#30 Wie unbequem darf Facilitation sein?
Shownotes
Wie viel Bequemlichkeit braucht gute Facilitation, oder braucht es das Unbequeme? Und wann kippt „unangenehm“ in entwürdigend?
In dieser Folge ist der Organisationspsychologe Janek Panneitz zu Gast. Er arbeitet mit Neugier an der Entwicklung neuer Methoden, um in der Facilitation Inhalte sowohl über Visualisierungen verständlicher als auch durch Interaktionen und Spielelemente erlebbar zu machen. Was als Frage nach Störungen und was „unbequem“ wirklich heißt, beginnt, entwickelt sich zu einem Gespräch über die Rolle externer Begleitung, Macht in Gruppen und über die Frage, wann Reibung produktiv ist, wann sie schützt und wer oder was geschützt werden muss. Es geht um die Trennung von Person und Funktion, um Scheitern als Lernfeld und um Grenzen. Im spielerischen Element wandelt Janek das Spiel „Top Ten“ ab, um unangenehme Situationen in der Facilitation besprechbar zu machen und empathisch einzuordnen. Du kannst mitraten. Wo du es einsetzen kannst: im Check-in, als Icebreaker, in Team- und Führungskräfteentwicklung, in Retrospektiven und Lessons-Learned-Runden, in Supervision, … Wofür das spielerische Element gut ist: niedrigschwelliger Einstieg in heikle Themen oder Eigenerfahrungen, empathisches Zuhören und Abgleichen, Erzählen „neuer“ Situationen statt der „schlimmsten“, Kreativitätsförderung, Perspektivübernahme, Normalisierung unangenehmer Momente, Trennung von Person und beschriebener Situation, … Wie du es abwandeln kannst: die Skala an euer Thema anpassen (z. B. von „leicht“ bis „konfliktreich“), pantomimisch statt verbal spielen, Punkte weglassen oder einführen, in Kleingruppen parallel spielen, an Reflexionsfragen zu Rolle, Macht und psychologische Sicherheit anknüpfen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … als Facilitator*in, Trainer*in oder Moderator*in mit unangenehmen Situationen umgehst und Dinge aussprechen willst, was intern niemand sagen kann den Unterschied zwischen unangenehm und entwürdigend schärfen und die Trennung von Person und Funktion anders angehen magst, ohne Menschen vorzuführen Scheitern als Lernfeld gestalten willst und Machtdynamiken in Gruppen erkennen und ansprechbar machen möchtest Und du? Wann hast du zuletzt erlebt, dass es zwar unangenehm wurde aber hilfreich war? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch mit Janek auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/janek-panneitz-thinking-without-boxes/ Mehr zu ihm auf der Website: https://www.thinking-without-boxes.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Mehr Menschlichkeit im Business.
00:00:02: Bei Themen rund um New Work, New Learning und Diversity mit Giddy Weiss und Timothy Tasch.
00:00:09: Willkommen bei Taschenweißheiten!
00:00:11: Moin!
00:00:12: Hallo!
00:00:14: Wie schön dass du da bist?
00:00:15: Ja freu mich hier zu sein.
00:00:17: Ich hätte sonst gesagt in Hamburg aber du bist weggezogen.
00:00:21: Da hättest du noch uns erzählen können was für uns sehr ungewöhnlich ist.
00:00:25: Sehr schön das du da warst.
00:00:26: Freu mich heute jetzt zu sein.
00:00:27: Du hast ein spielerisches Element, du hast das Thema und ich bin einfach neugierig und freue mich!
00:00:32: Ja also ich glaube ich mache eigentlich sehr gerne viele Sachen mit spielerschen Ansätzen.
00:00:37: Ich versuche gerne immer Leichtigkeit und solche Themen mit reinzubringen.
00:00:41: Und ich möchte heute gerne mal genau über die andere Seite reden Nämlich über das Thema unangenehme Situation in der Facilitation und vielleicht wie viel braucht es eigentlich?
00:00:50: Unangenehm Situation in einer Facilitatio?
