#35 Wie regeneratives Wirtschaften Veränderungserschöpfung entgegenwirken kann
Shownotes
Regeneratives Wirtschaften – ferne Utopie oder längst Realität?
Für unseren Gast **Jan Schmirmund **ist die Antwort klar: „Es geht." Jan ist Transformationsarchitekt, Programm Designer, Facilitator und Autor von „Regenerative Wirtschaft. Wie Pioniere eine lebenswerte Ökonomie gestalten". Über den re:connect Inkubator begleitet er purpose-getriebene Unternehmen praxisorientiert und mit echten Beispielen auf dem Weg zu einer Ökonomie, die lebendige Systeme nährt statt ausbeutet.
Jan startet in dieser Folge mit einer Beobachtung: Viele Menschen sind die ständige Veränderung leid und sehnen sich nach Sicherheit, Stabilität und Ruhe. Genau darin liegt für ihn die Chance. Regeneratives Wirtschaften liefert, wonach sich viele sehnen: lokale Kreisläufe, Resilienz, weniger Abhängigkeit, echten Wert. Kein Verzicht und keine moralische Keule, sondern konkrete Vorteile und neue Geschäftsmodelle.
Im spielerischen Element dieser Folge: werden anhand von Emojis auf einem Brettspiel Hürden deutlich, die aus Veränderungen bekannt sind. Da nutzt auch manchmal der beste Würfelwurf nichts, wenn die Spielenden den Widerstand kennen. Da stecken jede Menge Emotionen drin.
Wo du es einsetzen kannst:
Zum Start von Change- und Transformationssprojekten, in Führungskräfte- und Teamentwicklung, in Coachings, Supervisionen, Trainings und Aus-/Weiterbildungen, in Retros und Reviews sowie in Plannings als Rüclschauelement für die Zukunftsplanung…
Wofür das spielerische Element gut ist:
Spürbarmachung von Widerständen, Sichtbarmachung von Hürden, Erfolgen und Fort- sowie Rückschritten, Unterscheidung zwischen individuellen und strukturellen Hürden, Öffnung von Reflexionsräumen ohne Schuldzuweisung, Schaffung von Gesprächsanlässen über Erschöpfung und Motivation…
Wie du es abwandeln kannst:
eigene Hürden und Erfolgsfelder aus deiner Zielgruppe einbauen, Emojis durch eigene Symbole oder Karten ersetzen, weitere Figuren als zusätzliche Stakeholder ergänzen, konkrete Projekte vorweg benennen, kooperativ statt kompetitiv spielen, digital übersetzen…
Diese Folge ist für dich, wenn du …
- das Gefühl von Veränderungsmüdigkeit bei dir oder anderen kennst
- Veränderungen begleitest und mit Widerständen umgehst
- regeneratives Wirtschaften verstehen willst – ohne Theorie-Overload
- ein spielerisches Tool suchst, das strukturelle Hürden erfahrbar macht
- Transformation in kleinen, machbaren Schritten denken magst
Und du? Was gibt dir gerade die Energie weiterzumachen? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.
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Jans Website: [https://janschmirmund.de ](https://janschmirmund.de )
Re:connet Inkubator: https://reconnect-inkubator.org
Hinweis – unbezahlte, unbeauftragte Werbung: Wir nennen diese Marken und Produkte, weil sie in der Folge vorkommen, nicht weil wir dafür bezahlt werden – das Shirt von Mooinzen, das Spielmaterial von Quelf, Jans Buch „Regenerative Wirtschaft" und den re:connect Inkubator. Der Würfel im spielerischen Element ist von Markus Schönell.
Transkript anzeigen
00:00:00: Mehr Menschlichkeit im Business.
00:00:02: Bei Themen rund um
00:00:03: New
00:00:04: Work, New Learning und Diversity mit G-Device und Timothy Tasch.
00:00:09: Willkommen bei Taschenweißheiten!
00:00:11: Moin!
00:00:12: Hallo Bude!
00:00:13: Ich
00:00:15: an das heute da, ich freue mich total dass du extra hergekommen bist Und tatsächlich hast Du auch was mitgebracht was ich mir sonst gekauft hätte Dein eigenes Buch Was du jetzt rausgebracht hast.
00:00:26: Wir sprechen heute zur Erschöpfung.
00:00:28: eigentlich, das ist doch deine Grundannahme aber ich sehe gerne mal wie du zu dem Thema kommst.
00:00:32: warum die Erschöffungen als Annahme über Emotionalität der Welt?
00:00:37: Ich würde gar nicht sagen dass ich einer bin für das Thema Erschäpfung steht.
00:00:42: Als wir uns gefragt haben worüber sprengen wir heute ist da so ein Ding wo ich denke Das ist vielleicht so ein Grundgefühl tatsächlich, was wir in der Gesellschaft im Moment haben.
00:00:52: Also das alles durchdringt und ich habe das Gefühl es ist sowas ähnliches wie Erschöpfung.
00:01:00: Es gibt überhaupt keine Motivationen Dinge verändern zu wollen.
00:01:04: Ich kann mich noch an Zeiten erinnern da war dann irgendwie Veränderungen und wir wollen irgendwie, alle wollen Transformationen.
00:01:11: Und die ständige Veränderung als irgendwas Positives.
00:01:16: Das hat sich in den letzten Jahren in meiner gefühlten Wahrnehmung einfach total verändert.
00:01:21: Wir haben diese Sehnsucht nach Dingen wo wir früher gesagt hätten das wollen ja alles gar nicht.
00:01:27: Also Stabilität Sicherheit Orientierung All das ist nicht mehr da, habe ich das Gefühl oder für viele Menschen nicht mehr.
00:01:37: Es ist auch für mich tatsächlich, wenn diese Dinge immer wichtiger.
00:01:42: Ich merke dasselbe bei mir irgendwie mal eine Ruhe weil es mir alles zu viel wird was auf mich einschlägt jeden Tag ein neuer Krieg, neue Krise Ein neues Fake irgendwas.
00:01:56: Das ist vielleicht so ein Grundgefühl glaube ich was viele betrifft gerade auch in der Transformationsarbeit.
00:02:01: vor einiger Zeit auf einer Veranstaltung.
00:02:04: Da war jemand, der sagte naja also wir verwenden das Wort Transformation bei unseren Kunden nicht mehr.
00:02:09: Wir verwenden sie auch nicht mehr in der Kommunikation weil es inzwischen Angst besetzt ist.
00:02:13: Also wir kennen das ja, Menschen haben im Grunde Angst vor Veränderungen aber das ist stärker geworden habe ich das Gefühl
00:02:21: ist ja auch das Agilität nicht mehr verwendet wird in manchen Bereichen oder Diversity.
00:02:31: Also viele Worte, die jetzt anders besetzt werden?
00:02:34: Oder werden wollen?
00:02:37: Das glaube ich nochmal ein ganz großes Thema für sich wo aber ganz viele Emotionen damit einhergehen Auch bei den Menschen, die damit arbeiten.
00:02:45: also regeneratives Wirtschaften ist so dein Core-Thema wie du meintest und Da sind ja viele Veränderungen, die damit einhergehen, zwangsläufig.
00:02:56: Das heißt inwiefern ist das Thema?
00:02:58: Ja du bist gerade schon so nicht unbedingt.
00:03:02: Also in irgendeinem Interview was ich mal gegeben hatte hat dann die Reporterin die Überschrift gemacht Regeneratives Wirtschaften.
00:03:12: ist es eine verrückte Utopie aus der Zukunft?
00:03:14: oder ist es schon da?
00:03:15: und ich würde eher sagen Es ist tatsächlich schon da.
00:03:19: Und diese, ich kenne das aus Gesprächen.
00:03:23: und dann sagt man ja, regeneratives Wirtschaften, ein neues Paradigma.
00:03:26: Wir versuchen jetzt nicht mehr das Gleiche zu machen wie vorher und einfach nur bisschen weniger schädlich zu sein, sondern wir wollen den Planeten was zurückgeben, wir wollen in Kreis laufen, Wirtschaften... ...und dann kommt immer als Antwort Ja genau!
00:03:41: Es ist super!
00:03:42: Das machen wir so!
00:03:44: Es sind ganz schön weit weg, ne?
00:03:45: Also es ist schon, also das ist ja eine riesige Veränderung.
00:03:49: Und dann kommen Sie doch einfach nächstes Jahr um die Zeitnummer vorbei, weil jetzt gerade habe ich irgendwie ein bisschen Tagesgeschäft zu tun und habe überhaupt keine Zeit dafür.
00:03:58: Diese Abwehrhaltung ist irgendwo ein Stück weit verständlich und das hat vielleicht auch etwas mit diesem Erschöpfungs-Syndrom zu tun, dass es immer mehr wird.
00:04:08: Gleichzeitig ist regeneratives Wirtschaften die Antwort.
00:04:12: Es ist die Antwort auf die Sehnsucht, die viele Menschen haben Aus meiner Sicht.
00:04:17: Weil es nämlich genau das liefert, was von nach die Menschen sich sehen, nämlich Sicherheit, Resilienz und Ruhe.
00:04:28: Also es hilft dabei diese ganzen Dinge, die auf uns einschlagen gerade ein Stück weit weniger schlimm zu empfinden.
00:04:39: vielleicht
00:04:41: Kannst du für die, die zuhören und das noch nie gehört haben regeneratives Wirtschaften.
00:04:46: kannst du noch kurz was dazu sagen?
00:04:48: Was ist wie man sich das vorstellen kann.
00:04:52: Ja also man kann jetzt natürlich ein Haufen Theorie Bücher erklären oder
00:04:57: dein Buch hier.
00:04:59: Da steht es auch nur sehr knapp drin tatsächlich.
00:05:02: Also in meinem Buch gibt's einen Einführungskapitel mit dem Stefan Handkamer mit der Lena Kaufmann und es ist ein Zitat drin, was das für mich ganz deutlich umschreibt von der Lena.
00:05:19: Alles beginnt damit mit der Erkenntnis dass wir als Menschen und damit auch unsere Unternehmen und unsere Organisationen Teil des ökonomischen Systems auf diesem Planeten sind.
00:05:29: Und wenn man das erstmal akzeptieren als Erkenntniss und dann im nächsten Schritt sagen okay aber wenn das so ist, dann handeln wir jetzt auch danach dann ändert sich eigentlich schon alles.
00:05:39: Weil dann ändern sich Entscheidungen.
00:05:40: und beim regenerativen Wirtschaften geht es eben darum, dass man aufgrund dieser Erkenntnis versucht sein eigenes Handeln, seinen Wirtschaften auch seinen Agieren innerhalb von einer Organisation so aufzustellen das nicht weniger Schaden entsteht sondern das Nutzen entsteht Das Wert entsteht was immer wert ist.
00:05:57: Auch das kann man in einem regenerativer Kontext durchaus nochmal anders definieren als im Sinne von Protosoziaproduktum Geld was irgendwo angehäuft wird.
00:06:06: Und darum geht es eigentlich, dass man in den Dingen die man tut mit Unternehmen sich in ein System einfühlt.
00:06:16: In dieses globale System auf diesem Planeten, auf dem wir leben und insgesamt dazu beiträgt ist so ein Begriff im regenerativen Wirtschaften das ist gedeiht.
00:06:25: Das funktioniert da.
00:06:26: Man kann sich einen Wald als Bild vorstellen.
00:06:28: Da gibt's dann zum Beispiel einen Baum in einem Wald.
00:06:35: Teil dieses Gesamtsystems, der gibt Dinge zurück in dem er Schutz bietet.
