ganze Community.
00:36:04: Also das dann quasi bei einer Person... Hier Rede und Antwort stehen muss, dass da direkte Erwartungshaltung ist.
00:36:10: Dass die für alle Betroffenen redet gerade wenn sie als sicherer ist.
00:36:13: Ja
00:36:14: auch da ist die Frage.
00:36:15: Inwiefern kann ich von Expertise sprechen?
00:36:18: Wenn ich eine eigene Betroffenheit habe oder eben nicht?
00:36:21: Mir nah bin ich dran.
00:36:22: Das ist ein Wissenschaftskontext, das ist ein Riesenthema inwiefern ich überhaupt eine wissenschaftliche Arbeit zu einem Thema schreiten darf, wenn es selbst involviert wird.
00:36:34: das spekulieren, wobei einerseits gesagt wird ja also das ist gerne so dieser Talking Point und du bist zu nahem Thema.
00:36:42: Du kannst es gar nicht krozional betrachten bla bla bla.
00:36:45: Wobei aber ich habe Emilio Rache darüber geschrieben dass sie meint ja gerade weil ich betroffen bin habe ich natürlich ein Auge dafür nehmen das vollkommen anders war.
00:36:56: Also ich hab natürlich eine Wahrnehmung die für die für Nicht Betroffene überhaupt nicht sichtbar ist.
00:37:01: teilweise
00:37:03: Das Buch Why We Matter?
00:37:04: Ja,
00:37:05: unbedingt ja.
00:37:06: Es ist der Game-Changer und dann gibt es auch als Hörbuch bei Audibles.
00:37:10: Ich glaube, bei Spotify gibt's das auch.
00:37:12: Was noch, was war noch im Spiele-Rissenelement?
00:37:15: Also dass die Fragen ja nicht sicher waren.
00:37:18: von Anfang an fand ich... Dadurch die lange Ruhe nachgedacht.
00:37:21: qualifizieren so warum, was ist hier steckt dahinter?
00:37:24: wenn wir die Sprache oder Vokabular oder Dinge einfach gar nicht aussprechen können weil Das nicht haben, dann können wir uns die Frage ja auch gar nicht stellen.
00:37:35: Wenn wir Forschungsgrundlagen oder Ergebnisse angucken und wir einfach nicht wissen sind transpersonen jetzt mitgedacht, sind sie explizit ausgeschlossen?
00:37:42: Es gibt ja auch den Unterschied zwischen der gelebene Realität von passing trans people und vom non-passing trans people natürlich auch von non binary people also... Und dann ist es aber wiederum schwer, eine passende Disabled-Side zu finden die auch nicht gebiased ist.
00:37:55: Wenn wir sagen, wir fragen jetzt explizit mehr Personen halt mit Nichtbiniametergrund oder Transhintergrund.
00:38:03: Reflektiert das ja auch dann nicht die Gesamtbevölkerung?
00:38:06: Ich habe euch ja auch gefragt welches Gender hat die Figur?
00:38:11: und du hattest mir gleich so eingeworfen.
00:38:14: Depends!
00:38:17: Und anhand dessen habe ich euch eben bevorteilt oder eben benachteilt mit den, also der Anzahl der Falter die ihr habt.
00:38:27: In deinem Fall war es jetzt... Also in eurem beiden Fällen hat er beide Zismäler da ich eher dann nochmal die persönliche Lebensrealität nur mit aufgegriffen weil du das was ihr geteilt habt über euch Im Podcast bisher, in der Folge habe ich mit aufgegriffen.
00:38:43: Das heißt du hattest die meisten Privilegien, das gerade so
00:38:47: war.
00:38:49: Je nachdem wie viele Runden wir gespielt hätten, also mir hat es sich wahrscheinlich sehr viel mehr ins Zeug wegen müssen und wir haben Fragen auch richtig beantworten müssen.
00:38:57: Also ist das schon korrekt?
00:38:58: Und dann eben auch welche Schwache kennen wir hier?
00:39:01: – das ist auch richtig!
00:39:02: Nimm welche Borte wählen wir ja.
00:39:04: Es ist ein bisschen zufalls.
00:39:05: Faktor ja auch mit drin.
00:39:06: Und auch da, ne?
00:39:08: Chancen und Gerechtigkeiten wollte ich mal deutlich machen anhand dessen, dass auch Erfahrungswissen durchaus etwas wert ist aber häufig ihnen gar nicht erst zum Zug kommt.
00:39:20: Erstens wenn ich nicht gefragt werde und zweitens in welcher Rolle bin ich dann eigentlich da.
00:39:25: Habt ihr noch irgendwas was ihr mitnehmend von dem spielerischen Elementus?
00:39:29: Ja ich würde sagen das hat halt viel damit zu tun auch wie du gewohnt bist das Spiel zu spielen.
00:39:37: Oh, das liebe ich.
00:39:38: Magst du es ausführen?
00:39:39: Also weil ich bin ja selbst immer wieder in diesem Zwischbald gerade auch im Aktivismus zwischen... Ich habe diese Lebensrealität wie ich auch in der Welt wahrgenommen werde als Frau und ich hab nur so halb die Lebensrealitäten von vorher Dienstes man hatte Weil trotzdem ganz viel ist bei mir Ganz anders passiert ist so in meinem Leben, was mir aber erst im Nachhinein jetzt eigentlich bewusst wird und vorher gar nicht so klar war.
00:40:14: Gleichzeitig hatte ich trotzdem Privilegien das nicht zu knapp.
00:40:17: Das merke ich ja allein schon heute an meinem Auftragsblumen im Gegensatz zuvor her.
00:40:22: Das
00:40:22: Zimmer wieder bei auch irgendwie Intersektionalität dass es halt selten nur das eine ist sondern sind ganz viele Dinge die miteinander zusammenspielen am Ende als Beispiel Trigger-Warnung.
