#34 Vielfalt, Zugehörigkeit und Gesundheit (live bei der AOK Rheinland/Hamburg)

Shownotes

Was hält uns eigentlich gesund – und was hat das mit dem Gefühl zu tun, dazuzugehören? In dieser Folge sind wir zu Gast bei der AOK in Düsseldorf und beziehen ein Live-Publikum in unser tiefes Gespräch mit Lena Lemm und Clara Warmuth über Vielfalt, Zugehörigkeit und Gesundheit ein. Die beiden sind Diversity Managerinnen und befassen sich mit allen drei Themen täglich.

Es wird schnell sehr persönlich und wir machen die drei großen Begriffe an eigenen Erfahrungen exemplarisch, wenn wir über Kindheit, Migration, soziale Herkunft, sexuelle Orientierung und unsere Privilegien sprechen. Dabei begegnen wir immer wieder Psychologischer Sicherheit und den Fragen, wo wir dazugehören und welche Rolle eine Gesundheitskasse beim Zugehörigkeitsgefühl der Versicherten spielt. Besonders schön: auch das Publikum bringt eigene Perspektiven und Beispiele ein.

Im spielerischen Element dieser Folge

bringen wir einen Holzturm zum Wanken und setzen uns mit jedem Stein mit Fragen zu Privilegien, Zugehörigkeit und/oder Psychologischer Sicherheit auseinander. Dabei beeinflussen unsere jeweiligen Antworten den weiteren Spielverlauf.

Wo du es einsetzen kannst: in Trainings, Workshops, Teamentwicklung, betrieblicher Gesundheitsförderung (BGM), als Energizer, in Retros, …

Wofür das spielerische Element gut ist:

Erfahrbarmachung von Privilegien und deren gesundheitlichen Auswirkungen, Gesprächsanlässe zu Zugehörigkeit und Psychologischer Sicherheit, Öffnung von Dialog- und Reflexionsräumen, spielerischer Wissenszugang, …

Wie du es abwandeln kannst:

eigene Aussagen für deine Zielgruppe oder das Thema nutzen, Gruppengröße variieren, das Debriefing an entsprechende Themen knüpfen, Regelveränderungen, Zusatzaufgaben einfügen, Ziel definieren, …

Diese Folge ist für dich, wenn du …

verstehen willst, warum Zugehörigkeit eine Gesundheitsfrage ist Diversity, Gesundheit und Zugehörigkeit zusammendenken möchtest einen anderen Gesprächszugang zu Privilegien suchst Zugehörigkeit intersektional uunter Einbezug verschiedener Diversitätsdimensionen denken willst

Disclaimer: In dieser Folge teilen die Beteiligten persönliche Erfahrungen mit Gesundheit, chronischer Erkrankung, Schmerz und Einsamkeit. Sie ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung. Wenn dich eines der Themen gerade selbst betrifft: Du musst das nicht allein tragen – hol dir Unterstützung.

Und du? Wo gehörst du dazu und was würde es für die Menschen um dich herum verändern, wenn ein „Turm“ einfach mal fallen dürfte?
Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.

Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können.

Vernetzt euch mit Lena und Clara hier:

Lena auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lena-lemm-aa1b26a1/ Clara auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clara-warmuth-0a06002b4/ AOK: https://www.linkedin.com/company/aok-rheinland-hamburg/posts/?feedView=all

Weil uns das wunderbare Publikum so viele tolle Fragen gestellt hat und die Antworten von Lena und Clara zu gut sind, um sie nicht zu teilen, haben wir aus der Q&A direkt eine zweite Folge im Angebot für euch. Seht euch im Anschluss gerne Folge #33 “After the Show: Q&A – Runde” an. Vielleicht ist die Antwort auf eine deiner Fragen dabei!

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir sind ready!

00:00:01: Seid ihr auch ready?

00:00:02: Mehr Menschlichkeit im Business.

00:00:04: Bei Themen rund um New Work, New Learning und Diversity mit G-Device und Timothy Tasch Willkommen bei Taschenweißheiten.

00:00:13: Moin wir sind heute hier on the road sozusagen bei der AUK Mit Leder und Clara Ansprechend zum Thema Diversität und Zugehörigkeit, was das mit Gesundheit zu tun hat.

00:00:29: Lieben Dank für die Einladung, dass ihr hier die wunderschönen Räumlichkeiten nutzen könnt.

00:00:33: Ja schön, dass Sie da sind.

00:00:34: Danke, dass Ihr gekommen seid!

00:00:36: Und was heute auch besonders ist, ist, dass wir Publikum haben, Leichtpublikum.

00:00:40: Wir freuen uns sehr.

00:00:41: Ein Publikum wird heute auch mit einbezogen an der Stelle, wo ihr das möchtet.

00:00:47: Die Frage ist ja was ist das Thema?

00:00:49: Das sind erstmal drei sehr große Begriffe und Diversität, Gesundheit, Zugehörigkeit.

00:00:55: O peckt euch doch jeweils mal eins davon!

00:00:57: Und macht man eine Definition, dass wir alle wissen wovon wir hier sprechen.

00:01:01: Spannend welches Möchtest du haben?

00:01:03: Ach da starte ich heute im Thema zu Gehörigkeit.

00:01:06: Und zur Gehörigkeit ist da irgendwie was, was uns alle miteinander verbindet.

00:01:10: Was ein Thema ist wo glaube ich alle sofort eine Assoziation zu haben und irgendwie alles sofort Gedanken im Kopf Bilder im kopf haben.

00:01:18: und für mich es ist vielleicht auch noch mal einen Unterschied zu sagen Es ist ein Bedürfnis oder das ist ein Gefühl also bedürfen ist es vielleicht noch etwas was noch tief sitzen in uns ist und was vielleicht eher sowas ausdrückt wie dieser Wunsch nach langlebigen, positiven, bedeutsam Beziehungen zu anderen zu haben.

00:01:38: Und daraus wächst ja wenn ich ganz viele Erfahrungen mache die genau dieses Zugehörigkeitsbedürfnis vielleicht erfüllen dann wächst vielleicht sein Zugehöhrigkeitzgefühl und... Wenn ich mich zugehörig fühle dann habe ich das den Eindruck Ich bin irgendwie ein Teil von etwas Ein Teil einer Gruppe!

00:01:54: Ich werde einbezogen, ich kann so sein wie ich bin und bin da.

00:01:58: gut so Danke dir.

00:02:00: Was pickst du dir?

00:02:01: Ich glaube Ich pick mir tatsächlich nicht.

00:02:04: Diversity slash Vielfalt.

00:02:07: Auch wenn wir, ich darf doch beide sagen... Beide Nicht-Expertin für das Gesundheitsthema sind, die sitzen zum Teil hier im Publikum viel mehr als wir.

00:02:16: Wir haben auch noch mal so ein bisschen befragt und recherchiert aber was sich da so spannend fand und vielleicht schlag ich damit schon direkt die Brücke bei Gesundheit geht es ja nicht nur darum dass man sich nicht krank fühlt oder keine Gebrechen da sind sondern wirklich einen Wohlbefinden da ist.

00:02:30: Und da habe ich schon gedacht, ach wie cool.

00:02:32: Spannend!

00:02:33: Es geht um Wohlbefinden wahrscheinlich auf jeden Fall körperlich.

00:02:35: Das ist so die erste Assoziation mental und dann aber auch sozial.

00:02:40: Und das habe ich bei der Definition von der WHO gefunden wo ich dachte ach krass es steht in der Definition von Gesundheit schon mit drin dass man sich auch sozial wohl fühlen soll um diesen Gesundheitsaspekt erfüllt zu haben.

00:02:52: und dann dachte ich ja genau deswegen sitzen wir hier im Zugehörigkeit.

00:02:54: Gesundheit geht eigentlich Hand in Hand Dann bleibt ja noch ein Begriff.

00:02:59: Ja, vielleicht wohl vielfalt.

00:03:00: umso länger ich mich mit dem Thema befasse, um so mehr kommt irgendwie dazu Wir sind alle und jetzt wechsle ich kurz in meine Erstsprache Multi-leveled beings.

00:03:12: wir bestehen aus mehreren Schichten.

00:03:13: uns macht ganz viel aus.

00:03:15: Das kann sowas sein wie unsere sexuelle Orientierung das kann unser Gender Expression sein das kann unseren Alter sein Das kann Gesundheit sein, das kann so viel sein und diese unterschiedliche Dimensionen oder Ebenen sein.

00:03:27: Und all das fließt zusammen und soll auch wir sagen immer intersektional betrachtet werden.

00:03:32: D.h.,

00:03:32: diese Ebene sollen wir ja auch gleichzeitig betrachten Unsere Vielfalt aus.

00:03:39: Das heißt, das sind verschiedene Dimensionen und da geht es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

00:03:44: Das möchte ich noch an der Stelle ergänzen.

00:03:47: Dann wissen wir erst mal wovon wir sprechen!

00:03:49: Mich interessiert jetzt natürlich wahnsinnig warum dieses Thema... Habt ihr irgendwelche privaten oder beruflichen Verknüpfungspunkte?

00:03:57: Wir können ja so ein bisschen erzählen wie wir zueinander gefunden haben zu dem Thema.

00:04:01: aber das erklärt ist irgendwie total gut für mich Wieso dieses Thema und gerade auch diese drei sehr, sehr großen Begriffe irgendwie aber auch gut zusammenpassen.

00:04:09: Und auch irgendwie so ein starkes Beziehungsfleig geflicht miteinander binden.

00:04:14: Es war unser erstes Kennenlerntreffen glaube ich in digitaler Form und da haben wir ganz viel erzählt.

00:04:19: Wir haben uns erstmal Fragen gestellt euch kennenzulernen ihr wolltet uns auch kennenlernen?

00:04:24: Das war das Thema Freundschaften Familie Aber natürlich auch so Themen wie berufliches.

00:04:31: Ihr habt da drin so schnell ein Muster entdeckt, dass es eventuell ein Thema von Zugehörigkeit sein könnte.

00:04:37: Was dahinter steckt und was wir noch mal irgendwie ein bisschen an die Oberfläche bringen können um zu hinterfragen, was steckt eigentlich genau dahinter zur Gehörigkeit?

00:04:46: Und im Nachhinein haben klar und ich uns dann gedacht, poah!

00:04:49: Eigentlich total genial dieses Thema weil wir feststellten das ist nicht nur kurz unserer Person passt, weil wir einfach viel darüber erzählen können viel damit verbinden, sondern weil es auch irgendwie gut zu unserem Job passt.

00:05:03: Also das was wir bei der AUK tun und gleichzeitig aber auch zur AUK passt, weil's eben auch mit dem Thema Gesundheit zu tun hat und wird da ganz viele Schnittstellen verständen.

00:05:12: Total!

00:05:13: Und der Unternehmensstruktur also gerade hier in dem Unternehmen ist Zugehörigkeit glaube ich immer ein Thema allein durch den Ausbildungsbetrieb und langjährigen Bekanntschaften.

00:05:23: Personen sind sehr lange hier im Unternehmen Und man kennt sich.

00:05:26: Man ist vielleicht mit sechzehn hier zusammen durch die Ausbildung gegangen und vielleicht geht man auch sogar zusammen in den Ruhestand, also nicht der Regel aber ganz oft.

00:05:34: das durchaus schon vorgekommen.

00:05:36: Das unterstreicht glaube ich auch noch mal wie schön es zum Unternehmen passt.

00:05:39: Unsere Arbeit passt das auch ganz wunderbar.

00:05:42: Wie tiefer bereient er auch?

00:05:43: Ich glaub dass so mehr wird sich das noch entschlüsseln wieso.

00:05:46: wir hätten uns damals ja auch Diversity Equity Inclusion und Belonging nennen können wie viele Unternehmen das auch schon machen.

00:05:53: vermutlich, weil auch ganz klar ist das Belonging einfach ein zentraler Aspekt von der Diversity Management Arbeit ist.

00:06:00: Diversity and inclusion-Arbeit ist und es hat ganz wunderbar gepasst und persönlich Anekdoten hatten wir.

00:06:05: Ich habe mir das tatsächlich nochmal rausgeschrieben.

00:06:07: ich liebst dass du diese Aneknote direkt bringst.

00:06:10: als sich dann die Frage gestellt hatte so zwei Stunden lang über welches Thema?

00:06:14: Ich drüßel's mal auf!

00:06:16: Das war einmal der Struggle mit dem Sport nur für unsportliche Menschen.

00:06:23: Das war ein Thema, dann aufwachsen in verschiedenen familiären Settings.

00:06:27: Ein Thema für Änderungen von Beziehungen sei es jetzt Liebesbeziehung oder freundschaftliche Beziehung und Wahrnehmung und kreative Ausdruck also auch im Design war ein und psychologische Sicherheit.

00:06:41: An welcher Stelle kann ich denn eigentlich was zu wem sagen?

00:06:44: Und das waren die fünf Themen, die ihr genannt habt also um die zweimal besser kennenzulernen.

00:06:48: jetzt habt ihr anknüpfungspunkte worüber die sehr lange sprechen könnten mit allen.

00:06:51: vielleicht passt es wenn man da direkt in einer kleinen persönlichen story anknüpft denn für mich ist das lebende beispiel dass das zusammen gehört.

00:06:59: eine person aus meiner direkten familie also meine oma die unfassbar fit ist für ihr alter die aber so in sachen ernährungen und bewegungen Nicht super viel für sich tut, also ganz bewusst auch.