00:00:54: Was meinst du damit?
00:00:55: unangenehme Situation?
00:00:57: Na, ich glaube das kann man von verschiedenen Situationen betrachten.
00:01:00: Also einmal das Thema was ist für mich in der Facilitation unangenergenehm und ist es okay oder nicht ok?
00:01:06: aber auch was ist meine Rolle als externe Begleitung?
00:01:10: was ist eine Rolle als Facilitator manchmal vielleicht auch ganz bewusst unangeniere Situation herbeizuführen?
00:01:17: und aber auch wo kann man denn in der Arschbombe ins Fettnäppchen machen?
00:01:24: und man kreiert vielleicht auch unangenehme Situationen für Teilnehmende.
00:01:29: Und die Frage ist dann, ist das okay?
00:01:31: Ist es nicht ok?
00:01:32: Ist das gewünscht?
00:01:33: wie viel davon lässt man zu?
00:01:35: Ich glaube dass ein interessantes Spannungsfeld ist weil ich das so erlebe dass es oftmals diesen Impuls dahin gibt die Situation möglichst leicht sein sollen.
00:01:48: Man möchte natürlich irgendwie positiv rausgehen, ob das jetzt ein Workshop ist oder dass es eine Veranstaltung ist und dieses Ziel dieser Positivität ja schon irgendwo einen Gegensatz dazu hat zu sagen okay wir müssen uns aber unangenehmen Themen widmen.
00:02:03: Und was ich oft erlebe ist wenn es zum Beispiel um so Workshops geht wo man versucht schwierige Themen zu lösen Wenn es einfach wäre dann hätten wir das wahrscheinlich schon gelange gelöst.
00:02:15: Also wird es möglicherweise nicht dazu kommen, dass man so einen Knoten lösen kann ohne dass es nicht auch schwierige Situation gibt.
00:02:21: und ich glaube die eigentliche Frage ist wie schaffe ich die Rahmenparameter dafür?
00:02:25: Dass man diese schwierigen Themen auf den Tisch bringen kann.
00:02:28: Und dadurch dass sich eben viel mit so spielerischen Ansätzen arbeitet wird es glaube ich manchmal Ja, wie soll ich sagen?
00:02:35: So in der Schublade gesehen von Naher.
00:02:37: Wir machen was ... wir machen was Witziges!
00:02:39: Wir machen etwas Spielerisches und dann haben alle Spaß.
00:02:42: Und wenn ich dann komme und die schwierigen Themen auf den Tisch lege und sage ah guckt mal das ist ja richtig mies.
00:02:47: Dann gibt es vielleicht manchmal eine Irritation und da muss man glaube ich gut darauf achten welche Rahmenbedingungen man schafft um das eben machen zu können.
00:02:54: Ich dachte es ist vielleicht immer ganz interessant weil ich mir vorstellen kann dass ihr sowohl in einer Rolle als Teilnehmende vielleicht einmal erlebt hat Wie ist das?
00:03:00: Was ist unangenehm auch in der Rolle als Facilitation Also als Facilitator, Facilitaturin zu sagen.
00:03:07: Oh was ist mir eigentlich unangenehm?
00:03:10: Und da glaube ich jeder ganz unterschiedliche Situation.
00:03:15: Das steckt so viel drin gerade und alles finde ich ein super Thema und super.
00:03:20: gerade waren sicherlich auch schon alle da draußen gerade.
00:03:23: Tagst du eher an Timothy bei Was für dich Unangenehme war oder was für teilnehmende Unangetanissen?
00:03:29: gerade dockig beides zeitgleich und super kontextabhängig.
00:03:34: ich fange mal an so beim thema.
00:03:36: wie sehr möchte ich gerade gemocht werden?
00:03:41: das habe ich da neben ganz vielen anderen den gibt es gefühlt haben richtig gehalten vor der frage jetzt aber ja so wie spielerisch sein kann den net.
00:03:49: ich bin wie leicht und fluffig und warm und wohlig ich dass mache ist oft bei mir daran abhängig möchte ich hier gerade geliebt werden oder nicht?