00:40:36: Was sexualisierte Gewalt angeht, habe ich durchaus auch meine Erfahrungen gemacht die sowohl einerseits mit der Sexualität einfach natürlich zu tun hatten.
00:40:47: es ging nun mal immer von Männern aus und gleichzeitig ist sie trotzdem nochmal anders wenn du als Zinsfrau auf die Welt kommst.
00:41:01: Das hat zum Beispiel auch viel damit zu tun gehabt, dass ich mir lange überhaupt nicht eingestanden habe.
00:41:09: Dass das ja Gewalt ist, weil ich
00:41:11: z.B.,
00:41:12: wenn dessen er rotisiert hab aus Selbstschutz und ähnliche Dinge... Und das ist hochkomplex und deswegen ist es total schwierig, das immer so voneinander zu trennen und zu sagen Ja.
00:41:25: Ich weiß immer nicht ob man da von Intention ... oder Motivation sprechen kann, also Gewalthandlungen gegen Transnambinäre, Personen Flinter.
00:41:38: Also eigentlich auf einem Spektrum sind ja schon anders motiviert auch unterschiedlich gelagert absolut richtig und auch da hat viel mit Gender Rollen die sozialisiert sind zu tun.
00:41:53: von dem wird das auch erwartet wie zu agieren zu reagieren zu handeln und das kriegen wir sehr schnell und sehr früh beigebracht.
00:42:03: Eine dieser Fragen wäre auch gewesen, ab wann sind Gender Rollen für Kinder ein Thema?
00:42:07: Und das beginnt tatsächlich.
00:42:11: Ja also so dass es wahrnehmen und selber auch beformen ist mit zwei bis drei Jahren.
00:42:17: Also super früh!
00:42:19: Dass sie selber performen.
00:42:21: Eigentlich schon vor der Schwangerschaft ist das ja schon relevant, beziehungsweise spätestens wenn halt das erwartete geschlechtes Kind das prophezeit werden kann.
00:42:30: ich mein Zimmer wird blau oder pink gestrichen es werden diese oder jede Kleidung gekauft und auch schon die Erwartungshaltung ist von den Eltern oder Den erzeugenden jahr.
00:42:39: spiele ich jetzt Fußball mit dem kind oder geht die Muttershopping.
00:42:42: also dass ist Wie gesagt das ist schon vordiskussiv spielt das definitiv eine große Rolle.
00:42:49: die Menschen werden quasi in diese Erwartungshaltung direkt hineingeboren.
00:42:52: Wenn man dieser nicht entspricht, ne?
00:42:54: Du hattest das vorhanden schon mal angesprochen, Tobi.
00:42:57: Dieses Nicht-Entsprechen von bestimmten Generellen.
00:43:00: Ewer du hättest es auch schon angesprochen.
00:43:03: Ich weiß nicht, Laura hat das bei dir noch an der gespielt?
00:43:06: Ja ja auf jeden Fall.
00:43:07: Selbst dass... Wie gesagt, als Männich definiere ich mich in der Mangelung eines Bestrinnen.
00:43:12: also ich finde nicht.. Das ist wirklich so ein... So ein gender clusterfuck, nerv mich nicht.
00:43:21: Aber
00:43:21: der Einfachheit halber kannst du mich gerne als Mann dann sprechen?
00:43:24: Ja aber das... Das Performance von nicht genderkonformen Männlichkeit wird sanktioniert.
00:43:31: Und das sind alle Schärfe.
00:43:33: und auch sofort.
00:43:34: als Teenager sowieso, ich meine als Kind ist es dann halt vor allem die Erwartungshaltung der mehrziehungsberechtigten, vom Bildungspersonal
00:43:42: usw.,
00:43:43: also auch in schulischen Kontexten quasi was wird noch mehr?
00:43:46: Wartete sich jetzt Mathekan oder Kunst oder whatever aber ich finde gerade von Peer Groups in Jugendlichen und so war's halt auch.
00:43:52: meiner Erfahrung nach wird halt das Performen von nicht hegemonialen Männlichkeiten, also nicht von dem was wirklich von Männern erwartet wird.
00:44:01: Sofort und in aller Schärfelsang zu dir.
00:44:04: Hegemonalität war vielleicht auch nochmal ganz kurz definiert aus der Prinzipie hier reichesierung von Geschlechterrollen anhand des Non-plus-Ultramzesmann, da ist gerade den Impuls.
00:44:18: Ja ich wollte einfach nur zu dem was ich grad schon gesagt habe noch mal Einfach um das klar zu machen, trotzdem Sachen abgrenzen.
00:44:26: Weil ich unterschiedliche Formen von Gewalt erlebt habe und die auf unterschiedlichen Grundlagen passiert sind also... Die sexualisierte Gewalt ist eher passiert weil es homosexuell wahrgenommen wurde.
00:44:44: Und zwar von homosexyllen Männern.
00:44:47: weil es leicht verfügbar oder was weiß ich auch immer empfunden haben, wohin gegen... Ich würde sagen sogar eher aufgrund meiner ADHS und meine Art wie ich einfach bin.
00:45:03: Konflikte in der Schule zum Beispiel hatte und da Mobbing erfahren habe aber tatsächlich weniger auf Grund meiner Sexualität paradoxerweise obwohl ich im Ost aufgewachsen bin zumindest in meinem Fall Das gibt es, aber in meinem Fall hat das wenig mit dem Transsein zu tun gehabt.
00:45:22: Warum ich diese Gewalt erfahren habe und was ich auch nochmal einhaken wollte... Ich finde das immer so ein bisschen schwierig sich nur auf geschlechter Rollen zu beziehen weil gerade bei Transpersonen ist die also allgemein eigentlich bei allen ist dieses Geschlechtsgefühl sehr inherent.
00:45:47: So, wie wir ja am Anfang mal angerissen haben so dass die aktuelle These ist nichts bewiesen.