00:07:13: Aber in Sachen soziale Verknüpfung und sozialer Vernetzung ist sie eine Meisterin!

00:07:18: Sie hat definitiv einen voller Terminkalender als ich.

00:07:22: Es sind diversen Runden unterwegs.

00:07:24: Sei es so ein Kreis von ehemaligen Nachbarn aus einer Siedlung, in der man vor zwanzig Jahren mal gewohnt hat, sei es eine Gemeinde, in dem man sich wohl fühlt, sei das irgendwie ein alter Freundschaftskreis von ihr einmaligen Arbeitskollegen... Und das macht sie so in einer Woche, also den klappert sie so ab.

00:07:41: Dann werden sich mal gegenseitig Gedichte vorgelesen.

00:07:43: an einem Abend man feiert zusammen Silvester, man plant irgendwie ein schönes Abendessen oder einen Wochenende zusammen und ich denke Wahnsinn!

00:07:50: Ich kann es sehen wie das auf ihre Gesundheit einzahlt weil es muss für mich der Faktor sein warum sie so fit ist und so offen so neugierig so interessiert und ich würde auch sagen Generation übergreifend gut erzählen kann.

00:08:04: Das finde ich auch total spannend Und das ist also die Person für mich, die das beide Themen wirklich miteinander vereint.

00:08:10: So sehr dass du neugierig gesagt hast.

00:08:12: ich glaube Neugierde begegnet uns oft in den Folgen wenn es um Gesundheit und um Zugehörigkeit geht.

00:08:18: Ich glaube diese Faktoren Neugierte sind ganz zentraler.

00:08:22: Oh wie schön!

00:08:22: Ich mag jetzt deine Oma kennenlernen.

00:08:24: Eigentlich warum sitze ich heute hier?

00:08:26: Und sie hätte das auch gemacht damit Anfang Mitte Acht ich hatte sie sich bestimmt ja auch ein bisschen Überredungskunst aber Und das finde ich so cool.

00:08:36: Das ist ein Vorbild, aber für mich am Ende immer so das Sinnbild dafür dass Zugehörigkeit sich zugehörig fühlen und wahrscheinlich am meisten daßt dieses Gefühl wirklich direkt sich auch körperlich auswirkt.

00:08:48: Du hast jetzt so ein schönes Beispiel gebracht meint es leider nicht so positiv Aber hat gut geendet sagen wir's mal so.

00:08:54: also Ich habe jetzt ein paar Mal in den Folgen erzählt dass ich als Meditärkind groß geworden bin.

00:08:58: Mein Vater war Berufsoldat Ich selber bin in Kanada groß geworden und Bin mit der sechzehn nach Deutschland migriert.

00:09:05: Ich bin also in Community quasi hineingeboren.

00:09:07: Diese Militärkindheit ist durch Community, durch diese Idee von Gemeinschaft sehr stark geprägt und die Erwartungshaltung an uns als militär Söhne war das wir Teil dieser Gemeinsschaft werden und uns dort einfinden und das war von Anfang an bei mir sehr klar dass zwar eine Gemeinshaft ist Gehörigkeit irgendwie geprägt ist, aber es war halt nicht meine Gemeinschaft.

00:09:32: Ich konnte mich da überhaupt nicht weder mit der Männlichkeitsideale die dort quasi vorgeherrscht haben noch mit der Idee von Familie.

00:09:39: also da hat einfach für mich gar nichts gestimmt und das war eine sehr schräge Kindheit.

00:09:44: Also zu wissen hier isst Gemeinschaft und hier ist Closness Und hier ist irgendwie dann Die Idee von wir sind uns alle sehr nah.

00:09:51: Aber irgendwie fühle ich mich da nicht zugehörig.

00:09:53: und für mich kamen die Zugehörigkeiten wenn ich ganz ehrlich bin nach der Migration als ich in Deutschland war die Sprache erst mal gelernt habe, das hat dann auch nochmal zwei Jahre gedauert und hier Anschluss gefunden haben.

00:10:03: Und hier in Deutschland konnte ich dann auch eben das Leben als schwuler Mann was in dieser Militärgemeinschaft auch so nicht vielleicht wäre es doch möglich gewesen der weiß also für mich war's nicht möglich und ich glaube für mich wars einfach diese einmal das Erlebnis zu machen Hier ist Gemeinschaft aber eben nicht meine Gemeinsschaft und später dann die Erfahrung zu machen Ah!

00:10:24: Hier ist... hier gehöre ich hin.

00:10:26: Deswegen verbinde ich mit Zugehörigkeit ganz, ganz viel.

00:10:30: Und das hat natürlich mit meiner Gesundheit was gemacht.

00:10:32: Den Boden zu Vielfalt den schlage ich jetzt gerade nicht.

00:10:35: Das können wir später machen!

00:10:36: Also du hattest ja schon ein paar Bögen gespannt sozusagen auch zur Diversitätsdimensionen, ne?

00:10:41: Sexuelle Orientierungssprache und Migrationsgeschichte also Nationalität, Ethnicität hält da mit rein und wahrscheinlich hat Alter auch mit reingespielt gehe ich davon aus.

00:10:52: Bei mir war das ähnlich.

00:10:53: Ich spreche ganz gerne davon, dass ich das Bunte scharf der Familie war, dass sich da nicht so richtig reingehört habe also gefühlt erst mal nicht reingehöhrt haben auch in des Umfelds.

00:11:03: Auch bei mir war es soziale Herkunft was so ein Thema waren ganz großes aber auch sexuelle Orientierung.

00:11:12: Meine Eltern wissen bis heute nicht was meine sexuelle orientation ist.

00:11:16: Wissen Sie nicht oder verstehen Sie nicht?

00:11:17: Wissen sie nicht.

00:11:18: und Zusätzlich, also erst dieses Gefühl von Heimat und angekommen sein habe ich erst verstanden als ich dann in Hamburg gelebt habe.

00:11:27: Also das was du nach dem Migrationserfahrung sozusagen vielleicht erlebt hast musst du selber mehr erfahren.

00:11:34: Eine lange Reise aber ich würde ja inzwischen ist das hier Heimat auf jeden Fall.

00:11:38: Und für mich bedeutete es auch dieses politische Verstandensein dieses ganz viele Werte zu teilen oder auch meine Neuridübergänz, dass ich da mich nicht selber ständig erklären muss beispielsweise.

00:11:54: Da spielen ganz viele Faktoren mit rein und das hat natürlich auch was damit gemacht wie wohl ich mich mit fühle aber auch dieser Fakten.

00:12:01: Neugier verbindet sich vielleicht wieder.

00:12:04: Ich habe mich selten zugehörig gefühlt zu gruppen Aber ich war so unfassbar neugierig Wie Gruppen funktionieren auch, wie Gruppendynamik funktioniert?

00:12:13: Vielleicht ist das so ein Aufhänger für meine Berufswahl.

00:12:17: Und das spielt irgendwie... Du sagtest ja vorhin als du von Zugehörigkeit gesprochen hast wo man sich selber sein kann und das geht so.

00:12:24: Wo bin ich dich?

00:12:25: Das ist für mich immer an dem Ort wo ich mich eben nicht erklären muss.

00:12:29: Wo ich nicht ständig in so eine Wettfertigungsmodus komme.

00:12:31: Lena gab es sowas bei dir auch.

00:12:33: Mir fällt gar nichts so was mir ein.

00:12:36: Aber ich hatte sofort einen Gedanken von meinem Bruder ganz aktuell, der hat nämlich jetzt vor kurzem eine Schulteroperation und er ist der absolute Sportler im Vergleich zu mir.

00:12:45: Und wir waren jetzt auf einem Familienwochenende und mittlerweile ist die Familie sehr gewachsen mit kleinen Kindern und so ist es total schön.

00:12:52: aber die toben natürlich total gerne und mein Bruder ist jemand der total gut mit Kindern auch in diesen Spielablauf einsteigt und tobt alles mit denen macht und ich glaube für ihn war das jetzt total schwierig, also im Sinne von Zugehörigkeit dass er das Gefühl hatte er kann mit dieser Schulterverletzung.

00:13:09: Kann ja gerade gar nicht so zugehörig sein!

00:13:12: Und es war irgendwie ein total krasser Aha-Moment von wie krass bewegt einen das eigentlich?

00:13:18: Wenn ich grade mal nicht so kann, wie ich es sonst vielleicht kann... ...und was macht es sofort in meinem Gefühl von Was mache ich jetzt hier

00:13:24: eigentlich?!

00:13:25: Ich habe irgendwie keine Rolle mehr.

00:13:26: Jetzt nicht mit einem schönen positiv konnotierten Beispiel aber Das gehört vielleicht auch dazu, dass wir genau diese beiden Seiten eben auch beleuchten dürfen in meinem Thema.

00:13:36: Auch sowas wie Mitgliedschaften und ähnliche.

00:13:38: Also du hast vorhin Timothy von Communities dann gesprochen und bei dir, bei dem Beispiel deines Bruders war es ja vielleicht auch Vereinssport?

00:13:46: Er macht alles gefilmt nur nicht im Verein.

00:13:51: Er machte was mit seinen Hobbymannschaften.

00:13:53: nun hat sich da alle Menschen hier zusammen gesucht eine eigene Mannschaft gegründet.

00:13:57: Aber mit Menschen zusammen?

00:13:59: Mit Menschen, ja.

00:14:00: Weil meine beste Freundin sagt zum Beispiel wenn sie krank ist und keinen Sport machen darf dass die total unglücklich ist und ich habe da so diesen ähnlichen Struggle wie du und Sportlichkeit.

00:14:11: für mich ist es kein Problem.

00:14:13: aber beispielsweise auch das Thema kreativer Ausdruck war ja auch eines dieser fünf Themen.

00:14:18: Wenn ich das nicht hätte also mich nicht kreativ ausdrücken könnte Das würde natürlich auch was mit mir machen und das spielt auch fast keine Rolle, ob ich es tatsächlich mit jemanden teile oder ob ich das so für mich mache.

00:14:32: Aber ich brauche irgendwie eine Art von Ventil, sonst werde ich Ich werde jetzt nicht sagen ungesund, gleich werde ich ungemütlich.

00:14:41: Aber das ist ein spannender Gedanke finde ich, weil hobbymäßig singe ich beispielsweise oder bin Musiker?

00:14:45: Was heißt hobbymäßig?

00:14:46: Es klingt immer so komisch, weil für mich ist das so Identitätszentral dass sich irgendwie denken, ähnlich wie was du alles so kreativ machst weiß ich auch.

00:14:53: Ich denke mir immer sowas würde passieren wenn ich kein Klavier mehr spielen könnte oder wenn ich nicht mehr singen könnte und ich bin mir sicher dass das eine gesundheitliche Auswirkung.

00:15:01: Jetzt bin ich kein medizinisches Fachpersonal oder so und will jetzt nicht Pathologie oder irgendwelche Diagnose in den Raum stellen.

00:15:08: Und ich denke, wenn wir jetzt so im Organisationskontext denken was ist, wenn du berufsunfähig wirst und deine Rolle im Beruf dann auf einmal für dich infrage gestellt wird?

00:15:17: Oder du auf einmal einen alternativen Liebensentwurf brauchst für das, was bisher so deine Wahrheit gewesen ist?

00:15:24: Also ich entschuldige mich hier mal, wenn ich mit diesen schlimmen Geschichten komme und dann denke ich mir aber im zweiten Moment nicht warum.

00:15:30: also auch das muss doch besprechbar sein und gehört auch besprochen finde Das Beispiel, was du gerade brachst und auch die Identität stiftend ist, das habe ich bei euch allen rausgehört.

00:15:41: Ich hab ja zehn Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet.

00:15:45: Und da war zumindest in der Neurologie eigentlich immer der Fall, dass die Menschen aus ihrem gewohnten Umfeld plötzlich rausgerissen waren.

00:15:54: Es sei selten etwas geplantes.

00:15:55: Da habe ich miterlebt bei jeder einzelnen Person also bei allen Patientinnen, dass sie diese Identitätssuche... wieder neu starten mussten.

00:16:05: Wer bin ich denn jetzt, wenn ich auch gesundheitlich gerade an einem ganz anderen Ort mich befinde?

00:16:11: Und da ist auch dieses Zugehörigkeitsphänomen im Sinne von, hm, wer besucht mich?

00:16:16: Das ist ja zentrale Frage Nummer eins, wer dafür überhaupt sein und auch dann wieder mit Barrieren verknüpft oder Zugängen je nachdem wie wir darauf gucken wollen.

00:16:27: Und auch dieses wer bin ich, wenn ich bestimmte Dinge plötzlich nicht mehr kann.

00:16:31: So ähnlich wie bei deinem Bruder.

00:16:33: Darum siebte ich Clara Dein Beispiel mit der Norma.

00:16:36: Die feiere ich immer noch hart gerade.

00:16:40: Aber ich fand gerade total spannend, dass du gesagt hast auf der Suche noch mal so nach Identität und Nachzugehörigkeit.

00:16:46: Weil ja auch ganz spannend ist das bestimmte Gruppen oder bestimmte Dinge eine Antwort auf Zugehürigkeit geben?

00:16:52: Und da kann ich jetzt sagen Ja okay, da klingelig ein Oder nicht!

00:16:55: Ich mein ganz konkret zum Beispiel sowas wie eine Fußball-WM.

00:16:58: Sehr aktuelles Beispiel Kann man jetzt auch nochmal kritisch hinterfragen.

00:17:01: aber nehmen wir das einfach mal als Sport-Event wo Menschen dann zusammenkommen sich in gleiches Trikot anziehen und da wird praktisch sowas auf einem Tablett serviert.

