#32 Diversität und Komplexität in Museen – Mit Sandra Vacca 

Shownotes

Was und für wen stellen wir eigentlich aus? Und wer entscheidet, was ins Museum kommt und was im Depot bleibt? Und wann wird aus einem „für Menschen“ ein „mit Menschen“?

In dieser Folge ist Sandra Vacca zu Gast: Museologin und Kuratorin mit Schwerpunkt Partizipation. Sie ist im Vorstand von ICOM COMCOL (Committee for Collecting) und Beiratsmitglied des Museumsverbands NRW. Timothy und Sandra haben einige Jahre zusammen bei DOMiD gearbeitet, dem Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland. Dort war Sandra wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kuratorin, Partizipationsexpertin, leitete das Projekt DOMiDLabs und war in Projekte wie #Meinwanderungsland und das virtuelle Migrationsmuseum involviert.

Sandra und Timothy lassen in diesem Gespräch hinter die Kulissen blicken, die für Museumsbesucher*innen sonst verschlossen bleiben. Es geht neben Diversität in Museen und Sammlungen, vor allem um die Komplexität rund um Repräsentation, Deutungshoheit, Mitbestimmung, Vertrauen, Abhängigkeiten, Neutralität und die verschiedenen Aufgaben von Museen. Diese lassen sich erstaunlich gut mit den Strukturen anderer Organisationen und Konzepte wie New Work vergleichen und bieten einige Lernmöglichkeiten.

Im spielerischen Element werden Sandra und Timothy von Geli zum „Einkaufskomitee“ eines Museums gemacht und kuratieren (per fiktivem Budget) eine Ausstellung anhand Spielkarten aus fünf Gesellschaftsspielen.

Wo du es einsetzen kannst: In Team- und Strategie-Workshops, in Diversity- und Inklusionsprozessen, im Onboarding, in Retrospektiven oder Reviews, in Kreativitäts- und Innovationsprozessen, teils als Icemelter und Check-in, …

Wofür das spielerische Element gut ist: Sichtbarmachung von Perspektiv-Macht, Repräsentation, und Leerstellen; Üben von Entscheidungen unter Ressourcenknappheit; Besprechbarmachung von Macht, Privilegien und Deutungshoheit; Ziel-/Visionsschärfung, Aushandlungsprozesse provozieren, …

Wie du es abwandeln kannst: statt Exponaten eure eigenen Projekte, Zielgruppen oder Werte „kuratieren“, die Auswahl anders begrenzen, um Priorisierung zu erzwingen, Etiketten für Rollen, Produkte oder Prozesse schreiben, einen Qualitätscheck ergänzen, Critical Friends oder externe Perspektiven dazuholen, digital übersetzen, …

Diese Folge ist für dich, wenn du …

  • Aufzählungs-Textmal fasziniert hinter die Kulissen von Kulturarbeit blicken möchtest
  • Aufzählungs-Textdie Verantwortung für Menschen und deren Geschichten trägst
  • Aufzählungs-TextPartizipation ernst meinst und den Unterschied zwischen „für“ und „mit“ Menschen schärfen willst, ohne in symbolische Beteiligung zu verfallen
  • Aufzählungs-Textdich für den Transfer von Macht, Privilegien und Repräsentation in Auswahlentscheidungen auf New Work und inklusive Organisationen interessierst

Und du? Wann hast du zuletzt entschieden, was sichtbar wird und was „im Depot bleibt“? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.

Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können.

Vernetzt euch mit Sandra auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sandravacca/

Mehr zu ihrem Herzensprojekt DOMiDLabs: https://www.domidlabs.de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Mehr Menschlichkeit

00:00:01: im Business.

00:00:02: Bei Themen

00:00:03: rund um

00:00:03: New Work,

00:00:04: New Learning

00:00:05: und Diversity

00:00:07: mit G-Device

00:00:08: und

00:00:08: Timothy Tasch.

00:00:09: Willkommen bei Taschenweißheiten!

00:00:15: Wir kennen uns

00:00:30: ein bisschen.

00:00:31: Ein bisschen?

00:00:31: Wir hatten ja Gelegenheit einige Jahre miteinander zu arbeiten, vielleicht kommen wir heute... Wir sind

00:00:37: trotzdem jung und das

00:00:38: möchte ich noch mal sagen.

00:00:39: Sandra, woher sprechen wir denn heute mit dir?

00:00:42: Ich

00:00:42: glaube über Museen, über Diversität, für die Sammlungen Menschen vor allem und wie Menschen sich in Museen fühlen bewegen.

00:00:51: Ich bin gespannt!

00:00:52: Ja, Diversitet im Museum um Sammlung an schönes Thema.

00:00:57: Was macht das zu deinem Thema?

00:01:00: Ich glaube, was ich beruflich gemacht habe höchstwahrscheinlich.

00:01:04: Aber auch ein bisschen persönliche Geschichte für dich annehmen.

00:01:07: Ich bin ja Museologin in Deutschland selbst Migrantin und beschäftige mich mit dem Thema ... Wie machen wir das mal so besser seit sehr vielen Jahren?

00:01:19: Da sind alle Themen, die zusammenhängen.

00:01:21: Das haben wir beide schonmal erlebt im Echt und das beschäftigt mich weiter!

00:01:27: In der Tat gibt es einfach so viele coole Geschichten zu diesem gemeinsamen Arbeiten, dass ich einfach ein paar erzählen muss.

00:01:35: Ich habe über Museen nie als Arbeitsort nachgedacht.

00:01:37: Es war ein Wiesenzufall, dass sich als Personalentwickler in einem Museum und wie mir davor Lander und ich kann mich erinnern, als du das er als wir uns kennengelernt haben.

00:01:48: Wie war ja... Du bist ja die erste Person in meiner Leben, die mir eine Führung durch ein Museum gegeben hat?

00:01:54: Ja!

00:01:55: Von dir habe ich zum ersten Mal den Begriff Musiologen gehört.

00:01:58: Ich kann mich herinnern als du zu mir gesagt hast, ich bin Musiologe und ich mir dachte was ist das?

00:02:04: Du finde ich hast es gerade auch schon angefangen zu erklären Was ist das für ein Job?

00:02:08: Das ist nicht Kuratorin oder doch, ist das eine und dasselbe?

00:02:12: Nee.

00:02:12: Also KuratorIn ist eher eine Person die Ausstellungen macht zum Beispiel, die da Geschichten zusammenbaut.

00:02:18: Musologie ist ein bisschen breiter, das hat unterschiedliche Aspekte.

00:02:20: also man beschäftigt sich mit der Institutionenmuseum.

00:02:24: in Deutschland wird es oft benutzt für die technische Aspechte auch je nachdem wo man hingeht.

00:02:29: Hat meine andere Definition.

00:02:31: Für mich ist es eher so, dass ich das Museum als ganze wahrnehme und dass alle Aspekte für mich zusammenhängen und connectet sind.

00:02:38: Und deswegen definiere ich mich nicht nur als Kuratorin, weil ich gerne Geschichte erzähle aber auch mehr vom Museum auch mal lebe und mitdenke

00:02:51: Ich weiß ja von dir das Museum, du kannst was mit Museen anfangen sag ich mal so.

00:02:56: Ich habe nie in einem Museum gearbeitet aber ich war ein sehr sehr vielen.

00:03:00: Ich bin sehr Kunstaffin, Museums-Affin.

00:03:04: Ich

00:03:05: hab's ein paar Lieblingsaustellungen über die Jahre gesammelt und in manchen Museen war ich einfach so oft aus einer Neugier heraus was jetzt ausgestellt ist.

00:03:16: Und ansonsten habe ich Museen beraten, also eine ganz andere Funktion oder auch Trainings- und Workshops.

00:03:22: Eine Begleitung im Sinne von die wichtigsten Kulturmenschen der Museen in Deutschland treffen jetzt auf einen Ort... ...und werden von mir moderiert.

00:03:34: Solche Dinge hab' ich gemacht, da ich wieder spannende Menschen kennengelernt.

00:03:38: So, Museen?

00:03:39: Jetzt hatten wir aber gesagt Diversität in Museen und in Sammlungen.

00:03:44: Warum braucht's das?

00:03:45: oder wann wurde dir klar, dass es das braucht?

00:03:48: Auf unterschiedliche Ebenen glaube ich.

00:03:49: Also oft wird das auf Besucherschaft reduziert.

00:03:54: also warum kommen die Leute nicht ins Museum?

00:03:57: und ich glaube das ist ein größeres Problem oder eine größere Herausforderung die nicht nur mit Besucherschacht zu tun hat sondern mit der Institution als ganze.

00:04:06: wer arbeitet dort war.

00:04:08: es wird gesammelt von wem, mit wem?

00:04:11: Und das ist die Frage.

00:04:13: Warum kommen die Menschen vielleicht nicht ins Museum?

00:04:16: Vielleicht weil sie sich nicht wiederfinden.

00:04:18: Vielleicht weil Sie sich nicht wohlfühlen.

00:04:20: Vielleicht Weil Sie es nicht angesprochen fühlen.

00:04:23: also hat sehr viele unterschiedliche Aspekte und für mich die Diversität in der Belegschaft auch ganz wichtig, weil ich glaube dass diese unterschiedlichen Perspektiven machen.

00:04:35: das muss ein interessanter dass zusammenkommen von unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Geschichten und Hintergründen, und Parkour sozusagen.

00:04:44: Das macht das Museum spannender glaube ich.

00:04:48: Ich mag es gerade aus dieser Perspektive hervor.

00:04:51: Jetzt gehe ich mal ganz weg von den Rollen die ich gerade benannt habe weil ich ja echt hauptsächlich Besucherin war.

00:04:58: Ich bin auch Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin.

00:05:01: Und da behandeln wir während des Studiums, Museums nochmal ganz anders.

00:05:06: oder aus der Soziologie habe ich auch studiert.

00:05:09: Da ist ein ganz anderer Blick auf Museen im Sinne von wer es bildungsnahe, also so milieu Forschung insgesamt.

00:05:19: Es sind viele Aspekte die du gerade genannt hattest.

00:05:21: aus dieser Perspektive heraus das finde ich gerade spannend das zusammenzusetzen.

00:05:26: Ich glaube, jeder bringt irgendeine Art von Wissen irgendwie.

00:05:31: Und genau das macht das Spannende.

00:05:34: Aber ich glaube zu denken die Menschen sind Bildungsfern oder Bildungsnafen ist ein bisschen problematisch.

00:05:42: Die Bildungsferen finde ich sehr schwierig weil definieren Bildung war man das mit akademischen Parcours definieren möchte ja gut okay dass es sehr eng gedacht.

00:05:52: Ich würde nie sagen, dass eine Person die ich studiert hat keine Bildung hatte.

00:05:55: Sonst eine ganze andere Erfahrungswelt anderes Wissen.

00:05:58: was ich vielleicht nicht habe war es mein Nachbarn nicht hat.

00:06:00: und das genau da ist das Spannende weil da kommen andere Visionen andere Blicke auf Dinge die wirklich spannend sind und vor allem Je mehr von dieser Visionen gedeckt sind desto weniger Lücken es gibt in diesem Moment, diesen Räumen.

00:06:19: Also wenn ich nur mit Leuten mich unterhalte die genau mein Bildungshintergrund haben, genau meine ähnliche Geschichte wie ich habe dann sehe ich andere Aspekte nicht und das ist schade!

00:06:32: Wenn ich jemanden in Raum hatte, ein ganz anderer Hintergrund hat.

00:06:35: Vielleicht eine ganze andere Parcours... ...eine Person mit einer neuartigen Agenz, die einer Kannwirtung geschätzt wird,... ...einer Person mit Migrationsgeschichte und der Person ohne Migrationsgeschichten... ...jemand aus dem Land kommt an jemanden, der sich bewegen kann frei oder auf einem Rollstuhl sitzt.

00:06:54: Diese ganzen Perspektiven helfen das Ganze besser zu gestalten.

00:06:58: Und vielleicht auch die Geschichten besser zu erzählen!

00:07:01: Also wir haben... voll Disclosure gemeinsam in einem Museum gearbeitet, was sich mit Migrationsgeschichte befasst.

00:07:08: Hallo Domet!

00:07:09: Für die, die es nicht kennen, gerne guckt.

00:07:10: Ich kann mich an so vielen Gesprächen mit dir erinnern, die irgendwie begannen mit Pausandra... ich bin als Kind nie ins Museum und ich weiß auch nicht so viel über.

00:07:17: also ich kann Menschen aber Museen?

00:07:20: Und die eine der großen Fragen und das hat, finde ich mit eurem Gespräch, unserem Gespräch im Eure Austausch gerade zu tun.