00:45:56: aber das ist die einzige bisher wirklich haltbarer logische Erklärung Das auf zellularer Ebene schon passiert also man ganz vereinfacht zeigt dass die Mehrzahl der Zellen einfach schon sogenannte wahrgenommene Geschlecht besitzen, weswegen es weder ein Gefühl noch eine Identität ist sondern einfach inherent in der Person schon vorhanden ist und nur einzelne Zellen anders kodiert wurden.
00:46:24: Und dementsprechend ist es was du gesagt hast so eigentlich total natürlich dass auch Kleinkinder mit zwei drei Anfangen geschlecht zu performen und sich da auszuprobieren.
00:46:38: Und natürlich passiert das in einem gewissen Rahmen, in einer gewissen Rollen-Erwartung aber... Da steckt auch ganz viel Eigenes dahinter!
00:46:51: Dann sind wir nämlich auch wieder gerade bei Mädchen klein.
00:46:55: Ja aber du bist jetzt zu tussihaft oder du bist ja so Spiel mal nicht so das Mädchen.
00:47:01: Warum musst du so mädchenhaft sein?
00:47:05: Also das kann nämlich genauso dann wieder in die Anderlichtung kippen und so.
00:47:09: Und da muss man, finde ich vorsichtig sein weil das einfach viel zu fehlschichtig ist als zu sagen naja nur weil das Kind jetzt schon früh pinke Klamotten bekommen hat zieht es auch Pinkeklamotte an.
00:47:22: Ich glaube der steckt auch ganz viel Eigenes drin Und das wird halt dann nur so wahrgenommen.
00:47:28: Also da kommen wir wieder auf einen Henne-Ei-Thema, finde ich ein bisschen.
00:47:32: Wenn man in die Geschichte zurückguckt war Pink eher was eine maskuline Farbe und Blau eher ne feminine Farben.
00:47:44: Das glaube ich dass wir überhaupt das wieder zum Thema machen und sagen ja aber da wird hier auch schon früh gegendert Ja, go for it!
00:47:54: Ich kann mich ja immer noch dagegen entscheiden.
00:47:57: Also ich kann immer noch sagen, nee, ich will keinen Pink anziehen.
00:47:59: Du hast mir jetzt ein pinker Shirt gegauft, hoffentlich gefälligstens blauer ist.
00:48:03: So also...
00:48:05: Ich finde das erwartet aber auch sehr viel von Personen und dass man nicht von allen Personen zumindest erwarten kann.
00:48:11: Man kann nicht für alle Personen erwarten zu sagen Nein, ich möchte das nicht Weil man natürlich den Erhaltungshartungen auch aus dem Schutzmechanismus einfach entsprechen möchte, weil okay ist es das wird von mir erwartet.
00:48:21: Wenn ich jetzt nicht mache wird das sanktioniert also halte ich mal lieber die Fresse.
00:48:24: Dazu möchte ich auch sagen, die Gesellschaft als Gesamtkonstrukt hast einfach Teenage-Mädchen.
00:48:30: Also
00:48:31: alles was irgendwie Teen... Das tut mir wirklich schnellstall!
00:48:34: Alles was irgendwie teenage girls geil finden wird gesamtgesellschaftlich gehaust.
00:48:41: Man muss nur auf Twilight zurück schauen und mal mag jetzt von Twilight halten, was man wenig halt nicht super viel davon.
00:48:45: aber dieser Hass der halt diese Franchise entgegen gebracht wurde weil es sich an diese Zielgruppe gerechnet hat ist Vorkommend ungerechtfertigt.
00:48:55: Also nicht aufgrund des Worldbuilding, sondern der Story in dem was dahinter steckt, aber einfach aufgrund dessen... Na ja, das ist ziemlich
00:49:02: toxisch!
00:49:02: Ich weiß,
00:49:04: ich weiß...
00:49:05: Aber machen wir es jetzt nicht nur an der Abend-Schweide-Fest, man hat halt auch einfach an allem, dass irgendwie alles wovon erwartet wird, dass sich klassische Teenage Girls dran erfreuen ist etwas, was so ein bisschen immer ins Lächerliche gezogen wird.
00:49:17: Was mir auch noch eingefallen ist, ist, dass wasgeschlecht bedeutet?
00:49:20: Auch immer davon abhängt wann man isst weil diese klassische Geschlechterdifferenzierung von Mann versus Frau und auch die biologistischer Differenzierungen ist, was relativ neu ist.
00:49:32: Also was erst mit der Neuzeit gekommen ist.
00:49:34: Davor hieß es halt... Es gibt nur das menschliche Geschlecht und Frauen sind halt die schlechteren Männer.
00:49:41: Und dass also darauf wurde halt... Das sind alles Naturalisierungsmechanismen.
00:49:45: Es wird etwas genommen, was also Machtkonstruktionen von der Gesellschaft werden genommen werden naturalisiert und dadurch legitimiert.
00:49:54: Wir heißen ja Frauen sind die schlechteren Männer, deswegen haben Männer das Herrschaftsmonopol.
00:49:59: Und dann wurde erst quasi biologisch umgedeutet.
00:50:03: Das ist auch immer biologischer mit deutendem Sonder, aber in dem Fall heißt es halt, wir sehen da schon einen Unterschied zwischen Geschlechtemann und Frau, aber Frauen sind halt emotionaler und Männer sind rationaler.
00:50:14: Biologisch gesehen hat deswegen schieben wir das Herrschersmonopol deswegen auf Männer.
00:50:19: Aber im Prinzip Machtschmechanismen, die naturalisiert werden.
00:50:25: Die Binarität von Geschlecht ist auch etwas was wir aus anderen Kulturen gar nicht unbedingt kennen.
00:50:30: Also wie gibt es bei den Native Americans auch das wo ich mich jetzt nicht wirklich auskenne aber das Two-Spirit als Gender zum Beispiel?