00:17:10: Hier hättet ihr jetzt mal eine Aktion, wenn ihr möchtet euch da entweder für ein Land oder für eine Mannschaft zugehörig zu fühlen.

00:17:16: Es fand ich ganz spannend aus dem Fernsehen zu sehen die im Stadion dann Gruppen zusammenkommen.

00:17:22: Ich habe mich immer gefragt wie hört das eigentlich nach der WM wieder auf?

00:17:26: Oder ist es etwas Dauerhaftes?

00:17:27: Das ist für jeden unterschiedlich.

00:17:29: Das finde ich ganz Spannend.

00:17:29: Das wird einem ja so ein bisschen serviert, diese Möglichkeit dazu zu gehören.

00:17:34: Und da kann man auch überlegen ist das jetzt was wo ich Bock drauf habe?

00:17:36: oder interessiert mich das eigentlich gerade gar nicht?

00:17:38: Langfristigkeit und kurzfristigkeit von Zugehörigkeit.

00:17:42: Fühlt ihr euch mal eine ganz challenging Frage vielleicht, fühlt ihr Euch noch zugehörig zur Zeit in der Schule und in Eurer Klasse sozusagen?

00:17:51: Habe ich tatsächlich noch nie gemacht.

00:17:54: wo ich sofort drüber dachte, ich würde auf jeden Fall nicht mehr zurückwechseln.

00:17:59: Und gleichzeitig würde ich danach sagen so ein kleines Schlummern in mir ist schon noch da, dass ich denke, ich habe irgendwie noch einen Bezug zur Schule, ich hab auch nach einem Bezug zu den Menschen dort.

00:18:11: Also z.B.

00:18:12: habe ich auch nach wie vor Kontakt und das macht vielleicht auch nochmal was aus von, na ja, so'n kleine Schlummer habe ich!

00:18:18: Aber es ist nicht mal so lauert.

00:18:19: Es ist nicht einmal so.

00:18:20: einnehmen wir jetzt andere Zubehörigkeitsgruppen.

00:18:25: Also diese krassen Identität, die war ja schon irgendwie so ein bisschen übergestülpt.

00:18:29: Ihr seid jetzt die Zwei B oder so?

00:18:33: Was stell ich mir unter der Zwei-B vor?

00:18:38: Aber muss ich dazu sagen, ich habe noch zwei sehr gute Freundinnen aus dem Gymnasium.

00:18:45: Da würde ich sagen, ja absolute Zugehörigkeit ist auch direkt so ein Moment von Entspannung.

00:18:48: Also wenn ich mich mit denen treffe da muss nichts erklärt werden.

00:18:51: Da muss nicht irgendwie Verhalten einsortiert werden.

00:18:54: Das ist dann so wie man ist und da bin ich unglaublich dankbar dafür dass es das noch gibt.

00:19:00: also diese Freundschaft Aber die zwei B-Identitäten hab ich auf jeden Fall abgestrahlt.

00:19:05: Da würde ich jetzt nichts mehr fühlen, glaub' ich!

00:19:07: Wenn dann nochmal jemand mit dem Plassentier um die Ecke kommt und das so... Dem weiß ich nicht.

00:19:12: Ich glaube es war ein Igel.

00:19:13: Dann denke ich okay, dass du das noch weißt.

00:19:17: Aber vielleicht war's dann doch so tief, ne?

00:19:18: Vielleicht ist das ja grad... Das gäbe ein Beispiel.

00:19:21: Ich bin die Jahre nicht mehr über Klassentiere nachgenannt.

00:19:25: Durch die Militärkindheit noch mal habe ich dann komplett anderen Blick auf den primären Bildungsweg, weil ich nie länger als ein Jahr auf eine Schule war.

00:19:32: Ich habe, glaube ich, zehn Jahre Schule auf zwölf Schulen gemacht in drei oder vier verschiedenen Ländern und so was wie ne Klassengemeinschaft gab es dann einfach nicht.

00:19:41: Und Abitur und später das Studium hab' ich über nen sogenannten zweiten Bildungs Weg dann gemacht wenn das noch der richtige Begriff dafür ist – das weiß ich gar nicht!

00:19:49: Und da ist eine richtige Klassengemeinschaft entstanden, weil wir da noch mal die Vielfaltstimensionen alter und soziale Herkunft.

00:19:57: Und jede Menge andere Dinge.

00:19:59: Da waren ganz anderer Notwendigkeit und Drive dahinter.

00:20:02: An diese Zeit erinnere ich mich gerne zurück.

00:20:05: Da hatte ich sowas wie Zugehörigkeit an meine ursprüngliche Schulzeit.

00:20:10: Woher gab es so?

00:20:11: Also da konnte Zugehrigkeit glaube ich gar nicht dann stehen.

00:20:13: Ich liebe dass wir diese Ebene kurz... kurz und lang.

00:20:18: Darüber habe ich nie nachgedacht.

00:20:21: Ich bin jetzt mal ganz dreist und stelle meine Frage ins Publikum.

00:20:25: Weil ich einfach sehr neugierig bin, wer von euch ist Elternteil?

00:20:28: Zeigt gerne mal auf!

00:20:31: Fühlt ihr euch zugehörig zur Gruppe Eltern?

00:20:35: Oh da kommt schon Kopfschütteln und du so ja?

00:20:39: Ist das etwas was selbst gewählt?

00:20:41: ist diese Gruppenzugehörigkeit Elternteil?

00:20:44: Sie merken, das ist spontan hier.

00:20:47: Also ich bin Melanie Hallo und ich bin Mama seit zwanzig Jahren Und Ich war ganz bewusst auf der Suche nach dieser Zugehörigkeit.

00:20:56: Als meine Tochter geboren wurde habe ich mich eben in Krabbelgruppen angemeldet um diese Menschen kennenzulernen mit denen ich dann diesen Weg gemeinsam gehen konnte.

00:21:05: Und den habe ich auch nie bereut, weil man schon festgestellt hat in dieser Phase hatte man zu Freunden die eben keine Eltern waren.

00:21:12: Schon ein Verhältnis was sich ein bisschen entfremdet hat und deswegen war es mir sehr wichtig Menschen zu finden denen ich mich dann in dem Moment zu Gehöriger angefühlt habe.

00:21:20: Oh wie schön!

00:21:21: Danke fürs Teil.

00:21:22: hier vorne war auch noch eine Meldung von den beiden.

00:21:25: Hallo Ich bin Simone vielleicht im Kontrast dazu?

00:21:28: Ich hab mit siebzehn meiner Tochter bekommen und ich hatte nie so müter Freundschaften.

00:21:34: vermisst du das überhaupt?

00:21:35: Ich hatte es nie vermisst und ich hatte trotzdem ganz besondere Freundinnenfreundschaften.

00:21:39: Und die habe ich auch immer noch, also auch ohne dass sie in der Rolle der Mutter waren... Ja, hat mir ein total oder haben wir immer noch ein total enges Verhältnis.

00:21:47: Aber ich habe mich nie mit dieser Mutterrolle im klassischen Sinne identifiziert und mich da auch nicht zugehörig geführt.

00:21:54: Trotzdem glaube ich das ich am Ende das ganz gut gemacht habe meiner Tochter und habe ein gutes Verhältniss und fühle mich als Mutter aber nicht in der Community des Elternseins.

00:22:03: Oh danke für die Perspektive!

00:22:05: Hallo mein Name ist Tamara.

00:22:08: Ich habe zwei Kinder und bei dem ersten Kind war es tatsächlich so, dass ich eine Community hatte die aus mehreren Krabbelgruppen quasi entstanden ist.

00:22:17: Das hat auch relativ lange gegangen bis zur weiterführende Schule Und mein Sohn ist sechs Jahre jünger und da hatte ich das irgendwie überhaupt gar nicht.

00:22:24: Ich fand das total spannend, deswegen fette gar nicht so diese Eltern-Community auch jetzt im weiteren Sinne dann darüber hinaus.

00:22:32: Also ich fand es spannend dass es bei den beiden dann halt unterschiedlich war.

00:22:36: Oh drei so unterschiedliche Perspektiven und es kam dann eine vierte.

00:22:39: Danke!

00:22:40: Ja hi, jetzt die Peri genau.

00:22:44: Das hat gerade noch ganz viel bei mir getriggert so innerlich weil ich grade dachte Naja, dieses Elternwerden irgendwie geschieht es zwar ja auch freiwillig aber von einem Tag auf ein Andern hat man auf einmal so eine neue Rolle und mit sehr vielen Herausforderungen die ja total für mich schon krasser waren als ich mir das vorher so vorstellen konnte.

00:23:03: Und ich gerade noch mal gedacht habe dieser Zusammenhang Gesundheit, Zugehörigkeit hab' ich gemerkt... Ich hab dann ganz schnell mir aus Gruppen gesucht und dachte wofür eigentlich?

00:23:13: Naja ich glaube ist es auch so ne Form Also dieser Mode, diese Modebegriff Resilienz irgendwie nach Netzwerken suchen.

00:23:21: Die mir dann ja so eine Unterstützung geben und ich glaube, ich wäre total verloren gewesen ohne das weil ich nicht das Glück hatte dass auch Freunde gleichzeitig Mutter wurden war das für mich.

00:23:30: also ich glaub Ohne das hätte ich es nicht so durchgestanden.

00:23:32: und jetzt also was heißt meine Mädels in der Pubertät?

00:23:36: Und ich denke auch immer ist auch immer, also jetzt hätte ich gerne wieder so eine Gruppe, die mich da unterstützt.

00:23:43: Also wenn jemand Lust hat... Angebote hier!

00:23:47: Dankeschön fürs Teilen.

00:23:49: Ja, ich bin Katrin und ich habe vielleicht mal noch eine andere Perspektive denn wir haben einen großen Freundeskreis.

00:23:54: Wir sind fünf Familien und zumindest ein Teil aus diesen Familien kennt sich schon seit der Schule Und wir haben praktisch dieses Mama-Papa werden alle zusammenlebt.

00:24:03: Wir wohnen alle in unterschiedlichen Teilen Deutschlands aber wir sind immer noch befreundet.

00:24:07: Der älteste ist jetzt siebzehn und kleiner als der jüngste, der ist sieben.

00:24:11: Und wir sind immer noch befreundet und alle Kinder kennen sich und wachsen von klein auf

00:24:14: zusammen.".

00:24:14: Oh wow!

00:24:16: Das ist mal Zugehörigkeit.

00:24:19: Danke fürs Teilen.

00:24:20: euch liebt diese Perspektiven.

00:24:22: vielfalt hier.

00:24:23: danke dass ihr euch beteiligt.

00:24:24: das schön was macht es mit euch das so zu hören?

00:24:28: Das ist Hammer.

00:24:28: das ist genau das was wir uns hier immer wünschen im Unternehmen die Perspektive zu teilen und zu zeigen.

00:24:34: hey es kann so unterschiedlich sein das wiederum, aber ohne es zu tief da reinzugehen.

00:24:39: Man vielleicht noch beeinflusst uns natürlich auf der Arbeit also wie wir hier sitzen, wie wir morgens hier reingehen und diese unterschiedlichen Erfahrungen sind dabei die sind im Gepäck!

00:24:47: Und ich glaube es ist halt genau deshalb so wichtig weil alles steht nebeneinander und es hat sich jetzt nicht das Gefühl ihr konkurriert jetzt um eure Perspektiven sondern es darf einfach nebeneiner sein und jeder darf das irgendwie anders erlebt haben oder auch andere Zugehörigkeitsmuster entwickelt haben so wie's halt irgendwie passt für einen selbst?

00:25:06: Was wiederum Vielfalt bedeutet.

00:25:08: und das ist, daran merken wir wieder wie eng diese drei Begriffe einfach zusammenhängen.

00:25:12: Und gleichzeitig wie unfassbar wichtig dass auch es da ist.

00:25:16: also die Zugebüroigkeit wird schon aktiv gesucht.

00:25:19: entweder nimmt man das in die Hand oder man freut sich dass sie da sind und hält es aufrecht hat schon ein entscheidendes Element und wenn es nicht da ist machtes auch was mit uns.

00:25:28: ich habe in einer meiner Trainer-Trainer Ausbildung die ich gebe gibt eine Übung die ich ganz gerne mache.

00:25:34: Mh, jetzt beule ich so ein bisschen mir für Lena.

00:25:38: Wer die Ausbildung machen, der sei.

00:25:41: Ich und meine Gruppen... Und da geht es auch ganz viel um Zugehörigkeit.

00:25:44: Und deswegen liebte ich das, dass du direkt gesagt hast, euch könnt ihr hier auch noch Unterstützung brauchen!

00:25:50: Und eine Gruppenzugehörtigkeit.

00:25:52: Du hattest vorhin auch gesagt, was du das, Lena?

00:25:55: Grundbedürfnis?

00:25:57: Ein bisschen anzutrocknen oder ist es ein Gefühl?

00:26:02: Es gibt ganz viele Studien, die wirklich schon ganz alt sind.

00:26:05: Die auch sagen ja, Zugehörigkeit ist ein Grundbedürfnis!

00:26:09: Wir sind soziale Wesen und trotzdem gibt es ja auch die Menschen, die sagen vor euch ich bin dann doch lieber allein.

00:26:15: Auch das ist voll okay wenn wir eine Art von Verbundenheit zu etwas haben.

00:26:19: Wir müssen gar nicht auf Menschen immer die Zugeherigkeit spülpen sondern es darf auch beispielsweise mein Hund.