00:07:27: Machen wir ein Migrationsmuseum gerade für Menschen mit Migrationsgeschichte?

00:07:31: Oder machen wir dieses Museum gerade für die Menschen, die nichts über Migrations-Geschichte wissen?

00:07:36: oder darf's bald sein?

00:07:38: Das ist schwer!

00:07:39: Also solche unterschiedliche Publika anzusprechen, zu sehen, zu verstehen was sind die Bedriffnisse dieser Menschen Das erfüllen und wie kann ich die Personen zu uns holen?

00:07:52: Das ist nicht ohne, weil vielleicht verliert jemand, wenn wir jemand anders ansprechen.

00:07:58: Und das ist immer dieses Spiel, was nicht anfallst.

00:08:02: Es ist eigentlich im kleinen Museum ein Gesellschaftspiel.

00:08:07: Wie wir in der Gesellschaft auf uns bewegen.

00:08:09: Wenn ich mit einem Thema verliere, wird mir doch jemand anderes da.

00:08:13: Jetzt ist die Frage erst mal das zu wissen, dass es einfach so diverse Leute gibt und aber auch sie wertschätzen zu empfangen.

00:08:22: Und zum Thema Migration, wenn ich jemand oder eine Geschichte erzähle für Menschen die keine Migrationsgeschichte haben muss sich trotzdem aufpassen dass die Menschen mit Migrationsgeschichten sich fühlen also gesehen fühlen die sich gehört gesehen fühlten.

00:08:38: das ist wichtig um dass sie auch was mitnehmen.

00:08:41: Also ich finde es schwierig immer zu sagen hey aber das ist nicht für euch gemacht und das ist vielleicht auch das Problem dieses Für euch.

00:08:47: Warum immer für und nicht mit euch.

00:08:49: Also das ist der Moment, wo ich denke, dass reden mit den Menschen, der auch hilfreich statt einfach zu überlegen was könnte es sein?

00:08:59: Allein in so einem kleinen Koratorenkammer, was man dann schon mit den Männchen da draußen rennen gucken, was fehlt um das Nichts.

00:09:07: Und ich finde, das potenziert sich ja schon fast.

00:09:08: Wenn wir davon ausgehen dass es Leihgebenden gibt die Objekte in der Sammlung.

00:09:13: also wenn ich überlege so da drüben im Nebenzimmer stehen hier hast du ja gesehen die habe ich ja mitgebracht zur Arbeit und gesagt so das sind die Dinge die ich in meinem Koffer hatte als ich inkret bin und die Vorstellung das in den Museum zu geben.

00:09:24: Das würde ich nicht bei jedem Team Bei euch würde ich das machen hab' ich ne?

00:09:28: Weil ihr würd dich das machen weil

00:09:29: Dankeschön!

00:09:29: Ja wirklich

00:09:30: auch.

00:09:30: Also vertraue ich habe ich Vertrauen.

00:09:32: Aber das ist das Ding Vertrauen Key-Element und Vertrauen entsteht, wenn es eine gute Beziehung gibt.

00:09:38: Und wann ist ein guter Rapport gibt?

00:09:40: Wenn ich mir Zeit nehme für dich als Leihgeber, weil nicht Zuhörer aus echtem Interesse und nicht aus Profit.

00:09:50: Ich möchte dass deine Geschichte so gezeigt wird wie du sie erzählen möchtest.

00:09:54: das ist wichtig.

00:09:55: also das sind so Aspekte die man einfach mitnehmen muss und natürlich das bedeutet Zeit.

00:10:00: Zeit ist alles Zeit und Vertrauenszeit.

00:10:03: ohne Einen von beiden funktioniert es nicht.

00:10:05: Dann möchte ich mal challenge'n

00:10:07: und

00:10:08: versöhnliche Interesse heraus, aber auch weil... Da höre ich jetzt ein bisschen den Purpose raus und da korrigier mir hier immer super gerne Bildungsauftrag, Repräsentationen und Zeigen von Geschichte.

00:10:20: Was ist das so?

00:10:21: Vielfalt auch!

00:10:22: Also um die Gesellschaft zu erklären, die wir draußen haben, hierrennen wir eher von Geschichtsmuseen, also das ist die Musee, die ich gerade im Kopf habe.

00:10:32: Es ist hilfreich, weil man auch diesen Vielfall von Menschen repräsentiert zuhört.

00:10:37: Weil das sind oft Geschichte die nicht konzentriert wurde, die nicht aufbefahrt wurden, die Archiven nicht sehen oder nicht gesehen haben.

00:10:45: und das heißt wirklich versuchen einfach mal zu gucken wer ist da draußen?

00:10:49: Warum isst unsere Gesellschaft so wie sie ist?

00:10:52: Das hat mit Repräsentation natürlich zu tun ja!

00:10:55: Und das heißt doch zeitgleich auch wenn ich jetzt ein bisschen weiter in die Geschichte nach hinten rücke Also in die Vergangenheit meine ich damit, dass sich die Geschichte erzähle von Menschen, die gar nicht mehr erleben meinerseits und dadurch eine Hoheit von Menschen.

00:11:12: Eine Deutungshoheit über Ausstellungsstücke, über Geschichte einfach auch haben plus... Das wisst ihr viel besser als ich!

00:11:22: Die Geschichte von Museen ist doch entstanden aus meiner Sicht durch Kolonialzeit, durchaus Ausstellungsstücke von Raubgut und Zerstörung.

00:11:34: Zum Teil nicht alle, muss man auch immer gut sagen.

00:11:38: nur auch diese Museen die problematischen Sammlungen haben wenn wir das so nennen möchten.

00:11:45: oft ist es eine sehr gemischte Sammlung und nicht alle sind gleich problematisch.

00:11:49: also es gibt sehr unterschiedliche Schwierigkeiten mit Objekten, mit Sachen die ins Museum kommen.

00:11:57: Aber das ist ja die Aufgabe des Museums, das zu reflektieren.

00:12:00: Also ich finde immer so warum vertuschen?

00:12:03: Warum verstecken... Es ist da Aufarbeitung.

00:12:09: Und es gibt große Bewegungen gerade, die Proveniersforschung treibt, die auch manche Objekte zurück schicken möchte obwohl das wirklich ein sehr komplexer Phänomen ist weil je nach Museum, haben sie andere Regeln.

00:12:23: Stattmuseen ist ja.

00:12:25: nun gehört der Staat und da muss die Stadt entscheiden und das ist manchmal nicht legal sozusagen beziehungsweise muss man wirklich andere Wege gehen.

00:12:33: also es ist ultra komplex aber das Anzug gehen ist wichtig das finde ich schon.

00:12:38: stattdessen einfach zu sagen es ist wie es ist nein

00:12:42: Spannend, auch mag ich es sehr.

00:12:44: Ich habe... Ja, fies!

00:12:46: Go go go!

00:12:47: Aber nur, ich will einfach noch kurz spielen und die Frage fand ich grandios weil auch darüber haben wird's Und als du sagtest Zeit wie viel Zeit haben wir in diesen Gesprächen?

00:12:55: Wir waren da ja ständig der Vereinigkeit.

00:12:58: Also ich finde auch schön dass du das ist komplex.

00:13:00: Ja, ich meine hier in Köln gab´s die Debatte um Bestandsrundung Gaben mir sehr prominent finde ich auf

00:13:05: dem Medium

00:13:05: mit den Zeitungen.

00:13:07: Also, lieb durch Gaurien.

00:13:10: Dass das sich in so vielen unterschiedlichen Museen war... Ich habe es bisher als ein einziges Mal so richtig aus meiner Sicht schön dargestellt erlebt, dass Dinge die... also wie nennt's sich das denn?

00:13:23: Das ist eine Ausstellungsstück-Exponate Hätte ich wissen können.

00:13:31: Dass ein Exponat hinter einer Glasscheibe ist, die dann geblört wurde mit dem Milchglas und dann drunter beschrieben ist warum dieses Exponaten nicht mehr ausgestellt wird also nicht mehr sichtbar ist.

00:13:44: das heißt die Historie wird erläutert warum es problematisch ist Und warum das Museum sich jetzt entscheidet, dass nicht mehr zu zeigen und Dinge nicht mehr reproduzieren.

00:13:57: Da stand sogar auch drunter, dass diese Güte nicht zurückgegeben werden konnten.

00:14:02: Und das war nicht ganz spannend!

00:14:03: Trotzdem

00:14:03: wird dann wenn diese Objekte nicht mehr benutzt weil sie entweder sensibel sind vielleicht weil sie falsch ausgestellt werden weil sie falsches sammelt wurden weil man auch keinen Benefit, also kein Profit daraus machen möchte.

00:14:22: Also ich möchte damit kein Geld gewinnen eigentlich ein problematisches Objekt auszustellen.

00:14:25: es gibt so hunderte Möglichkeiten da damit umzugehen scenografisch wie man das Objekt präsentiert.

00:14:34: Wie mache ich das überhaupt?

00:14:37: Und das finde ich eigentlich ganz gut, dass das Museum sich das vor und nimmt ein bisschen auch zu sagen.

00:14:42: Wir testen mal was funktioniert von was nicht.

00:14:45: Ich bin große Freundin von Experimentieren.

00:14:49: Was klappt, was nicht wird das verstanden.

00:14:52: Manchmal versucht man etwas.

00:14:55: Das hat überhaupt nicht geklappt!

00:14:57: Das muss man mal testen.

00:14:59: aber ich finde es gut nicht mehr so, es war immer so dann machen wir einfach weiter weil das immer so war sondern hier wir versuchen auch Dinge und es gibt auch sehr viel Unzufriedenheit und Konflikt.

00:15:12: Das ist gut!

00:15:13: Dann reden die Leute einfach mal und vielleicht bekommen Menschen eine Bühne an Space zu reden, die sie vorher nicht hatten.

00:15:20: Und da bewegt sich was.

00:15:23: Das ist für mich eine schöne Sache wenn ich sehe dass da Menschen die nicht im Museum arbeiten sagen Was macht ja eigentlich?

00:15:30: das finde ich auch ein sehr gesunde Sachen.

00:15:32: Sie holen sich das Museum zurück!

00:15:34: Sie holt sich ihre Geschichten zurück.

00:15:36: Ist der Dialograum dann im Museum oder außerhalb?

00:15:40: Also ich habe viel participative Arbeit gemacht und wir haben auch öfter zu uns eingeladen, aber wir mussten auch.

00:15:47: Und wir sind auch gerne nach außen gegangen.

00:15:48: Du hast

00:15:49: ja das Projekt gehabt.

00:15:51: Mein Wanderungsland ist quer durch Deutschland.

00:15:52: Wir sind wirklich als Rostteam nach außengegangen und haben mit Menschen über Migration gesprochen.

00:16:00: Das war nicht immer einfach zugegeben weil es sehr viel Frust und sehr viele ... Falsche Ideen gibt von

00:16:09: betroffenen Menschen oder?

00:16:11: Nein,

00:16:12: alles möglich eigentlich.

00:16:14: Es gab auch Menschen die Selbstimmigrationsgeschichte hatten, die auch genervt waren von anderen Menschen mit Immigrations- geschichten.

00:16:21: Aber es gab auch viele Diskurse, die extrem problematisch waren und das war für uns auch ein wichtiger Moment, etwas Temperatur zu messen sag ich immer so okay wie ticken die Leute gerade Nicht so gut?

00:16:32: Okay, dann vielleicht müssen wir mal gucken dass wir die Themen auch mal besetzen und anders erzählen.

00:16:37: Und das ja vielleicht mal Fakten noch mal präsentieren und greifbar machen und vielleicht persönliche Geschichten weil das macht es naber.

00:16:47: aber nach außen zu gehen ist doch finde ich auch wichtig für unterschiedliche Gründe.

00:16:51: erstmal wenn die Leute nicht vom Museum wissen und sich nicht eingeladen fühlen oder Warum sollen die zu uns kommen?

00:17:03: Also ich gehe erst nach außen und sage Hallo, ich bin Sandra.

00:17:07: Und ich möchte gerne mich unterhalten und das passiert oft auf eine längere Zeit.

00:17:13: dann muss man sich ein bisschen Zeit nehmen.

00:17:15: also Netzwerkaufbau passiert nicht so oft über Nacht und dann baut man eine Beziehung.

00:17:22: aber nach Außen zu gehen ist wichtig als ein Zeichen von Respekt auch für mich Aber auch, um ein bisschen die Menschen in ihrem Umgeben kennenzulernen.

00:17:30: Finde ich total interessant.

00:17:33: und für Stadtmuseen das machen viele Stadtmuseum tatsächlich.