00:06:40: In dem er Nahrung bietet, indem er mit anderen in Interaktion steht und daraus selber erstmal etwas zieht weil er eben in diesem dieses System brauchen überhaupt zu gedeihen und gleichzeitig aber auch dem System was zurückgibt ohne dabei so sehr Insohnendliche zu wachsen, dass er dem System so viel entzieht das es hinterher zusammen bricht.
00:07:04: Und ein Missverständnis ist wenn Leute mit regeneratives Wirtschaften hören Ja aber da kann man ja irgendwie gar keinen Gewinn mehr machen und Wachstum ist irgendwie nicht so hier, hast du blöde Wachstoppen?
00:07:16: Also ein Baum wächst auch.
00:07:18: Und er ist sogar in Konkurrenz, aber mit anderen Bäumen und so.
00:07:21: Diese ganzen Dinge gibt es, die sind eben nicht in einem Übermaß sondern sie sind in einem gesunden Maß.
00:07:27: Ein schönes Bild was ja vielleicht viele kennen als der Donut von der Cat-Rivers wo man diesen Adjust and Safe Place hat.
00:07:34: Wo man sagt wir gehen eben nicht über die Grenzen des Planeten hinaus das Systems hinaus und wir haben gleichzeitig auch die Foundations die bewachten dass die Menschen oder alle Elemente, alle lebenden Elemente in dem System das bekommen was sie brauchen.
00:07:48: und wenn wir uns im Rahmen bewegen innerhalb dieses Donut-Kreises dann ist schon viel gewonnen.
00:07:55: Da
00:07:55: höre ich erst diese ökologische Komponente und dann menschenzentriert so eine soziale Komponenten.
00:08:00: Und ist das ein Dreiklang?
00:08:01: Also kann man das so beschreiben dass das so ein Konzept ist was eben das Wirtschaftliche mit dem Sozialen und Ökologischen verbindet.
00:08:09: Das kannst du so beschreiben, wenn du willst.
00:08:12: Also das Leben wird halt in den Mittelpunkt gestellt.
00:08:14: Das Leben auf diesen Planeten, da gehören die Tiere dazu, da gehen die Pflanzen dazu und dann werden eben auch die Menschen dazu.
00:08:20: Und der Gedanke ist dass wir das zusammen denken.
00:08:26: Darum geht das immer auch.
00:08:28: mit einzubeziehen bei allen Entscheidungen, die wir tun beim Design auch von Unternehmen und Geschäftsmodellen.
00:08:34: Und ich bin persönlich niemand der sagt regeneratives Wirtschaften hat nichts mit Wirtschaft zu tun.
00:08:39: Natürlich hat es was mit Wirtschaften zu tun ist oder etwas mit Gewinnmachen zu tun in verschiedenen Projekten unterwegs.
00:08:44: Eins davon ist ein Fördermittelprojekt und gleichzeitig ist es so dass Fördermittel halt kein Geschäfts-Modell sind.
00:08:51: Wenn ich einen Unternehmen habe das den Anspruch hat regenerativ zu wirtschaften Und vielleicht im Klammern, es gibt eigentlich keine regenerativen Unternehmen.
00:09:00: Sondern es gibt regenerative wirtschaftliche Systeme, Ökosysteme so wie es auch keine Circular Company gibt sondern die Circular Economie also alles in größeren Zusammenhang zu sehen.
00:09:12: gleichzeitig reicht das nicht aus diesen Anspruch zu haben sondern damit das funktioniert brauchst du auch ein Angebot wo jemand bereit ist Und ich bin auch kein Feind von Geld, also im Gegenteil.
00:09:26: Also Geld ist ein Medium was man auf ganz unterschiedliche Weise nutzen kann und man kann versuchen es irgendwie anzuhäufen ohne Rücksicht auf Verluste oder man kann das benutzen wie in einem lebenden System um vielleicht Aufmerksamkeit irgendwohin zu lenken da wo das... Geld hinfließt.
00:09:43: Da ist eben auch die Aufmerksamkeit und dann kann man sich überlegen, wo kommt dieses Geld hin?
00:09:46: Wo entsteht dadurch oder wo sollte es hinkommen?
00:09:50: Wie entsteht da durch Wert und wie entsteht dadurch auch etwas was zurückkommt zu mir als Akteur, als Mensch innerhalb von der Organisation oder als Unternehmen innerhalb vom Ökosystem.
00:10:01: Und das geht schon darum auch selbst zu wachsen aber nicht um jeden Preis und sich die Frage zu stellen wanns denn eigentlich auch Genau.
00:10:11: Schöpfung ist ja.
00:10:12: deine These, dass das jetzt das Vordergründige empfinden ist gerade.
00:10:17: Hast du ja schon viele Faktoren genannt die da mit reinspielen oder hast du vielleicht auch siehst was stattdessen eventuell ein Wert ist der für Menschen wichtig sein könnte und ich habe das schon gespürt hier dass du anschlussfähige Gedanken auch hast.
00:10:35: Wo fange ich an?
00:10:36: Also so, ich war gerade gedanklich in ganz vielen Auftragsklärungsgespräche können sein.
00:10:41: Aber das sind auch im Zwischen, wenn nicht eigentlich mehr dann auch ganz viel private Gespräche.
00:10:45: Was machst du beruflich?
00:10:45: Ah ja!
00:10:46: Ich trainiere welche Themen?
00:10:46: Diversity?
00:10:48: Das ist aber schwierig zur Zeit und ich merke mir selber an... ich nenne es jetzt mal meine Überzeugungsarbeit ob das jetzt berufliche oder privat ist dass ich so in zwei Richtungen Gehe, das eine ist ein Business Case Argument.
00:11:01: Was bringt das einem Unternehmen wenn es in FIFA hat investiert?
00:11:03: Wenn's in soziale Themen oder jegliche Form von Training investiert?
00:11:08: wo?
00:11:08: ich versuche dann mit wirtschaftlichen Argumente.
00:11:11: Das gewinnt ihr, wenn ihr investiert und diesen Ethics Case ja sowas bedeutet das Sozial für den Unternehmen oder die Menschen die in dem Unternehmen arbeiten wenn Investitionen im Bereich Dalb gemacht wird als Beispiel?
00:11:23: genau da fühlte Ich mich gerade erinnert.
00:11:25: so.
00:11:25: jetzt versuche ich das zu verbinden gerade so.
00:11:28: wie bringt man das jetzt zusammen?
00:11:29: Weil du keine sagst, naja irgendwie den Business Case.
00:11:33: Ich bin kein Freund davon über diese ja die moralische Keule zu gehen.
00:11:42: Ich stehe jeden Morgen auf weil ich möchte dass meine Tochter die gerade vier ist noch eine Welt hat wenn sie so alt ist wie ich und im Moment kann es gut sein dass nicht mehr der Fall ist.
00:11:52: Gleichzeitig möchte ich, glaube ich das es nicht funktioniert über dieser Du sollst und in der Zukunft in weils nicht zwanzig Jahren oder fünf jahren oder jetzt schon wird unsere Welt drei grad wärmer sein.
00:12:04: Und das hat negative Auswirkungen auf dich und deswegen musst du jetzt und CO zwei einsparen.
00:12:13: Das sind alles so Dinge die so eine Reaktanz erzeugen und deswegen glaube ich dass wir die Dinge in den Vordergrund stellen sollten, in der Kommunikation, die nah am eigenen Hemd sind.
00:12:27: Die einfach erklären warum das wirklich wichtig ist.
00:12:30: und wir sehen es ja jetzt gerade aktuell.
00:12:33: Wir haben gerade den Krieg im Iran Lieferketten von Rohstoffen, die aus dem Planeten rausgezogen sind.
00:12:48: Und wir sehen aber auch das andere dieser Abhängigkeit weniger haben.
00:12:52: Wir können nach Dänemark gucken oder in anderen Länder gucken wo regenerative Energien deutlich höher einen Anteil haben.
00:13:00: Das ist die Abhänglichkeit geringer.
00:13:01: Wenn man selber sagt okay ich habe vielleicht PV auf den Dach oder wenn ich nur Auto fahre dann habe ich vielleicht ein Elektroauto und dann hab' ich daraus einen Vorteil, einen persönlichen.
00:13:11: Und das ist das, was regeneratives Wirtschaften oder dieser Gedanke Richtung regeneratives Wirtschaften und handeln hat einfach ganz akute Vorteile.
00:13:23: in Bezug auf Sicherheit, in Bezugs auf Resilienz und Stabilität.
00:13:28: Das sind die Dinge, wenn man im lokalen Kreisläufen agiert oder einen regionalen Kreisläufe agiert, überhaupt den Kreis läufend agiert dann verringert das Abhängigkeiten.
00:13:40: Dann muss man weniger Angst haben.
00:13:42: Dann hat man größere Stabilitäten, eine größere Resilience... Klar, das kann immer auch irgendwas zusammenbrechen.
00:13:50: Es gibt immer Abhängigkeiten in der Welt, in der wir leben und gleichzeitig kann man die durch diesen Grundgedanken und diese Herangehensweise deutlich reduzieren.
00:14:04: Und das ist, finde ich, auch die Kommunikation, die man machen soll.
00:14:06: Das ist auch das was ich versucht habe mit meinem Buch darzustellen.
00:14:10: Es sieht her es geht also guckt euch an!
00:14:12: Es ist einfach möglich einer regenerativen Herangehensweise ein gutes Leben zu haben, funktionierende Wirtschaft zu haben.
00:14:22: Ein Beispiel was nicht in meinem Buch drin ist, das ich aber jetzt letztes wieder gesehen habe sind elektrisch betriebene LKWs.
00:14:30: Menschen stellen ihre Flotte um auf elektrische Betriebenen Lkw und laden die Dinger mit Solarzellen auf dem Dach und es funktioniert!
00:14:40: Es geht So, das ist möglich und es ist sogar gut möglich.
00:14:43: Und es ist auch günstiger!
00:14:47: Ja, ich mag die Beispiele gerade sehr.
00:14:48: Weil als du vorhin gesagt hast, du hast eingeleitet damit mit diesem Satz dass die Menschen etwas wollen was wir mal hatten und jetzt nicht mehr haben glaube ich war so der Ansatz.
00:14:58: ist das sinngemäß zumindest richtig?
00:15:01: Also gemeint weil dieses früher war alles besser gefühlen.
00:15:05: Früher hatten wir die Sicherheit, früher hatten wir keine Angst vor der Zukunft.
00:15:08: Wir hatten die Vorstellung davon die Zukunft wird besser.
00:15:13: die Angst ist nicht so groß, dass irgendwie morgen alles zusammenbrechen könnte.
00:15:18: Ob das dann wirklich aus der Sicht damals genauso war weiß ich nicht aber aus der sich heute es ist glaube ich für viele so dass sie sagen okay wir leben jetzt einfach in unglaublich unsicheren Zeiten in unglaublichen Unsicherheiten und wir wünschen uns die Sicherheit die Ruhe wieder zurück.
00:15:37: Ja und ich fühlte mich gerade an so ein Gespräch, die habe ich gerade vor zwei Tagen mit einer guten Freundin geführt.
00:15:41: Die am Telefon einfach zu mir sagte, weil sie gesagt hat, ich habe so das Bedürfnis nach Ruhe Und ich will also ich sehen mich danach?
00:15:48: Das fand ich so schön dass du auch diesen Begriff genutzt hast.
00:15:51: aber Ich weiß nicht wie.
00:15:52: Mir fehlen Ideen, mir fehlen irgendwie Ansätze, ich hab keine Ahnung wo ich ansetzen soll.