00:26:27: Ich bin sowas von zugehörig an bestimmten Dingen Merkmalen festzumachen, dass ich Resilienz ist, woher nie gefallen.

00:26:35: Dass das tatsächlich auch mit ... Wie nämlich die Welt war und wie nämlich mich in Bezug zur Welt war?

00:26:43: Ich sprach von mir als Militärkind gerade, hab aber bezahlreich gesagt, mit dieser Gemeinschaft konnte ich gar nichts anfangen.

00:26:48: Und trotzdem klem ich diesen Begriff für mich.

00:26:51: Du kannst sagen, ich bin eine gute Mutter gewesen, obwohl dich auf dem Playground Spielplatz ... diese Art der Gemeinschaft gar nicht gebraucht haben.

00:27:00: Und ich finde das auch wichtig, ja?

00:27:01: Das war für mich gerade voll das Erkenntnis zu hören so, achja stimmt!

00:27:04: Auch das geht.

00:27:06: Ja, auch vorwichtig.

00:27:07: Auch wo wollen wir uns das überhaupt aneignen?

00:27:11: oder eben nicht oder abgrenzen?

00:27:13: Ich find' es sehr passend... Ich glaub', dass ist der Moment zum Spielen.

00:27:17: Na, willst du spielen?

00:27:19: Wir sind auch gespannt.

00:27:21: Also die wissen wirklich nicht was passiert ne?

00:27:23: Ich hab hier so mein Beutelchen, da sind Dinge drin.

00:27:29: Das Ding, was ich sagen kann ist ihr kennt das Spiel alle.

00:27:32: Ihr kennt es wirklich alle meistens unter einem anderen Begriff als es hier drauf steht.

00:27:37: Hier steht nämlich Holz, Wackelturm.

00:27:41: Oh je!

00:27:41: Ich lieb's!

00:27:42: Ihr kennt das noch?

00:27:43: Ich sag nochmal die Regeln, weil manche nach anderen Regeln spielen.

00:27:47: Ihr drei werdet miteinander den Turm irgendwann zum Einsturzen bringen.

00:27:52: Das wird passieren und die Frage ist nur bei wem?

00:27:57: Und im Normalfall ist es so, dass ihr, ich sag mal zwei antesten dürft und den dritten müsst ihr auf jeden Fall nehmen.

00:28:05: Immer mit einer Hand!

00:28:06: Ich mach manchmal sogar die Talent nur mit zwei Fingern aber ihr dürft eine Hand nutzen, oder ab der zweiten vollständigen Reihe.

00:28:14: Wenn ihr einen raus nehmt tut ihr den normal fall.

00:28:16: in dem Muster wie's abgebildet ist werden wir gleich sehen wieder oben drauf.

00:28:22: Hier haben wir heute ein bisschen andere Regeln zusätzlich und ich leg die euch auch hin, damit ihr euch die merken könnt.

00:28:29: Ihr habt schon gesehen?

00:28:29: Die sind gelebet.

00:28:30: Da stehen Dinge drauf!

00:28:32: Und ihr dürft die nachher gleich vorlesen.

00:28:34: Die sind natürlich von euch aus der Perspektive nicht zu lesen.

00:28:38: Wenn ihr einen Stein rauszieht dann lest dir vor was drauf steht.

00:28:44: Und dann habt ihr die Möglichkeit zu sagen hey das trifft ja auf mich zu Manches sind in der Verneinung geschrieben, dann müsst ihr trotzdem denken.

00:28:58: Wir sind ja gemeinsam hier, wir können das zusammen machen.

00:29:02: Wenn Ihr als einzige Person sagt Ja!

00:29:05: Das trifft zu?

00:29:06: Dann macht Ihr den Stein ganz normal wie es Kubon seid obendrauf in dem Muster.

00:29:12: Ihr habt die Möglichkeit befeuert was tut zu fragen hier eine Runde würdet ihr anderen zwei auch ja sagen.

00:29:19: Und da komme ich als Joker mit ins Spiel.

00:29:21: und ihr dürft auf mich fragen, weil die Mehrheit von uns vier – also wenn es bald ist drei mit Ja beantworten – dürfte den Stein nämlich zur Seite legen und müsst ihn gar nicht oben drauflegen?

00:29:34: Und jetzt kommt ihr ins Spiel!

00:29:35: Jetzt seid ihr nämlich der krassere Joker als ich.

00:29:38: Wenn das der Fall ist dass wir schon die Mehrhalt bilden erst dann dürft ihr nämlich im Publikum fragen hey trifft auf euch zu, und dann dürft ihr so nett sein und den politisch korrekten Arm heben.

00:29:51: Das heißt der Licke!

00:29:56: Einfach aufzeigen.

00:29:57: und wenn wir das Gefühl haben oh ja auch hier sind einige Menschen die Ja sagen, dann dürfte sogar noch einen zweiten einfach vom Turm wegnehmen.

00:30:05: Allerdings, allerdings... Wenn ihr Nein antwortet, dann seid ihr nochmal dran und müsst noch nen Stein legen.

00:30:14: Das heißt noch mal einen Raus nehmen.

00:30:17: Und damit steigt natürlich das Risiko, dass der einstürzt.

00:30:24: Ja?

00:30:24: Ich leg euch das nochmal hier hin!

00:30:28: Hier ist nochmal der Zettel... Okay ich würd sagen mach drei um.

00:30:35: Wir sind bei dir.

00:30:44: Wie viele von euch spielen das denn zu Hause oder mögen das spielen?

00:30:47: Ich sehe, das schaffst du.

00:30:51: Dass sie nicht den Einfachsten genommen hat?

00:30:54: Aber das schaffe ich noch.

00:30:55: Also Sie macht das jetzt schon echt gerade sehr gut!

00:30:58: Also ich würde sagen durch dass es die erste Runde ist... Das ist der Joker Effekt hier.

00:31:06: Einmal nachkorrigieren.

00:31:07: Yes!

00:31:14: Also alle hatten sehr viel Mitgefühl hier.

00:31:17: Ja, mit der Zettau.

00:31:19: Ich hab schon gar nicht mehr geatmet.

00:31:23: Die Scanify?

00:31:24: Ich kann die Meetings für mich leichter Art und Weise kommunizieren ohne als unprofessionell zu gelten.

00:31:31: Bejahe ich!

00:31:32: Wie ist das bei euch?

00:31:34: Hab kurz überlegt und würde aber auch sagen ja... Aber das ist sicherlich auch gewachsen.

00:31:41: Das bejaere ich ganz klar Sehr schön, dann hast du hier schon mal die Mehrheit.

00:31:44: Jetzt könntest du im Publikum fragen!

00:31:46: Ich kann in Meetings auch für mich leichte Art und Weise kommunizieren ohne als unprofessionell zu gelten.

00:31:53: Gerne wenn ihr zustimmt den Arm nach oben.

00:31:58: ich würde sagen das ist die Mehrhalt.

00:32:00: Dann darfst du noch den zur Seite unten noch einen anderen von oben zur Seite legen.

00:32:05: Dürfen wir das gemeinsam abstimmen?

00:32:07: Das darfst Du entscheiden.

00:32:09: Also schrumpft der Ton dann klarer.

00:32:14: Gute Entscheidung.

00:32:19: So, ich habe mich nie aus psychischen Slash sozialen Gründen krank gemeldet.

00:32:26: Soziale Gründe müsste ich gerade noch mal überlegen.

00:32:29: Soll ich ein Beispiel machen?

00:32:30: Wenn jemand im sehr nahen Umfeld beispielsweise stirbt und das dir dann nicht gut geht.

00:32:38: Glücklicherweise... Oder auch Zeit!

00:32:41: Hauptsache es ist schön.

00:32:45: krank gemeldet.

00:32:46: Nie, hatte ich das Glück, das noch nicht tun zu müssen?

00:32:49: Also ja!

00:32:52: Wie ist es bei euch?

00:32:53: Ich muss verneinen.

00:32:55: Ich hab mich... Ich muss sehr kurz überlegen, ob ich mich schon mal krankgemeldet habe oder nicht.

00:33:02: Das hast du immer noch keine Mehrheit.

00:33:04: Nein sorry.

00:33:07: Du bist dran.

00:33:08: Das geht's.

00:33:09: Das praktisch einer schon vorgearbeitete.

00:33:13: Würdest du wirklich den Ja, das ist so ein Publikum.

00:33:17: Publikums Jogger, ja!

00:33:19: Ein bisschen Zitterfinger versucht das jetzt mal.

00:33:25: Vielleicht habe ich das mit Absicht.

00:33:27: Wie leid.

00:33:28: Gut dass ihr befreundet seid.

00:33:31: Das sieht gut aus.

00:33:32: Da fehlt nicht mehr viel.

00:33:33: Mega!

00:33:34: Wir werden direkt applaudieren.

00:33:37: Szenen-Applaus.

00:33:38: Ich frage einfach nach, wenn ich etwas nicht verstanden habe.

00:33:43: Ja ja ja!

00:33:45: Ich sage ja.

00:33:45: und bei euch?

00:33:46: Auf jeden Fall.

00:33:48: Ich würde sagen teils teils ist kein Betraf an.

00:33:53: manchmal in so Runden denke ich jetzt lieber nicht fragen Und riecht mich jetzt noch mal zum Nachtsinn.

00:34:01: Also ich würde es nicht flächendeckend bejahen!

00:34:03: Also eher nein... Ich bin da sehr berliner und durch das, dass ich einseitig taub bin, ich glaube gar nicht wie sehr es nervt, sehr häufig nachfragen zu müssen vor allem wenn jemand Maske trägt dann kann ich nämlich nicht Lippen lesen oder wenn jemand anders Lippe formt als ich das gut lesen kann.

00:34:26: Wenn ich das dann nicht höre, ich frage mich immer nach.

00:34:29: Manchmal ist es auch ein... Aha!

00:34:35: So?

00:34:36: Ja deswegen du hast hier keine Mehrheit.

00:34:39: damit kannst du aus Publikum nicht fragen aber du kannst den ganz normal oben drauf.

00:34:44: Okay, es tut mir leid.

00:34:47: Magst du es kurz einordnen dass.. Das in jemanden ja also ich lebe schon mein Leben lang mit krasser Kopfschmerzen Und die Medikamenten, die ich nehme verursachen ein Tremor.

00:34:58: Damit ihr keine falsche... Er ist nicht nervös!

00:35:02: Nicht mehr als wir alle!

00:35:06: Vielen Dank!

00:35:07: Dann lasst du wieder!

00:35:09: Ich hab Sorge wenn ich den da jetzt nehm' halt dass die Seite so n bisschen Schlagseite kriegt.

00:35:13: Der ist auch schon zerfasert an der Seite mit Schnachs.

00:35:15: Oh ja das steht einer ab und sehr gut gesehen.

00:35:17: Da hätt ich mal kurz noch einen Rücken zu.

00:35:19: Das ist Engagement hier.

00:35:21: Hier gesehen?

00:35:22: Ja, bei der oben.

00:35:23: Ja, das denke ich gut.

00:35:26: Super!

00:35:29: Ich kann meinem Lieblingsmenschen öffentlich Zuneigung zeigen ohne Konsequenzen zu fürchten.

00:35:35: Klares ja.

00:35:38: Aktuell würde ich sagen ja... Das ist nicht immer der Fall, deswegen gilt jetzt mein ja?

00:35:43: Ich würde es sagen ja.

00:35:44: Du bist die Regemasterin.

00:35:51: Ich sag das deswegen aktuell, weil ich in der Polykonstellation manchmal lebe.

00:35:56: Und dann ist es nicht immer gegeben wenn ich mit einer Frau unterwegs bin oder non-binäre Personen.

00:36:03: Also ich sage jetzt gerade ja.

00:36:04: Darf ich das Publikum hängen?

00:36:05: Oder wie sieht's bei euch aus?

00:36:10: Mehrheit!

00:36:11: So was von Dankung.

00:36:13: Vielen Dank.

00:36:14: Dann kannst du noch einen von oben wegnehmen.

00:36:17: Okay.

00:36:27: Oh, das ist spannend.

00:36:28: Ich kann in Meetings eine unpopuläre Meinung teilen.

00:36:32: In manchen Runden tun wir das jetzt per Drop-Definition regelmäßig.

00:36:36: Wird es nicht öfter tun?

00:36:38: Dann würden wir das was wir machen nicht richtig machen.

00:36:43: Ja, ist nicht leicht.

00:36:44: Aber kommt mit der Job Description als Diversity Managerin.

00:36:48: Ich darf dich noch nicht weg, ich frag euch erst mal.

00:36:50: Ähnlich und es fällt mir sogar leichter weil ich mir jetzt ja immer sage das ist deine Rolle.

00:36:56: Das ist dein Job also tu es!

00:36:58: Und es fällt mich sogar jetzt ein bisschen einfacher.

00:37:01: Als wenn du in einer anderen Runde... Also ich merke da Unterschiede auch wieder bei diesem, bei dieser Aussage.

00:37:10: Aber ich würde es auch eher bejahen im beruflichen Kontext.

00:37:13: Ja plus eins zu allem?

00:37:16: Ja bei mir auch.

00:37:18: Super Publikum!

00:37:19: Oh ja wie sieht's für euch aus den Meetings unpopuläre Meinungen teil.

00:37:24: Das ist nicht die Mehrheit.

00:37:26: Ich brauche danke dass ihr so ehrlich seid.

00:37:28: das liebe ich.