00:50:40: Ja und diese Attribution von Gender.
00:50:45: Das hast du gerade schon als Beispiel gebracht, wer ist emotional?
00:50:49: Ja beispielsweise Durchsetzungsstark
00:50:51: etc.,
00:50:52: sind wir in Organisationen auch zusätzlich.
00:50:55: Das heißt die strukturelle Diskriminierungsform im Organisationen und Institutionen Auf dem Arbeitsbohnmarkt auf allen Ebenen, wo wir uns verlegen, finden wir auch dort immer wieder.
00:51:09: Ich hatte damals tatsächlich meine Masterarbeit zu dem Thema geschrieben wie Karrierechancen gehindert werden anhand von bestimmten Gender-Attributionen die erstmal in Stellenausschreibungen also im Kompetenzmodell auch anhand vom Einstieg und Aufstieg auf der Karriereliter wenn man sie als solche bezeichnen möchte oder auch Hürden sind auf Kontessen, wer da gar nicht erst berücksichtigt wird.
00:51:35: Nur weil die Sprache dementsprechend schon so gebeiist ist.
00:51:40: Da sind viele Facetten, die ihr gerade nennt.
00:51:43: Ich frag mal in die Runde rein gibt es etwas wo ihr sagt das ist so ein richtig krasses Missverständnis gegen immer Tenden errollen?
00:51:52: Oder das sollte so wichtig mal aufgeräumt werden.
00:51:56: Etwas wie ihr sagt, das stört mich so sehr, dass Menschen das glauben!
00:52:00: Unbedingt.
00:52:01: und dann möchte ich einmal verweisen an das unglaublich gute Video Essay von Philosophie Tube zu Judith Wattler.
00:52:08: Judith Fassel ist wahrscheinlich gerade in dem Bereich der meisten missverständnendste Philosophin, Philosophenpersonen was aber auch nicht... Also was auch ein bisschen daran näht, wie Judith Butler schreit, nehme ich nicht sehr zugänglich.
00:52:23: Aber was halt heute so die gänige Idee ist, das differenziert wird zwischen Sex und Gender und das Sex, das ist das biologische, naturalistische, was da ist und das Gender – das ist was wir als Gesellschaft drauf projizieren.
00:52:40: Wattler sagt aber, dem ist nicht so.
00:52:41: Sondern it was gender all the way!
00:52:44: Also es ist alles gender weil der Fakt das wir überhaupt schauen ob draufschauen dass es da etwas zu gucken gibt.
00:52:51: Vorher hat er gesagt, dass wir erwarten, dass es auch was zu gucken geht.
00:52:53: Das kann man bei Abigail Thorning besagt im Video sehr viel besser erklären als ich also würde an denen an der Stelle auch darauf hin verweisen.
00:53:01: Ja ich würd dem ja widersprechen aber... So, ja das ist ja das wo sich Eingangs schon erwähnt hatte Dieser Widerspruch zum Biologismus gar nicht vorhanden ist, weil biologisches Geschlecht von Grund auf divers war.
00:53:23: Genau das meine ich, da will ich die gar nicht widersprechen.
00:53:24: aber diese Binarität von Männichweiblich, dass es eine imaginierte, die nicht da ist und wieso wird auch gerade dort differenziert was ist Männichiwas?
00:53:33: Aber genau das ist ja der Punkt, dass eigentlich die Biologie das Einzige ist was wirklich eine stabile Erklärung bietet.
00:53:45: Das finde ich eine gefährliche Falle, weil ...
00:53:48: Darf ich auch sagen warum?
00:53:50: Weil so wie gesagt auch das kann ja ganz viel besser erklären als ich.
00:53:55: aber wir wissen dass erste geschlechtlich der Ausdifferenzierung auf Einzeller-Ebene passiert ist und Einzeler unterschiedlichen Geschlechter entwickelt haben.
00:54:07: Das ist so früh passiert, da gab es noch keine Menschen.
00:54:10: Da gab's so viele Dinge noch nicht!
00:54:13: Es gibt in uns die drei Zellarten.
00:54:14: Es gibt männliche, weibliche und geschlechtsneutrale.
00:54:17: Und das erklärt zum Beispiel gleichzeitig nämlich auch warum sowas wie Agenda gibt also dass Menschen einfach gar kein Geschlecht fühlen?
00:54:25: Und das nämlich der Punkt, dass eigentlich in der Biologie die Liberalisierung liegt Weil da die Vielfalt und die Dreidimensionalität von Geschlecht schon angelegt ist.
00:54:37: Und jegliche Binarität überhaupt nicht funktioniert.
00:54:41: Damit kannst du nämlich eigentlich allen, die irgendwas Törviges noch einen schönen Begriff einzubringen.
00:54:49: Eigentlich den Zahn ziehen...
00:54:50: Das finde ich einer... ungünstige Verschiebung des Diskurses weg von unserer menschlichen materialistischen Erfahrung hin zu dem, was halt sonst irgendwo auf der Welt passiert war.
00:55:02: Wenn wir in die Biologie schauen, was da so passiert?
00:55:04: Da passiert eine Menge und da passiert alles und dann kann man auch alles beobachten.
00:55:08: Und damit nehmen wir auch unter anderem Terfs oder Transfilikalistinnen Munitionen einfach umzuschauen.
00:55:15: Ja aber sind wir einsteiler, dann schauen wir uns unsere nächsten Verwandten an und so... Reden wir irgendwann nur noch über Biologie und Übereinzeller.
00:55:23: Und gar nicht darüber, was das jetzt konsequent mit der materiellen Erfahrung von betroffenen Menschen in der Realität war?
00:55:30: Ich finde es viel überzeugenderes Argument zu sagen.
00:55:37: Okay!
00:55:37: Also... Was ich mache und wie ich mich fühle ist erstmal Wurscht, was da in der Biologie geht.