00:15:56: es kann ich hier irgendwie bewirken So gerade so und das erlebe ich im Umkreis auch ganz oft in Bezug auf Diabe oder anderen Themen Politik Demokratie dass ich ganz oft Menschen höre, die sagen euch will.
00:16:08: Aber ich weiß einfach nicht wie.
00:16:09: Also ich weiß nicht, wie ich wirksam sein kann gerade.
00:16:11: Deswegen mag ich diese Beispiele gerade.
00:16:13: Das geht bei mir so.
00:16:13: auch hier ist ein Ansatzpunkt also sowas Handfestes wo Menschen reingehen können und sich beteiligen können und irgendwie zur Veränderung beitragen können.
00:16:21: Ja,
00:16:21: also die Frage des das Wie geht es ne?
00:16:23: Also einerseits hat man dann die Beispiele na?
00:16:25: Also seht ihr was geht und so funktioniert aus meiner Sicht auch Menschen wenn sie sehen ach echt du machst jetzt mit den Lkw oder Ah, du hast PV-Aufentag.
00:16:36: Und wie viel Tag bist du?
00:16:37: Sechzig Prozent über hundert im Sommer und so übers Jahr bei achtzig Prozent.
00:16:43: Sieht ja auch ganz gut aus!
00:16:45: Wo hast du das machen lassen?
00:16:46: Also das sind solche Gespräche die ich dann aufführe und das ist glaube ich das eine was so eine Motivation auch auslöst was zu verändern.
00:16:53: und dann die Frage okay wie komme ich jetzt wirklich dahin?
00:16:55: also dass es dann eben doch das Thema Veränderung also in und zwar aber nicht eine veränderung indem man einen riesigen berg aufbaut, ein extrem weiten weg vorzeichnet sondern sagt okay du kannst jetzt kleine schritte gehen ja bedder ist gut um an obama zu zitieren.
00:17:15: Und man bewegt sich dorthin und ich bin auch im inkubatorprogramm reconnect inkubatur wo wir in unternehmen dabei begleiten das zu tun über Coachings und an zwölf Monatsprogrammen.
00:17:30: Und da stelle ich fest, dass die... Das ist auch die Rückmeldung von den Teilnehmenden, dass der Austausch untereinander gut ist, dass man sich gegenseitig hilft dabei und dass man über Inspirationen geht.
00:17:42: Also ja wie habt ihr denn dieses Problem gelöst?
00:17:44: Wie geht ihr hier mit Geld um?
00:17:46: Wie kommt ihr dann mit diesem Struggle Purpose vs.
00:17:49: Profit eigentlich zu rechnen, alle müssen irgendwie ihre Gehälter bezahlen oder ihre Miete oder was auch immer noch und gleichzeitig gibt es den Anspruch generativ zu sein.
00:17:59: wie kann man das machen?
00:18:00: Und dann gehen wir ein paar Impulse rein und dann gibt's aber denn den Austausch darüber und den Erfahrungsaustausch.
00:18:05: also wir haben bei uns auf die Union probiert.
00:18:09: Das hat funktioniert oder nicht und so hilft man sich dann gegenseitig.
00:18:13: und ich glaube, das ist ja eben auch ein regenerativer Gedanke, dass man in dieser Gemeinschaft agiert, dass wir machen zusammen, sondern nicht gegeneinander, sondern wir machen es zusammen.
00:18:23: Also der kooperative Ansatz ist dann wichtig.
00:18:29: Also ich will nicht sagen, dass es irgendwie piece of cake ist.
00:18:32: Dass man das einfach so jetzt mit Fingerschnipsen kannst machen, sondern... Es ist natürlich schon eine gewisse Arbeit die man reinsteckt aber es ist nichts was man schaffen könnte, sondern es ist etwas was funktioniert und das Entscheidende ist aus meiner Sicht auch diese Transformationsprozesse.
00:18:50: so gestaltet Der Nutzen oder der Wert, jetzt kann man sagen Wertkommunikation.
00:18:55: Also die Leute kaufen ja keine Transformation sondern sie kaufen eben einen Impact auf sich selbst.
00:19:02: also der Impact auf dem Planeten ist irgendwie ganz schön und das... Muster sage ich inzwischen man ja machen, weil irgendwie regulatorisch einen dazu gezwungen hat was aber aus meiner Sicht dazu gefiltert dass das ganze die Komplexabteilung wandert.
00:19:16: Eigentlich kein wirklichen Impact mehr hat.
00:19:17: aber wenn man sagt okay aufgrund oder diese andere Art zu wirtschaften die anderen Arten unternehmen zu gestalten die andere Art.
00:19:23: Zu führen miteinander im Unternehmen umzugehen sei es Verantwortungseigentum sei es bestimmte Führungsstrukturen zum Beispiel der Führung ansätze dann hat das einen direkten Vorteil für dich und nicht nur für dich als Unternehmen, sondern auch für die Stakeholder im Unternehmen.
00:19:44: Aus so einer Sicht finde ich es ganz wichtig in so eine Transformation deutlich zu machen warum ich selber was davon habe.
00:19:54: Meine These ist von der ich überzeugt bin wenn der Baum im Wald alleine da steht.
00:19:59: Das hat ja auch nichts von, sondern es funktioniert eben immer über Ein System über regenerative Business-Ecosystems, die man so gestalten sollte.
00:20:10: Dass die Dinge, die reingehen ins Unternehmen, dass sie eben einen gewissen regenerativen Paradigma folgen und dann gehen die eigenen Dinge rausgehen von diesem regenerativer Paradigma.
00:20:21: Wenn dieses ganze System so funktioniert hat man insgesamt eine größere Resilienz, Stabilität und alle haben was davon.
00:20:29: Das war ähnlich bei Diversity-Themen.
00:20:31: Wenn wir das Chancengerecht dafür alle machen, haben alle was da schon.
00:20:35: Da verliert niemand dabei!
00:20:38: Und vielleicht noch dieses... Das versuche ich jetzt gerade mal so ein bisschen zu konstruieren.
00:20:42: also der Strom ne?
00:20:43: Der regenerative Strom, der jetzt hier von meinem Dach kommt und direkt in mein E-Auto fährt und vielleicht einmal an dieser Stelle.
00:20:50: natürlich brauchen wir insgesamt andere Mobilitätskonzepte.
00:20:52: Also E-Autos sind nicht die Lösungen aber sie sind eben der vielleicht für viele nächste Schritt während Die Bahnverbindung halt einfach ein paar Jahre braucht, bis sie kommt.
00:21:02: Aber dieser dabei kann es nicht bleiben sondern der Vorteil entsteht natürlich dann auch wieder über Netzwerkeffekte.
00:21:08: also wenn man sagt wir haben jetzt unseren also lokalen Quids zum Beispiel, lokal Stromnetze.
00:21:16: Wir geben nicht alles in großes Netz rein.
00:21:20: Die Energie, die ich jetzt zu viel erzeuge, geht nicht einfach ins Netz für Achtzehn sondern geht eben dann zum Nachbarn der aus irgendeinem Grund kein PV auf dem Dach haben darf.
00:21:30: Über solche neue Strukturen, die man gestaltet funktioniert das System anders und... Diejenigen, die dieses System dann gestalten.
00:21:39: Wir bauen ja in unserer Straße nicht das Stromnetz sondern das machen Stromanbieter, das machen Netzanbietern hier und ihr auch zum großen Teil in Deutschland.
00:21:46: Da ist zumindest meine These dass das eben auch wirtschaftlich sein kann, sein muss, sein sollte.
00:21:54: Und selbstverständlich bedarf es dafür auch Rahmenbedingungen, die aus der Politik kommen.
00:21:58: Ich weiß nicht ob wir in das Thema jetzt wirklich einsteigen wollen aber da haben wir natürlich auch eine absolute Schieflage.
00:22:04: Wir subventionieren ja die Vergangenheit und die Abhängigkeit von fossiler Energie.
00:22:12: Diese Rahmenbedinger sind wichtig damit sich das System verändern kann.
00:22:15: Dafür gibt's dann auch die Verbände.
00:22:18: der BND oder die auch genau dafür kämpfen, dass diese Rahmenbedingungen da sind.
00:22:23: Einerseits höre ich Widerstände, jede Menge Widerstande und das ist ja so meine Gärnspezialität-Ungangnahme.
00:22:31: Und deswegen will ich gleich sagen, da sind ganz viele Dinge womit ich was mit euch machen kann – auch im spielerischen Element übrigens!
00:22:38: Dann höre Ich Emotionen, dann höre Positivbeispiele in der Art wie man es kommuniziert.
00:22:44: Ich höre raus, was die Menschen, die Gutes tun wollen.
00:22:50: Also Veränderungen anstoßen wollen, Impact erzeugen wollen... Was in denen so fasig geht?
00:22:55: Remnissens Bumper habe ich noch rausgehört!
00:22:58: Dieser rosa-rote Brilleneffekt, das früher alles viel rosiger war, viel schöner war und ab vierzig sind man sich nach Sicherheit, nach Ruhe, weil alle ersten Erfahrungen sozusagen schon mal waren ganz neu ist, komplett neu ist.
00:23:15: Positiv neu besetzt muss man dann zu sagen kommt danach dieses.
00:23:18: früher war alles besser der Toaster von früher hielt viel länger als jetzt und so weiter.
00:23:24: also da sind viele psychologische Effekte noch mehr drin.
00:23:27: das habe ich alles raus gehört.
00:23:28: Ich würde euch mal einladen in Spieleregeriment einzutauchen.
00:23:30: Dann können wir bestimmt die eine oder andere Grundlage die ihr schon gelegt habt Und Jan auch mit deinem ganzen Beispiel in die du gebracht hast Da vielleicht nochmal rein oder rausziehen.
00:23:41: eher Willst du spielen?
00:23:43: Passend zu meinem T-Shirt.
00:23:45: Du hast gesagt zur Erschöpfung und dieses allgemeine Mäh empfinden, also bei mir ist so
00:23:50: eine... Heute steht da Mäh und Dontha Moinsen
00:23:54: Das ist die Marke, die ich sehr liebe.
00:23:57: Also dieses Mähempfinden.
00:23:58: Deine Annahme war ja Erschäpfungen aber auch so.
00:24:01: dieses generell.
00:24:02: alles ist so Mäh.
00:24:03: irgendwie Denkt euch gerne mal ein typisches Projekt aus oder etwas wo ihr tätig seid, wo ihr involviert seid.
00:24:11: Wo ihr so'n bisschen ja euch in den Strukturen auskennt, euch reindenken könnt und wenn ihr das benennt sucht ihr anschließend gerne auf dem Tisch so Emojis.
00:24:25: Etwas wo ihr sagt So fühlt sich das gerade an also wirklich bezogen auf dieses Projekt oder diese Tätigkeit.
00:24:31: es darf relativ groß sein oder eben auch sehr spezifisch sein, wenn ihr möchtet.
00:24:36: Soll ich anfangen?
00:24:37: Mach gerne!
00:24:38: Mein Impuls ist aus diesen ganzen Emojis eigentlich unterschiedliche Emojis raus zu holen.
00:24:43: Was sich an dem sind sehr... unterschiedliche Sichtweisen einzelner Akteure innerhalb eines Systems auf irgendein Projekt.
00:24:51: Also da gibt es dann zum Beispiel welche die sind total motiviert, weil sie irgendwie jetzt hier nach vorne gehen das Neue machen wollen und diese sind sehr kraftvolle.
00:25:00: Jetzt nehmen wir dieses so Party-Emoji.