00:17:36: Ich denke an Frankfurt also wirklich... Die haben sehr viel Outreach gemacht.

00:17:41: Sie haben einfach ihre Sachen genommen und sind dann einfach in den Stadtteilen gegangen Und man ist dann vor Ort präsent oder versteht man wie die Stadt funktioniert?

00:17:54: Und das ist mich ganz wichtig.

00:17:55: Man kann aber natürlich zum Einladen.

00:17:58: Das ist auch total sinnvoll.

00:17:59: Ich finde es immer ein bisschen situativ, was braucht man?

00:18:02: Was möchte man machen?

00:18:03: und vielleicht bietet man einfach eine Bühne und dann kommt zu uns und nutzt mal den Raum für euch wie ihr das braucht.

00:18:12: Es ist immer eine Frage welche Projekt ist denn da angedacht und was wollen wir gemeinsam machen?

00:18:15: oder halten wir uns ein bisschen zurück?

00:18:21: deren eigenem Projekt vielleicht noch.

00:18:22: Warum nicht?

00:18:24: Das heißt, das ist dein Verständnis von Partizipationen.

00:18:26: Ich springe auf das Wort so an, weil einer meiner Schwerpunkte waren Partizhipation und lebenslanges Lernen.

00:18:33: Ja!

00:18:34: Ich glaube, Partizcipation ist sich wirklich sehr unterschiedlich interpretieren als Begriff und als Methode.

00:18:41: Man kann wirklich von Interviews mit Menschen ausgehen und ihre Geschichte genauso übertragen, wie sie geliefert wurden.

00:18:48: Das ist schon eine Form von Partizipationen von Menschen von außen die dann wirklich einen Platz im Museum bekommen.

00:18:53: Da kann man aber bis hin zur Kooperation gehen wo man da alles gemeinsam entscheidet, wo alles gemeinsam definiert wird, kreiert wird inszeniert wird.

00:19:04: also das ist der andere Pool sozusagen.

00:19:07: Wobei das braucht sehr vielen Planung, Struktur, Transparenz und Kommunikation würde ich sagen.

00:19:13: Und auch eine Institution die dazu steht.

00:19:17: Das ist nicht einfach weil es gibt Regeln im Museum und wer entscheidet worüber?

00:19:22: das muss schon im Vorfeld definiert werden.

00:19:25: also Partizipation Hauptsache definiert man.

00:19:28: wie viel haben wir vor da miteinander zu arbeiten?

00:19:31: Wie haben wir vormiteinander zu arbeiten?

00:19:33: Ich mag's dass du unterscheidest.

00:19:35: Manches davon ist ja Mitbestimmung, manches Konsulting

00:19:39: Und ich glaube, dass es so je nach Bedarf der Menschen da draußen oder das Museum hat man andere Sachen und andere Methoden.

00:19:47: Man will auch vielleicht die Menschen nicht überfordern.

00:19:49: Die haben noch weniger Zeit oder haben keine Lust vielleicht von A bis Z das Ding zu machen.

00:19:54: Wir

00:19:54: durften ja auch diese participatorische Stelle gemeinsam entwerfen.

00:19:57: Das war ein tolles Prozess.

00:19:59: Und saßen da und haben uns beide überlegt okay wie soll das jetzt aussehen?

00:20:02: Was gehört dann dazu?

00:20:03: Eines der großen Dinge über die wir sehr lange diskutiert haben Wie bezahlen wir die Menschen für ihr Wissen und für ihr Tun, wenn wir keine Töpfe dafür haben?

00:20:12: Oder wenn wir...

00:20:13: Fördertöpfen, manche.

00:20:14: Schwierig hier!

00:20:15: Keine Ton-Töpfer.

00:20:16: Das ist

00:20:16: schon der Moment.

00:20:16: Danke ja gut.

00:20:18: Ich glaube

00:20:18: es gibt sehr unterschiedliche Artenweise auch das da anzugehen aber vor allem wie gesagt Transparenz.

00:20:23: Es ist manchmal schwierig je nach Fördergeldern Menschen zu finanzieren weil sie einfach in gar keine Kategorie passen die von der Fördergelder einfach angeboten werden, das kannst du nehmen.

00:20:34: Du kannst ein Profi nehmen und diese Person nehmen.

00:20:38: Und die haben Kategorien und diese Menschen mit denen wir arbeiten gehen gar keine von diesen Kategoren.

00:20:42: Wie kann ich dann diese Person finanzieren?

00:20:47: Das passiert manchmal.

00:20:48: Das heißt manche Mal wollen muss um schneller gehen als das System.

00:20:53: oder es wird gar nicht bezahlt, das passiert auch öfter.

00:20:55: Es gibt auch Menschen die Lust haben mitzumachen ohne an den Schädigten zu bekommen und es gibt auch die Situation wo man Menschen hat, die keine Schädigungen bekommen dürfen.

00:21:04: Und Institutionen haben wir auch erlebt, wo wir einfach dann zum Telefon gegriffen haben und gesagt haben so wir rufen da jetzt an und wir sagen demso ist diese Situation und diese Person wollen wir haben Bayern und welche Möglichkeiten geht das?

00:21:14: Das war nicht immer möglich aber Dankenswetterweise auch mit Fördergebenden zu tun, die irgendwie dann auch versucht haben.

00:21:21: Okay, dann gucken wir jetzt mal wie wir das ermöglichen

00:21:23: können.".

00:21:24: Und vielleicht mal die Menschen fragen was braucht hier?

00:21:27: Das können wir anbieten und andere Sachen.

00:21:29: Die braucht ja rum vielleicht!

00:21:31: Also wenn man mit Vereinen arbeitet zum Beispiel.

00:21:34: Es sind oft Menschen, die viel arbeiten, die kein Geld dafür bekommen oder keine Häumlichkeiten haben.

00:21:41: Wenn man sagt okay, nutz eine Fahrtieräume... Das Meetingraum Nummer eins macht einfach, das sind auch... Man hilft sich vielleicht gegenseitig.

00:21:52: Es ist alle Möglichkeiten, dass es immer so Fall für fall zu gucken und ja manchmal klappt das doch nicht.

00:22:01: Das ist eine Realität.

00:22:02: aber ich finde schon transparent glaube ich ist das wichtigste an dem Punkt über was die Möglichkeiten sind und was man voneinander möchte.

00:22:12: Du

00:22:12: hast mir jetzt so viele Worte geschenkt als Überleitung.

00:22:18: Zum spielerischen Element, Timothy weiß genauso wenig wie du was kursiert.

00:22:23: Ich weiß auch immer nicht, was wirklich passiert.

00:22:26: Ich weiss nur, dass ich mir dabei gedacht habe... Na?

00:22:30: Willst du spielen?

00:22:31: Ah, ich hänke euch jetzt einen Fördertopf.

00:22:33: ihr habt.

00:22:35: Jummy!

00:22:35: In

00:22:36: überfahrenden

00:22:37: Sinne?!

00:22:38: Das passiert so.

00:22:38: sein zu!

00:22:39: Ich hör's zu!

00:22:40: Wo warst Du

00:22:41: vor?

00:22:42: Wir

00:22:42: sind nur

00:22:42: in Super!

00:22:45: Ich gebe euch hier eine Auswahl an Exponaten.

00:22:48: Und da ihr ja schon miteinander gearbeitet habt und ich auch weiß, Tim, sie hat ja irgendwann mal gesagt, ich hätte auch gerne als Kurator gearbeitet.

00:22:57: Das hab' ich der, weißt du?

00:22:59: Wow!

00:23:00: Ja das ist ein bisschen her, dass Sie es gesagt hattest.

00:23:04: Sorry, dass ich mir das Ding ermerke.

00:23:07: Und weil ich's bisher immer so erlebt habe, es sei denn, es gibt Ausstellungen zu einer Künstlerin oder einem Künstler... dass es ganz unterschiedliche Exponate gibt und ganz unterschiedlich in dem Fall Spender-Innen oder Leihgebende und ähnliches.

00:23:25: Und ich habe jetzt hier mal eine Vorauswahl für euch getroffen, an ihr Tifter raus gemeinsam etwas kuratieren, eine Sammlung machen.

00:23:34: Ich bitte euch mal ein paar Sachen an, okay?

00:23:37: Und danach ... Also die erste Aufgabe ist tatsächlich ihr seites Ankaufskomitee des Museums.

00:23:46: Also du gehst schon davon aus, dass wir so ein Geld haben.

00:23:49: wie schön.

00:23:50: Ja habt ihr nur diesen Fördertopf?

00:23:56: Und was nehmt ihr in die Sammlung auf?

00:23:58: Oh mein Gott!

00:24:00: Das heißt ihr gestaltet eine Sammlungen.

00:24:01: ich biete euch jetzt einfach mal von allen Sachen fünf an und ihr müsst dann eine Auswahl treffen und guckt mal was da raus kommt.

00:24:09: Hier haben wir aus dem Spiel Hudefuck ein paar Karten.

00:24:13: Ganz tolles Spiel.

00:24:15: Siebt das Spiel sehr?

00:24:17: Das sind jetzt Objekte, die wir in die Sammlung holen.

00:24:19: Das

00:24:20: könnten!

00:24:22: Dann habe ich es aus dem Spiele Dixit.

00:24:27: und da also hier... Seht ihr Abbildungen praktisch?

00:24:32: Ich habe die Sachen nicht mitgebracht, weil der Raum hier ist begrenzt.

00:24:35: Aber hier gibt es so Abbildung.

00:24:36: Die

00:24:37: Exponerte muss man ja auch pflegen und schonen... Ja das

00:24:39: sind gerade verpackt!

00:24:40: Im Depot

00:24:41: ist dann doch das richtige Wort.

00:24:42: Richtig!

00:24:44: Wow!

00:24:45: Dann hab ich hier aus T-Kesselchen im Quadrat Da seht ihr jetzt gleich so ein paar Bilder, die immer doppelt sind.

00:24:53: Das heißt hier ist die doppelte Auswahl, aber die gehören auch zusammen.

00:24:56: Also wenn Ihr euch für einen Sinn feidet davon müsst Ihr die im Doppelpark nehmen.

00:25:01: Ihr könnt gerne so ein bisschen beschreiben was ihr seht.

00:25:04: Ah!

00:25:04: Ein großer Mensch der aus kleinen Menschen besteht.

00:25:07: Ich fühlte mich sehr an die Statue of Liberty gerade hier ergernacht.

00:25:11: Ein Arm nach oben...

00:25:17: Und diese Statue holt ein Tuch, ein weißes Buch.

00:25:22: Dann haben wir hier so ein paar Masken?

00:25:25: Daneben ist Experimente-Labor, daneben Kompass.

00:25:31: Hier sind ein paar Bücher.

00:25:32: Dann haben wir hier bisschen in der Neuzeit eine Tastaturmaus, Spielkarten, Bier, Sport, Krams, dahinten...

00:25:42: Ice hockey!

00:25:42: Hello Canada!

00:25:44: Ganz unterschiedliche Figuren und Darstellen nur dass ich sehe da schon die ganze Bandbreite.

00:25:49: ja dann haben wir von erklärs mir, als wäre ich fünf heißt das Spiel.

00:25:56: Einfach fünf Fragenkarten beziehungsweise mit Antworten drunter.

00:26:01: da ist so eine Frage wie wofür stehen die Punkte der Marienkäfer?

00:26:05: Warum knut der Magen?

00:26:07: Warum ist Schnee nicht durchsichtig sowie Wasser?

00:26:10: Warum is das mehr überhaupt Blau?

00:26:12: und warum jucken eigentlich Mückenstiche?

00:26:15: Das sind jetzt einfach die Fünfe.

00:26:18: Die fünfte im obersten Stabilwahn So, und eine Form von Exponaten habe ich jetzt noch.

00:26:25: Dann haben wir so vier Fünf also fünf mal fünf.

00:26:28: Er habt insgesamt in dem Fall fünfundzwanzig Möglichkeiten.

00:26:32: Ich hab hier aus dem Spiel Anodomini Aus der Frauenedition habe ich Nena besinkt.

00:26:41: neunundneinzig Luftballons In dem... Ist das

00:26:44: okay?

00:26:45: Ja auf der Rückseite steht dann immer die Jahreszahl wann es war.

00:26:47: In dem Fall war das nineteenhundertdrehen achtzig.

00:26:50: Dann der Bildhauer Casanova schafft die ruende Venus mit Kaiser-Napoleans Schwester als Modell.

00:26:58: Dann, ähm...der feministische Groschenroman Frauen, die durch die Hölle gingen erscheint.

00:27:04: Der Dokumentarfilm Frau in Not und Frauenglück setzt sich kritisch mit dem Abtreibungsverbot auseinander.