00:37:29: Tja in dem Fall darfst du kein weiteres Eck nehmen aber du darfst das weglegen.

00:37:50: Mir wird meist freundlich und mit Blickkontakt begegnet.

00:37:59: Also ist das nur im beruflichen Kontext oder auf der Straße?

00:38:04: Ich würde sagen, auf der Strasse ist es so... Blickkontakt hat irgendwie abgenommen.

00:38:10: Das finde ich auch gemeint.

00:38:11: Ja und auch ein Lächeln und irgendwie Hallo zu sagen empfinde ich ja seltener aber ich würde dennoch sagen meistens schon.

00:38:20: also wenn ich's komplett sehe mit beruflicher Kontext privater Kontexten und zum öffentlichen Raum würde ich dennoch die Mehrheit sagen ist dann doch freundlich und Blickkonto.

00:38:30: Ich habe auch drüber nachgedacht, aber ja ich denke schon.

00:38:32: Also ihr könnt so an den Alltag gedacht und unsere Innenstadt also eine volle Straße Und in letzter Zeit navigiere ich da auch nur so durch Kapitän-Hitze.

00:38:40: Deswegen hab' ich gerade überlegt wie ist das eigentlich?

00:38:44: Ich ordne es mal kurz ein für euch, damit ihr ein bisschen Food verfordert habt.

00:38:50: Ihr seid alle weiß, ihr trägt alle keinen Hitch Up.

00:38:56: Ihr nutzt allen nicht einen Rollstuhl oder andere Gehhilfen beispielsweise.

00:39:04: Und ihr seid alle normschön.

00:39:06: und deswegen, es hätte mich stark gewundert wenn da einen reingekommen wäre.

00:39:11: Das nur so zur Einordnung.

00:39:12: Andere Menschen würden da ein sehr klares Nein beantworten.

00:39:17: Okay du hast hier die Mehrheit?

00:39:18: Das heißt Publikum!

00:39:20: Ich freue mich immer wenn ich fragen werde wie ist das bei euch so?

00:39:23: mir wird meist freundlich mit Blickkontakt begegnet.

00:39:29: Was ich auch liebe, ist dass ihr wirklich den linken Arm hebt.

00:39:34: Das hat sich jetzt schon so etabliert!

00:39:37: Genau und du darfst noch einen runternehmen... Aber ich finde das super Geli, in welcher Runde man so eine Frage auch stellt, es kann man sicher auch hier nochmal reflektieren.

00:39:46: Ihr dürft die Fragen auch gerne alle mitnehmen?

00:39:48: Stellt sie mal in euren Bezugsgruppen.

00:39:52: Schön Wenn ich Schmerzen habe begegnet mir mein Umfeld mit Empathie.

00:39:57: Grundsätzlich Das ist mein Umfeld sehr empathisch.

00:40:01: Wie es ist bei euch?

00:40:02: Ja, auf jeden Fall!

00:40:03: Aber vielleicht denkt das auch so ein bisschen damit zusammen, dass ich das Glück habe, dass nicht so oft der Fall ist... Ey ja, das fällt mir jetzt total schwer.

00:40:10: Also die Cluster-Kopfschmerzen sind die schlimmsten Schmerzen überhaupt und als ich noch angestellt war, war das auch gar kein... Ich kann euch nichts sagen wie erleichtern das ist jetzt gerade selbstständig zu sein.

00:40:21: Das gibt mir so viel Autonomie im Umgang mit dieser Erkrankung.

00:40:24: Im Moment, das weißt du, erfahre ich ganz viel Empathie.

00:40:28: Aber das liegt daran, dass ich im Moment ganz viele Menschen in einem Umfeld habe die Wissen wieder mit umgegangen wird.

00:40:34: Ich werde es trotzdem verneinen weil's einfach ganz lange nicht der Fall war und wenn wir im Organisationskontext denken ist das glaube ich oft einfach nicht derfall.

00:40:46: deswegen sage ich nein.

00:40:48: Durch das, dass sich keine episodische oder chronische Erkrankung haben und die Schmerzen verursacht sondern einfach monatliche Schmerzen, wie andere mit Uterus das so haben.

00:41:00: Wird mir da schon mit Empathie begegnet?

00:41:02: Ich hatte mal und das meiste von mir in den Trigeminus-Nachragien ... Das ist die böse Schwester von Cluster sozusagen, aber nur eine kurze Phase... Und wenn Menschen Schmerz nicht nachvollziehen können weil sie ihn selber nie erlebt haben dann ist das natürlich ein.

00:41:20: Empathie ist auch noch die Frage von, was erwartet da?

00:41:23: Also ich würde jetzt aktuell definitiv ja sagen.

00:41:26: Auch wenn es nicht in allen Kontexten der Fall ist.

00:41:28: Daher hast du ein Ja!

00:41:30: Aber ich euch fragen... wie geht's

00:41:32: euch?!

00:41:35: Da ist sehr viel EmpathIE in eurem Leben aber nicht bei allen, aber trotzdem die Mehrheit.

00:41:40: Danke!

00:41:41: Dann darfst du dann noch einen wegnehmen.

00:41:43: Es wird nichts stützen.

00:41:45: Niemals.

00:41:55: Ich bin in meinem beruflichen Umfeld nicht die einzige Person meiner Hautfarbe.

00:42:00: Ja, ich gehe davon aus dass ihr alle ja sagt.

00:42:05: Na dann auch die Mehrheit aber einzelne die sagen nein.

00:42:20: Der fällt immer kleiner und kleiner.

00:42:21: Also wenn er irgendwann nicht mehr da ist, dann ist das Spiel auch vorbei.

00:42:25: Ich werde davor schon.

00:42:26: also eine Runde würde ich nochmal mit euch machen.

00:42:28: Habt ihr einen Vorschlag?

00:42:29: Habt den Vorschlag!

00:42:31: Gutes Auge hier im Publikum.

00:42:33: Perspektivwechsel was das alles bewirken kann.

00:42:38: Da hast du fast so ein neues.

00:42:41: Das war bis jetzt am einfachsten.

00:42:44: Ich habe eine Person mit der ich meine letzte Liebenstunde verbringen wollte.

00:42:48: ja Ja.

00:42:50: Ja?

00:42:51: Ja!

00:42:52: Oh, wie schön... ...das ist noch was für.

00:42:55: Ich glaube ich muss da etwas runternehmen.

00:42:57: Erstens das und zweitens eine Runde machen wir ja noch.

00:43:00: Hast du wirklich ein Auge erwarnt?

00:43:01: Sorry, Menschen lachen über meine Witze.

00:43:04: Heute Morgen habe ich erzählt, ich bin die schlechteste Witze jetzt.

00:43:09: Ja, ich glaube dann muss ich sehr ehrlich sagen nein.

00:43:11: Dann darfst du mal nochmal.

00:43:14: Fühle es.

00:43:16: Das geht.

00:43:21: Ich muss selten übersetzen zwischen, wie ich bin und wie ich wirken muss.

00:43:25: Denn grad drüber nach hab' ich das im beruflichen Kontext immer so bejahnen würde?

00:43:30: Rundsätzlich denke ich ja!

00:43:32: Wie ist es bei euch?

00:43:34: Ja, danke schon.

00:43:35: Das ist bei mir auch ein Ja.

00:43:37: Für mich auch.

00:43:38: Wie is's für euch?

00:43:41: Nicht alle Hände aber sehr viele Hände.

00:43:43: Da hast du jetzt eine Stimmung Mehrheit.

00:43:45: Kommt doch auf den Kontext an.

00:43:47: Soein Ordnung für neurodivergente Menschen.

00:43:50: also ich bin Neurodivergento.

00:43:52: Bei euch weiß ich das gar nicht.

00:43:53: Ich will euch auch nicht fremdouten hier und schüttelst schon direkt in Kauf.

00:43:59: Da kann es sehr schwierig sein, wie muss ich jetzt sein?

00:44:03: Und was fühlt sich das richtig an für mich?

00:44:07: Wir wissen eigentlich alle etwas Neurodebulance bedeutet!

00:44:12: Das ist ein Begriff, der kommt nicht so häufig vor.

00:44:14: Vielleicht ist das hilfreich.

00:44:16: Beispielsweise ADHS, das Autismus-Spektrum, Hochsensibilität, Hochbegabung... Was haben wir noch?

00:44:23: Tourette, dyspraxie, dyslexie, legastinier, dyskalkuliert.

00:44:29: Genau!

00:44:30: Es sind andere Formen von Wahrnehmungen und Wahrneemungsmustern.

00:44:36: Klarer schmeißt jetzt den Ton rein.

00:44:40: Du bist echt der Hammer.

00:44:42: Ja, es war schön mit euch.

00:44:45: Jemand in meinem Umfeld merkt sich regelmäßig wenn ich einen schwierigen oder wichtigen Tag habe.

00:44:51: Ja.

00:44:54: Find' ich schön.

00:44:55: Ja wie's bei euch?

00:45:01: Ich muss nur rüber gucken und ihr tut schon Dinge.

00:45:03: Sie schliefst das die Mehrheit.

00:45:06: Krass!

00:45:07: Dann darfste noch mal ein wegnehmen.

00:45:09: Oh, das war jetzt sehr selbstbewusst.

00:45:12: Das hatte mir irgendwie Leid getan aber irgendwie auch nicht.

00:45:19: Da ist noch mal ein No-Fashion.

00:45:23: Doch!

00:45:26: Heute mag ich dich besorgen.

00:45:38: Wir werden keine Kompetenzen aberkannt aufgrund von Identitätsmerkmal.

00:45:42: Da sage ich nein.

00:45:45: Ach so, elaborieren?

00:45:47: Also entlang der axtekronische Erkrankung haben vorhin das Beispiel Ich bin nicht nervös genannt aber ihr gehabt gar nicht wie oft ich in der U-Bahn.

00:45:54: also mir hat einmal eine Ärztin ihre Karte in der u-bahn gegeben weil sie gedacht hatte ich bin süchtig.

00:46:01: im Trainingsraum auch schon passiert dass teilnehmende mich dann nach dem Training angesprochen haben.

00:46:05: wenn du mal mit jemand sprechen möchtest sowas Ja, das per sie ist noch kein Kompetenzen aber kennt.

00:46:11: allerdings weiß ich von dir dass die er häufiger Sachen abgenommen werden.

00:46:16: Ich nehme es dir mal weg!

00:46:17: Ich mach' das mal für dich, das ist das Absprechen von Kompetensen.

00:46:21: Ja viel besseres Beispiel.

00:46:23: Und dein Nein sorgte dafür, dass du nochmal musst.

00:46:28: Das witzige ist, dass ich mir relativ sicher bin, dass alle hier am Tisch nein gesagt hätten weil tschüss Frau.

00:46:36: Hier kommt's im Publikum so, oh ja.

00:46:37: Oha, Frauen!

00:46:40: Also alleine dieses Chromosomen führt dazu, dass wir Kompetenzen aberkannt bekommen.

00:46:46: Timothy du darfst noch mal das machen?

00:46:48: Ich habe mindestens eine Person im Arbeitsumfeld der ich alles erzählen könnte... Ja.

00:46:56: Ein richtig schöner Reaktion davon.

00:46:57: Schönen Sie auch.

00:47:05: Wie schön.

00:47:07: Du darfst noch einen von oben wegnehmen.

00:47:15: Dein Wunsch ist, was heißt das jetzt wenn ich nur eine Ebene um ist trotzdem aufgefallen?

00:47:22: Ich bin so gespannt auf die Reflexion dazu.

00:47:26: Was hat das mit euch gemacht?

00:47:28: also sprechen wir ja ganz viel über Privilegien.

00:47:30: gerade Worüber müssen wir uns keine Gedanken machen?

00:47:33: Was ist für uns total selbstverständlich, was für andere gar nicht so selbstverständig ist.

00:47:38: Und für mich ist halt immer wieder spannend und ich würde von mir behaupten, ich mache häufig ein Privilegien-Check und jedes Mal hat es eine besondere Energie irgendwie mit sich und das ist immer noch mal sauer.

00:47:50: Ach krass ja stimmt!

00:47:52: Will ich mir immer wieder bewusstmachen dass es halt ganz unterschiedliche Perspektiven im Leben gibt und ganz viele unterschiedliche Herausforderungen die Menschen meistern müssen oder eben sollten, oder können.

00:48:06: Oder eben auch nicht können.

00:48:08: Von daher immer wieder wahnsinnig krass macht mit mir mal ganz viel innerlich wenn ich mir wieder darüber Gedanken mache was kann ich eigentlich?

00:48:17: Was ist selbstverständlich für mich?

00:48:19: Dann komm?

00:48:20: inhaltlich bin ich gerade noch so voll in diesen Fragen und es geht mir ganz ähnlich wie dir den Arm.

00:48:24: man ist total zuerst bei sich und so ok wo sortiere ich mich ein?

00:48:28: und dann habe ganz tolle externe Trainerin im Kopf, die uns mal gesagt hat das ist so die Parade der Privilegien.

00:48:34: Wenn dann gerade privilegierte Menschen noch immer anfangen zu suchen okay aber was habe ich denn vielleicht?

00:48:38: Was bei mir nicht immer so funktioniert und wo ich vielleicht mal kein Privilegg verspüre und hab dann versucht es nochmal zu differenzieren und da bin ich wieder bei der Runde beim Kontext und bin da auch mal ein bisschen selbstkritisch.

00:48:50: Ist es nicht dann nochmal wichtig diesen Switch hinzukriegen.