00:25:02: Ich nehme jetzt immer dieses Deepest Emoji ja also kommen mit der positiven Grundhaltung in dieses Projekt rein.
00:25:10: Wir wollen was verändern, eine Firma die sich nach einer Nachfolge in der Nachfolger dann auch verändern will.
00:25:23: und da gibt es eben Menschen, die sagen okay wir haben jetzt wieder eine Vision, die wir machen wollen und in dieser Firma gibt's dann halt irgendwie so etwas Mitarbeitende, die ja noch schon sehr lange dabei sind.
00:25:33: vielleicht die kriegen vielleicht ein bisschen Kopfschmerzen und denken, okay dafür bin ich jetzt aber hier nicht eingestellt worden vor sieben zwanzig Jahren sondern ich will ja eigentlich meinen Job machen.
00:25:45: Jetzt kommt da jemand um wieder irgendetwas anderes zu machen und will mir irgendwas erzählen.
00:25:50: das führt dann so ein bisschen teilweise auch verschnupft sein.
00:25:55: und dann ist die Frage wie man damit umgeht.
00:25:59: also ich fasse mal zusammen was ich gehört habe.
00:26:00: deine Rolle ist du bist als externe Berater in dem Fall Das ist jetzt meine Annahme von deiner Erzählung,
00:26:06: ja?
00:26:06: Ja also das genau.
00:26:07: Ich habe jetzt verschiedene Kontexte quasi mal zusammengefasst.
00:26:10: Aha!
00:26:11: Da sind verschiedene Namen im Einigen gleiches.
00:26:15: Okay, das ähnlich.
00:26:17: Aber deine Rolle ist als Berater praktisch da zu unterstützen innerhalb der Organisationen in dem Fall.
00:26:22: aber du bist der, der anstößt und berät und begleitet, richtig?
00:26:27: Genau.
00:26:28: Und die begegnen dir da so...
00:26:32: Genau, also das ist das was ich eigentlich ganz oft sehe.
00:26:35: Es gibt eben die Akteure und sie aktiven und passiven sozusagen.
00:26:41: Und da ist so ein bisschen der Casus knackzustrin, dass diejenigen an dieser Veränderung nicht von Anfang an beteiligt waren, die das dann irgendwann serviert bekommen, es findet jetzt eine Veränderungsstadt, dass da dann eine aus meiner Sicht auch menschliche Vielleicht Abwehrhaltung, vielleicht auch ein Unverständnis.
00:27:02: Du hast aber nicht genau hingeguckt was ich jetzt hier eigentlich will?
00:27:05: Auf die Gründe
00:27:06: können wir nachher gleich nochmal eingehen.
00:27:08: das ist super.
00:27:09: such dir mal einen Emoji noch aus wie du dich dabei fühlst wenn dir solche Menschen hier begegnen.
00:27:15: Es ist so schwierig sich da eins raus Das ist so schwer.
00:27:21: Aber dann würde ich Ich hatte erst das Pillen-Emoji im Sinne von Beobachten.
00:27:30: Man muss erst mal verstehen, wo jetzt genau die Schwierigkeiten liegen und ich möchte aber das Emoji mit den Herzen darüber legen, weil ich glaube man... Das ist zumindest mein Anspruch auf die Menschen zu gucken.
00:27:46: Und es heißt auch bewusst die Menschen, aber auch die Strukturen mit einer weiß ich nicht lieber so ein bisschen ... Da steht es an der Wand, ich bin okay.
00:27:56: Die Perspektive ist verständlich und die gehört erst mal wahrzunehmen, aufzuneben zu sagen das ist alles vollkommen legitim so wie du das siehst und aus einer Haltung heraus dann zu versuchen diese Verbindung aufzubauen.
00:28:16: Verbindungs- und Untereinanderverbindung zum Veränderungsprojekt zu dem großen Ziel was man vielleicht auch hat und darum geht es vielleicht ein Stück weit.
00:28:26: Ich habe meiner Tochter letztens einen Kinderwoch vorgelesen, das heißt das Land der Gefühle.
00:28:32: Und in diesem Land der Gefühl erleben hat ganz viele Gefühler.
00:28:35: Der Hass, der Neid, die Wut, die Gleichgültigkeit, der Spaß und so.
00:28:40: Die wohnen alle in kleinen Häuschen und leben ein bisschen lebeneinander her kommt irgendwann ein neues Gefühl dazu, dass die Liebe und die verändert alles.
00:28:49: Weil sie auf eine ganz andere Art, die geht mit den einzelnen Gefühlen dann ins Gespräch.
00:28:53: Und dadurch ist es dann möglich das Sie zusammen viel stärker sind.
00:28:59: Das merken wir uns direkt!
00:29:00: Jetzt möchte ich aber Timothy von dir hören was ist das Projekt oder der Kontext?
00:29:05: Was ist das Emoji?
00:29:06: Kontext is a real-life beruflichen Real-Life situation.
00:29:10: Ich bin im letzten Jahr beauftragt worden, für mehrere soziale Wohlfahrtsverbände im Kontext soziale Beratung tätig zu werden und das Thema war unter anderem Diversität.
00:29:20: Aber den ging es im Wesentlichen darum, eine diversitätssensible Beratungsgrundlage zu haben in Austausch mit Klientinnen.
00:29:28: Also waren thematischen Fokus von der Trainingsreihe Anti-Bias Training.
00:29:35: Es ging andersrum, ich habe ein Emoji gesehen.
00:29:36: Ich fühlte mich an dieses Training irgendwie ergeladet weil als wir im Raum waren alle gemeinsam mehrfach von der langen Reihe... ...ich hab hier eine Emojie mit so einem Monocle oder so einen magnifying Glas über eins der Augen.
00:29:49: und sie haben mir immer wieder geschildert Sie fühlen sich so beobachtet Sie fühlen sich so in den Fokus und sie haben das Gefühl, dass KlientInnen alles auf die wie sagt man auf Deutsch Goldwaage legen was sie aussprechen.
00:30:00: Und es geht ein bisschen in diese Richtung.
00:30:03: Man wird ja wohl noch sagen dürfen Das führte dazu Ich nehme jetzt den Emoji mit ein bisschen Gesichtsverkleidung Weil sie mir dann geschildert haben.
00:30:14: das führt aber dazu dass ich mich verstelle im Gespräch und ich weiß gar nicht mehr Wer ich bin, wenn ich doch all diese Dinge nicht mehr aussprechen darf.
00:30:21: Die ich doch mein Leben lang jetzt hier so gelernt habe und das fand ich ein schönes Beispiel.
00:30:25: und mache einen Punkt weil es nicht nur auf dem Mitarbeitenden Ebene so war sondern eben Austausch mit ja Entscheidungsträgerinnen in den Verbänden.
00:30:34: da kann mich das gleiche erzählt.
00:30:35: wir wissen gar nicht was die Institution für eine Außenwirkung haben soll wenn wir uns nun so positionieren und gerade dass nicht auch Wurg ist oder wir das noch das nicht mehr kommunizieren dürfen dann müssen wir ja eine ganz neue Strategie aufsetzen.
00:30:47: Und das ist mein Beispiel.
00:30:50: Identitätsfrage, die da drinsteckt auch organisationale Identität.
00:30:54: Okay, spannend!
00:30:55: Jetzt haben wir zwei Kontexte und deiner ist großgefasst allgemeine gefasst aber generell ihr seid beide als externe Beraterinnen in diesen Kontexten mit drinnen.
00:31:04: Emotionalität ist komplex, ist mir durchaus bewusst.
00:31:08: Das ist super schwierig.
00:31:10: Das war die erste Challenge.
00:31:12: Die dürfte euch mal so wegnehmen, dass ich Dinge draufstellen kann ohne, dass sich eure Emojis verdecke.
00:31:17: Weil jetzt kommt das eigentliche Spiel!
00:31:19: So... Das war jetzt eure Grundlage sozusagen der Startpunkt für euer Spielbrett.
00:31:26: Das Spielbret an sich ist aus dem Spiel Quellf.
00:31:29: Ich habe das erneulich, da hab' ich die Figuren davon genutzt.
00:31:31: Jetzt nutze ich das Spielbett davon und ihr habt ein Ziel.
00:31:36: hier ist nämlich der Start Punkt.
00:31:37: Da steht auch Start und ihr wollt in die Mitte kommen Ja?
00:31:41: Das ist generell das Ziel.
00:31:42: Diesen wunderschönen Würfel, der von Markus Schönell übrigens ist... Den könnt ihr würfeln und dann dementsprechend die Felder vorgehen.
00:31:52: Hier sind fünf Figuren zuhause.
00:31:54: Ihr dürft euch eine aussuchen, die ihr sein möchtet.
00:31:56: Das dürfte ich jetzt machen!
00:31:59: Ich glaube, ich nehme wahrscheinlich die Rundefigur gerne.
00:32:06: Hat das ein Grund, dass du dir genommen
00:32:07: hast?
00:32:07: Überhaupt nicht.
00:32:08: Ich wollte, dass wir gleich groß sind!
00:32:09: Also, ich hab's doch
00:32:10: einen Grund.
00:32:11: Das
00:32:11: ist ganz spannend wenn ich so viele Gönze auswähl'n gebe... Es ist ganz häufig entweder größer Form oder anhand der Farbe und ich mag das solche Auswahlkriterien noch mit reinzugeben.
00:32:24: Das nur als kleiner Fun Fact
00:32:25: für spiele
00:32:27: Menschen die gerne selber Gespiele gestalten wollen.
00:32:29: Also euer Ziel ist jetzt gleich in die Mitte zu kommen und zwar kompetitiv wie ich begegneinander.
00:32:35: Es gibt hier auf dem Weg dorthin Emojis, die immer eine Bedeutung haben.
00:32:39: Die sag ich euch dann wenn ihr auf dem Feld landet.
00:32:43: Ansonsten sind sie egal okay?
00:32:46: Die fassen ein bisschen verrutscht.
00:32:48: Die grünen Fälle da haben mit Absicht keinen Emoji.
00:32:51: falls etwas verrückt sein sollte anders Grüne ist das ein Versehen.
00:32:55: und dann rück ich es wieder zurecht.
00:32:58: Die Grünen sind nämlich Erfolgsgeschichten von euch.
00:33:00: Ich machte das sehr, dass Jan gleich mal von Erfolgen gesprochen hat die auch im Buch abgebildet sind.
00:33:06: Positiv Beispiele, die auch andere inspirieren und motivieren.
00:33:10: Sie dürfte dann gerne nennen etwas was richtig gut war, was super geklappt hat entweder in Projekten... Dass ihr euch jetzt ausgedacht habt hier in dem Kontext.
00:33:20: Deswegen diese Grundlage, dass ihr da mit weiterspielen können.
00:33:24: Das ist einfach ein bisschen einfacher, wenn ihr was ganz konkret im Kopf habt.
00:33:27: Wenn das schwer fällt, da was wirklich Positives zu finden, dürft ihr auch etwas anderes nehmen als in eurer Arbeit generell hilfreiches, okay?
00:33:38: Jetzt ist hier schon auf dem Startfeld das erste Emoji und es gibt nur Apple und i,
00:33:44: d.h.,
00:33:45: die finanziellen Ressourcen sind sehr geringen.
00:33:50: Dass nur das Projekt, dass als erstes hier hinten ankommt in der Mitte.
00:33:56: Das wird auch umgesetzt.
00:33:57: D.h.,
00:33:57: ihr spielt euch gegeneinander auf?
00:34:00: Ist das ein Negativbeispiel zu dem, was Jan Duván gesagt hat und man kann da miteinander?