00:27:12: Und als letzte Karte die Performance-Künstlerin Lori Anderson auf großer US-Journey.

00:27:18: So, das sind jetzt eure Möglichkeiten eine Sammlung zu bauen.

00:27:22: Das

00:27:22: werden wir uns hinführen denn überhaupt?

00:27:24: Ich

00:27:24: liebe dass du da bist!

00:27:25: Womit befassen wir uns

00:27:27: denn?!

00:27:28: Das ist so unterschiedlich...

00:27:30: Dass wohl aus Versehen passiert ist.

00:27:33: Gibt es eigentlich übergeordnete verbindende Elemente sonder?

00:27:38: Also ich meine so bei Kompass-, Maskenbücher Spielkarten.

00:27:46: Ja, hätten wir Feminismus, Künstlerin Neu-Ende.

00:27:49: Das wäre auch gut wie man so ein Körter sieht.

00:27:53: Also wir gehen in Richtung Gender.

00:27:56: Expression.

00:27:56: war so dein Impuls gerade?

00:27:58: Vielleicht

00:27:58: oder Interpretation.

00:28:00: Ich bin mit dir mit!

00:28:01: Ich liebe was hier gerade passiert,

00:28:03: die sind

00:28:04: Tisch zur Sicht.

00:28:04: Das ist schon mal richtig gut.

00:28:06: In meiner Idealwelt hatte ich mehr als du dich.

00:28:09: Also wir wären quasi nur für

00:28:09: das Team

00:28:10: meinst du?

00:28:11: Ja und ich ähm...

00:28:12: Beziehungsweise nach dem vielleicht rommen wir auch Leute davon aus in Bayrat.

00:28:17: Die andere Blickels unsere einfach mitbringen.

00:28:19: ne.

00:28:19: Wo wir hier gerade ziemlich schwere Entscheidungen treffen.

00:28:22: Ja das finde ich eine sehr Macht.

00:28:25: Ist das eine Entschweidungssache hier?

00:28:29: Was mir gefällt, weil diese Auswahl ist wie unterschiedlich die Dinge sind.

00:28:33: Ohne Hintergrundgeschichte zu den Sachen fällt mir das auch sehr schwer ohne zu wissen... Wie sind die Regen gelandet?

00:28:40: Warum wurde sie erst mal vielleicht doch von der Person vor uns gesammelt?

00:28:43: und was erzählen diese Sachen?

00:28:46: Wenn du das so sagst, vielleicht ist das interessant für nicht das für uns aber auch für Menschen, die gerade hören und sehen Ja, wie gibt es da so ein Steckbrief zu jedem Objekt in so einem Museum?

00:28:56: Also jeder kommentiert, dass das doch besser ist.

00:28:58: Ich dachte,

00:28:58: da wäre noch eine Aufgabe dazu und das

00:29:01: ist ...

00:29:02: Weil Objekte aufzunehmen oder Exponate oder Geschichten aufzudehnen ohne also im Fall von biografischen Sachen Objekten, ohne wirklich die Hintergrunds... Geschichten aufzunehmen, da verliert man schon ein großes Stück insbesondere wenn man von Migrationsgeschichte redet.

00:29:19: Hier ist es genau.

00:29:20: deswegen fällt mir da schwer irgendwas auszusuchen weil bei jedem Stück denk ich mir was steckt

00:29:26: dahinter?

00:29:28: Also ohne eine klare Linie zu haben wozu wir sammeln dann hätte ich Fähigkeit.

00:29:34: Ich mag dass wir so einen Rahmen gerade haben.

00:29:36: wen können wir reinholen?

00:29:38: wie gehen wir mit Macht in dieser Situation gerade um?

00:29:41: Wo sind die zusätzlichen Informationen.

00:29:45: Danke, ich habe meine Dattage gesagt.

00:29:46: Nein, ich meine Nenna besingt neunneinzig Luftballons auch eine gesammengesellschaftliche Sache auch.

00:29:52: Wo man mehr zu... Du kannst am CD sammeln und am besten fragst du Nennar danach oder du fragst die Person, die diesen CD mal in die Hand gedruckt hat was hat das mit dir gemacht?

00:30:05: Und das sammelst du!

00:30:06: Also, wo ist der Schwerpunkt?

00:30:07: Ich

00:30:08: erinnere mich an meine Mama als der Berliner Mauer.

00:30:11: Viel war meine Mutter ja Meditär-Ehefrau und im Kanada... ...und hat das ja im Fernsehen gesehen!

00:30:16: Und wir haben im Museum ja auch ganz oft diese Frage gehabt was bedeutete eigentlich Mauerfall für Menschen die nicht in Deutschland waren... ...die irgendwie deren Familien in Deutschland sind und sie selber nicht.

00:30:26: Und bei Nena, was ich überhaupt nicht wusste und nein die neuen Red Balloon sag' ich mal auf Englisch das war ja auch dulden ein riesen Phänomen und ich ganz lange nicht verstanden, was für eine kulturelle Bedeutung dieses Lied und die Figur in Nener.

00:30:38: Also was das eigentlich mit Kultur dann macht.

00:30:41: Und dass es hier liegt, erst dachte ich so why?

00:30:43: Und jetzt denke ich so oh, das könnte auch gut in diesem.

00:30:46: Alles könnte in diesem je nachdem was man damit machen möchte oder was unser Auftrag

00:30:51: ist.

00:30:51: also euer Fördertopf ist ein bisschen begrenzt

00:30:54: okay

00:30:55: Und es ist jetzt auch so langsam dringend, dass die Ausstellung dann mal in die Planung geht.

00:31:02: Also ihr habt einen Zeitfaktor und ihr dürft maximal ein Drittel von den Exponaten haben – aber wirklich maximal!

00:31:10: Dann ist eigentlich schon überaus gereizt.

00:31:15: Egal welche und dann fahr mit Menschen da arbeiten, gucken was sie dasehen.

00:31:18: Ich war wo ganz anders, ich war so wir drehen halt auch alles oben was uns nicht gefällt oder gelassen.

00:31:22: das steht irgendwie so... Mut zur Entscheidung jetzt?

00:31:26: Das ist mein inneres Mantrage gerade.

00:31:29: Gibt es was wo du also sprichst irgendwas zu dir so ganz besonders so auf Anhieb an?

00:31:33: Lustigerweise bin ich bei dieser Karte weil ich da nicht genug Kontext dazu habe und das stört mich.

00:31:38: in mir

00:31:38: Bin ich bei dir.

00:31:39: Ist auch die Parte, die ich weggenommen hätte.

00:31:41: Drei Masken!

00:31:43: Die dürfte mir einfach geben.

00:31:44: Okay... Die fallen raus.

00:31:46: Bei mir ist diese.

00:31:47: Dieses Bild macht was mit mir.

00:31:49: Putis oder...?

00:31:50: Ich finde es interessant.

00:31:51: Hier ist so eine Figur auf einem Staffelei mit Beinen und in der Staffeleih...

00:31:56: Oder ist das jemand, der so so eine Person ein Bild von einem lächelnden Mensch trägt?

00:32:01: Und da musst du direkt an Mental Health denken.

00:32:06: Lassen wir drin kannst du hier?

00:32:08: Ja, das spricht mir tatsächlich weniger an.

00:32:10: Das ist die anderen... Rose?

00:32:13: Geh dir hinkt schon die Hand!

00:32:16: Hier würde ich behalten.

00:32:18: Wir haben vorhin in Richtung Geschlecht gedacht und ich dachte hier irgendwie Gemeinsamkeiten unterschieden verbindende Elemente außer was Bestehen Figuren also irgendwie... Wer wird

00:32:29: ausgeschlossen?

00:32:30: Wer fällt dahinter?

00:32:32: Du hast ja ganzheitlich Museum, ganzheitliche Mensch, ganz zeitlich irgendwie... Also ich würde es drin lassen.

00:32:38: Ja, ich habe das Gefühl wir orientieren uns Richtung Identität.

00:32:43: Ist dass das wer sind?

00:32:43: Wir haben Museum hier.

00:32:46: Deswegen finde ich eigentlich die beiden ganz lustig weißt du?

00:32:51: Das ist interpretierbar und

00:32:53: nehmen die raus?

00:32:54: Wobei das ist auch so eine Persönlichkeits...

00:32:58: Okay, wir haben ja hier die noch wo ich gesagt hab, Statue of Liberty Resoniert mit mir gar nicht.

00:33:04: Da mache ich jetzt schnell, dass die Fahrtgebung finde ich auch trist.

00:33:08: Ist das eine

00:33:10: Ausflusspräziere im Museum?

00:33:11: Weil sie ja auch nicht!

00:33:12: was mich ein bisschen stört bei diesen unteren und gleichzeitig interessant finde diese dichotomie da immer so entweder oder, oder das und dass also ich weiß nicht je nachdem wie man das interpretiert hier haben wir spielen und dann computer also

00:33:26: das versuchen.

00:33:26: jetzt wird mir voll mehr am oben computer das der toren spielkarten und die binarität darin die du gerade angesprochen hast und dieses entwiesen.

00:33:33: aber

00:33:33: dies sind alle ein bisschen so.

00:33:34: das finde ich ganz spannend.

00:33:35: so.

00:33:35: sport und kunst.

00:33:37: Wir trinken, und es ist ein Jahrhundertbuch.

00:33:41: Soll ich dir sagen was das mit mir gemacht hat?

00:33:42: Darf ich trinken?

00:33:43: Ist das Religion?

00:33:45: Verbietet mir meine Region Alkohol?

00:33:47: Was darf ich nicht?

00:33:48: Da war ich sofort!

00:33:49: Und dachte mir dass muss drin bleiben.

00:33:51: Bei dem hätten wir wahrscheinlich viel mehr Debatte.

00:33:54: Ist die Frage... Möchte man immer Debatte haben oder ist das provokation?

00:33:58: Ist es billig?

00:34:01: Ich bin auch manchmal bei kuratorischen Entscheidungen nicht so ganz happy weil Es ist zu obviel.

00:34:08: Also es ist manchmal ein bisschen zu sehr nötig, finde ich manchmal schwierig.

00:34:13: auch bei Deutsch lernen hatte ich so solche Fälle.

00:34:15: also es war B eins oder so und die Idee war dass man raussuchen muss wer ist Deutsche?

00:34:21: Typisch Deutschland.

00:34:22: Basiert auf Bildern und dann natürlich war der Twist am Ende haha!

00:34:26: Die Person die Sohn so aussieht ist tatsächlich die deutsche Person und ich dachte was ist das für a Trap?

00:34:31: Das macht gar keinen Sinn.

00:34:34: Ich muss nicht so von der Nase geführt werden, das irritiert mich so und da habe ich ein bisschen dieses Gefühl viel leicht, kann da sowas verhören?

00:34:39: Das sind jetzt meine Worte.

00:34:40: gerne widersprechen wenn das nicht stimmt aber was ich gehört habe ist die persönliche Erfahrung, die du gemacht hast.

00:34:46: Die sind direkt in deine kuratorische Praxis mit.

00:34:48: Ein bisschen

00:34:49: schon ja vielleicht.

00:34:52: Also dass Museen neutral sind es auch eine absolute Settlemente.

00:34:57: Es gibt kein neutrales Museum was Du annimmst und was Du lässt Was du entscheidest auszustellen, was du irgendwie in den Depots ruhen lässt.

00:35:07: Das ist keine neutrale Entscheidung.

00:35:09: Zweiundhalb Minuten nach

00:35:10: oben.

00:35:10: Okay!

00:35:11: Wir haben schon drei ne?

00:35:12: Ich mochte deine Erzählung gerade und würde deshalb darauf... es könnte da auch verzichten

00:35:16: oder wir nehmen das genau deswegen und

00:35:18: machen's anders.

00:35:18: Ich höre schon die Demo von der Tür.

00:35:20: Warum hat ihr dieser Dinger nicht genommen?

00:35:23: Es ist schwer.

00:35:26: Ihr habt noch zehn Sekunden.

00:35:29: Nehmen wir Nene raus.

00:35:31: Diese Varunfragen gefällt mir gerade nicht.

00:35:34: Ich mag die am liebsten.

00:35:35: Wofür stehen die Punkte?

00:35:37: Die Marienkäfer, Alter, Geschlecht und unterschiedlichen Familien.

00:35:41: Du hast gerne mal alles weg was nicht in euer Ausstellungs-Vigé reinpasst.

00:35:49: Danke schön!

00:35:50: Ja ihr habt jetzt aber direkt nochmal eine andere Aufgabe.

00:35:53: Oh Gott.