00:55:44: Das geht auch mir etwas an und deswegen bin ich... Und das ist jetzt ein bisschen Ausschweifend, bin ich echt kein Freund von dem Argument Love is Love?
00:55:51: Fine or Never so Love Is Love!
00:55:53: Das ist für mich eine Assimilierung und keine wirkliche Befreiung von queeren Bewegungen weil es geht nicht unbedingt um Love Es geht um Lebensstile.
00:56:02: Wenn es nur um Love geht dann kann ich irgendwann besagt bekommen Ja okay Dann heiratet dein Partner bekommen irgendwie Kinder Führe das halt heteronormative Leben, was dir sowieso schon vorgelebt wurde.
00:56:14: Das ist aber vielleicht gar nicht das, was ich möchte!
00:56:16: Vielleicht möchte ich mit mehreren Menschen Beziehungen führen.
00:56:18: Vielleicht muss es auch gar nicht in sich geschlossene Beziehung sein, sondern einfach so dieses Konstrukt von Heteronormativität, von Kernfamilie überdenken und neu konstruieren.
00:56:34: Ein spannendes Zitat, was ich jetzt wahrscheinlich falsch wiedergebe.
00:56:38: Aber was ich sehr liebe ist das die eigentliche Leistung von Queersterdises war, die Hetero-Sexualität umzudefinieren als ein Machtinstrument, was Menschen einordnet in marginalisierte, sapiosexuelle Sebergposition.
00:56:53: Er
00:56:53: betrachtet zwei verschiedene Ebenen.
00:56:55: also ich mag dass das Widerspruch da ist einmal biologische Ebene des Ursprungs dessen das Vielfalt immer schon existierte und einmal die Auswirkungen auf gesellschaftliche, politische, individueller und organisationale Struktur also in der jetzt Zeit von Menschlichkeit.
00:57:15: Wir sind zwar ganz unterschiedliche Blickwinke auf das gleiche Thema Und da stecken ja noch viele mehr Ebenen dahinter Wenn ich glaube, er sprecht gar nicht aneinander vorbei sondern nur durch zwei unterschiedliche.
00:57:29: Also ich glaube nicht, dass wir uns widersprechen werden sondern das halt was jetzt irgendwie wie im Diskursschlau umzusetzen ist.
00:57:37: Dass es da verschiedene Meinungen
00:57:39: gibt.
00:57:39: Ja die Konsequenz ist eine andere vielleicht auch.
00:57:42: Das würde ich noch nicht mal sagen.
00:57:44: also tatsächlich stimmte dazu.
00:57:47: wir sind glaub ich viel näher beieinander als Wir beide gerade vielleicht sogar glauben, weil einerseits das was ich als Begründung geliefert habe ist eine Begrindung warum es geschlechtliche Vielfalt gibt.
00:58:02: Warum es Transpersonen gibt und warum es all diese Dinge gibt.
00:58:06: Was du beschrieben hast ist die Realität in der wir uns alle mit unserer geschlechlichen Vielfaltung bewegen und da würde ich ja noch drei Schritte weitergehen und es in einem Wort zusammenfassen Kapitalismus.
00:58:23: Der Kapitalismus braucht all diese Dinge, diese Machtstrukturen um überhaupt seine Daseinsberechtigung zu festigen.
00:58:32: Ich wende das im politischen Diskurs nicht unbedingt schlau darüber zu diskutieren oder das überhaupt in Frage zu stellen, ob es queere Menschen geht und warum es quere Menschen gibt.
00:58:41: Sie sind in den Fokus zu setzen.
00:58:43: was interessiertes dich?
00:58:44: Deswegen bin ich auch, da kann ich auch gerne auf Contract Points verweisen die auch unglaublich gute Videos zum Thema macht bei dem Ausspruch so etwas wie Trans Women Are Women ja klar aber Das ist keine gute Diskussionsgrundlage von unserem Standpunkt, weil dann die Frage kommt was sind denn Frauen?
00:59:08: Was meinst du mit Frauen?
00:59:10: und dann führen wir die tausendste Debatte über Gender Performance und graben wieder Zudelsbattler aus wie ich es heute schon einmal gemacht habe.
00:59:16: Und das ist einfach keine Argumentation die in gut Fates geführt wird sondern dann diskutieren wir über Semantik.
00:59:23: so wenn ich aber komme mit sowas wie Trans Liberation Now oder Queer Liberation now Dann kommt die Frage, was ist mit Liberation?
00:59:30: Und dann reden wir über Politik und dann reden wie über konkrete Maßnahmen, die wir jetzt ergreifen können.
00:59:34: Nicht über Semantik, die uns nicht weiterbringt.
00:59:38: Vielleicht passt das ganz gut zu meinem T-Shirt
00:59:43: heute!
00:59:45: Da sind so ein paar Symbolecken mit drauf.
00:59:47: Ein paar unterschiedliche Farben, die auch als Flex ganz häufig beispielsweise sind.
00:59:53: sichtbar sind also nicht häufig genug.
00:59:55: aber wer sich in der Bubble befindet kennt sich da bestimmt auf wieder.
01:00:04: Die Annahme ist ja ganz häufig gerade wenn wir eine Machtverschiebung werden in Kleinteilen leider nur erwähnen, dass aus dem einen Töpfchen das nächste was mitgegeben wird oder das andere Töpchen aufgefüllt wird.
01:00:18: Nacht heißt Ausgleich wäre es beispielsweise an Unis oder oder oder das gibt ja unterschiedliche Strukturen und Ebenen Mikroebenen auf denen das passieren kann Dass sich Menschen dann die sonst Dominanz erleben hatten dann plötzlich schlechtergestellt fühlen.
01:00:36: Dabei hilft das für
01:00:37: alle.".