00:34:06: Aber es gibt nicht genug Ressourcen für beide Projekte.
00:34:08: d.h.
00:34:09: Ihr erkämpft euch jetzt gerade den Weg dorthin!
00:34:13: Wenn ihr eins noch auf diese Emoji-Felda kommt – wie gesagt sage ich euch dann, was passiert Wenn ihr das mit, ah ja, das kommt mir bekannt vor beantwortet müsst ihr immer automatisch zwei Felder zurückgehen.
00:34:29: Was geht denn deine Freundin?
00:34:31: Erstmal, Bessousen sind bekennst.
00:34:33: Das ist immer ... Arbeit dauert immer so lange wie man Zeit dafür hat.
00:34:37: Ein Projekt bringt dann mit den Ressourcen zum Erfolg die man eben hat.
00:34:41: Das is so eine Art kreativer Weg.
00:34:43: deswegen... Wir haben nicht genug ressourcen für zwei Projekte und es würde ich erst mal direkt hinterfragen.
00:34:50: Auch das is ja ein langer Weg bis man jetzt irgendwie da ist.
00:34:53: So'n Entscheidungsprozess oder so machen wir A oder Marn-BB.
00:34:56: Es gibt nur Apple oder i. Es würde ich schon einfach sagen, das ist eine Realitätskonstruktion.
00:35:01: Ja
00:35:02: magisch, magisch sehr.
00:35:03: Wir können auch hier einfach mal gewinnen wollen?
00:35:07: Okay dann wollte mich ja auch gewinnen an dich mein Projekt.
00:35:09: Das ist ja nicht klar welches es denn jetzt ist.
00:35:11: ne?
00:35:11: Ich bin ja einfach der.
00:35:12: Du bist die eine Figur bei ein Projekt Gewintern und du bist die andere Figur.
00:35:16: Und los!
00:35:18: Ihr würfelt erst einmal aus wer die höhere Zahl hat beginnt.
00:35:23: Ginnst du her?
00:35:25: Es sei dein Duwürfel setzt
00:35:28: einen Sack.
00:35:29: Der darf es anfangen.
00:35:32: Ja, wer war ich hier?
00:35:37: Da darfst du jetzt einfach stehen bleiben und da passiert gar nichts großartig.
00:35:40: Du chillst.
00:35:50: Das heißt, es kommt plötzlich zu deinem Projekt.
00:35:53: Auf deiner Seite noch drei weitere Projekte mit rein die super wichtig sind und du hast das Gefühl, du musst dich irgendwie dreiteilen.
00:36:02: Kommt der bekannt vor?
00:36:03: Die Regel war wenn ich jetzt ja sage muss ich zwei Felder zurück.
00:36:06: Aber du darfst auch ehrlich sein!
00:36:09: Nein, das passiert bei dir nie.
00:36:11: Es ist alles genau so wie es geplant ist.
00:36:15: Also ja dann bin ich nämlich zweifel dazu.
00:36:17: Bist
00:36:17: du schön?
00:36:17: Sind wir gemeinschaftlich hier auf dem Feldmarkt?
00:36:19: So,
00:36:20: Timothy kennst du das auch!
00:36:22: Ob ich das auch kenne, auf jeden
00:36:23: Fall.
00:36:23: Ja da musst du jetzt auch zweifeln.
00:36:24: No way!
00:36:26: Das hat er nicht gewohnt... Die Regeln wären dann mitten im Spiel erst noch nicht
00:36:30: sehr.
00:36:31: Geh die Pulation schon wieder, ich sag's euch.
00:36:33: Wenn
00:36:33: ein Vorherrn gemusst
00:36:34: ist und dann ist man hinterher, dann ist mal der gelackte
00:36:37: Mann.
00:36:40: To.
00:36:40: Jetzt bin ich schon wieder da.
00:36:42: Da passiert aber auch nichts, dann darfst du wieder entspannen.
00:36:44: Das
00:36:44: wollte er!
00:36:46: Wenn sie mich schon wieder beim Porfen grad stehen bleiben, ja?
00:36:48: Ja, das ist es.
00:36:48: Okay wie lange geht das?
00:36:50: Aber dann darfste auch vorgehen und das finde ich nur fair.
00:36:53: So.
00:36:53: Oh.
00:36:56: Du auch?
00:36:57: Ich krepe irgendwie gerne
00:36:58: dir.
00:36:58: Ja, du darfst.
00:36:59: Be nice to the dice and the dice will be nice do
00:37:02: you.
00:37:03: Da steht Good Day.
00:37:04: Das heißt, die Person, die die ganzen Entscheidungen trifft auf die du angewiesen wirst, die fällt jetzt eine ganze Weile aus.
00:37:12: Die ist jetzt einfach gerade für dich nicht erreichbar.
00:37:14: Sei es jetzt aufgrund von Seppetical oder aus anderen Gründen der Personen, die deine Ansprechpersonen sind, ist grade überhaupt nicht greifbar.
00:37:22: Kennst du?
00:37:23: Ja so Beispiel hat natürlich jeder schon mal.
00:37:25: Aha!
00:37:26: Und dann geht's wohl zwei zurück.
00:37:28: Kennest du das auch?
00:37:29: Dann darfste zwei zurück.
00:37:32: Okay, dann geht's direkt
00:37:34: weiter.
00:37:34: I'm frustrated!
00:37:36: Oh, you're frustrated?
00:37:38: Ein, zwei, drei, vier.
00:37:40: Hallo.
00:37:41: Da steht hello und plötzlich kommen neue Stakeholder dazu die natürlich erst mal ein Onboarding wollen und auch mit Sprache recht wollen.
00:37:49: Natürlich auch ihre Themen so haben.
00:37:51: Kennst du?
00:37:52: Zwei zurück.
00:37:53: Kennste auch?
00:37:55: Ja, auch zweit zurück.
00:37:59: Na dann... Das hatten wir schon, das drehe ich um.
00:38:06: Das heißt du darfst entspannen.
00:38:09: Lucky you!
00:38:10: Da
00:38:11: sind wir bei der Krone hier
00:38:16: Aber die Krone nicht auf den roten.
00:38:18: Die
00:38:20: ist so groß, die gilt für
00:38:21: beide.
00:38:21: Bei beiden!
00:38:22: Ich liebe das für beide Fälle.
00:38:24: Magisch!
00:38:25: Die Krone war jetzt nett und der Krone ist was schönes.
00:38:28: Der Krone is was Schönes?
00:38:29: Was glaubst du?
00:38:30: Dein Projekt ist das Aushängeschild.
00:38:33: Das heißt alle im Unternehmen sprechen darüber erst recht dienen, die natürlich eine Außenwirkung haben aber strukturell verändert sich gar nichts es wird nix umgesetzt.
00:38:42: also so die Fahne im Wind kennste Ja?
00:38:45: Zwei Felder zurück.
00:38:47: Jan, kennst du?
00:38:48: Ich bin ja auch Innovations-Hani.
00:38:53: Also ja!
00:38:53: Kennst du den zwei zurück?
00:38:56: Okay, Kölnchen war... Na dann, Jan, du darfst.
00:39:02: Da darfste entspannen.
00:39:06: Drei?
00:39:07: Auch.
00:39:07: Gut, dann geht es direkt weiter.
00:39:10: Das ist die Popcornfüte Das heißt in dem Projekt, wo ganz viele miteinander interagieren und am Projekt arbeiten.
00:39:19: Da gibt es richtig krasse Konflikte so dass ihr euch mehr mit euch selber beschäftigt als mit der tatsächlichen Umsetzung.
00:39:27: gerade das heißt ihr werdet lahm gelegt und du sitzt ein bisschen zurückgelehnt und ist Popcorn und guckst dir erst mal an was da so mit dem konflikt passiert kennste?
00:39:37: Der Konflikt legt uns lahm Und dann beschäftigen wir uns auch damit alle zwei Bedingungen finden.
00:39:44: Also eben mit
00:39:45: einem lahmgelegten Prozess weitermachen.
00:39:47: Das ist richtig, aber bremst euch richtig krass aus in der Produktivität?
00:39:51: Ja,
00:39:51: dann ja.
00:39:52: Dann ja?
00:39:52: Mhm.
00:39:54: Seid ihr zurück?
00:39:55: Timm mal die Kennste!
00:39:56: Okay.
00:39:57: Da bist du jetzt auch okay.
00:40:00: Blumenstrauß.
00:40:01: Ja, Blumenstrauß in dem Fall gibt es immer schön Blümchen für Dinge die er umsetzt.
00:40:08: aber sonst Erfolge werden eigentlich überhaupt nicht berücksichtigt.
00:40:11: das heißt dass eher so Tulpen sind das ja die knicken sehr schnell Das heißt alles was an Fortschritt da ist wird eigentlich mehr oder weniger weg ignoriert.
00:40:21: also Erfolgen werden nicht gefeuert.
00:40:23: Kennst du?
00:40:24: Ja.
00:40:25: Guck mal zurück, kennst du auch?
00:40:30: Du versuchst das zu verhindern.
00:40:32: und in der Organisation generell?
00:40:34: Ne, ich kann ja selber einfach mal das
00:40:37: Fetti mal
00:40:38: anmachen.
00:40:38: Und auch für die Pudas Feiern der Erfolge
00:40:42: mag ich.
00:40:42: Ja also da würde ich sagen... Das
00:40:44: heißt
00:40:45: du bleibst das.
00:40:45: dann versuche ich.
00:40:46: Warum habe ich diese schlaue Antwort
00:40:49: nicht daran gehabt?
00:40:50: Wie schön!
00:40:51: Man lernt
00:40:52: ja immer lernen.
00:40:57: So
00:40:59: war er.
00:40:59: Ja du bist
00:41:00: dran.
00:41:04: Du bist aber jetzt auf einem grünen Feld.
00:41:06: Jetzt darfst du endlich mal was Positives erzählen, bitte?
00:41:09: Einfach in der Volksgeschichte... Da gab es so viele!
00:41:12: In dem Kontext von den Projekten die ich erzählt habe ist es also.
00:41:15: ich bekam glaube ich noch nie so viel so viele E-Mails nach einer Trainingsreihe als dort von BeraterInnen Die auch verschiedene Ansätze die wir im Training besprechen, die wollten alle so eine Art.
00:41:29: Was kann ich konkret am Arbeitsplatz machen, damit ich im klienten Gespräch, wenn es hochhergeht und emotional wird mich an diesem Moment erinnern?
00:41:36: Und dann haben die sich zum Teilweise so ankar.
00:41:39: Das waren von Post-its am Bildschirm was ganz einfach ist bis Postkarten, die an der Wand im Büro geklebt wurden, bis zu Buddiesystem wo die so Safewards hatten in der Pausenküche.
00:41:51: Sehr schön!
00:41:52: Das heißt da war etwas sehr Positives.
00:41:55: Kommt ihr das bekannt vor?
00:41:59: Also positive Rückmeldung aus den Organisationen heraus?
00:42:02: Ja, also es war ja mehr als das.
00:42:04: Es war im Prinzip der Wunsch nach.
00:42:06: wir wollen das Nachhaltig so verankern dass wir uns erinnern, dass wir Dinge tun.
00:42:11: Ja kennst du?
00:42:12: Dann dürft ihr jeweils eins fahren!
00:42:15: Okay dürfen wir uns darauf einigen dass wir jetzt hier einen Cut machen und ihr einfach gerade beide nicht gewonnen habt.
00:42:22: Ist
00:42:23: das eine Frage oder
00:42:25: ist...
00:42:27: Das ist
00:42:34: eine Frage.