00:03:57: Und da bin ich ja sofort bei dir, weil das ist einfach dein Satz.
00:04:01: Ich bin nicht hier umgeliebt zu werden.
00:04:02: Umgemacht?
00:04:03: Zum
00:04:03: gemacht zu werden, stimmt.
00:04:04: Geliebt aber nicht gemocht!
00:04:05: Spannendes Felsen, die möchte ich
00:04:07: gerne.
00:04:08: Genau und das ist unterschiedlich ob ich jetzt in der Rolle des Facilitators bin oder eben als Teilnehmer habe.
00:04:15: Aber positiv und negative Beispiele auf beiden Seiten gemacht.
00:04:21: Ich find es ganz gut was du gerade gesagt hast zum Thema Gemacht werden.
00:04:24: Das ist vielleicht, fangen wir da an so ein bisschen.
00:04:28: Was ist der Auftrag oder was ist meine Rolle?
00:04:30: Wenn ich als externe Person reinkomme und manchmal erlebe ich das dass so.
00:04:35: Vielleicht hatte es auch schon mal bei so Auftragsklärungsgesprächen gehabt und dann ist dieses Jahr wie stellen Sie denn sicher, dass danach das Team wirklich alles, was die sich erarbeiten für immer und ewig anders umsetzen?
00:04:47: Ich mache dann mal gerne so eine Rechnung auf, dass ich sage okay wir können uns mal angucken das Jahr hat dreihundertsechzig Tage.
00:04:51: Zweiundfünfzig Wochenenden plus Urlaub.
00:04:54: reden wir mal realistisch zu zweihundert Arbeitstage acht Stunden Da reden wir über tausend achthundert Stunden auf der einen Seite und jetzt habe ich diesen ein Workshop mit acht Stunden auf die anderen Seite.
00:05:03: Und die Erwartung ist, dass sich jetzt diesen riesigen Berg an Routine-Tätigkeiten in diesen acht Stunden mal eben von links nach rechts krempel und dann soll das auch so bleiben.
00:05:12: Schockiert!
00:05:13: Richtig!
00:05:14: So...und in diesem Bild sage ich so was ich bin und was ich sein kann ist die Erbse also Die Prinzessin auf der Erbse, die sich so in ihren Lieblingsschlaf reinkuschelt und innerhalb von so einer Veranstaltung schaffe ich das.
00:05:27: Dass die Organisation einmal so aus den Kissen rauskommt und in dem Workshop kann ich diese Erbese platzieren.
00:05:34: Ich kann für unangenehme Situationen sorgen, die dann irgendwo bleiben.
00:05:38: Und wenn sich die Organisation dann wieder reinkuscheln möchte Merkt er, wir machen gerade wieder wie beim Ja.
00:05:44: Und es war ja selbe wie bei dem Werk.
00:05:47: Machen wir schon wieder das.
00:05:48: Dann merkt man okay dass ist irgendwie unbequem sich jetzt wieder so rein zu kuscheln wie vorher.
00:05:53: aber wie sie sich dann neu sortieren und wie sich das Team dann neu aufstellt und ob's da eine andere bequeme Schlafposition gibt oder man vielleicht doch mal aufsteht Das steht dann wieder auf einem ganz anderen Blatt.
00:06:03: Aber was ich glaube was realistisch ist innerhalb von so einen Zeitfenster und auch mit den Formaten die ich entwickelte und gerne nutze Ich kann die Erbsen platzieren und die sorgt zumindest dafür, dass so eine Lageorientierung der Organisation ein Stück weit aufgebrochen wird.
00:06:19: Und
00:06:20: dafür muss so ne Erbse auch unangenehm sein!
00:06:23: Und ne Erpse, die eigentlich in Kuschelkissen ist, sorgt nur dafür, das am Ende alle sich wieder zurückkuscheln... ...und dann feststellen uns noch bequem einmal im Küssenmeer drin.