00:35:53: Okay ich bleib noch ein bisschen.

00:35:55: Ich lasse mein Team richtigen.

00:35:57: Das heißt, ihr macht jetzt bitte Etiketten.

00:36:00: Also das was die Menschen drunter dann sehen wenn wir in diesem Museum das aufstellen und was würde da bei dem Ausstellungsstück unterstehen im Sinne von Titel Herkunft, Epoche, Bedeutung?

00:36:13: Aber nicht zu allen sondern ihr sucht euch jetzt eins jeweils aus was die andere Person etikettieren soll.

00:36:22: Ähm, weißt du was?

00:36:26: Ich bin auch gespannt.

00:36:29: Die Hudefuckkarten haben Sie eigentlich angetan?

00:36:32: Ja, weil die einfach sehr viele Interpretationsrauben waren, glaube ich.

00:36:36: Habt Deine Augen gesehen als Du die Karte gesehen hast und dachte mir okay, komm!

00:36:39: Also wir denken dass es eine Skulptur ist, ja das ist die Idee.

00:36:45: Das darfst Du jetzt bestimmen.

00:36:47: Ah, das darf ich bestimmt.

00:36:49: Reden wir vom Im-Ausstellungsraum oder in der Dattenbank wo wir alles damit im Ausstellungs-

00:36:55: Ist das... jede Person für sich?

00:36:57: oder dürfen wir jetzt hier uns darüber austauschen, wie wir?

00:37:01: Ihr dürft euch austausen.

00:37:03: Ich kann mich erinnern!

00:37:03: Wir haben ja über solche Texte so oft gesprochen und

00:37:05: es

00:37:06: diene dass die nicht so aussehen sollen wie ja Titel Ja, Personen Ein Absatz Gendern gendern wir nicht.

00:37:12: Wie machen wir die Schilder lesbar für Menschen Die Farben anders erleben?

00:37:17: Also das waren ja alles Themen, die

00:37:18: wir hatten.

00:37:18: Welche Sprachniveau muss man so...

00:37:20: Ohja

00:37:21: Das ist schon so Schritt zwei Weil ich würde nie selbst mal von selbst entscheiden über Titel.

00:37:28: Wenn ich in diesem Auswahl-Komitee gewesen wäre, hätte ich direkt gefragt, wissen wir wo es herkommt?

00:37:36: Wenn es etwas ist... gibt's Dokumentation?

00:37:41: Ist das etwas was du geschaffen hast als Person oder hast du das gekauft?

00:37:45: Ja wo?

00:37:45: Ich will die Papiere sehen!

00:37:48: Weißt du, wie viele leihgebenden Interviews du in deinem Leben bis jetzt so geführt hast?

00:37:53: Ich weiß es nicht.

00:37:54: Aber oft sind das Subjekte, die diese Personen gehören und da arbeitet man in deinen Kunstmusikungen vielleicht ein kleines bisschen anders.

00:38:01: Stellen wir vor oder eine Technologie-Museum.

00:38:04: Da kommt etwas auf den Tisch was vielleicht sehr viel wert hat und jemand will dir das verkaufen.

00:38:10: dann überlegst du zweimal und fragst wirklich danach.

00:38:12: Also

00:38:13: ich komme jetzt zu dir hier mit meinem Figur und sag hey Sandra!

00:38:16: Das ist wer sind wir?

00:38:18: ist ein abstraktes Kultur der Moderne, überhaupt keine Ahnung was moderner

00:38:23: heißt.

00:38:24: Einer Künstlerin die heißt Sandra Wacker, sorry, wird voll kreativ, habe keinen Namen mehr.

00:38:30: Entstand in Schweden und soll SeriumsberusucherInnen inspirieren darüber nach zu denken aus was wir alles so bestehen.

00:38:38: Das ist schon mal... dann weißt du da okay du hast das vielleicht von ihr gekauft oder du bist Agent von dieser Person?

00:38:46: von Madame Sondra Vacar aus Schweden.

00:38:50: Und da ist ein Vertrag entstand und vielleicht hat sie gesagt, weißt du was?

00:38:55: Für mich bedeutet das aber ich lasse das unbetitelt mal gucken, was die Leute draus machen.

00:39:00: Und dann ist es vielleicht die Möglichkeit zu sagen okay, wollen wir mit dieser Sache vermitteln?

00:39:05: Wollen wir Schragen steigen oder wollen den Statement rausgehen?

00:39:09: Was möchte vielleicht die Künstlerin selbst machen?

00:39:12: Wenn sie sagt, ich möchte da unbedingt, dass es so gelesen wird und ich möchte diesen Text dazu haben dann nehmen wir das.

00:39:19: Vielleicht sind wir ein Verstand

00:39:20: damit.".

00:39:20: Und wenn auch noch zu dir Sandra, das ist doch prädestiniert für den Platz vor dem Museum.

00:39:25: Das muss doch direkt am Eingang.

00:39:27: Guck mal wie groß das ist!

00:39:29: Ist das auch Teil der Aufgabe jetzt schon ein bisschen?

00:39:31: Hey, das kommt aber auch dahin in diesem Raum.

00:39:33: oder bin ich da jetzt voreilig gerade?

00:39:36: Äh je nachdem was wir vorhaben... und werde Geschichte erzählen.

00:39:40: Ich finde ein Argument, dass es draußen kommt eigentlich ganz gut!

00:39:43: Das ist so ein Eyecatcher, weißt du?

00:39:46: Und das öffnet Fragen und das ist ein bisschen Spaß.

00:39:49: und ich kann mir vorstellen, dass die Leute irgendwie dazu bringen zu fragen, was ist dieses krisige Ding plötzlich von einem Museum... Was passiert

00:39:57: da

00:39:57: drin?!

00:39:58: ...und da hast du vielleicht Lust, da reinzukommen.

00:40:00: Also eine interessante Strategie, ehrlich gesagt.

00:40:03: Natürlich muss man klärend wegen Gehörten Platz vor dem Museum.

00:40:08: Da muss man immer klären, ist das der Stadt oder ist es unseren Platz?

00:40:12: Darf ich dass nicht.

00:40:13: Aber sagen wir es ist unserem Platz!

00:40:15: Okay was ist mit dem von

00:40:16: dir?

00:40:17: Ich mag das als Kultur.

00:40:19: Ich stelle mir das als Kultur vor irgendwie.

00:40:21: Das wird total interessant dieses drei D weil die Leute würden dann dahinter gehen und gucken... Was versteckt sich eigentlich?

00:40:27: Gibt's nur Beine oder gibt's ein Mensch dahinter?

00:40:29: oder wie ist das abgebildet?

00:40:31: Und da würde ich das finde ich einfach ein interessantes Element irgendwie so Ästhetisch schon mal.

00:40:37: Und ich stell mir vor, dass es auch vielleicht... Vielleicht haben wir so einen Contemporary-Arts hier.

00:40:43: So wirklich Künstler die noch am Leben sind und wo alles legal gemacht worden ist.

00:40:48: Wir wissen ein bisschen die Hintergründe.

00:40:50: Gehen wir davon aus, dass wir einfach Glück haben und konnten alles klären?

00:40:53: Deswegen haben wir diese Dinge angenommen.

00:40:55: Das ist die Frage.

00:40:57: Gab's da schon ein Titel?

00:40:58: Gabs schon eine Herkunft?

00:41:01: Dann würde ich die integrieren.

00:41:03: Egal welche!

00:41:06: Bedeutung, wenn es etwas mitgeliefert würde.

00:41:09: Warum nicht ein bisschen so Kontakt zu geben?

00:41:11: Wenn man das möchte, sodass die Menschen, die da gerne sowas lesen, auch lesen können.

00:41:16: Da könntest du aber auch Besucherinnen haben, die lieber so einen offenen, weil sie ganz offen damit angehen.

00:41:23: Aber ist es immer eine Entscheidung, lassen wir so White Cubemessig Sachen oder bitten wir ein bisschen Kontext?

00:41:28: Ich bin dafür dass man immer ein bisschen kontext hat für die Leute, die gern anfahren und sich den Kontext holen.

00:41:34: Wenn du das nicht willst, dann gehst du nicht hin weil du guckst dir die Sache nicht an.

00:41:37: Ja,

00:41:37: das mag ich nur allzeit.

00:41:38: Ich kann ja selbst entscheiden

00:41:40: womit fasse

00:41:40: ich mich hier.

00:41:41: Da gibt es so ein bisschen.

00:41:42: der Person, die das besichtig ein bisschen macht und deswegen gäbe ist eine Bedeutung kannst du das mal mitbringen.

00:41:51: aber sonst könntest du so einfach mitspielen ohne Frage stellen.

00:41:57: Das heißt, du lässt es nicht verstehen.

00:41:58: Offene Frage!

00:41:59: Ich könnte das so, ne?

00:42:00: Ich würde da den Titel Herkunft-Epoche alles da an konkrete Informationen die mir überliefert worden sind reinlassen und vielleicht daneben als kuratorische Entscheidung eine offene Frage legen.

00:42:14: Weiß nicht ich sehe was was du nicht siehst.

00:42:16: Daneben und dann frage sich jemand so

00:42:20: Okay, ich habe noch hier eine die lautet Qualitätscheck.

00:42:23: Was fehlt denn jetzt in der Ausstellung?

00:42:26: Habt ihr euch schon Gedanken gemacht was sind wir dann eigentlich für eine

00:42:29: Ausstellung im

00:42:30: Museum?

00:42:30: und was soll das eigentlich?

00:42:32: wenn ihr jetzt einen Wunsch äußern könntet und ich würde den erfüllen Ich bin wie diese Fee hier auf diesen Bücher.

00:42:41: Was was fehlt denn?

00:42:42: was muss unbedingt da noch mit rein in dieser Ausstellung?

00:42:45: als ob ...Exponat oder egal was?

00:42:47: Egal

00:42:47: was.

00:42:48: Oh mein gosh

00:42:49: Sandra, wo war

00:42:50: Gedi?

00:42:51: Wie oft haben wir auf diesen Satz gewartet?

00:42:53: Wow!

00:42:54: Okay... Also diese

00:42:56: Fördergerl da sind richtig tollen zu sagen.

00:43:00: Ich war so gar nicht bei Exponaten.

00:43:01: Ich auch nicht.

00:43:02: Ganz

00:43:03: weg.

00:43:04: Ja ich war bei Barrierenfreiheit weil ich so oft im Museumskontext genau die, also wir Aber ich hatte ja auch im Hochschulzeiten ein Museum in Kleve beraten zum Thema Barrierefreiheit und festzustellen, die hätten nicht mal eine Rampe sich quasi bauen können.

00:43:22: Herrweil, kein Geld!

00:43:24: und die zwei Seiten das haben.

00:43:24: Und wenn wir dann bei ihrem Freiheitsstrategie haben, dann hat ja mehrere Dinge da drin.

00:43:28: Freier Eintritt vielleicht für Menschen, die sich nicht leisten können.

00:43:33: Audio Guides vielleicht auch für Menschen die nicht, die vielleicht sehr beeilträchtig sind.

00:43:40: Vielleicht haben wir unterschiedliche Sprachen, vielleicht haben wir einfache Sprach, vielleicht hatten wir Öffnungzeiten, sich gewisse Berufsgruppen anpassen...

00:43:50: Vielleicht haben wir Rutzugsräume, vielleicht haben wir

00:43:55: Lichter die sich anpassen weil man vielleicht Kochschmerzen hat keine Ahnung.

00:44:00: Vielleicht haben Wir Menschen die da drin sitzen und die ansprechbar sind wenn man so reden möchte.

00:44:09: Vielleicht Haben wir eine Speisekarte im Museumsrestaurant der mehr ist als Parmesan Schnitzel?

00:44:18: Outreach-Systeme, die vielleicht muss organisieren können.

00:44:24: Die Menschen holen... Also da sind wir wirklich Mobilität weil es ist wirklich ein Grund für Nichtbesuche.

00:44:31: Wie komme ich dahin?

00:44:34: Vielleicht habe ich Workshops, die da Menschen dazuholen, die sonst keinen Bezug zu hätten.

00:44:43: Vielleicht haben wir nochmal Wenn die Ausstellung eh nicht partizipativ entstanden ist, haben wir aber auch die Möglichkeit... ...dass mal so Kommentarfunktion hat.

00:44:54: Wo die Leute interagieren mit... ...critical friends hätten wir vorherholen sollen!

00:45:01: Ihr habt euch ja jetzt mit meinem Feinstaub hier eine Barrierearmutsstrategie gemünscht?

00:45:07: Ja das ist ein bisschen wie bei Geni.

00:45:09: Je nachdem wie man es eben ausdrückt.