00:48:54: von Um was geht es ja eigentlich tatsächlich?

00:48:56: Um diese ganzen vielen fehlenden Privilegien, nicht um mich.

00:48:59: Um meine fehlende Privilegen, denn die sind ... darf ich von Glück sagen gering, sondern auch wirklich noch mal zu gucken.

00:49:04: Kann ich wirklich mich jetzt einfüllen in verschiedene Lebensrealitäten?

00:49:06: Kann ich das wirklich nachvollziehen?

00:49:09: Weil wenn ich das so reflektiere Ja dann kann ich mir Gedanken machen Wie ist doch so mein Empfinden in meinem Leben?

00:49:15: Aber und das ist so wertvoll wichtig, denke ich.

00:49:17: Dass wir uns auch mal wieder gerade in der Arbeit, die wir machen selbst Challengen können wir das wirklich?

00:49:21: Und wen repräsentieren wir?

00:49:22: Wen repräzentieren wir nicht?

00:49:23: Wem gehen wir eine Stimme?

00:49:24: Darüber habe ich grad nachgedacht.

00:49:25: Ich war ein vollender Diversity-Gedankenschleifer grade!

00:49:28: Danke für das Spiel.

00:49:29: erstmal, woran mich das jetzt gerade erinnert hat anhand meines eigenen Beispiels ist.

00:49:34: Ich hab schon echt Zugang zu ganz vielen Räumen bekommen aufgrund meiner Privilegien keinen Zugang zu räumen bekommen, aufgrund von den Privilegieren die ich nicht habe.

00:49:45: Und ich glaube das ist wichtig nochmal drüber nachzudenken.

00:49:48: also für mich geht es weniger darum dass wir uns schämen für die Privilegeren die wir haben oder dass sie uns schuldig fühlen sondern dass man einfach sich bewusst macht wenn ich in einem Raum bin wo ganz viele Privilegen sind was mache ich dann damit und welche Unterhaltung führen wir dann?

00:50:06: Also schwelten wir in diesen Privilegien, die wir haben und fühlen uns dann alle ganz tollen.

00:50:10: Und begrüßen wir uns dann alles, dass wir reich und schön sind?

00:50:13: oder führen wir im Gespräch vielleicht darüber, wessen Turm wir mal zum Einsturz bringen müssen?

00:50:20: Wo es vielleicht Sinn macht mit dem Finger da mal drauf zu halten.

00:50:24: Das ist manchmal einfach das auch braucht, dass ein Turm mal fällt!

00:50:27: Und dass das auch okay ist, wenn manche Türme mal fallen.

00:50:29: Es braucht nicht viel sich diese Gedanken zu machen ja?

00:50:32: Also die sind schon gut überlegt und natürlich will deine Arbeit hier jetzt nicht... Das ist nicht mein Sinn sondern wo ich einfach denke naja diese Gedanken können wir uns alle jeden Tag machen.

00:50:40: Also diese Fragen könnten wir uns alle jeden Arbeitstag irgendwie stellen.

00:50:44: Meine Hoffnung wäre, dass das so ein Gedankenanstoß ist.

00:50:47: Wir können alle beim Aufstehen morgen sich die Frage stellen, was davon trage ich heute in den Arbeitstag?

00:50:53: Wie ging es dir denn beim Spielen?

00:50:54: Ich war super nervös!

00:50:56: In der Sekunde, wo du den Turm ausgepackt hast, wusste ich, dass meine Finger wieder da sind und dann vorbekommen.

00:51:01: Und was super schön war, war einfach... Das hat auch mit Zugehörigkeit zu tun ...in der Sekunden, wo wir das benannt haben Und dass ja kein unausgesprochenes Ding war, fühlte ich mich sehr wohl.

00:51:12: Dann war ich irgendwie mit euch hier und mit euch sowieso... Aber ich war schon nervös!

00:51:16: Wie war's da?

00:51:16: Ich war auch nervös.

00:51:18: Ja doch.

00:51:19: Zumal die erste zu sein und dann direkt so ein Brocken zu haben.

00:51:23: Habe ich vielleicht dahin stehen.

00:51:25: Ja aber es war... Also ich hätte vielleicht auch weiter unten anfangen sollen, aber der hat mich irgendwie angelacht, dachte ich auch ja.

00:51:29: Die Challenge nehme ich an.

00:51:32: Ich mochte total das Bild von dir was du gezeichnet hast Turm auch einfach mal umstutzen darf und wir ihn vielleicht neu aufbauen.

00:51:40: Mit was bauen wir ihn dann neu auf?

00:51:42: Und ich habe auch noch einmal gedacht, wie wäre es eigentlich gewesen hätten wir jetzt auch nicht manchmal die Runde hier öffnen können und dieses Gefühl von alle sagen ja so etwas erzeugt da auch so ein Gefühl von okay wir sind irgendwie nicht alleine Wir haben irgendwie ähnliche Themen oder ähnlichen Privilegien kann man in beide Richtungen auch denken.

00:52:02: Und ich frag mich, wie wär's eigentlich gewesen?

00:52:04: Hätten wir alle drei die ganze Zeit gesagt Nein.

00:52:06: Weil diesen Menschen gibt es ja auch.

00:52:07: und wie erzeugen wir dann aber dennoch ein Gefühl von Zugehörigkeit?

00:52:11: Die Frage habe ich gerade im Kopf Wie schaffen wir das denn noch?

00:52:14: Auch so einem Gefühl von Wir sind trotzdem hier gerade gemeinsam und wir haben irgendwie trotzdem auch einen gemeinsamen Raum Den wir gut nutzen dürfen Musste grad zu schmunzeln weil ich eine frage denke die uns immer wieder gestellt wird wenn wir versuchen Systeme ein bisschen abzuändern oder Dinge umzustellen Dann wird immer gefragt, wie viel betrifft das denn?

00:52:31: Wie viele betriffte es denn?

00:52:33: Na ja ist ja egal oder.

00:52:34: Er könnte eine sein, könnte eine Person sein die jetzt noch nicht hier arbeitet aber vielleicht in Zukunft.

00:52:39: Aber es wird gerne so nach Mengengerüst gefragt und da war ich jetzt auch gerade gedanklich um zu sehen ok wie viele zeigen auf?

00:52:45: ok große Gruppe dafür fühlt man sich wenn man in der großen Gruppe ist wohl aber total unwohl wenn man dann eben nicht dran ist.

00:52:50: also eben ich persönlich und da merkt man wieder okay wie wichtig ist es dass ich diese Momente der Zugehörigkeit tatsächlich auch spüren kann.

00:52:59: je weniger Privilegien ich so habe, desto weniger wird mir wahrscheinlich das Zuteil, dass sich diesen Moment der Zugehörigkeit empfinden kann.

00:53:06: Das macht total viel mit der Person und auch hier bei der Arbeit.

00:53:08: Die alternative Frage zu wie vielen Betrifftas ist halt immer Na ja...wie hoch?

00:53:13: Wie wehtut es?

00:53:14: Wenn mein Turm einstürzt entlang meine privilegierten Achsen dann tut mir das nicht weh!

00:53:18: Das kann ich verkraften.

00:53:19: Bei anderen ist das eben nicht so.

00:53:20: Und da denke ich mir dann halt so Ja gut, dann stürzt halt meinen Turm einen und dann stehe ich halt wieder auf und mache weiter funktioniert das noch nicht.

00:53:28: Also manchmal ist die Frage vielleicht doch sehr nicht zu fragen, wie viele Menschen sind dann davon betroffen?

00:53:33: Aber oft bin ich im Gespräch mit Menschen wo ich sage ne es geht eben nichts.

00:53:36: Ich mochte sehr dass du gerade gesagt hast mit den Menschen die noch nicht hier sind Es gibt einen Grund warum sie noch nicht in diesem Baum sind.

00:53:42: und wenn wir immer der Logik folgen Wir agieren erst wenn die Mehrheit davon betroffen ist Dann werden Minderheiten nie dran sein Und das kann's halt auch nicht sein.

00:53:50: Da ist jetzt grad schon eine Assoziation gefallen was der Turm für dich ist.

00:53:54: Für dich war das jetzt der Privilegienenturm, richtig?

00:53:57: Wofür könnte der Turm denn noch stehen so auf der Metaebene.

00:54:00: Der Angeschlagender ist vielleicht auch die eigene Gesundheit.

00:54:05: Wenn das zu Gehörigkeitsfragen sind und wir Zugehörigkeit rausnehmen dann könnte das schon irgendwie gesund sein.

00:54:12: Total!

00:54:13: Und wenn ich das hier verneine und damit rausfällt wird dieser Turm, der vorher stabil war, der hätte so stehen bleiben können bis übermorgen löchrig und stabil Kann einstürzen.

00:54:25: Kommt ins Wanken?

00:54:27: Ja!

00:54:28: Also ich könnte es gar nicht besser beschreiben, als du das jetzt gerade gemacht hast.

00:54:30: Deswegen ja... Das waren so Grundgedanken die ich hatte, wenn sich das entwickelt haben.

00:54:36: Da sind nicht nur Privilegienfragen drin, da sind sehr viele Privilegenfragen aber auch zu Gehörigkeitsfragen mit drin.

00:54:43: Auch Fragen zur psychologischen Sicherheit was passend ist, dass eigentlich auch drumherum noch so'n bisschen in zwei Stunden drüber sprechen interessiert und auch da eine psychologische Sicherheit hat auch viel mit Zugehörigkeit zu tun.

00:54:58: Bin ich der Fehler oder darf ich einen Fehler machen?

00:55:01: Das ist so ne Aussage, man stützt den Turm ein oder nur wenn nichts anders betrachtet.

00:55:08: deswegen mochte ich die Perspektive.

00:55:09: So ein Problem in dem Turm darf auch mal zum Einstutzen gebracht werden um ihn dann wieder aufzubauen.

00:55:15: Das, was ihr noch mit reingebracht hattet finde ich auch sehr passend!

00:55:18: Was hatten das noch?

00:55:19: Welche Assoziationen gibt es für euch noch?

00:55:21: Auch durch das dass ihr wenn ihr alleine wart einfach einen drauf setzt Wenn ihr die Mehrheit hier wart weglegen könnt und wenn das Publikum hier großartig mitmacht Dass er dann nochmal ein Weg legen dürft oder eben bei einem Nein nochmal dran seid.

00:55:38: Es gibt Assoziation zum Thema heute.

00:55:41: Total So nach dem Auto, wenn ich einige Privilegien habe ist es wahrscheinlich kommen die Restlichen auch noch einfacher dazu.

00:55:51: Manchmal passiert das ja auch mit einer Pechsträhne, wo dann wenn eine Sache schlecht läuft mehrere Dinge auch immer schlecht laufen.

00:55:58: aber hier jetzt so in dem Sinne okay einen Privilegen gehabt.

00:56:00: Das nächste kriege ich gratis noch mit oben drauf.

00:56:03: Ich war bei Empathie im Raum gerade also das hatten wir ganz oft mit euch und dem Publikum, wo ich eher so dachte Ja, wenn wir uns irgendwie so zusammentun, dann erreichen wir gemeinsam mehr oder wird das Spiel leichter.

00:56:19: Wobei mit meinen Zitterfingern auch nicht leichter war.

00:56:22: und das Beispiel zur Seite.

00:56:23: aber ich mochte schon die Idee von vielleicht... Ich bin schon einer der manchmal dazu neigt zu glauben ja dass muss jetzt irgendwie alleine alle schaffen hier und ich mach' das mal eben selber!

00:56:34: Und das war hier nicht der Fall.

00:56:36: Ich fand das sehr wohltuend, wenn ich ehrlich bin.

00:56:38: Also ich hatte ein paar Berunden, wo ich das Publikum ja nicht fragen durfte und das war schon so irgendwie auch schade.

00:56:44: Das hätte mich jetzt interessiert.

00:56:45: Total!

00:56:46: Bin ich voll bei dir?

00:56:47: Ich hatte auch bei einigen Dingen dachte ich es wäre jetzt irgendwie spannend gewesen nochmal mehr Perspektiven zu hören was ihr mit einigen Dinge verbindet.

00:56:55: So wie wir auch immer ein bisschen dazu erzählt haben, hätte ich total spannend gefunden das von euch zu erfahren.

00:57:01: Und gleichzeitig dachte ich auch, es war auch immer so ein kleiner Erleichter im Moment.

00:57:04: Wenn's da geklappt hat und wir einfach weglegen durften.

00:57:09: Und dann aber auch sehr frustrieren wenn man ihn wieder umdrauf und nochmal Wiederanspannung und noch mal probieren.

00:57:16: Und gleichzeitig fand ich es aber auch total schön was zu Gehörigkeit oder dieses Gemeinschaftsgefühl erzeugen kann nämlich gegenseitige Unterstützung die dann einfach von Publikum auch reinkam.

00:57:26: Also nicht nur unter uns mit klares guten Tipps, welcher Stein leicht wäre.

00:57:31: Vermutlich!

00:57:33: Sondern auch dass ihr so voll mit drin war und irgendwie mit überlegt habt okay aber den Stein könnt ihr dann noch mal probieren.

00:57:38: Johannes hat auch nochmal mit rein.

00:57:41: Das fand ich irgendwie total schön.

00:57:43: also das drückt für mich total aus was Zugehörigkeit eben auch bedeutet nämlich Unterstützung Sicherheit auch dieses Gefühl von es kann schon nichts Schlimmes passieren, selbst wenn er jetzt hier umgekippt wäre.