00:06:34: Das sind jetzt so viele Aspekte wie da drinnen von einerseits Messbarkeit, von Lernerfolgen und dazu wird es noch ne Folge geben?
00:06:41: Die haben wir schon geplant.
00:06:44: Als auch, wie unbequem ist es wenn da sind wir bei entweder Trainingskontexte oder Workshops muss man auch unterscheiden oder auch in dem Coaching darf das super unbequeben sein und dafür wird man ja häufig auch gebucht dass man noch ein bisschen Spiegel vorhält und anders nochmal drauf guckt.
00:07:02: was ist dort die Erwartungshaltung hinter der Rolle?
00:07:04: Du hast schon eine Rolle angesprochen.
00:07:07: Witzig.
00:07:07: mir wird die Frage nie gestellt, ob ich da für garantieren kann das irgendwann.
00:07:12: Sondern eher und vielleicht ist es eine Frage, die ich da platzieren möchte wie gehst du denn ran?
00:07:17: Also sagst du den Menschen wir tun jetzt bestimmte Dinge, die eventuell unbequem sind oder sagst so denen dass ist der Outcome oder das ist der Weg wie wir zu einem bestimmten Thema kommen oder... Wie kommunizierst du das dann
00:07:32: in dem tatsächlichen Setup mit entweder
00:07:34: auf einer Gruppe oder auch in der Gruppe, sehr beides fand.
00:07:38: Also tatsächlich bei der Auftragsklärung erzähle ich manchmal auch die Erbsengeschichte.
00:07:41: also dann versuche ich anhand dieses Bildes klarzumachen dass die Idee von so einer Veranstaltung was anderes ist.
00:07:47: also ich glaube das Facilitation und Workshops keine Führungsaufgabe übernehmen können.
00:07:52: Ich glaube dass Führungskräfte nicht dadurch entlastet werden.
00:07:54: sie können unterstützt werden.
00:07:55: man kann so einen Moment schaffen Man kann das später aufgreifen aber es konnte ehrliche nachhalten Von Veränderungsprozessen ist und bleibt Führungen Aufgabe Und das kann ich nicht outsourcen.
00:08:07: Manchmal in der Auftragsklerung mache ich es auch schon vorher klar, dass ich sage als externe Person ist es auch ein Stück weit mein Job zu sagen, dass der Kaiser nackt ist um aber den Märchen zu bleiben.
00:08:22: Die Personen, die in der Organisation sind und da gebunden sind durch Verträge und Abhängigkeiten und Verhältnisse.
00:08:28: Die werden nicht gut sagen können dass der Kaiser gerade nackt ist weil sie wollen ja ihren Job behalten was er völlig nachvollziehbar ist.
00:08:34: Und ich als externer sage naja Ich bin hier eigentlich schon gefeuert.
00:08:37: also mein job ist diesen workshop gut zu machen und Eigentlich bin ich danach gefeuerd.
00:08:42: und Mein job ist es also in dieser Haltung zu bleiben und Nicht zu sagen ich versuche extra nice Zu sein weil ich wäre eigentlich ein folge auftrage ich werde eigentlich noch im thema und dann will ich das mich die organisation mag sondern Mein Job ist es ja schon in dem Moment so unbequem genug zu sein, dass ich in den Moment sagen kann Na Leute hier is der Kaisernackig und das ist jetzt doof.
00:08:59: aber jetzt hat wenigstens mal eine ausgesprochen Und alle dringend rum können so senken.
00:09:03: Ja wussten wir durften wir aber nicht sagen weil wir wollen unseren Arbeitsvertrag behalten.
00:09:07: Ein Glück dass es jemand anderes gesagt hat.
00:09:10: Dann kann man ja auch ein bisschen Fläche dafür sein und es ist auch glaube ich okay als Facilitator im momenten unterwegs zu sein wo die Gruppe einen doof findet.
00:09:17: was ihr selber gesagt immer muss nicht gemacht werden.
00:09:20: Das heißt nicht, dass man jetzt irgendwie bewusst extra anti ist oder die Leute extrem provoziert.