01:00:37: Und ich lieb's, dass du direkt gesagt hast ne Kapitalismus ist hier ein ganz großes Thema weil aus Genderwahlen natürlich auch friedgeschlagen wird nicht nur aus Gender Wahlen und ihr habt es heute schon mehrmals in verschiedenen Ebenen angesprochen.
01:00:51: Ihr habt ganz viele unterschiedliche Intersektionen also Überschneidungen mit anderen Diversitätsdimensionen Ne?
01:00:58: Ihr habt queerness mit reingebracht sexuelle Orientierung Ihr habt... bis ich zusammenfasse, was alles noch war.
01:01:07: Ihr hattet Hautfarbe mit drin.
01:01:10: Es faltete noch alle.
01:01:12: Neurodivergenz auch noch mit
01:01:14: dabei?
01:01:14: Genau, neuro-divergänz
01:01:15: sind Sprache.
01:01:16: Ah ja, beide Dienekten.
01:01:19: Also wir sind dann ganz viel in Dimensionen schon vorbei gekommen auf Carework für ein Thema, Elterschaft für einen Thema Also vieles, also da sind noch ein paar Dimensionen offen die wir gar nicht angesprochen hatten.
01:01:31: Das beispielsweise auch chronische Erkrankungen, Behinderung oder... Alter?
01:01:39: Altersstruktur haben wir ein bisschen beiläufig angesprochen und das gesagt wann du aufgewachsen bist.
01:01:44: In einer Zeit fand er dass das durchaus eine Rolle spielt.
01:01:47: Auch der regionale Bezug hatte in der Rolle gespielt.
01:01:51: Migrationsgeschichte hat schon eine Rolle gespielen Religion hatten wir gar nicht angesprochen, hat dafür aber Weltanschauung sind bis zu einem politischen Sinne.
01:02:04: Also wir sind dann echt vielen Themen vorbeigekommen und da ist für mich auch immer die Frage wie also wenn wir jetzt über Gender rollen... Woüber genau sprechen wir denn da eigentlich jetzt?
01:02:17: Was ist wichtig für die Menschen zu verstehen, also du hattest ja beide zwei Positionen was man verstehen könnte um eine Herleitung zu schaffen.
01:02:26: Gibt es noch etwas wo ihr sagt die menschen sollten das Verstehen wenn wir über Genderwahlen erreichen.
01:02:34: Also ich würde vor allem den Rat geben sei du selbst weil alles andere ist einfach nicht wert und das zahlt sich auch zurück im laufe der zeit Versteckt bleiben wird nicht besser, das kann ich garantieren.
01:02:48: Am Ende des Tages finde ich auch besser mein Leben mit der Diskriminierung weil man könne sowieso nicht entkommen als dass man sein Leben verschwellt hat als nicht authentisches Selbst.
01:02:56: Das ist immer auch im Masking Und auch in Minority-Stress.
01:03:04: Das wäre eine Frage gewesen übrigens, welche Identitäten häufiger Depressionen beispielsweise erleiden aufgrund von bestimmten Marginalisierungserfahrungen und dementsprechend Stresserfahrung.
01:03:18: Danke dir!
01:03:19: Magst du irgendwas wo du sagst?
01:03:23: Wenn dich jemand diskriminieren will wird er immer einen Weg finden.
01:03:26: also irgendwas sind wir doch Zu viel oder zu wenig.
01:03:31: Du hast Neurodivergenz angesprochen, also irgendwas finden die Menschen immer warum man zu viel oder so wenig ist.
01:03:39: Man ist zu laut und man ist zu leise.
01:03:41: Also jeden werden wir es ihnen nicht recht machen können.
01:03:46: So dementsprechend bleibt nur das eigene Leben zu leben wie sie sich richtig anschüttet.
01:03:56: Ja, da sind wir wieder aber auch bei der Frage was wird sanktioniert und was wird vielleicht auch wieder bevorteilt.
01:04:05: Aber
01:04:05: auch mit welcher Sanktionen kann ich umgehen?
01:04:07: Welche Sanktsionen ist es einfach wert sie auszuhalten?
01:04:11: Aber zu diesem Punkt muss ich ja auch erst mal kommen.
01:04:13: Und das braucht schon ganz schön viel auf vielen Ebenen.
01:04:18: Auch die Mode des Born Stannings braucht eine Sicherheit oder Orientierung.
01:04:25: Ja, also da braucht es ganz viele Ressourcen um das machen zu können.
01:04:30: Und dass ist auch ein Privileg sich dann einfach rauszunehmen und zu sagen hey ich such mir mal einen Weg selber!
01:04:35: Ich möchte so sein wie ich bin und trotzdem erlebe ich ja bei mir genau so.
01:04:41: Ich hatte euch schon gefragt ob ich jetzt gender oder auch welchen Pronomen... Ich mochte das.
01:04:50: Dass Laurent auch direkt gesagt hat, dass du so in Ermangelung eines besseren Wortes ... ich bin auch aufgewachsen mit... Das passt nirgends richtig rein.
01:05:00: Trotzdem würde ich von mir nicht sagen, dass ich non-binär bin, aber ich ... I don't know.
01:05:05: Ich pass mich sehr gut an!
01:05:07: Also vielleicht bin ich ein Communion?
01:05:08: I don'know.
01:05:10: Das was gerade hilfreich ist da wo ich Resonanz erzeuge, das was für mich sich stimmelt an fühlt in verschiedenen Arbeitskontexten, aber auch genauso im Privaten.
01:05:22: Das ist Performing und ich kann nicht sagen dass ich immer das gleiche Genderbild performe.
01:05:30: Und darin ist das nicht... Ich finde es so spannend weil auch das was wir vorhin diskutiert haben dieses eine Transperson spricht für eine Transperson oder einen Schulermann, ein Schulermeister oder mal eine Frau spricht für Eine Frau und wir sind Expertinnen in unserer eigenen Lebensbiografieren vielleicht und ich entdecke in das, was du da beschreibst.