00:57:56: Ich hätte damit nicht so ein Thema gehabt als ich gedacht hätte okay ihr würdet trotzdem nach wie vor irgendwie cool mit mir sein.

00:58:02: So, ich hätte jetzt nicht Sorge gehabt dass ihr nachher denkt oh Lena toll, mit dir machen wir das nie wieder!

00:58:08: Also vielleicht hättet ihr so... Aber zumindest hatte ich nicht diese Sorge und ich glaube das ist genau das was es irgendwie austrückt am Ende sich zu gehörigst zu fühlen für mich.

00:58:20: Ich habe das nicht gemacht, um dich irgendwie bloßzustellen.

00:58:22: Das weißt du?

00:58:24: Auch da nochmal deutlich zu machen dass es individuell natürlich eine andere Herausforderung sein kann.

00:58:31: Also ich mache gerne Dinge spielerisch sichtbar und auch dieses...ich darf dann noch mal einen weglegen ist nicht für alle gleich einfach einerseits alle euch irgendwie beteiligt haben.

00:58:45: Was wäre denn gewesen, wenn ihr alle gesagt hättet?

00:58:48: Dammer ich nie mit!

00:58:50: Mir doch egal was die hier vorne machen auch das würde ja es mit euch machen und dass ihr hier die Mehrheit am Spieletisch sozusagen abfragen konntet, dass das was wir ganz häufig so als Team zu Gehörigkeit sehen und ich nehme mal die Metapher mit euch auf.

00:59:07: Ihr seid dann die gesellschaftliche Zugehörigkeit.

00:59:10: Das was sich messen kann Das ist ja auch eine Frage.

00:59:13: Mest ihr Zugehörigkeit bei der AUK?

00:59:16: Tatsächlich würde ich jetzt sagen über eine mitarbeitenden Befragung bestimmt indirekt, indem man auch schaut wie würd' ich das Unternehmen als Arbeitgeberin weiter empfehlen.

00:59:27: Das ist sicher indirekte Messungen.

00:59:28: Könnte es noch objektiver oder plakativer abfragen fühle ich mich dem Unternehmen und dem Team zugehörig.

00:59:33: aber das ist spannend weil wir da auch immer merken wie ist es so im Team und wie ist ein Gesamtunternehmen?

00:59:37: und da so ne Hypothese von mir ist Ich glaube ein kleines Unternehmen, ein Familienunternehmen mit hundert Menschen ist zugewöhnlich kein ganz anderes Thema als in einem Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitenden.

00:59:48: Das bedeutet auch für die Unternehmensführung jetzt vielleicht noch ein großes Interesse daran hat.

00:59:52: Spinnen wir das mal weiter gesunde Mitarbeiter zu haben sich zugehörig fühlen und dann am besten erst zugehörig und dann durch gesund.

00:59:59: Das ist, glaube ich, noch mal eine ganz andere Frage als wenn ich jetzt mein Familienunternehmen führe mit den Hundert Leuten die ich alle kenne und ich weiß genau was die ja mochenende machen.

01:00:07: Als wenn ich hier vielleicht aufgrund von einem Organikram gar nicht so nah an den Menschen dran bin?

01:00:13: Und zusätzlich ist es auch dass ihr nicht nur im internen Kundinnen habt also eure Mitarbeitenden in einem Unternehmen sondern ihr habt ja auch externe Kundinnen wie Menschen die versichert sind.

01:00:25: Und auch da ist ja immer die Frage inwiefern fühlen die sich repräsentiert einerseits oder eben auch in der Lage überhaupt Fragen zu stellen, Ansprechpersonen irgendwie zu nutzen.

01:00:40: Oder eben einfach da zu sein und auch die ganzen Angebote macht ja ganz viele Gesundheitsangebote, die auch in Anspruch zu nehmen.

01:00:47: Wer kommt hier eigentlich wenn Nutzen an Gebote?

01:00:51: Ja und am besten befasst man sich intensiv damit denn das ist das was man ja dann haben möchte.

01:00:57: Das Gefühl von Zugehörigkeit sei es jetzt als Mitarbeiter oder als Kundin, Kunden.

01:01:03: Ich machte das, dass ihr auch gesagt hast wie einsam fühlt sich vielleicht auch manchmal an?

01:01:09: Oder dass manche Menschen diese Privilegien anders für sich selber erleben.

01:01:14: und da sind wir in Ingroups und Groupen.

01:01:16: Wie sehr bin ich dazu gehörig?

01:01:19: Das Ding ist, dass ich auch als überprivilegierte Person in einem Raum mich einsam füllen kann.

01:01:24: Dafür brauche ich keine Privilegen das Fernbleiben von Privilegien.

01:01:30: Ich kann mich als alleinige Person mit einer Zugehörigkeitsdimension supereinsam fühlen, sei es jetzt weil ich alleine mich einsam fühle oder weil ich mich im Raum nicht zugehörig fühle.

01:01:42: Weil ich nicht weiß wie ich die Situation für mich selber einordnen kann.

01:01:47: was darf ich?

01:01:47: Was darf ich nicht?

01:01:48: Das ist immer wieder bei psychologischer Sicherheit.

01:01:51: Ich möchte jetzt nicht sagen dass alle überprivilegiert sind oder eben nicht zu marginalisierten Gruppen gehören, und auch einen einstürzenden Turm haben.

01:02:02: Die Menschen im Publikum, ihre Assoziation und gerne teilen können wären klarer.

01:02:07: Und die Möglichkeit nutzt schon mal hier umzustellen.

01:02:09: Habt ihr Gedanken, die ihr teilen wollt?

01:02:11: Mein Name ist Johannes!

01:02:12: Ich fand das eigentlich total schön.

01:02:14: bei diesem Turm wenn man sich ja für das Jahr entschieden hat sind ja Steine auch runtergenommen worden.

01:02:20: Für mich war es eigentlich so Sinnbild einer Gemeinschaft dass umso mehr Menschen sich dazugehörig fühlen das mit einem Ja eben beantworten können.

01:02:27: Das halt diese Last von dem Turmjahr abgenommen hat und das ist, glaube ich für eine Gesellschaft halt ganz wichtig.

01:02:33: Man merkt ja auch so ein bisschen wie sich das entwickelt wenn es eben nicht mehr der Fall ist.

01:02:37: Wenn man mehr Menschen sich weniger zugehörig fühlen was das in der Gesellschaft auslöst und zwar nicht im Spiel total schön verbildlicht.

01:02:45: Danke schön!

01:02:46: Schöne Aspekt.

01:02:47: Also ich möchte mich bedanken weil ihr so ehrlich seid Weil man neigt ja manchmal dazu auf die Fragen ganz spontan zu antworten.

01:02:54: aber ihr habt euch die noch mal kritisch hinterfragt Und dadurch habt ihr mich zumindest zum Nachdenken gebracht.

01:03:00: Manchmal wäre mein erster Impuls vielleicht ein Jahr gewesen, aber der, der sich am Ende richtig angefühlt hat war das Nein oder umgekehrt.

01:03:10: Danke schön!

01:03:11: Auch da ist das Thema psychologische Sicherheit.

01:03:13: Wer darf das überhaupt sagen?

01:03:15: Wer traut sich das und wer wird da vielleicht auch dadurch ausgeschlossen?

01:03:21: Hallo ich bin Diszi Bell.

01:03:23: erstmal vielen Dank für diesen Podcast und die Zusammenarbeit.

01:03:27: Wenn man oft über Privilegien spricht, dann fällt mir auch auch oft auf das Person, die allgemein Privilegen haben, dass oft der Impuls kommt.

01:03:35: aber ich hatte es auch schwer im Leben Und ich glaube in diesem Sammang ist sehr wichtig, dass Privilegend nicht oft ein Zeichen dafür sind, dass man keine Probleme im Leben hat oder dass die Person keine Kämpfe in diesem Leben führt.

01:03:48: Privilegiensprechen eigentlich nur sehr viel dafür, dass das ein systematisches Problem ist und wenn man eine Person mit Privilegin dass man gar nicht diese Missstände, die Personen haben, die eben nichts privilegieren haben.

01:04:00: Erst mal die nicht teilt.

01:04:01: und ich glaube das ist sehr wichtig das nochmal hervorzuheben.

01:04:05: Und ich finde es auch sehr wichtig, dass man hier diese Plattform bekommt auch sowas noch einmal reinzubringen und wollte mich auch dafür nochmal sehr bedanken.

01:04:14: Dankeschön!

01:04:15: Ja du sprichst was ganz ganz Wichtiges an.

01:04:17: Faktorelle Ausschluss oder Diskriminierung in manchen Fällen und eben, dass ich machthabend sein kann.

01:04:26: Und trotzdem natürlich Challenges habe, ne?

01:04:28: Das ist ein wichtiger Punkt, lieben Dank dafür!

01:04:31: Ihr dürft gerne mal euer Handy zu können wenn ihr es dabei habt... ...und mal den Code hier entweder scannen oder eintippen.

01:04:39: Ja da konnte mich ganz viele wundeherzen!

01:04:41: Ich liebe das!

01:04:42: sondern da kommt auch die erste Frage, was ihr verbindet mit dem Wort Zugehörigkeit.

01:04:47: Ihr habt jetzt ein bisschen gehört, unsere Perspektiven und wir könnten da weit über zwei Stunden drüber sprechen bin ich mir ganz sicher.

01:04:56: Aber wir sind auch sehr interessiert daran, was ihr assoziiert mit dem Thema Zugehörigkeit.

01:05:01: Okay!

01:05:02: Ich glaube, Sie können es schon mal aufzeigen.

01:05:04: Da sind schon einige Antworten... Oh ich lese mal so ein paar von Familie, Wohlfühlen, Sicherheit, Gemeinschaft, Vollbefinden und Wärme Vertrautheit Teil von etwas Großem.

01:05:16: Den Punkt liebe ich sehr Ähnlichkeit Verbindung Hobby Gemeinsamkeit langjährige Freunde Psychologische Sicherheit Tiere liebe ich auch Bedingungslos.

01:05:26: Wohlfühl, zur Friedenheit.

01:05:29: Ich selbst sein Freundschaft gehört werden.

01:05:33: Wärmefrieden.

01:05:35: Erfolggesellschaft?

01:05:37: Wow!

01:05:39: Der Supporter zu seien.

01:05:40: auch diese Rolle ist wichtig nicht nur Unterstützung zu erleben sondern auch geben zu dürfen.

01:05:46: Okay da kristallisiert sich raus welche Worte für euch am wichtigsten sind.

01:05:52: das am allergrößten ist der Begriff Sicherheit Und dann kommt Gemeinschaft, Wohlfühlen und dann Familie.

01:06:00: Wie schön!

01:06:01: Ankunft, Liebe... Ich kann gar nicht aufhören hinzugucken das ist so schön.

01:06:07: Ich mag es total.

01:06:08: ich mag auch dass da direkt auch die Verbindungen zum Thema Gesundheit dran ist mit Stress sinkt und da steckt also ich kann ja total mitgehen.

01:06:18: bei all dem Frieden finde ich auch so was Großes, was ja noch mal irgendwie viel größer ist als alles andere.

01:06:24: Aber was auch dennoch wieder damit zusammenhängen kann, mag ich auch total gerne.

01:06:30: Also sehr unterschiedliche Zugänge zu dem Begriff Zeitschengen finde Ich auch das Unfalle der Schönes.

01:06:38: Total.

01:06:39: Ich glaube gerade ob das so mit der aktuellen Zeit zusammenhängt, dass Friedende und Sicherheit irgendwie begriffe sind die mir sofort ins Auge springen weil Es ist natürlich schon ein Umgibt in Medien Nachrichten auf unserem Smartphone, wenn wir wollen per Sekundenschnelle mit Push-Benachrichtigung.

01:06:54: Das sehr im Kopf ist... Ich frag mich ob das zu einer anderen Zeit andere Begriffe gewesen wären.

01:07:01: Resoniert auch alles total mit mir was da steht.

01:07:06: Aber auch dieses Wohlgefühl dieser Entspannung, da kann ich total anknüpfen, dieses Verstanden werden und dann kann ich auch so loslassen.

01:07:14: Ich muss keine Rolle spielen!

01:07:16: Super professionell sein.

01:07:18: Ähnlichkeit finde ich auch spannend.

01:07:21: Ja, so gemeinsame Merkmale die man teilen.

01:07:24: Auch das ist eine Ähnlichke.

01:07:26: Ich kann mich zugehörig fühlen im Leid der anderen Menschen beispielsweise.

01:07:32: Ich gucke dich mal an im Sinne von, ich check mal ein ob du es teilen magst mit Zugehörigkeit und Leidteilen.

01:07:39: Wir haben über Kunden in den Gesprächen der Aukam sind wir von jetzt bin ich mal Versicherungsnehmer.

01:07:44: Und ich habe leider mit meiner eigenen Krankenversicherung eher so die Erfahrung gemacht dass sie jetzt im Falle von Cluster ja nicht so ganz verstanden haben wie schlimm ist und was genau das bedeutet?

01:07:52: Du kannst wechseln!

01:07:54: Ich wollte's nicht sagen.

01:07:55: danke Gehli!

01:07:56: Hat sich inzwischen gewandelt.

01:07:58: aber ja die ersten Gespräche hab' ich nicht so viel Verständnis irgendwie gefunden.

01:08:01: Und wo wir aber verstanden ist, erfahren haben war in einer Selbsthilfegruppe die wir in Köln gefunden haben.

01:08:08: Das war auch das erste Mal dass ich in einem Raum mit anderen Menschen gewesen bin.