00:09:27: Und das ist glaube ich der Unterschied von der vorherigen Auftragsklärung.
00:09:31: und wie mache ich es in den Momenten selbst?
00:09:34: Da kommt wieder das Thema Leichtigkeit rein also wo ich glaube wenn ich gute Rahmenbedingungen schaffe und einen sicheren Raum habe dann kann ich mit einer ganz hohen Selbstverständlichkeit über Probleme reden über bestimmte Themen rede, als wäre es das normalste der Welt.
00:09:52: Und ist vielleicht auch mit einem bisschen dem Lächeln verpacken und einem Witz oder so ne?
00:09:55: Und dann sagt man hey Moment mal da ja wenn das so und so ist na ganz ehrlich!
00:09:59: Da würde ich aber auch bescheißen die Kind sein lassen sich ja super leicht manipulieren oder?
00:10:03: So und dann gucken alle mal kurz betreten und alle wissen ja wenn man irgendwie das System wir wissen das und kann man mal angucken was würde denn da passieren?
00:10:12: Und da helfen eben auch so spielerische Formate weil Ich glaube, dass dadurch immer auch Themen so über Bande gespielt werden.
00:10:21: Also wenn man so ein Workshop-Format macht, so ein spielerisches Element, ob das jetzt entweder sowas ist wie Baunier Gemeinsamturm oder ob das irgendein Teambuilding Format ist oder ob es jetzt so einen Format isst, die ich ja auch gerne nutze und ob das drei D-Welten sind oder Vielfalter oder andere Sachen dann ist es glaub ich immer auch im Moment Wenn die Gruppe da scheitert, dann kann man sich das angucken und es gibt ja immer diese Diskrepanz von so naja das ist ja nur der Spiel.
00:10:48: Das sind ja in echt Sinnwehren nicht so.
00:10:49: Aber es ist viel einfacher darüber zu sprechen um zu sagen mensch das haben wir überhaupt nicht hingekriegt in diesen Setup.
00:10:56: Das ist ja interessant.
00:10:57: wollen wir mal angucken warum was da nicht hingegekriegt hat?
00:10:59: Und gleichzeitig hat sie eine gesichtswahrendere Komponente als wenn ich sage hm wir haben eine Jobanalyse durchgeführt und ihr kriegt ja eigentlich überhaupt nichts hin und darüber wollen wir jetzt mit dem Workshop reden.
00:11:10: So, dann ist es ja viel persönlicher.
00:11:11: Schlimmer!
00:11:12: Ihr lacht ne?
00:11:12: Also das wäre ja die Alternative dass wir sagen wir gucken uns mal eure echte Arbeitsleistung an und analysieren haben hier mit versteckter Kamera gefilmt wie schlecht ihr eigentlich miteinander umgeht.
00:11:21: Und die Alternativen dazu ist dieses diese Setup zu schaffen wo wir alle draufgucken können wie so eine Fischbowl Wo auch Situationen passieren.
00:11:29: und dann können wir diese Situation besprechen.
00:11:31: und dadurch dass das über Bande geht Glaube ich lassen sich eben kritischere Themen ans Licht holen besprechen.
00:11:39: Die Leute machen selbst den Transfer auch in andere Kontexte.
00:11:43: Das heißt, mit Bande meinst du dass es nicht direkt ausgesprochen wird?
00:11:46: So hey ich sag dir jetzt das ist nicht okay sondern wir testen im Spiel gucken was passiert und das kann dann wieder rücktransferiert werden.
00:11:53: Meinst du das mit Bnde?
00:11:55: Ich glaube was sich noch mehr mit Bende meine ist wenn wir etwas Gemeinsames im Raum haben eine Spielsituation oder eine Simulation oder ein Modell oder irgendwas in der Art Dann ist es immer einfacher, so diese klassischen Feedback-Regeln einzuhalten die man irgendwann mal gelernt hat.