01:05:46: Diese Art und Weise wie wir aus diesen Konventionen rausbrechen mussten alle.
01:05:51: Da ist so viel Kreativität, Individualität stärker drin, dass für mich ist es so klar, dass auf so universelle Erwartungshaltung die wir an vermeintlichen Genderberollen hier bestellen.
01:06:05: So was Universums kann doch gar nicht funktionieren, wenn die Art und Weise wie wir das empfinden und wie wir damit umgehen so individuell ist.
01:06:12: Das finde ich aufspannend zu betrachten.
01:06:15: Also es ist eigentlich, wie soll das gehen?
01:06:16: Wer soll all diese Normen und Erwartungen überhaupt gerecht werden können?
01:06:22: Ich würde gerne mal gerade an die Coaches hier im Raum... eine Frage in den Raum werfen.
01:06:30: Weil wir ja gerade gesagt haben, so, wir können nur irgendwie besonders selbst sein, wie stellen wir es sicher keinen Arschloch zu sehen?
01:06:44: Das finde ich eigentlich... Es ist trotzdem irgendwie ein Dilemma also auf der einen Seite man selbst zu sein und sich selbst zu verwirklichen.
01:06:54: aber Ich über das Spitz erst mal, wenn die Selbstverwirklichung heißt ich bin Arschloch.
01:07:02: Die jene, die Frage.
01:07:04: So?
01:07:05: Ein Satz habe ich direkt und müsste dich zitieren weil wir beide an der Lehre tätig sind und du ja selber von dir ganz oft sagst du betreibst in der Uni auch Arschlauchpapelaxeln.
01:07:16: Das finde ich schon hier sehr passend und es hat mich auch sehr inspiriert in meine eigene Lehre zu sagen ob ich das ist doch ein Punkt wo ich ansetzen kann im Vollleisungsraum oder im Seminarraum, dass wir sagen okay hier bei mir in dem Raum den ich kontrollieren kann reproduzieren, welcher kein Projet.
01:07:33: Das Thema hatten wir ja schon häufiger mit der Umgangmitwiederständen und bestimmten Merkmalen dessen wie es ausgeprägt dann auch wieder gezeigt wird das dann widerstand ist.
01:07:48: Ich finde es spannend, dass du die Frage so an Coaches stellst.
01:07:52: Ich glaube das ist ja so eine generelle Frage.
01:07:54: als Coaches in der Rolle per se würde ich jetzt nicht sagen, was ich auch auf Profilaxe mache.
01:08:00: Da unterstütze ich ja hier und begleite auch den Weg zu einem positiven Zukunftsbild sozusagen.
01:08:06: Und da muss ich aber auch Abstriche machen, wer mit welcher Haltung mit mir arbeiten möchte oder mit welchem Ziel ob ich da die richtige Person bin um das mal ein bisschen... einzukategorisieren.
01:08:17: Ansonsten, wenn ich die Frage losgelöst von der Rolle nehme, wie können wir keinen Auslauf sein?
01:08:24: Ich meine es gibt ja so ein bisschen einen Gesellschaftsvertrag, dem wir irgendwie auch alle unterzeichnet haben ohne das zu wissen.
01:08:33: Ich mein damit regelmäßig umgeändert und neu definiert sonst nicht dass er nicht über Jahrhunderte, Jahrzehnte hinweg.
01:08:40: manchmal schleppte sich die Änderungen aber Der passt sich schon auch an.
01:08:45: Und dem Entschweigen gibt es natürlich moral, es gibt Ethik, es gibts gesellschaftliche Konventionen
01:08:50: etc.,
01:08:50: den wir uns ausrichten.
01:08:52: Beispielsweise auch Religion ohne dass ich jetzt selbst religiös wäre.
01:08:56: aber das sind Richtwerte, Prinzipien und Haltung... Also ganz viele Maßstäbe.
01:09:04: but who am I to judge?
01:09:06: Ich würde da nicht diesbezüglich reingehen im Sinne von born Person xy, da muss man wirklich in die Wasche-Anlage für eine Arschlandsgruselaxe keine Ahnung.
01:09:20: Das würde ich nicht so sehen.
01:09:21: Ich glaube nur das ist da... ich habe die Machtunterschiede werden unterschiedlich genutzt und na dass es die gibt, das ist ein Gewinn, das sind Fakt.
01:09:35: aber wie sie genutst werden und das ist etwas was eher auf Moral und Ethik wieder zurückzuführen.
01:09:41: aus meiner Sicht Und aus meiner Sicht ist es deswegen toll, wenn Menschen diversitätssensibel sind.
01:09:50: Die in diesen Berufen sind und das Thema hatten wir auch schon häufiger darüber hinaus.
01:09:55: Das heißt, wenn wir Menschen begegnen die ich begleite welcher Rolle auch immer dass sich darauf auch dementspenden reagieren kann.
01:10:04: Welcher Mensch ist mir dann gegenüber?
01:10:08: Harausforderungen, Barrieren etc.
01:10:10: Und das nicht weg zu ignorieren.
01:10:13: Das waren schon an den Gesparen mit Repräsentanz und Barriere in Sichtbau machen.
01:10:18: Unterschiede sichtbar machen aber eben auch Chancen nochmal anders hervorzuheben oder um zu verteilen.
01:10:26: Das Spiel mit der Macht Kapitalismus ist ganz vieles gefallen.
01:10:32: Gibt es noch irgendwas was wir an dieser Stelle zusammenfassen wollen?
01:10:35: Was wir mitnehmen aus der Folge aus dem Spiel was noch nicht gesagt ist.
01:10:40: Hier kommen die Taschenweißheiten zu mitnehmen
01:10:42: Ob das die Video geben.
01:10:43: Beispiele waren, ob das auch deine sehr fand ich persönliche Erzählerinnen von heute.
01:10:50: Die wird alle sehr dankbar sind.