01:08:12: Mein Mann war mit, die davon betroffen waren und da hat sich das für mich echt gewandelt und da haben wir eben diese Erfahrung gemacht Mensch nicht nur über unseren Schmerzen zu sprechen sondern eben auch was das mit Partnerschaften macht oder Du kommst schon mit der Herzchen, du siehst es nicht.

01:08:32: Ich dachte vorhin als wir das Gespräch da hingegen, ja, das wäre aber auch schön gewesen wenn das eben in dem Vorgespräch mit der Krankenversicherung auch schon vielleicht nicht in dieser Form.

01:08:41: also ich glaube dass ist wichtig, dass man das trennt.

01:08:43: Ja, das sind auch unterschiedliche Ziele und Zwecke.

01:08:45: Ich fand nur so schön wie du drüber sprichst, dieses Board zum ersten Mal im Leben treffe ich auf andere denen's auch so geht.

01:08:53: Anders ist dieses mit wem umgeben wir uns?

01:08:57: und brauche ich hier eine Gruppe, die dann passend ist?

01:09:01: oder es ist auch okay.

01:09:01: Ich glaube, das ist super wichtig zu teilen.

01:09:05: Ich bin sehr dankbar, dass du das ansprichst weil im Auto, ihr müsst auch wissen auf dem Weg dahin saß ich im Auto und hab zu meinem Ehemann gesagt hey was will ich jetzt da hin?

01:09:13: Sitzen wir nur mit zwanzig anderen Menschen und wir reden über unsere Schmerzen und was soll das?

01:09:17: Und dann war das eine ganz andere Erfahrung und ich war da super dankbar dass wir dahins sind!

01:09:21: Ich habe gerade nochmal darüber nachgedacht was wir für eine Rolle als Gesundheitskasse in solchen Fällen gerade haben wo du beschreibst, weil irgendwie hatte ich gar nicht so einen Bezugspunkt.

01:09:30: Ich habe irgendwie gar nicht so das bekommen, was ich vielleicht erwartet hatte.

01:09:34: Vielleicht ist es auch anmassen von mir?

01:09:35: Das ist eine spannende Frage.

01:09:36: Ja, total!

01:09:38: Genau diese Frage stelle ich mir gerade.

01:09:40: Was ist eigentlich die Rolle von einer Gesundheitskasse?

01:09:42: Und wie kann eine Gesundheitsklasse genau auch mit diesem Zugehörigkeitsgefühl, was ja ein unglaublicher Pfund ist dem wir dann haben, wenn man dieses Gefühl irgendwie stärken kann bei unseren Kundinnern... Wie wird das hinkriegen als Gesundheitskresse?

01:09:55: Weil wenn wir uns exzellente Versorgung auf die Fahne schreiben, dann fände ich es total cool!

01:10:00: Jetzt habe ich die Hoffnung dass wir genau das tun.

01:10:02: wenn es um Kundinnenberatung geht, da könnten jetzt unsere Experten irgendwie auch viel besser sagen wie das so in der Praxis läuft.

01:10:09: Aber das wäre meine Wunschvorstellung dass wir eben immer ein Spektrum an Möglichkeiten haben die wir zumindest und wenn's jetzt nichts irgendwas ist was wir jetzt therapiemäßig anbieten kann aber wo Menschen sich hinwenden können wenn... Das finde ich irgendwie einen super schönen Gedanken einfach weil es genau diese Vielfalt aufmacht.

01:10:26: Tatsächlich gibt Studien seit Jahrzehnten die immer wieder repliziert werden Gesundheitsfaktoren und Zugehörigkeitsempfindungen eingehen.

01:10:35: Es sind immer die gleichen Ergebnisse.

01:10:37: an sich kommt daraus, dass eigentlich eine Präventionsmaßnahme vorhanden sein müsste auch gegen Einsamkeit beispielsweise weil der Mangel an Zugehöhrigkeit.

01:10:47: die größten Mortalitäts-Faktoren sind noch größer als Rauchenbewegung und Ernährung.

01:10:55: Ihr bietet ja als Gesundheitskasse ganz viel Präventionangebote an aber das fehlt.

01:11:00: Und das ist nochmal ganz spannend, dass du gerade nochmal Einsamkeit irgendwie mit rein bringst.

01:11:04: Weil da hattest du ja noch mal eine spannende Studie gefunden, ne?

01:11:07: Dass grade auch bei den jungen Menschen heute – das ist eine ganz aktuelle Studie aus dem Jahr zwanzig fünfundzwanzig – dass super viele junge Menschen sich einsam fühlen und es nicht ein Trennthema ist oder so was, sondern dass das wirklich ein Thema ist, womit wir uns miteinander setzen können um die Gesundheit zu schützen.

01:11:27: Du gibst mir gerade neanne das für mein T-Shirt.

01:11:29: Ja!

01:11:30: Oh, wir lesen vor?

01:11:30: Ja bitte um.

01:11:31: Free hugs take care und das ist doch Charlie Brown mit Snoopy.

01:11:37: Ich hab vorhin schon als ich hier so ein bisschen begrüßt habe hat gleich mal jemand gesagt, ich seh dich.

01:11:43: So oh, ich liebe die Tina.

01:11:44: Ich habe mich direkt gesehen also auch dass in einem Mann eine Umarmung zu geben hat ja auch was mit...ich fühl mich hier wohl.

01:11:52: Also es sei denn, es ist eine Person die man nicht umarmen möchte.

01:11:57: sehr nett zu fragen, aber auch da noch eine Verbindung herzustellen.

01:12:03: Also nicht, dass ihr jetzt als Versicherer alle umarmen sollt.

01:12:06: Das meine ich damit nicht?

01:12:07: Wer hat ein schönes Bild?

01:12:09: Oh, das weiß ich nicht!

01:12:11: Als ich da mit meiner damaligen Krankenversicherung telefoniert, vielleicht war ich da in so einem Moment wo ich einfach eine Umarmung haben wollte und dann ist die Krankenversichtung nicht gerade richtige... Und trotzdem will ich mich gar nicht verstecken oder doch, ja vielleicht.

01:12:23: Das wäre ne ganze Folge nochmal gehört, dann diskutieren wir was es damit rollen und Erwartungen.

01:12:28: Okay, was nehmt ihr heute mit aus dieser...?

01:12:31: Folge aus diesem Gespräch, aus diesen Settings.

01:12:34: Hier kommen die Taschenweißheiten zu mitnehmen!

01:12:37: Also ich nehme ganz viel aus heute mit.

01:12:39: zum einen wie wichtig das es Privilegien sich immer mal wieder bewusst machen dem Alltag irgendwie zu integrieren dank des Dank deines Games und gleichzeitig wie stark Zugehörigkeit Vielfalt Gesundheit miteinander verwoben ist und dass alles immer Auswirkungen auf Alles andere hat Und genauso komplex wie dieses Beziehungsgriff vielleicht zwischen diesen drei Aspekten ist.

01:13:05: Genauso ist es auch gut, es darf auch so sein.

01:13:08: Vielleicht müssen wir nicht auf alles sofort eine Antwort haben um Dinge erklären zu können sondern vielleicht darf es halt genau in dieser Komplexität einfach bestehen bleiben und wir tassen uns immer mal wieder an irgendeiner Ecke an und gucken was passiert und dann ergibt sich vielleicht wieder ein neuer Gedanke.

01:13:25: das habe ich gedacht und dass es wahrscheinlich auch sehr auf das positive heute im Gespräch zu sprechen gekommen sind, mag ich es doch nochmal einfach unterstreichen dass natürlich auch immer Schattenseiten gibt und wir die auch beleuchten dürfen oder überlegen können.

01:13:44: was macht es eigentlich dann mit uns wenn wir zu sehr versuchen Zugehörigkeit irgendwie zu erzwingen.

01:13:50: Auch als Unternehmen zu erzwingen.

01:13:53: Das darf in diesem gesamten für mich, glaube ich sehr bestehen bleiben und immer ausbalanciert werden mit Gegengewichten.

01:14:01: Auch dass das Individuum sein darf?

01:14:03: Genau!

01:14:04: Danke schön.

01:14:05: auch da nochmal ein kleiner Hintergedanke wir gucken hier auf einer sehr westlich geprägten individualistischen Brille drauf.

01:14:13: Das möchte ich nur noch mal einordnen.

01:14:15: Das sind anderen Kreisen schon leicht andere Aspekte drin.

01:14:19: Ich würde vielleicht nochmal so mitnehmen wenn man Zugewöhnlichkeit als Unternehmen, als Business ignoriert.

01:14:25: Dann hat man ganz viel versäumt.

01:14:27: also es ist unglaublich wichtig dass man sich auch in der Arbeitswelt um Zugehörigkeit kümmert, bemüht.

01:14:34: Die zumindest untersucht und hinterfragt ist die eigentlich da bei uns?

01:14:37: Worüber definieren sich die Menschen hier?

01:14:39: was macht das so aus?

01:14:41: Und die Frage anfängt zu stellen und dann auch zu schauen wie kann ich sie erzeugen ohne zu erzwingen Wie kann ich eine Gemeinschaft herstellen?

01:14:49: Weil wenn sie so angeknappert ist wie unser Turm hier vorne, dann leiden meine Mitarbeitenden gesundheitlich darunter.

01:14:54: Und das wiederum hat ganz viele weitere Effekte auf das bis wir tun leisten.

01:14:59: Wie lange Menschen bleiben?

01:15:00: Wie lange die Menschen glücklich sind in einem Unternehmen und ich glaube... Das ist einfach eine Frage, die wird zu selten vielleicht auch gestellt und zu selden beleuchtet.

01:15:07: Vielleicht geht es gar nicht immer darum zu gucken okay sind alle zugehörig ist alles unter Dach und Fach sondern auch ressourcenorientiert draufzuschauen.

01:15:14: Viele Menschen bringen schon ganz viel mit an der Stelle.

01:15:17: Die haben ihre Zugehörigkeiten, die finden die auch allein manchmal mithilfe und Unterstützung aber immer auch zu schauen nicht okay wie kann ich dich jetzt noch künstlich unterstützen sondern mehr in Ressourcen von Personen zu vertrauen um zu gucken Wie kann ich die noch besser stärken was du schon hast?

01:15:30: Was du schon mitbringst?

01:15:35: Topics, die wir so in Nebenexkursen diskutiert haben.

01:15:38: Die ich irgendwie gestern Abend halt sich so fabuliert habe was passiert denn morgen nicht erwartet habe die aber total Sinn machen waren die Themen privilegieren.

01:15:45: das kam ja vor allem im spielischen Element nochmal auf.

01:15:49: und die Themen rollen und Erwartungen weil sie uns die Frage gestellt haben Was erwarte ich als Versicherungsnehmer?

01:15:55: Und was kann Krankenkasse in dem Fall... überhaupt leisten.

01:15:58: Das nehme ich auf jeden Fall mit, das Beispiel aus dem Publikum als es darum ging, hey hier gibt es diese Gemeinschaft ob das Elternschaft ist oder ein anderes Beispiel und ich beanspruche für mich jetzt diesen Leben, ob das Mutter ist oder einen anderen obwohl ich eigentlich in dieser Gemeinschaf so mich nicht zähre und trotzdem ist es okay dass ich mich so nenne.

01:16:17: Und das war für mich ein total wesentlicher, also danke nochmal dafür, ein total Wesentlicher Punkt.

01:16:22: Das hatte ich so gar nicht irgendwie offen schirm bis heute.

01:16:25: Das ist wohl noch ganz, ganz viel mehr.

01:16:46: Wir machen das jetzt gemeinsam, obwohl wir vielleicht nicht ganz wollten.

01:16:50: Auch das macht etwas wenn ich bestimmt der Ziele gemeinschaftlich verfolge oder einen Auftakt gemeinsam habe eine Mission und ihr habt ja hier eine ganz deutliche Mission im Unternehmen was sich sehr schön finde.

01:17:04: Was ich zusätzlich mitnehme, ist einfach ganz viel Liebe für euch.

01:17:07: Das ist krass!

01:17:08: Also die lasse ich auch da, so ist es nicht.

01:17:12: Ihr wart ein ganz, ganz tolles Publikum.

01:17:14: Vielen vielen Dank dafür für eure ganzen wertschätzenden Fragen, Kommentare und Unterstützung hier.

01:17:21: Mehr Zugehörigkeit in einem Raum?

01:17:24: In dem Setting mit fremden Menschen so für mich geht ja gar nicht.

01:17:28: Ich habe das uns sehr leicht gemacht.

01:17:33: Großartig.

01:17:41: Dann bleibt mir auch nix anderes mehr zu sagen als man kann sich mit euch vernetzen, auflinken und ihr nickt sehr schön!

01:17:47: Wenn ihr euch zugehörig fühlen wollt dann ladet euch doch genauso wie Lena das getan hat in unsere Folgen ein oder ladet uns zu euch ein.

01:17:57: Das ist möglich.

01:17:58: ihr könnt gerne drunter kommentieren und alles entweder aus euren Perspektiven noch mal bereichern oder unseren hier Turm zum Einstürzen bringen.

01:18:08: Lieben, danke euch!

01:18:09: Das hat mich sehr viel Freude gemacht.

01:18:12: Vielen Dank!

01:18:13: Großartig!

01:18:14: Danke euch!

01:18:19: Schön dass ihr dabei wart bei Taschenweißhalten.

01:18:21: Habt's gut?

01:18:22: Und bis zum nächsten Mal.

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