00:42:37: Wollt ihr unbedingt bis zu Ende spielen oder könnt ihr sagen, das Spiel hat mir gezeigt was ich sehen wollte?
00:42:46: Ich sag mal so, kann man machen was ich jetzt diese Figuren die hier sind.
00:42:49: das ist wie bei einer Powerpoint.
00:42:51: Da gibt es ja die Wege zeigt den Teilnehmenden nicht die Folien die du zeigst.
00:42:56: Das heißt ich soll noch sagen
00:42:57: weil dann haben sie das Gefühl was zu verpassen.
00:42:59: Keine Ahnung warum ich da ist gerade dran denke aber du bist
00:43:02: neugierig was sie nach bedeuten.
00:43:06: Okay kann ich gerne machen.
00:43:08: Also ich liebe, wie viele Emotionen hier im Raum sind jetzt dadurch.
00:43:13: Und möchte bevor ich das auf der Gewässer noch alles drin ist erstmal von euch wissen dass ihr Mutti was ihr euch vorgenommen hat.
00:43:21: fühlt sich das immer noch so für euch an?
00:43:23: wenn ihr jetzt so diese Projekte so angegangen wird?
00:43:27: wären dann ähnliche Emotion da oder wäre es dann plötzlich anders?
00:43:31: Ich hätte angefangen mich zu vergleichen.
00:43:35: Ich bin nicht der Trainer, wenn hier raus.
00:43:37: Ich weiß nicht, wort ihr mit dir hin ist?
00:43:40: Also ja auf jeden Fall.
00:43:44: Wir mussten immer zwei Fälle zurück.
00:43:46: Das sind Dinge die wir kennen und das gehört einfach dazu, dass man mit diesen ganzen externen Einflussungen, mit diesen Truggles, mit den Dingen, die passieren.
00:43:58: Wenn man nur dann mit Liebe auf die Sachen schauen kann, wenn alles gut läuft dann wäre ich vielleicht auch im falschen Job.
00:44:06: Und das liebe ich, dass du das so sagst, weil zu unserem Job gehört dazu.
00:44:10: Wir kennen es!
00:44:11: Wir wissen was dann kommt und können damit rechnen und alles, was vorhersehbar ist.
00:44:16: und wenn wir damit rechnen, können wir damit umgehen, weil es unsere Aufgabe ist.
00:44:20: Aber die Menschen, die ihr jetzt noch viel mehr Figuren an euch dranhängen würden, die alle nochmal zurück müssen, ihr müsstet ja jeweils bei der Person... bei der Frage der anderen Person sozusagen mit nach hinten gehen.
00:44:32: Wenn da jetzt noch zwanzig weitere Stakeholder oder Personen dranhängen würden, die alle jeweils sichtbar Schritte zurückgehen aber die Schritte nach vorne gar nicht wahrnehmen können weil ihr im Weg steht sozusagen dann ist das was anderes und dann kann ich mir gut vorstellen du sitzt meine Interpretation dessen dass so ein Meh-Gefühl sehr viel schneller aufkommt.
00:44:53: Wir hatten ja überhaupt nicht die Gelegenheit Mit diesen Situationen umzugehen, wir sind jetzt einfach zurückgestuft worden.
00:45:00: Das Projekt ist quasi dadurch nach hinten gefallen, so will ich das aber gar nicht angehen.
00:45:06: also man kann natürlich Dinge vorhersehen ja man kann sich die Organisation angucken und man kann dann das Projekt entsprechend designen.
00:45:14: Es gibt Entscheidungsträgerinnen die gerne mal nach weiß ich nicht nach dem Sprint oder sowas dann sich danach das angucken sagen ja warum habt ihr das denn eher Kümmel machte nicht rot.
00:45:27: Die Entscheidung ist aber, weiß ich nicht, an Tag zwei von einem fünftigigen Schwind gefallen.
00:45:31: Da waren die Entscheidungsdrägerinnen aber nicht dabei und wenn man sowas schon vorhersehen kann aufgrund der Organisationsstruktur dann baut man das eben ein dass sie dann mal kurz kommen und dann wenn es um die Farbe geht dann mal kurz ihren Master-Emoji setzen.
00:45:48: Und ansonsten sind halt solche Dinge, die mehr oder weniger unvorhergesehen kommen.
00:45:51: Das ist doch schön!
00:45:52: Dann hat man noch ein bisschen kreativ sein, kann ein bisschen was verändern und können gucken damit umzugehen.
00:45:57: Sonst sind es ja langemeinig.
00:45:58: Ich
00:45:59: mag den Optimismus zu beginnen.
00:46:00: haben wir jetzt drüber gedacht und natürlich ist mir das näher und wir kennen alle aber ich möchte da schon das gerade zuspüren dass du hast vorhin gesagt Du bist Expertinnen im Umgang mit Widerständen.
00:46:09: Ich finde du bist auch Expertin in Menschen ins Erleben bringen und das funktioniert bei mir hier richtig gut.
00:46:14: Weil das hat mich frustriert.
00:46:15: Schon als ich's gehört habe, dachte ich mir was da so?
00:46:17: jetzt hab' ich gar keine Lust mehr zu spielen weil es ist doch klar was jetzt passieren wird.
00:46:20: Das direkt gesagt frustrating?
00:46:21: Ja,
00:46:22: total frustrating!
00:46:23: Manchmal muss man zwei... wie heißt das so schön?
00:46:25: Zwei Schritte rückwärts gehen um einen Schritt vorwärzzukommen oder so?
00:46:28: Sind nicht so quatsch.
00:46:30: und genauso habe ich mich gefühlt erinnerte mich an Projekten und jetzt würde ich gern so ein Praxisbezug herstellen weil die Menschen das Team mit dem wir damals gearbeitet haben in bestimmten Projekte mir wirklich Leidtart in diesem Prozess Weil die super gut gearbeitet haben, super tolle Ergebnisse hatten und in der Schnittstellenarbeit oder in Hierarchien, in dem Organisationen, indem sie sich befanden wurden immer wieder ausgebrennt.
00:46:53: Und meine Wirkungsmacht als externe Berater in dem Moment war begrenzt.
00:46:57: also ich konnte zwar wirken und natürlich Gespräche führen und irgendwie Dinge versuchen zu und ähnlich wie du sagtest diese Optimismus verbreiten und Erfolge feiern.
00:47:06: und das haben wir probiert und trotzdem hatte ich ein Herz trissi weil die das nicht verdient hatten.
00:47:11: Also, da fühlte ich mich total dran.
00:47:14: Teilweise auch die Beispiele, die gekommen sind und wir hatten wirklich teilweise Momente wo auch ich und da ist so offen bin ich jetzt einfach schon echt nachdenken musste was mache ich.
00:47:23: Und teilweise haben wir ja drüber gesprochen wie kann ich hier jetzt auch wirken?
00:47:29: Das habe ich schon gespürt.
00:47:29: gerade und diese Regeln um das jetzt noch mal zu tun fand ich nämlich total relevant als du dann irgendwie angefangen hast zu fragen okay vielleicht müssen wir die Regelung hinterfragen weil die Frage hab' ich mir in diesem Projekt Auch gestellt, welche Regeln können wir hier vielleicht jetzt gerade... Wo braucht es jetzt vielleicht mal gerade ein Tripple-Check oder irgendwie einen Machtgespräch über?
00:47:49: Welche Regeln sind hier gerade sinnvoll.
00:47:50: Ich habe was gelernt bei dem Spiel.
00:47:52: Ich hab gerade gelernt dass ich mich nachdem gesagt hast du gehst jetzt ihr wollt jetzt hier gewinnen das ist ein kompetitives Spiel Wollte ich auf einmal gewinnen und hab mich dann... Dann war das irgendwie so, ne?
00:48:03: Da ist dann irgendwie nervig.
00:48:04: Der legt irgendwie was in den Weg.
00:48:05: Ich kann das nicht richtig bestimmen.
00:48:06: Dann habe ich überlegt wie kann ich das bestimmen!
00:48:08: Aber eins ging es sehr um etwas komplett anderes.
00:48:11: Und das habe ich nicht gesehen.
00:48:12: Also ich habe nicht gesehen dass du eigentlich die Meta-Ebene mit uns gespielt hast.
00:48:17: Und ich hab mich zu schnell vielleicht auf dieses Spiel eingelassen.. ..und diese Reflexion, die jetzt stattfindet, hätte vielleicht auch früher stattfinden können.
00:48:30: Ich bin ein dialogischer Typ.
00:48:33: Komm mal in einem Gespräch miteinander, wenn man dann sagt okay naja aber was läuft mir eigentlich gerade schief?
00:48:39: und lasst mal kurz eine Ebene höher vielleicht gehen und lass mal gucken wie man worum geht es ja eigentlich?
00:48:46: Und die Frage habe ich mir jetzt quasi zu spät gestellt warum geht's hier eigentlich?
00:48:50: Ich mag dass du direkt sag sag ich hab ja etwas gelernt.
00:48:52: das ist meistens so in Spielen zumindest in diesen Kontexten.
00:48:57: Also wir machen ja die spielerischen Elemente, um etwas erlebbar zu machen.
00:49:00: Ich deck mal erst auf was da sonst noch dahinter steckt!
00:49:04: Also den Apfel, den hatten wir ja Apfel und Ei, ne?
00:49:06: Die Ressourcen finanzieller Art und Weise ich mach mal... Ist ja egal in welche Richtung.
00:49:11: Dieses Today ist.
00:49:12: es muss heute ganz vieles noch fertig werden und zwar wirklich Heute bis End of Day sozusagen.
00:49:20: Und dann hier diese Geschenkebox.
00:49:22: Es ist noch ein... Plötzlich kommen zusätzliche Anforderungen, die vorher gar nicht planbar waren.
00:49:27: Kennt ihr auch?
00:49:29: Das kannte der wahrscheinlich auch.
00:49:32: Dann hier diese Rakete ist ... Die technischen Tools und Voraussetzungen sind nicht gegeben, die wir eigentlich
00:49:37: präuchten!
00:49:39: Kennst du auch?
00:49:40: Dann hier haben wir noch Checklist.
00:49:42: Plötzlich kommen Regulatoriken, also eine Regulation von außen oder neue bürokratische Systeme, neue Dokumente die ausgeführt werden müssen und das kennt ihr ja auch.
00:49:56: Dann haben wir hier Family Time.
00:49:57: Irgendjemand in der Familie braucht gerade etwas, das heißt ihr habt auch ein Privatsleben und ihr müsst da mal eben mehr den Fokus drauf lenken und könnt grade nicht hundert Prozent in dem Projekt mit der Aufmerksamkeit sein.
00:50:10: dann hier der Regenbogen so sinnbildlich sein.
00:50:13: ich bin immer wieder die Person, die sich selber erklären muss.
00:50:18: Immer für the good cause sozusagen einstehen muss und auch viel von der eigenen Identität und immer wieder das Gleiche erzählen.
00:50:25: Das haben wir im Diversity-Kontext ganz häufig, dass wir von unseren Erfahrungen und unserer Geschichte uns dadurch auch ein bisschen vulnerable machen müssen.
00:50:34: Egal wie es uns gerade geht sozusagen!
00:50:37: Und wie ist das?
00:50:38: Dann dieses Einhorn.
00:50:39: Es gibt andere Projekte, die Vorbildcharakter hätten oder man könnte sich zusammentun aber alle wollen einhorn sein und für sich ganz besonders sein und sprechen sich nicht ab und legen keine Ressourcen zusammen.
00:50:53: Das Feuer ist es gibt schon wieder eine neue Weltkrise einen neuen Krieg oder oder oder Pandemie.