00:45:11: Die Strategie habt ihr ja gerade selber gemacht.

00:45:13: Was sind die Punkte?

00:45:17: Aber das geht um die Umsetzung, richtig?

00:45:21: Alles fertig.

00:45:22: Eine Karte habe ich von all diesen Sachen, die ihr euch jetzt hier aufgesucht hattet.

00:45:28: was begegnete euch denn bereits in ähnlichen Ausstellungsstücken in Orten und Museumen wo auch immer ihr wart wenn es ein Museumskarakter hatte?

00:45:42: Habt ihr da Ähnlichkeiten?

00:45:43: Also ich hab schon ein bisschen vorhin erzählt, wie ihr es interpretiert.

00:45:47: Aber tatsächlich dieses wo ist es mir schon mal begegnet.

00:45:50: Ja Spielkacken habe ich definitiv im Museumendepot irgendwie gesehen.

00:45:55: Wenn das eine religiöse Schriftstück irgendeiner Art ist dann auch

00:46:02: in der

00:46:03: Kontextmigrationsgeschichte Bierkrugge.

00:46:06: auch waren auf dem Depot und Bücher

00:46:10: Das heißt eigentlich so in die oberen Riegel komplett, aber das hat noch nie jemand nach dem Marienkäfern gefragt.

00:46:17: Bei doch!

00:46:17: Also solche Fragen wofür stehen die Punkte im Marienkefer so öfter als diese Kinderspur?

00:46:23: Die ich ehrlich gesagt als Erwachsene mag weil ich manchmal mehr so lerne als über die Texte, weil es geht ein bisschen schnell ist und ein bisschen peppiger.

00:46:32: manchmal je nach Mood Besuche ich Musik ganz anders, tatsächlich.

00:46:37: Manchmal lesen sich gar keine Texte, ne?

00:46:38: Aber ja...

00:46:39: Tatsächlich dieses Spiel wo ich das raus habe, dieses Erklärst mehr als wäre ich fünf ist ein erwachsener Spiel.

00:46:44: Ja!

00:46:44: Kein Kinder-Spiel.

00:46:46: Das finde ich doch toll weil es ist und ich glaube manchmal ist also ein bisschen zurück auf einfache Sprachen und einfach ein bisschen diese Wundermoment auch nochmal nutzen nicht gesagt Ich glaube alles könnte mir schon mal weggegen sein Weil es gibt Museen für alles und es gibt überraschende Sachen in jedem Museum tatsächlich.

00:47:07: Euch zu beobachten, weil wir gerade wirklich spannend sind auch zuzuhören.

00:47:12: Das ist glaube ich erstmal kurz die Stelle was so schön passt das du mein T-Shirt verliehst?

00:47:17: Heute fight for those without your privilege!

00:47:21: Und das habe ich hier echt ganz deutlich gespürt und gehört von allen diesen Aspekten, die eben mit reingefragt haben.

00:47:28: Ich war ganz erstaunt ehrlich, ich hab hier auch ganz dick beschrieben Komplexität!

00:47:32: Das war mir nicht bewusst also als die Person, die genießt, die konsumiert Und teilweise eben in der Beratungsfunktion war, aber da hatte ich auch einen ganz klaren Auftrag für bestimmte Dinge oder für Zusammenarbeit.

00:47:46: Oder eins habe ich übrigens geliebt das möchte ich mal erwähnen weil es so ein großartiges Projekt ist aus meiner Sicht die hundert Malerinnen also verkannte MalerInnen von Mittelalter bis Moderne Und die, da war ich in der Intersektionalitätsberatung.

00:48:03: Also dass das aufgeklärt wird und nach außen getragen wird warum diese Künstlerinnen Kunst machen konnten und warum sie teilweise eben keine Props gekriegt haben und wie das entstanden ist, dass die eventuell auch die Kunst-und-Dimusen von Männern waren Also die ganzen Hintergründe auch dazu, mal aufzuzeigen.

00:48:26: Die ansonsten unsichtbar gemacht

00:48:27: werden.

00:48:28: Verschritten Menschen, wer macht das eigentlich?

00:48:32: Und wenn ich mir diese Karte anschaut mit diesem Mensch der anderen Willsträgt könnte man ganz anders interpretieren.

00:48:43: also mein kennt eine größere große Künstler, Person.

00:48:47: Aber wer ist noch dahinter?

00:48:49: Da steckt er hinter und es gibt so viele Geschichten wo man dann fünfzig Jahre später merkt das war eigentlich nicht eher sondern seine Frau die die sechzig bekannteste Dinge gibt und das kam erst als er gestorben ist kommt öfter Vor oder da hat man diese Kunst bewundert, die Person dahinter ist einfach ein furchtbarer Mensch und das wird komplett ignoriert.

00:49:12: Also das sind so Dinge.

00:49:13: was versteckt sich dahinter?

00:49:14: Ist immer eine ganz interessante Frage!

00:49:17: Und das stimmt für Objekte, banale Objekten.

00:49:18: warum ist das für dich so wichtig?

00:49:20: Was steckt dahinter?

00:49:22: wie für große Kunstwerke?

00:49:24: Wer steckt Dahinter?

00:49:25: Was ist die Geschichte dahinter, wer hat das bestellt?

00:49:29: Welche Kontext gab es?

00:49:29: Also ich mag da ein bisschen, immer diese Welt mal zu öffnen.

00:49:33: Ein Objekt alleine ist spannend aber es gibt so viel mehr dahinter.

00:49:37: Auch Mailgays habe ich rausgeherrt, dass viele Frauen ausgestellt wurden um Männern zu gefallen und also ich hab ganz ganz vieles rausgehört!

00:49:47: Ich will von euch noch einmal wissen was glaubt ihr wofür ist das gut, dass sich jetzt so viele Dinge hier miteinander kombiniert haben und euch dieses spielerische Element...

00:49:56: Ich finde, du hast hier ohne es zu wissen scheinbar so ein spielerisches Element.

00:50:02: Was sehr nah dran war an der Art und Weise wie wir damals auf der Arbeit in diesem Kremium von fünf waren Wir haben aus dem Deportkisten geholt.

00:50:11: Wir haben Handschuhe angezogen, wir haben Dinge aufgemacht Und wir haben diese Fragen zu fünft sechs diskutiert Und das dauerte und dauerte.

00:50:19: Und manchmal wurden wir als Kremium ja auch von anderen Menschen gefragt, warum dauert das gerade so lange?

00:50:25: Wann haben wir eine Entscheidung?

00:50:26: Nehmen wir den Bestand nehmen wir ihn nicht!

00:50:29: Und dann ging aber eigentlich das Gespräch... Das war Bestandsaufnahme eigentlich.

00:50:32: und dann ging das Gesprächen von vorne weiter Als es darum ging wie stellen wir das jetzt aus?

00:50:37: und die sprechen wir darüber.

00:50:39: insofern fand ich Weil für mich das Spiel sehr gut um nochmal zu verdeutlichen wie viel Wie viele Fragen Menschen sich stellen dürfen, wenn wir sagen dass wir Vielfalt haben wollen.

00:50:53: Das macht es mit mir gerade

00:50:55: Ja und das ist auch eine... wie viel Macht liegt in so einem Moment?

00:51:00: In so einen entscheidenden Moment was aufgenommen wird, was nicht?

00:51:04: Und man merkt Wenn man neue Geschichten erzählen möchte Was vorher Nicht gemacht worden ist müssen wir jetzt so sagen.

00:51:13: Wir haben damit zu tun, dass Menschen gewisse Themen gesammelt haben andere nicht und wenn man diese Geschichte erzählen möchte ist es schwierig hat man ein bisschen Schwierigkeit daran zu kommen weil es weniger Objekte gibt vielleicht auch keine Quellen mehr gibt und das ist ein bisschen dieses sammeln.

00:51:28: beidomit ist das heute sammelt sodass die Zukunft das erzählen kann.

00:51:32: also sind sehr zukunft gerichtet sache aber in diesem Prozess finde ich immer Merkt man, was für eine Verantwortung eigentlich die Person, die deinen Musen arbeiten haben.

00:51:48: In der Entscheidung erstmal, was da reinkommt wie die Sachen dokumentiert sind.

00:51:53: das ist ein super wichtige Phase.

00:51:55: Man sieht diese Arbeit hinter den Kulissen nicht Aber die Personen sitzen und sicher gehen dass sie alle Daten zusammen haben Dass sie so viele Geschichte wie möglich da rein packen Das ist sehr sehr viel Arbeit.

00:52:09: Und dann diese Arbeit, die Sachen aufzubewahren, richtig auch zu bewahren so dass sie nicht kaputt gehen, sodass man die wiederfindet.

00:52:16: also das sind kleine Schritte, die alle wichtige Verantwortung haben, sozusagen alle wichtigen Momente.

00:52:22: und wenn man das wieder rausgeholt ist... Man hat vielleicht ein Objekt von zwölf ausgesucht.

00:52:28: Für einen Objekt was sich ausgesorgt haben, sind zwölft vielleicht da elf versteckt geblieben oder noch nicht erzählt.

00:52:35: Das ist schwer,

00:52:37: genau

00:52:38: das war das Stuhltraschwer und das ist auch eine Sache die wir immer im Kopf haben sollten glaube ich.

00:52:43: auch wenn wir Ausständen konzipieren egal ob über heute oder Dinge die vor zwei hundert Jahren passiert was ist geliefert worden und was nicht und warum ja.

00:52:54: und das hilft doch ein bisschen mal vielleicht die Orientierung zu finden und die Erzählweise zu finden.

00:52:59: aber man fühlt sich so klein Von diesen Depots, weil man denkt so Gott oh Gott von alle Geschichten die wir hier gesammelt haben wie viele sind unerzelt geblieben.

00:53:09: Wie viel haben wir fast vergessen?

00:53:11: und wenn ich jetzt was sammle habe ich da vielleicht nicht, was hätte ich mitgekommen?

00:53:15: Also diese Lücken bewusst zu beglichen

00:53:19: oder sehr... Anders nochmal zu benennen, ne?

00:53:22: Ja!

00:53:23: Das darf ja auch sein.

00:53:24: Also ich mochte deine ganzen Alternativen sehr die du immer wieder aufgezeigt hattest, was wäre noch eine Möglichkeit?

00:53:30: und das war tatsächlich so mein Ansinnen.

00:53:32: also erstens euch mal wieder zurückgehende Vergangenheit.

00:53:35: Gott sei Gott, das weiß ich

00:53:36: nicht.

00:53:36: Ich weiß nicht, merkt ihr auf Kamera wir sollen gleich sehen irgendwie jetzt gerade ich war die ganze Zeit geredet und weil alles was ihr sagt so resoniert ja das ist ja mit...also das ist auf jeden Fall

00:53:49: Also noch so ein verbindendes Element, die ein bisschen nostalgisch werden dürfen und zeitgleich.

00:53:55: Und das fand ich aus purer Neugierend oder so ein bisschen Selbstzweck

00:54:00: mit dabei.

00:54:02: Wie ihr das macht?

00:54:03: Welche Fragen ihr stellt und für die, die zuhören einfach auch dass es die nur konsumieren Dass Sie mal merken, wie komplex ist Dustin und wie sehr formen einzelne Stimmen, einzelne Köpfe das was beigetragen wird.

00:54:21: Was erhalten wird, was gezeigt wird.

00:54:24: Und wenn wir jetzt den Transfer schaffen?

00:54:27: Was hat Dustin mit Unternehmens Wirksamkeit, organisationalen Strukturen zu tun Mit Wirtschaftlichkeit?

00:54:36: Habt ihr da Ansatzpunkte?

00:54:37: Ich hab hier ein paar mitgeschrieben.

00:54:39: Du hast ja selber vorhin Sandra im Gespräch ganz viel da reingegeben, aber du hattest dir auch gesagt naja wollen wir Profit machen.

00:54:48: Und darüber haben wir ja auch in planerischer Tätigkeit immer wieder diskutiert.

00:54:53: wie ist das mit Eintrittspreisen?

00:54:55: Ja das ist ein sehr schwieriges Thema.

00:54:57: Ist es ein städtisches Museum?

00:54:58: sind wir ein privates Museum?

00:55:00: müssen wir uns selbst tragen?

00:55:01: dürfen wir überhaupt gewinnen machen?

00:55:02: wenn wir Gewinn machen reinvestieren wir in die Sammlung oder in die Menschen die hier arbeiten.

00:55:06: was machen wir mit diesem Geld?

00:55:09: Alles wirtschaftliche Themen im Museum.

00:55:12: Ich glaube viele Menschen da draußen, also mir ging es so deswegen Annahme, denken über Museen gar nicht als Ort der Wirtschaftlichkeit.