01:10:51: Was heute gefallen ist es vielleicht gar nicht so ein Riesenthema in den Podcast oder in der Folge jetzt gewesen.
01:10:56: aber was bei mir bleibt ist als du gesagt hast im Sinne von der Präsentation wo sind die Transpersonen und in der Bank?
01:11:04: Und das war bei mir so ein Lightball Moment, wo ich dachte ja stimmt.
01:11:07: Also auch ich finde über Repräsentationen denke denk irgendwie so ganz groß und in blockbuster Filmen muss das stattfinden und in Musik was sich Millionen fast hat damit dass irgendwie hier raus geht dann wieder oder als du das gesagt hast dachte ich mir nee das sind doch die Momente die zählen auch.
01:11:23: Das ist die Art von Representation die es braucht und da war sehr dankbar für mich eine gute Erinnerung.
01:11:30: Ich
01:11:32: hab ganz im Schluss klär ich noch einmal auf, was mit welchen Waffen Peach... ...und zwar mit den Waffen einer Frau.
01:11:41: Mit ihren Emotionen!
01:11:42: Also Beach man kann quasi auf Knopfdruck wütend werden dann ist sie quasi eine Feierattacke oder traurig, dann holt sich ganz viel und dann läuft Wasser raus und das sind die Fähigkeiten von Super Princess.
01:11:58: Und danke dass du es nochmal auflöchst
01:12:02: Fährle die bis zum Ende durch.
01:12:04: Gibt es irgendwas, das du heute besonders noch mit nimmst?
01:12:09: Das Gedanken.
01:12:10: Da müsste ich nur anschließen also mir geht's.
01:12:12: ähnliches war ganz viel in Port und war ein super spannender Austausch aber jetzt so dieses eine Ding heraus zu kristallisieren wäre schwierig.
01:12:24: Also was man natürlich wieder in Erinnerung bleibt ist das Spiel gerade dieses obwohl man schon soviel dass ich vor uns schon mal gesagt habe, Begriffe gehabt hat und gesehen hat.
01:12:34: Und irgendwie trotzdem auf dem Schlauch steht... Ich weiß nicht ob das nicht auch irgendwie exemplarisch für die ganze Debatte, die wir heute geführt haben und allgemein zu diesem Thema geführt wird, dass zwar ganz viele Begriffs- und Sachen im Raum stehen aber trotzdem werden alle irgendwie ständig auf dem schlauch stehen weil wir oft vielleicht gar nicht wissen reden wie überhaupt über dasselbe So wie wir das ja auch vorhin hatten, dass wir irgendwie so an unterschiedlichen Punkten angesetzt haben.
01:13:04: Schlussendlich aber eigentlich dieselbe Intention hatten.
01:13:09: auf eine gewisse Art und Weise würde ich zumindest behaupten.
01:13:11: Ich hoffe ich trete da nicht zu nahe.
01:13:14: Das finde ich eigentlich sehr exemplarisch.
01:13:16: vielleicht noch als Gedanke so aus der heutigen Unterhalterung
01:13:23: Oh, danke schön.
01:13:24: Was ich noch mitnehme ist einmal dieses Anektotische versus Empirie.
01:13:28: Also wem glauben wir da überhaupt?
01:13:31: Wemen hören wir dazu diesbezüglich und wessen Realität wird gesehen und überhaupt erfragt.
01:13:38: Und zeitgleich auch diese Eskepismus ins Spiel und was sich ausprobieren darf.
01:13:44: Das Ausprobieren von Gender Unions hatte ihr beide angesprochen.
01:13:48: Auch wenn ich da rückwirkend meine Biografie angucke, hat das ja am Schluss noch mal geteilt.
01:13:53: War es ganz häufig in den Ausprobieren und auch für wen ist das Spiel gemacht?
01:13:57: Und wie lange spielen wir das eigentlich schon?
01:14:00: Und spähen wir das weiterhin so?
01:14:02: Wie lange dauert das bis wir ausbrechen?
01:14:04: Ganz viele sagen ja auch, wir sprechen die ganze Zeit nur über Gender!
01:14:07: Was soll das?
01:14:08: Das gibt doch viel größere Themen... Wo fangen wir an, wo hören wir auf?
01:14:14: An welcher Stelle darf es ja zu so einem Kampf weitergeführt werden?
01:14:19: und wo ist vielleicht auch mal ganz hilfreichs wenn weitere Leute mit reintreten.
01:14:24: Mit Waffen von Peach!
01:14:30: Vielen Dank dass ihr da war
01:14:32: für die Einladung.
01:14:34: Danke für eure Zeit, eure Gedanke des Mitspieler Euch kann man gar nicht so richtig gut folgen.
01:14:41: Ich
01:14:41: hab Instagram!
01:14:43: Auf Instagram?
01:14:44: Wir verlinken das, wie ist es bei dir?
01:14:46: Ja ich habe auch ein Instagram-Kanal, da passiert aber eigentlich nicht viel...
01:14:51: Aber Menschen könnten euch kontaktieren, anschreiben wenn sie...
01:14:56: Ja auf jeden Fall.
01:14:59: Auch gerade für Vernetzung.
01:15:00: was jetzt in die Transcommunity oder sowas für Ansprechpersonen, wenn Hilfe gesucht wird das immer
01:15:09: Oh schön, danke.
01:15:11: Danke für das Angebot!
01:15:12: Wir machen es um den Rhein wenn ihr mitspielen wollt und kommentieren wollt dann macht das total gerne.
01:15:19: wir performen hier weiterhin Gender in unterschiedlichsten Fassetten.
01:15:25: Hey!
01:15:25: Das ist auch einer
01:15:27: der X-Folge Bye!
01:15:29: Tschüss!
01:15:33: Schön dass ihr dabei wart.
01:15:34: bei Taschenweißheiten.
01:15:35: Habt's gut und bis zum nächsten Mal.
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