00:50:59: Das hat das schon angesprochen.
00:51:01: auch dass gibt es.
00:51:01: da der Fokus sich verschiebt an dieser Koffer is Plötzlich sind Dinge weg, die ihr eigentlich gebraucht hättet.
00:51:09: Dinge fallen einfach so weg.
00:51:11: Sei es jetzt Strukturen, sei es Menschen, sei's egal was...
00:51:15: Die sind verreist quasi?
00:51:16: Genau und sie sind verreißt, die schön ist mal eben weg ohne Vorwarnung sozusagen.
00:51:22: Und das sind typische Gründe für Widerstände.
00:51:26: Ich hab so einen Dellerstein, das kennst du in der Vielfalt der Ausbildung.
00:51:30: Also ich habe das nicht grundsätzlich neu erfunden, aber ich hab's gefühlt aus sehr vielen unterschiedlichen Modellen.
00:51:35: Dieses typische Gründe für Widerstände sind nicht wollen und können oder dürfen nicht kennen und nicht mögen.
00:51:42: Das ist meistens nicht abgeteckt bei anderen.
00:51:44: Und dafür gibt es ganz viele Gründe also so kleinere.
00:51:48: Die stecken da zum Teil ein paar davon hier mit drin.
00:51:52: Das is ganz häufig dieses.
00:51:53: Ich bin im Widerstand weil plötzlich kommt hier etwas ums Eck was mich zusätzlich Energie kostet, wo ich zusätzlich in die Erschöpfung gehe.
00:52:02: Wo ich Frustration erlebe und vielleicht auch nicht als Mensch wahrgenommen werde, wo Ich ausgeliefert bin in dieser Struktur.
00:52:13: Umgang damit, das hast du uns ja jetzt nicht gefragt.
00:52:16: Aber es war ja klar dass wir bei allen irgendwie sagen ich mag dieses eine... Das Jahr und Jahr war Spiel.
00:52:24: Ja aber das geht nicht komplett rein.
00:52:25: Wer etwas nicht will findet Gründe.
00:52:26: Wir können das nicht machen weil diese Popkontüter da erschienen ist.
00:52:29: Weil das erschien ist, weil irgendjemand nicht geht.
00:52:31: Alles geht nicht.
00:52:32: Und die Frage ist Wie schaffen wir es jetzt weiterzukommen?
00:52:39: oder ja und damit wird das Hindernis überwinden sollten wir das und das tun.
00:52:43: Und dieser das ist in der Form von Selbstermächtigung glaube ich, das ist das was wir jetzt vielleicht auch gegen die Erschöpfung brauchen das Gefühl etwas tun zu können dass wir nicht ausgeliefert sind.
00:52:56: also diese Erschöffungen findet ihr auch statt weil man gegen Windmühlen kämpft gefühlte.
00:53:02: Weil es so viele Krisen sind, so viele Dinge die auf uns einen schlagen dass wir das einfach ins Cocooning gehen und sagen ja eigentlich aber komm mal.
00:53:14: Und der Weg daraus ist der über neue Selbstermächtigung und eben nicht den Weg den vielleicht andere vorschlagen.
00:53:23: ich regle das für dich.
00:53:25: also Politische These, es gibt die Kräfte, die wollen genau dieses Gefühl erzeugen.
00:53:33: Was wir jetzt hier haben, dieses Gefühl der Verunsicherung, dieser Vertrauensverlust in alles und die Institution in alles.
00:53:38: Und dann kommen sie selber um die Ecke und sagen, herrlich!
00:53:41: Ich bin derjenige, der euch daraus holt.
00:53:43: Ich sage euch das was jetzt wichtig ist.
00:53:46: Das haben wir auch in Unternehmen den Backlash zu Top-Down und so, ne?
00:53:50: Weil Jan hat mal jemand zu mir gesagt naja also dieses ganze selbst organisierte Arbeiten da gibt es auch genug Leute und Teams die leisten sich den Luxus eines Vorgesetzten oder einer Vorgesetzte weil diese Person ist dann schuld Die entscheidet für mich ich muss überhaupt nichts machen total bequem.
00:54:06: Und dass ist glaube ich die Strategie die jetzt davon den autokratischen und für Tendenzen verfolgt wird.
00:54:13: Und die Gegenstrategie ist selbst der Mächtigung, wir können eben doch selber was tun!
00:54:18: Wir sind in der Lage unser eigenes Leben unserer eigenen Firma unsere eigene Veränderung in die Hand zu nehmen und das ist möglich Es ist nicht weit weg es ist nicht schwierig sondern jeder kann das.
00:54:30: Ja genau und?
00:54:32: Wir hatten tatsächlich eine Folge dieser Haltung und deswegen mag ich dass wir knüpfen gerade mehrere Folgen miteinander Auch mit Nachhaltigkeitskommunikation, mit Brit und hier mit Franziska.
00:54:42: Ja genau!
00:54:43: Zudem würde ich sagen ist meine These das ganz viele Machtaspekte aufs Individuum umgemünzt werden also da Verantwortung übertragen wird die Systemversagen ist.
00:54:59: Das heißt jetzt du hast vorhin schon mal politische Systeme angesprochen Du hast in Organisationsstrukturen Gründungen vorhanden schon gefunden und ich glaube, dass diese individuelle Erschöpfung die ja aber auch eine kollektive Erschöffung ist.
00:55:17: Weil da vieles ist was schon ganz viele Begründungen mit reingegeben wo ich voll mitgehen kann.
00:55:22: Ich glaube zusätzlich das dieses jetzt brauchst du mal ein bisschen mehr Resilien.
00:55:26: Jetzt musst du mal für dich selber sorgen!
00:55:28: Jetzt musst Du mal ne Pause machen usw.. Das ist eine Verantwortungsübertragung als würdet die Person was falsch machen?
00:55:35: Dabei sind das systemische Barrieren die uns das Leben dort so viel schwerer machen als es sein müsste.
00:55:42: Und das klingt jetzt auch einfacher, als es ist.
00:55:45: Das System kann ich nicht einfach anschubsen und dann verhindert sich ja alles.
00:55:48: Das ist mir durchaus bewusst dafür, wie ich vierundzwanzig Jahre Veränderungsbegleitung gemacht habe.
00:55:53: Nichtsdestotrotz diese Verantwortung zu übertragen – das ist etwas, was so unfassbar auslaufend ist!
00:55:59: Ja, gleichzeitig ist es auch eine Form von abwälzen auf das System.
00:56:06: Richtig, richtig!
00:56:07: Also ich als Einzelner kann ja nicht und das System ist schuld und so erstmal die Politiker und ich mach jetzt hier erst mal gar nix.
00:56:13: Und wir wissen ja dass sich Systeme verändern aus Störungen, Irritationen wie auch immer.
00:56:19: Die passieren ja von außen oder eben auch von innen.
00:56:24: Da bin ich dann wieder bei der Selbstermächtigung und beim Thema Design.
00:56:28: Ich glaube, dass es darum geht Dinge zu gestalten kleine Gruppen, die gemeinsam etwas machen, gestalten tätig sein können.
00:56:37: Also auch gestaltend wirkend auf das System und das ist in meiner Sicht ganz wichtig dass wir einerseits wissen okay du bist nicht schuld!
00:56:44: Wir müssen alle irgendwie unseren CO²-Fußabdruck verringern und wenn wir das nicht machen sind wir irgendwie böse.
00:56:49: niemand von uns ist dann ja ich kann noch so viel regenerativ auf meine Kappe schreiben und trotzdem gehe ich den Supermarkt einkaufen das Zeug ist ein Plastikverpackt.
00:56:56: also gleichzeitig im Rahmen meiner Möglichkeiten gestalten, tätig sein und versuchen das System zu irritieren.
00:57:03: Und den anderen Menschen dabei zu helfen das mitzutun.
00:57:06: und so entsteht dann die Veränderung.
00:57:09: Und ich glaube, dass wenn wir in diesem System agieren.
00:57:13: Wenn wir diese Regeln die wir jetzt hier haben mittendrin mitgestalten und wir beide haben ja eben in diesem Spiel auch nicht gesagt okay jetzt machen wir einmal kurz Katt besetzen uns jetzt hin und machen komplett neue Regeln sondern wir haben überlegt wie können wir jetzt mit dem einen wir werden immer zurückgesetzt mit dieser Regel irgendwie umgehen?
00:57:32: also eine Stelle versucht
00:57:36: Ihr habt mitgespielt.
00:57:38: Wir
00:57:38: haben mit gespielt und haben uns aber auch zu drinnen überlegt, vielleicht wollen wir nicht mehr so.
00:57:42: Ja
00:57:43: ist das nicht spannend?
00:57:43: Es gab es um das einfach zu verbinden was ich da gerade gehört habe und mein eigener Gedanke war oder ist immer in diesem Kontext Verantwortung übernehmen und nicht auf das System abwälzen die individuell sind, da denke ich an meine eigene Betroffenheit entlang bestimmte Diversitätsachsen.
00:58:01: Was ich immer beobachte ist also das Gefühl wir versuchen die Spielregeln für das gleiche Spielen neu zu schreiben und ich glaube einfach manchmal dass ein neues Format fehlt wo dieses Gespräch möglich ist, wo wir über Verantwortung sprechen können ohne Schuld und Scham Wo es ein Gespräch oder irgendein Art vielleicht ist es auch kein Gespräch Vielleicht ist es ein Spiel, wunderaus, ja?
00:58:22: Wo das möglich ist Wo ich Verantwortung übernehmen kann für meine Defizite oder für Dinge, die ich nicht so gut mache und dir aber auch sagen kann was ich glaube was du besser machen kannst ohne dass das darin ausartet.
00:58:34: Du bist schuld!
00:58:36: Ich bin schuld wir sind alle schuld und jetzt kommen wir in den Konflikt rein und lösen dabei nichts.
00:58:41: also da habe ja auch nicht die Lösung für wie so ein Format aussehen könnte.
00:58:45: aber das höre ich ganz oft und spüre ich, weil ich denke wir wissen gar nicht mehr wie wir darüber sprechen sollen
00:58:50: Und das mag ich, dass es gerade auftaucht.
00:58:52: Es liegt gerade alles auf dem Titel.
00:58:54: Ah!
00:58:54: Wo ist denn das alles?
00:58:56: Wir haben ganz unterschiedliche Theorien und Thesen dahinter.
00:58:58: Das gibt ja auch jede Menge Modelle
00:59:00: usw.,
00:59:01: die wir da alle irgendwie versuchen könnten drüberzustülpen oder dort einzusortieren.
00:59:07: Ich glaube, die mächtigste, die wir in der Wissenschaft zumindest kennen, ist diese Einordnung im Mikro-, Meso- und Makroveben.
00:59:16: dass wir da schauen können, wo sind denn die verantwortlichen Bereiche?
00:59:20: Das sind ja nicht nur einzelne Individuen.
00:59:22: Aber auch trotzdem die Menschen in Verantwortung zu nehmen.
00:59:25: So sehen wie das in sämtlichen Systemen.
00:59:27: und deswegen wollte ich diese Grundannahme, diese These mit der du heute da bist, dass es so eine Erschöpfung ist.
00:59:35: Noch mal ein bisschen spielerisch aufbrechen – Ist es das denn tatsächlich?
00:59:38: Ist es eine Er schöpfung oder ist es vielleicht... Und du hast schon viele andere Synonymen anfangs Zeichen gebracht Untergefühle, wenn man jetzt auf dem Gefühlsrat gucken würde.