00:55:20: aber natürlich muss ein Museum sich auch tragen und

00:55:23: immer mehr weil wenn man so Kulturfonds sich ein bisschen anguckt ist weniger und es wird oft... Erwartet, dass man sich selbst trägt.

00:55:33: Also Transfermöglichkeit einmal die Wirtschaftlichkeit und welche Transfermöglichkeiten gibt es noch?

00:55:39: Du hast gesagt das was nicht da ist, dass wir's nicht gesehen wird, welche Lücken vorhanden sind, dann welche Geschichte teilen, wer habe ich da von euch gehört?

00:55:50: Es überträgt sich so.

00:55:53: wie ist meine Belegschaft zusammengestellt?

00:55:55: Also das finde ich ganz spannend.

00:55:58: genug Perspektiven auch dazu haben, die sich komplementieren.

00:56:02: Es gibt immer mehr Platz für mehr sowieso.

00:56:06: Für mehr Diversität und mehr Vielfalt.

00:56:07: Und Vielfald bedeutet damit nicht Migrationshintergrund sondern wirklich vielfaltbreit.

00:56:14: Das hilft doch mal diesen Visitor-Journey zu planen also wie die Besucher innen sich bewegen um was.

00:56:21: je mehr Perspektive da reinkommen desto wohnder wird Das Ergebnis.

00:56:25: Um.

00:56:25: generell finde ich das auch ein spannender Moment, wenn mehrere Perspektive zusammenkommen und kurz streiten vielleicht und ich finde daraus kommt immer was Produktives oder keinem zu diesem Auskommen

00:56:37: kurze Fanfekt reingeworfen.

00:56:39: Ich habe gesehen vor einem Jahr oder so, Pristmar heißt das glaube ich ein Projekt das für mehr Diversität in Museen sorgen soll im Sinne von Organisationsentwicklung und ich glaube bis zu zwischen fünf und zwanzig durfte man sich darauf verwerben.

00:56:55: Ich hab es deswegen verfolgt weil Hamburg die einzige Stadt war wo die zwei Museen damit drin

00:57:01: hat.

00:57:03: Da bin ich auch ganz interessiert und neigierig, was daraus wird.

00:57:06: Die Durchstiftung hat auch etwas ganz Spannendes gemacht mit diesen dreihundertsechzig Grad Programmen.

00:57:12: Das ist schon vorbei.

00:57:13: Ich glaube es gab zwei Hunden wo es Agentinnen der Diversität gab in den Museen aber das war extrem schwierig.

00:57:21: also vieles rausgekommen sehr viele Infos und vor allem Impulse.

00:57:27: Menschen sind auf Dinge aufmerksam geworden so oh Ja, okay.

00:57:30: Hier haben wir vielleicht doch nicht eine sehr vielfältige Umgebung oder was braucht es eigentlich?

00:57:35: Oder was sehe ich nicht als Recruiter auch zum Beispiel?

00:57:38: Also ich bin keine HR-Personen aber ich kann mir vorstellen die Tendenz zu rekrutieren von Menschen, wo man Ähnlichkeit findet.

00:57:47: Das

00:57:48: ist

00:57:49: ziemlich gewöhnlich und wie schaffen wir das?

00:57:55: darüber hinausgehen und vielleicht weiter gucken.

00:57:57: Das finde ich ganz spannend, aber dieses Projekt von der Kultursteffnung des Bundes wurde von vielen Museen – ich glaube Theater auch – durchgeführt und das war schwer!

00:58:07: Eine Person kommt in so ein Milieu und so.

00:58:10: jetzt machen wir Diversität und ich glaube es waren extrem interessante Herausforderungen.

00:58:14: Es gibt auch einen Bericht dazu und was es braucht ist Geld und Zeit Und aber auch filmen.

00:58:21: So

00:58:21: diese Motivation, irgendwas zu ändern.

00:58:24: Ich spiele euch mal ein paar Dinge die ich mit geschrieben habe und dann guckt ihr mal was mit euch dabei passiert?

00:58:31: Ihr habt ganz arg nach einem gemeinsamen Element gesucht.

00:58:35: Und das ist wozu, was ist so der Rahmen?

00:58:37: Dann wart ihr irgendwann bei Identität oder beim Macht, also Geschlechter am Anfang.

00:58:43: Wofür sind wir da?

00:58:45: Diese Perkessuche haben ja Unternehmen auch, der gemeinsame große Nenner zu vermitteln.

00:58:51: Okay woran arbeiten wir gemeinsam?

00:58:53: Sonst sei es jetzt die Mission oder eine Vision und das fand ich ganz spannend dass sie dann direkt rauch geguckt hat.

00:59:01: Ihr habt eine Stakeholder-Analyse gemacht.

00:59:05: Wer ist ein Leihgebende?

00:59:07: Wem haben wir hier alles, mit wem das besprechen und wer sind unsere Kundinnen?

00:59:12: Also ihr habt da Mitarbeiter, ihr habt ganz krass auch ganz unterschiedliche Perspektiven gekauft.

00:59:22: Ja, vielleicht bauen wir doch noch gemeinsam Musik.

00:59:25: Also auch Beirat, Perspektivenpfeil, wen brauchen wir hier noch?

00:59:29: Welche Perspektive fehlt eigentlich bei euch?

00:59:32: Wer ist repräsentiert und das eben auch auf verschiedenen Ebenen... dann die Hintergründgeschichte, dieses Warum?

00:59:39: Was erzählen wir und wem erzählen das.

00:59:42: Das ist ja auch ganz spannend.

00:59:44: Wir hatten jetzt neulich eine Folge mit Markus zur Storytelling und da aufzugucken was wird eigentlich innerhalb einer Organisation besprochen?

00:59:53: und mit Britt hat man über Nachhaltigkeits- kommunikation nach außen gesprochen und das habt ihr hier auch, also ganz viele Facetten.

01:00:00: Ja, ich

01:00:01: fahre das hinter wirklich zusammen.

01:00:03: Vision, Mission!

01:00:05: Inhalt und wie wir das entwickeln.

01:00:08: Ich finde, dass muss alle stimmig sein.

01:00:10: Ihr war sehr produktiv.

01:00:13: Auch dieses wer guckt an?

01:00:16: Und aus welcher Perspektive?

01:00:18: Das ist ja auch dieses, wer wird gesehen und wer nicht.

01:00:21: Also das haben wir in Unternehmen ganz häufig.

01:00:24: Sei es jetzt durch Raumaufteilungen.

01:00:26: Ihr habt auch darüber gesprochen wo positionieren wir das denn dass es gesehen wird.

01:00:30: Hat die Führungskraft jetzt ein Einzelbüro oder Glastür und ähnliches.

01:00:35: Es ist ganz viel drin gewesen.

01:00:37: Wo gibt's hier Räume für Austausch und Dialog?

01:00:40: war da mit drin?

01:00:42: Zeit- und Ressourcen habt ihr besprochen.

01:00:44: Ihr habt aber auch extrem viel Kreativitätsräume den Menschen gelassen, das heißt ganz viele Selbstorganisationen und Autonomie.

01:00:53: Das heisst so eine Kulturanker, wie es in Organisationen angesetzt wird, habt ihr hier auch schon besprochen?

01:00:58: Also ihr habt ne komplette Strategie aufgebaut!

01:01:01: Wieviel Konflikt lassen wir zu?

01:01:03: Wieviele Provokation darf damit rein?

01:01:06: Wie wollen wir denn dass die Menschen im Austausch sind?

01:01:09: Dann habt ihr die ganzen Erfahrungswelten, die ihr selber mit einbringt.

01:01:14: Habt ihr reflektiert?

01:01:15: Das heißt, ihr seid mit euren Privilegienhasern!

01:01:18: sehr reflektiert umgegangen.

01:01:20: In Sinne von, wer kann ja seinen Unternehmen?

01:01:23: Wer wollen wir als Führungsetage sein?

01:01:27: und das aus einem Sprachrohr sprechen heißt er ganz oft.

01:01:30: also Machtstrukturen war ein großes Thema bei euch mit der Strategie dahinter.

01:01:35: da habt ihr auch extrem viele Dinge angesprochen die im Diversity Management super wichtig sind.

01:01:41: Also ihr habt gerade einen Unternehmen gebaut mit critical friends Mit Beirat mit allem Möglichen.

01:01:49: Wichtig ist auch nicht alles offen zu lassen, weil ich finde manchmal wenn man so es ist alles möglich.

01:01:57: It's daunting!

01:01:57: Es ist zu groß, zu weit und da muss man ein bisschen helfen, ein bisschen begleiten.

01:02:01: Also begleitend fände ich auch wenn man diese Offenheit hat doch wichtig.

01:02:06: Weil sonst ist man einfach

01:02:08: so... Ich fühl das gerade wieder ja und ich fühlt das gerade.

01:02:10: also das erlebe ich auch gerade hier wie ich sitze und reflektiere wie das so war was eine ganz tolle Gelegenheit ist.

01:02:16: gerade Danke dafür Und ich kann mich erinnern, weil wir haben über Zeit Ressourcen.

01:02:23: Aber was halt auch da war im Team und ich glaube das ist einfach richtig zu benennen.

01:02:28: also wie oft saßen wir?

01:02:30: Da haben uns gegenseitig angeguckt und haben einfach gesagt die treffen Wie kommen wir hier zu einer Entscheidung unsere rollen?

01:02:37: Also ich finde eben gemeinsam tun hier mit dir sind wir da noch mal.

01:02:41: also du warst immer die die immer so mir gesagt hat Das braucht Zeit und das darf Zeit, und wir müssen das bedenken.

01:02:46: Und ich hab mich über dich aufgeregt und dann immer zu dir gesagt Boah Sandra wie viele Fragen denn noch?

01:02:50: Also nächste Woche Freitagen müssen wir hier eine Entscheidung haben.

01:02:53: so können wir jetzt entscheiden und du... Ich fand es immer so bemerkenswert wie du immer wieder in deinen Rahmen zurückgegangen bist und gesagt, dass ich treffe die Entscheidung wenn das das das.

01:03:02: Und hier sind die Dinge, die ich nicht brauche.

01:03:05: Hier sind die Antworten, die Ich brauche und dann ist die Entscheidung halt übernächste Woche oder ich muss noch jemand anrufen und Das ist halt auch.

01:03:12: also ich finde das macht auch was mit den Menschen Die dann da sitzen im Museum?

01:03:18: Und ich mochte als du gesagt hast es für Menschen vielleicht gar nicht so geläufig.

01:03:21: deswegen greife ich nochmal auf Was von Ja was für viele viele viele Fragen das so sind.

01:03:27: Ich hoffe, wenn man so Dinge überspringt manchmal gewinnt man vielleicht eine Stunde.

01:03:31: Und die Probleme, die da danach sich öffnen sind dann zwei Wochen und dann lieber eine Stunde mehr.

01:03:37: Das ist auch ein super Transfer zu unternehmen.

01:03:39: Die glauben auch ganz häufig, dass machen wir jetzt schnell.

01:03:43: Ja,

01:03:45: dann ist

01:03:46: der Puppin.

01:03:48: Du hast vorhin ja im Tod gesagt ich höre schon die Demo von die Tür.

01:03:52: was glaubst du das an Ressourcen kosten würde wenn du eben nicht?

01:03:55: oder Marketing, der Kollege bei Marketing der Wenn wir Dinge geplant haben schon dann zu uns gesagt hat okay folgende Dinge sehe ich jetzt passieren und darauf brauchen wir Antwort.

01:04:03: Ich mag es wenn Dinge manchmal ein bisschen langsamer angegangen werden Und ja Die Entscheidung kommt doch ein bisschen später aber dann ist fundiert und solide Und damit hat jeder ein gut Leben und das ist reflektiert.

01:04:16: Und trotzdem hast du gesagt, Experimente machen?

01:04:18: Natürlich!

01:04:19: Aber das muss

01:04:19: man einfach sagen so okay wir versuchen das jetzt.

01:04:22: Das hatten wir mit den Dome-Libes.

01:04:24: Wir haben Dinge versucht.

01:04:24: Manche Dinge haben geklappt andere gar nicht und das isso dann lernt man um das nächste mal nämlich das Mädchen so nee, nee, das machen wir nicht nochmal.

01:04:31: So dass war keine gute Idee oder oh das haben wir komplett nie gesehen oder so und es gehört dazu aber auch des Andere.

01:04:41: Wir sind nicht alleine JIDER, also hier war das was super.

01:04:45: Gut ich mache unsere kleine Sache und entscheide alles.

01:04:49: Toll!

01:04:50: Und gleichzeitig gar nichts.

01:04:51: Auch so externe Faktionen, worauf wir weniger Eidfuß haben.

01:04:55: Also Geldgeber wenn es so ein perfektes Ding ist wo ihr machen darf.

01:04:59: Das ist sehr schön.

01:05:00: Es passiert öfter aber es gibt trotzdem so Rahmen wo man sich bewegt.

01:05:04: vielleicht ist man in einem gewisse politischen Rahmen unterwegs und da sind Dinge die man vielleicht nicht ändern kann

01:05:11: Und das ja auch dieser Faktor, den ich ganz am Anfang noch mal ein bisschen schon angesprochen hatte.

01:05:16: Was ist es denn eigentlich für ein Museum?

01:05:18: Wir sprechen jetzt bei euren gemeinsamen Erlebnisraum natürlich von einem ganz anderen Museum als wenn ich als Künstlerin einen Ausstellungshaus für mich alleine habe und dasselbe gestalten kann.

01:05:31: oder wenn es ein Technikmuseum ist oder Kommunikationsmuseum oder Und da gibt's ja eine riesig, riesig große Bandbreite.

01:05:42: Es gibt doch auch Kremien die doch Museumsübergreifend oder Museumsartüberggreifen sicherlich doch auch zusammensetzt?

01:05:49: Ja, also ich nutze dann die Kremie, die ich beispielsweise begleitet habe wenn sie ihre Klausurtagungen hatten und das war schon beeindruckend mit welchen Fragestellungen die unterwegs waren.

01:06:01: Zeitgleich war beeindruckend, wie wenig Diverse dieses Gremium nach erst mal augenscheinlich nach außen hin wirkend war.

01:06:10: Die aus so vielen unterschiedlichen Fachrichtungen kamen und trotzdem ähnliche Positionen besetzt haben.

01:06:17: Das fand ich schon echt spannend!

01:06:19: Ich habe das Vergnügen in dem Muslimsverband im Bayer-Hautsversitz für Partizipation und Migration.

01:06:30: Möglichkeit, einfach andere Räume zu sehen im Sinne von anderen Strukturen.

01:06:35: Weil gerade sind wir drauf da draus ausgedannt so... Wir haben sehr viele Freiheit!

01:06:41: Wir haben Steff, wir haben Geld.

01:06:43: Wir haben vieles für die Sache.

01:06:45: Viel schön dass du da auf mich zeigst.

01:06:47: Ich

01:06:50: treffe regelmäßig eher einen Seen, der zwei Personen Struktur ist und ich weiß nicht so kleinere Museum, so Heimatmuseen gibt es auch einige oder auch kleinere Dorfstrukturen die weiter mit niemandem kein Geld arbeiten.

01:07:08: Das sind natürlich ganz andere Kontexte, die haben ganz andere Sachen zu regeln bevor sie das überhaupt sich leisten können.

01:07:15: Die Struktur müssen stimmen also muss ein bisschen vorsichtig sein zu sein.

01:07:19: dass ist machbar überragend Ja, also wenn ich so die Situation von den unterschiedlichen Museen beobachte denke ich mir ja das muss noch differenzierter betrachtet werden hier in diesem absoluten Traum-Szenario.

01:07:34: Und mehr trotzdem dass es Schwierigkeiten gibt.

01:07:36: aber was für Museen, was für Schwierigkeiten Musee haben so kleinere Strukturen ist es wirklich ohne Ende insbesondere wenn sie mit Drittmittel abhängig sind und da auch eine Ein großer Faktor ist, für welche Projekte gibt es gerade Gelder?

01:07:55: Weil das entscheidet auch sehr die Richtung in die man so nehmen kann.

01:08:01: Was geht gerade überhaupt aus?

01:08:03: Gerade was ist ein bisschen Trendthema weil welche Themen werden gerade gepusht und welche weniger?

01:08:09: Das wird woanders gesetzt als nur im Museum.

01:08:11: Und dann ist es einen großen Matching Game.

01:08:14: Wie kann ich das irgendwie da reinpassen wenn wir uns treu bleiben Publikum vielleicht mal noch treu bleiben.

01:08:23: Was können wir noch innovativ machen?

01:08:25: Das sind die Faktoren von außen, das Spielerschwähung.

01:08:29: Also ich als Besucherin muss sagen jetzt habe ich das nochmal anders betrachtet aus dieser Richtung heraus und zeitgleich auch diese verschiedenen Arten von Zugängen einerseits nur das Mobilität vorher noch angesprochen macht sich sehr welche äußeren Fakturen.

01:08:45: also ich meine wir leben gerade in der politischen Lage Und natürlich auch demokratiefördernde... Wir waren ja in NSDAC letztes Jahr.

01:08:53: Stimmt,

01:08:54: das war ganz

01:08:54: voll!

01:08:55: Demokratie ist gerade sehr groß.

01:08:57: Demokratie bietet so viele mögliche Interpretationen und was alles zu Demokratie führt und in der Demokratie beinhaltet sind welche Facetten wir vielleicht nicht wahrnehmen?

01:09:08: Das ist eine ganz spannende Sache.

01:09:10: Ja und auch den partizipativen Ansatz im Sinne von dass es vielleicht auch Teil der demokratischen Bewegung oder beim End of the Dark, wenn ich das als Beispiel raustreife die ein Bereich so sehr einen Exit Game, ein Ex-series Game gemacht haben.

01:09:28: Remote Island ist... Das ist großartig!

01:09:31: Das ist eine spielerische Ansatz um mit dem sehr ernsthaften Thema und der ernsten Problematik umzugehen.

01:09:36: Und auch darin steckt ja unfassbar viel Kreativität.

01:09:40: Kreativitätslevel ist ja ganz unterschiedlich hier schon abgefilmt und kann gezeigt werden.

01:09:46: Und das ein Ausdruck von Gesellschaft.

01:09:49: Sandra, ganz viele Themen fühlt sich für mich gerade so anders als der Moment wo wir zusammenfassen könnten.

01:09:56: gibt es etwas wo wir vielleicht nicht dran vorbeigekommen sind.

01:10:00: Wo du sagst Das ist so wichtig das Thema und ist mir auch heute nochmal wichtig zu betonen dass Du jetzt noch teilen

01:10:05: möchtest.

01:10:06: Das Wichtigste ist doch der Mensch.

01:10:09: Mit wem, für wen wie?

01:10:11: Sowohl für eine Ausstellung als auch für die Sammlung.

01:10:15: Als auch für Belegschaft.

01:10:18: Der Mensch ist doch kern der Arbeit.

01:10:20: Man kommt immer wieder auf diese Idee oder dieses Gefühl.

01:10:24: Das ist für mich das Wichtigste und das geht zusammen mit Caring.

01:10:31: Wie schafft man Strukturen wo sich Menschen wohlfühlen Wo sich Menschen angesprochen fühlen, wo sie was Neues entdecken können.

01:10:44: Wo sie sich einfach mal vielleicht gerne beteiligen.

01:10:48: Das ist das Wichtigste.

01:10:50: So carrying structures.

01:10:51: Was nimmst du heute aus der Folge für dich mit?

01:10:55: Hier

01:10:55: kommen die Taschenweißheiten zum Mitnehmen.

01:10:57: Ich

01:10:57: bin fasziniert wie ganz verheerbar dieses Erkenntnis ist und wie viel wir voneinander lernen können, tatsächlich.

01:11:06: Und dass so manchen Konzerte doch irgendwie ein bisschen universaler sind als man da ist.

01:11:11: Genau das nehme ich auf jeden Fall mit.

01:11:13: und dass ich auch merke, wie gern ich kreative arbeite!

01:11:19: Wie kreativ diese Arbeit ist... Vergiss man schon, hinter diesen ganzen administrativen Teil von unserer Arbeit, wie sehr es mit so Leidenschaft und mit Ideen und Menschlichkeit irgendwie verbunden ist.

01:11:34: Und auch das tut gut.

01:11:35: Schön!

01:11:36: Ich

01:11:36: habe sowas von Genossen in die ich nenne jetzt einfach alte Tage.

01:11:40: meine ich das nicht destruktiv.

01:11:41: Das hat Spaß gemacht.

01:11:42: Entscheidungsmuster.

01:11:44: Das ist irgendwie so ein Ding dass hatte ich als Personal, als Trainer Facilitäter anhand welchen Parametern treffe ich hier eigentlich Entscheidung?

01:11:51: Es war so erfrischend mal irgendwie Auch über Dinge zu diskutieren, die nicht nur Zeitmenschenressourcen sind sondern eben eine Reihe von Fragen um Macht und Privilegien.

01:12:01: Um das Tatgut aber zeitgleich auch in der Folge das Namen Raum ein und Zeit und das hat was mit mir gemacht.

01:12:11: Das sind keine Themen die du irgendwie so schnell ausrechnest Und ich glaube, das ist für mich so ein Erkenntnis.

01:12:18: Da hast du ja auch immer wieder gesagt, es braucht diese Zeit und das lässt sich so leicht sagen – das hören wir alle so oft!

01:12:24: Aber es ist so warm.

01:12:27: Ich fühlte sich so an als würde der Folge nicht gerecht werden weil da noch ganz viel mehr drin war.

01:12:32: aber das sind so zwei Sachen die gerade mit mir resonieren.

01:12:34: und das spielerische Element ... nicht nur auf der Methodebene, sondern einfach was das mit uns da gemacht hat.

01:12:41: Daher werde ich noch länger durcheinander.

01:12:43: Das war phänomenal!

01:12:45: Du hast uns da wirklich in so eine ganz andere Raum... Ich war teilweise wirklich nicht im Podcast, ich war an diesem Tisch.

01:12:51: Wie sah das aus?

01:12:52: Wo waren wir und wie hat es da gerochen?

01:12:54: Geh dir!

01:12:55: Was meinst du heute mal?

01:12:56: Die Komplexität auf jeden Fall.

01:12:58: Und für mich war's auch so schön, weil ich ja echt Museen liebe.

01:13:03: Das sind meine Orte wo ich mich... Wirklich, wirklich wohlfühle.

01:13:08: Also je nach dem was ist schon passiert und wie viele andere Menschen da sind, ich liebe es einfach.

01:13:13: Ich habe unfassbar viel Zeit dort verbracht und euch heute zu beobachten hat mir eine ganz andere Perspektive gegeben.

01:13:19: Und das war total schön für mich und auch festzustellen, wieviel das mit also die Transfermöglichkeit auf Unternehmensstrukturen wie viel das mit New Work zu tun hat tatsächlich.

01:13:32: Neuer Arbeitswelt, die nicht schädigt und ist das was du so betont hast, wie es dir um den Menschen dann geht und dass das etwas ist, was etwas beitragen kann und was für heftige Auswirkungen das haben kann wenn bestimmte Menschen da Entscheidungen treffen und eventuell für viele andere Menschen teilweise ganze Dörfer Kulturen Schädingen sind.

01:13:58: Das ist schon eine enorme Verantwortung, die mir irgendwie so ein bisschen bewusst war.

01:14:03: Aber heute noch mal sehr viel deutlicher wurde was ich an der Stelle nochmal betonen möchte.

01:14:09: Wir hatten super kurzes Vorgespräch, also ich lerne dich hier gerade.

01:14:15: Ja lieb ich total und was du da erzählt hat dass du suchst ja grade nach einem Job Hallo

01:14:23: Ich bin offen.

01:14:23: verspannende Projekte Herausforderungen.

01:14:27: Ich finde, so Museen haben es so viel zu bieten und ich bin gerne dabei, wenn was kreativen steht mit Menschen vor allem.

01:14:38: Das macht mir einfach sehr, sehr viel

01:14:40: Spaß.

01:14:41: Menschen dürfen und können uns sollen bitte unbedingt mit dir in Kontakt treten?

01:14:47: Bitte!

01:14:47: Wie machen die das dann am besten?

01:14:49: Über LinkedIn bin ich erreichbar auf jeden Fall.

01:14:51: Packen

01:14:51: wir einen Link in die Show.

01:14:52: notes, vielen Dank dass du hier warst!

01:14:54: Wenn ihr eure Themen und eure Geschichten als Exponate hier in unserem Museum mit uns teilen wollt ja dann lädt euch bitte.

01:15:02: das sagen wir so oft macht es kommt gerne hier zu uns teilt eure geschichten mit uns.

01:15:07: wir freuen

01:15:07: uns drauf.

01:15:08: ihr werdet nicht zur schau gestellt sondern ihr durchpartizivieren.

01:15:19: Schön, dass ihr dabei wart bei Taschenweißheiten.

01:15:21: Habt's gut und bis zum nächsten Mal!

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