00:59:49: Es ist aufgetaucht eine Unsicherheit, Sicherheitsbewusstsein was dann ein Gegenpart wäre.
00:59:55: es ist auf getaucht Selbstermächtigung oder Autonomie empfinden was eine andere Begrifflichkeit dafür wäre.
01:00:02: Was ist noch alles aufgetauscht?
01:00:04: Ruhe und dieses geschützt sein.
01:00:08: also was ich sagen?
01:00:12: Ich finde das nämlich gerade total spannend mit dem Spiel.
01:00:15: Vielleicht brauchen wir zwei Sachen gleichzeitig, wir brauchen auf der einen Seite.
01:00:18: also warum bin ich so verunsichert?
01:00:20: Warum habe ich dieses Gefühl der Erschöpfung?
01:00:23: weil ich erstmal mich nicht mächtig fühle etwas verändern zu können und mich auch frage wofür?
01:00:29: Also wo wir spielen ein Spiel war es uns total überfordert die ganze Zeit.
01:00:33: Wir wollen diese Spiele nicht mehr spielen haben wir überhaupt keine Vorstellung davon, wie das neue Spiel aussehen soll.
01:00:40: Wir wollen nicht dieses Spiel anders spielen sondern wir wollen ein neues Spiel spielen und dieses neue Spiel ist vielleicht ganz anders und das wird ja noch viel mehr Veränderung bedeuten.
01:00:48: und dass es dann vielleicht unsere Aufgabe in der Transformationsarbeit einerseits zu sagen, wir bauen dieses neue Ziele, das neue Spiel was wir spielen wollen indem sich jeder auch verorten kann, was vielleicht ganz anderes ist als das Spiel jetzt und gleichzeitig dann eben auch diesen Weg dahin zugestalten, der eben nicht von einem Cut ist, wir hören damit hier sofort auf und machen das Neue dass man die Entscheidung, die kleinen Regeländerungen dazwischen so bestaltet.
01:01:11: Dass man irgendwann ohne das man es merkt plötzlich das andere Spiel spielt und im Idealfall jeder dieser Regeländerung dazu führt, dass das aktuelle Spiel ein bisschen besser wird.
01:01:21: Also... Vielleicht legst du es in eine Platte und legt auf der Hand oder so, aber ich glaube das ist vielleicht der Weg im Großen und im Kleinen.
01:01:28: Oh, ich lieb das!
01:01:29: Du machst es mir gerade so einfach weil wenn ihr euch mal das Spielbrett anschaut... Ich habe das ja nicht einfach so gewählt.
01:01:34: Nicht nur weil ich Quell mag sondern auch Es ist ne Schleife Und du hast vorhin schon von Iterationen gesprochen.
01:01:40: und dann immer auch mal zu schauen was ist eigentlich außerhalb?
01:01:42: Habt ihr mal geguckt was hier außerhalb dieser Schleipe sich so befindet?
01:01:46: Da ist der komplette Kontext.
01:01:47: Da ist Stadt, da sind Menschen, da ist jede Menge und dann die Möglichkeit auch zu geben jederzeit einsteigen zu können.
01:01:54: ich muss nicht immer den gesamten Weg mitgehen sondern vielleicht auch eine Möglichkeit bieten zwischen durch mal einsteigend zu können aber auch wieder aussteigen an der einen oder anderen Stelle und vielleicht auch da kleinere Schleifen, nicht die Gesamtgroße-Schleife wo ich immer wieder diesen gesamten Weg zurückgeben muss.
01:02:13: Vielleicht reicht das auch eine kleine Schleife nochmal zu drehen und dann zu schauen müssen wir den gesamten weg vielleicht noch einmal verändern?
01:02:21: Die kleinen Streifen gehen wir zwar zurück und machen mal.
01:02:26: Ja oder hohe Inseln dazwischen wo einfach mal gerastet werden darf
01:02:31: Und auch da zu schauen, dass Regeneratives was du ansprichst ist ja nicht nur auf der Systemebene sondern auch das wir regenerieren müssen.
01:02:41: Gerade in solchen purpose driven Tätigkeiten wenn es um Impact geht wo wir das Gefühl haben Wir haben ganz viel Strahlkraft nach außen und dass wir etwas verändern wollen.
01:02:53: bedeutet er auch Dass wir uns verantwortlich fühlen?
01:02:56: für ganz vieles kann ich mir zumindest vorstellen, noch mal ein zusätzlicher Faktor.
01:03:03: Und ich glaube nicht dass wir ein vollständiges Bild davon heute zeichnen können.
01:03:07: Ich habe mit dieser Brille von Widerständen drauf geguckt weil mir das direkt so in den Sinn kam, weil mich das einfach immer begegnet und alle da Anknüpfungspunkte haben.
01:03:17: Und auch da ist es für viele erstmal so komplex.
01:03:19: wo soll ich denn jetzt da irgendwas verändern?
01:03:21: Sei es im System oder auf individueller Ebene oder in der Organisation oder dem System meinte Gesellschaftsstruktur oder eben die größere Struktur.
01:03:30: Oder auch politisches System und ähnliches, ne?
01:03:33: Ich kann Dinge gleichzeitig tun, die aufeinander einwirken aber dafür muss ich das Spielbrett irgendwie auf verstehen und kennen.
01:03:39: Ist es der Punkt wo wir nochmal kurz zusammenfassen und heute rausnehmen aus der Folge?
01:03:43: Es ist das!
01:03:46: Was nehmt ihr dann aus diesem Gespräch mit?
01:03:49: Und vielleicht auch noch mal einen Gedanken den ihr teilen wollte bis du ja noch gar keinen Raum hatte... Hier
01:03:54: kommen die Taschenweißheiten zum Mitnehmen.
01:03:56: Ich habe irgendwann vergessen, dass wir in einem Podcast sind.
01:03:58: Das war auch ganz schön!
01:03:59: Es ist einfach so eine... ich nehme ganz viele Inspirationen mit, ganz viele Gedanken aus diesem... Spiel heraus aus dem Dialog mit euch.
01:04:09: Das war auch schön und ich könnte jetzt noch zwei Stunden weiter
01:04:14: mit
01:04:14: euch, weil daraus sich was entwickeln kann, was gestalten kann.
01:04:19: Wir könnten gemeinsam hier Dinge gestalten und sofort machen und das nehme ich mit.
01:04:25: Das finde ich sehr, sehr schön.
01:04:27: Ich nehme auch diese tolle Landschaften mit.
01:04:32: Kann ich nicht bislang... Aber werde ich bald kennen.
01:04:37: Sehr schön!
01:04:38: Also erstmal fand ich total schön, dich kennengelernt zu haben.
01:04:40: heute in einer Podcast-Holge jemanden kennenzulernen ist immer wieder was ganz Besonderes für mich.
01:04:45: so viel wussten wir voneinander nicht.
01:04:47: Danke fürs Buch.
01:04:47: schon alleine dass ich jetzt den Begriff regeneratives Wirtschaften besser frame können und auch viel besser verstanden habe.
01:04:54: es ist viel mehr als ich ursprünglich vermutet hätte.
01:04:57: also ich dachte okay bisschen Nachhaltigkeit im wirtschaftlichen Kontext ok verstehe ich wow so much more.
01:05:03: Alles, was Wirtschaft eine soziale Komponente und eine ökonomische Komponenten vereinen möchte ist schon in meinem Herz richtig.
01:05:12: Und was ich heute mitnehme, ist das Erkenntnis wie übertragbar diesen Themenkomplex – ich nenn es Themenkompleks-Erschöpfung oder Vertrossenheit von einem Feld wo du unterwegs bist bis rüber zur Diversität, wo wir unterwegs sind bis hin zu Führungen, zu Leadership, zu Teambuilding, Kommunikation also eigentlich Überall übertragbar gewesen, was nicht heißen soll dass das alles das gleiche ist.
01:05:37: Das ist nicht das was ich jetzt gerade sagen will aber es zeigt ja Dass das ein thema ist um die wir uns kümmern sollten.
01:05:43: also diese gesellschaftliche erschöpfung oder wie auch immer Stagnation Wie auch immer wer ist jetzt?
01:05:49: Und das macht Die folge macht mir mut.
01:05:51: Also Ich habe Jetzt Große Lust Hier Raus Zu Gehen und Irgendwie zu überlegen so Was Habe ich hier in petto Für Die Teams?
01:05:56: Wie Können Wir Ein Beitrag Leisten?
01:05:59: Und das Spiel Wie Immer Hab ich ja vorhin schon reflektiert, fand ich zu Beginn war ich so her okay aber dann gehen wir zwei zurück und eins vorwärts.
01:06:06: Und dann kommen wir halt irgendwann mal an und es ist doch viel mehr als nur das gewesen.
01:06:10: also danke für das Spiel.
01:06:12: Ach schön!
01:06:12: Das mag ich sehr.
01:06:14: Für mich sind das ja immer Test-Balance ne?
01:06:17: Du hast vorhin gesehen, ich war gerade noch im Vorbereiten, ich mach das jetzt mal ganz spontan mit euch und gucke mal was rauskommt und es funktioniert und das lieb' ich dann sehr wenn's aufgeht, was ich mir dabei gedacht hatte.
01:06:30: Für mich war es schön, nochmal zu sehen.
01:06:32: Gerade dass diese Bieterstände, das ihr die wirklich alle kennt und was das... Also es war jetzt für mich persönlich noch mal ein A, das Modell des ich da zusammen gebastelt habe.
01:06:42: Das geht in sämtlichen Kontexten auf!
01:06:44: Und das ist frustrierend und gut zugleich.
01:06:48: Weil wir das erleben in so vielen Kontexts und gut weil wir dann wissen, was wir machen können an welcher Stelle wir Dinge tun können oder mächtigen können, da nochmal eine Schraube zu drehen Und zeitgleich auch, wie komplex die Erfahrungswelten disbezüglich sind.
01:07:06: Ich mochte deine Beispiele total gerne und du weißt das wir uns einfach supergerne länger immer wieder länger unterhalten können oder wollen?
01:07:14: Und da diese Beispiele mit reinzusetzen und zu gucken, wenn wir das jetzt nehmen würden... Ich würde einfach platzieren und dann schauen, was passiert mit dem Spielfeld.
01:07:26: Auch das ist natürlich spannend so weiter zu denken.
01:07:29: Und da bin ich gerade schon gedankt, also... Mixed
01:07:32: up!
01:07:33: Für mich macht es auch grade nochmal größer.
01:07:35: Lieben lieben Dank, das ist total schön.
01:07:37: Danke dass ich hier sein durfte.
01:07:39: Danke, dass du den Weg auf dich genommen hast.
01:07:42: Hat sich gelohnt.
01:07:45: Wenn ihr einen Weg auf euch nehmen wollt, greift das mal aus und ein neues Spielfeld für euch entdecken wollt.
01:07:52: Dann ladet euch hier ein mit euren Themen.
01:07:54: Kommt einfach hierher!
01:07:56: Bis dahin hinterlasst Kommentare und kommt auf Jan zu.
01:08:00: Ich lerne ganz viel von Jan, ohne dass Jan das weiß, weil er sehr aktiv ist.
01:08:04: Auf LinkedIn vor allem.
01:08:08: Und da dürfen sich die Menschen auch mit dir vernetzen oder?
01:08:11: Sehr gerne,
01:08:12: schon jederzeit.
01:08:14: Na dann bis dahin,
01:08:15: bye!
01:08:19: Schön, dass ihr dabei wart bei Taschenweißheiten.
01:08:21: Habts
01:08:22: gut?!
01:08:22: Und bis zum nächsten Mal.
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