00:12:13: Diese Trennung zwischen Wahrnehmung und Wirkung, Wunsch
00:12:16: usw.,
00:12:17: aber wichtig erstmal diese Trennungen davon weil es dann nicht darum geht ja du bist ja immer so und so sondern man kann sagen hey als du im Spiel das Monopolibret durch den Raum geschmissen hast da habe ich dich nicht als sonderlich entspannt erlebt.
00:12:30: Und dann ist irgendwo eine beobachtbare Situation da wo man sagen kann darüber können wir reden Und warum ich das so großen Vorteil erlebe ist, weil ich glaube dieses Selbstbild was Teams haben und was in Organisationen existiert.
00:12:47: Das was die Leute in der Realität zeigen, ist halt ein Unterschied ob ich jetzt gestresst auf den Freitag nachmittag noch mit einem Thema komme oder ob ich in einem entspannten Setup darüber rede.
00:12:56: wie wollen wir denn eigentlich in einer Idealvorstellung miteinander umgehen?
00:13:00: Dann sind alle nett und alle wissen was zu tun ist.
00:13:03: aber in der echten Situation verhalten wir uns nicht so.
00:13:06: Und solche überbande gespielten Sachen meine ich eher dieses in dem Moment, wo wir darüber reden können.
00:13:13: was ist denn da passiert?
00:13:14: sage ich ja nicht.
00:13:16: Ihr seid schlechte Menschen oder ihr könnt das alles nicht.
00:13:18: aber wir können verstehen ah!
00:13:19: In der Situation haben es bestimmte Parameter dafür gesorgt haben dass wir uns nicht so verhalten haben wie wir uns das eigentlich gerne wünschen.
00:13:25: und dann kann man ganz abstrakter rüberinnen welche Parameter sorgen denn dafür?
00:13:29: Dass wir irgendwo aus unserer Rolle kippen und uns nicht als die geduldigen perfekten entspannten Leute bewegen, sondern dass wir die Mensch ärgerlich nicht Figuren durch den Raum schmeißen und sagen ich höre auf.
00:13:37: Und dann kann man gucken gibt es denn solche Situation auch im Arbeitskontext?
00:13:42: Gibt es Faktoren, die da auch eine Rolle spielen?
00:13:44: Was ist mit der Arschbombe ins Fettnämpchen.
00:13:48: und wie unbequem darfst du sein?
00:13:50: Du hast ja auch die Unterscheidung gemacht für wen also das Wie Unbequeme und was ich noch rausgehört hatte war dieser Lernaspektor hinter?
00:13:58: ab wann ändert sich er?
00:13:59: doch?
00:14:00: gehe ich dann in eine andere Schlafposition, wenn ich bei deinem Bild bleibe oder nicht.
00:14:06: Passt du deine Sprache darüber?
00:14:09: Oder deine Tools oder Methodiken deiner spielerischen Elemente an Bezug auf?
00:14:15: die dürfen soweit gehen.
00:14:17: Die können auch aus dem Bett purzeln und das ist okay.
00:14:22: Ich glaube, ich habe schon manchmal die Tendenz weiß ich nicht ob manchmal vielleicht teilnehmende sagen würden naja da wird schon viel gefordert.
00:14:31: Also manchmal fordere, teilweise überfordere ich die Leute auch bewusst um Menschen wieder da reinzubringen in diese Situation dieses Data mal zu spüren.
00:14:44: Also diese Unterscheidung von uff!
00:14:45: Ich muss ja mal hinterherkommen und das hängt aber stark davon ab.
00:14:49: Ich würde sagen wie lagerorientiertes ein Team ist.
00:14:51: es gibt manche Teams die sind sehr erfolgreich und sehr gut in dem was sie machen und Erfolg macht dann irgendwann müde und macht irgendwann so neuer.
00:14:58: wir müssen doch gerade nicht mehr Warum sollten wir?
00:15:01: Und das gibt es bei Industrien, das gibt's bei Teams.
00:15:04: Das ist bei Organisationen.
00:15:07: Teams die bereits ein sehr großes Data spüren, die gerade oberkante Unterlippe sind unter großer Anspannung sind.
00:15:14: Da würde ich schon überlegen ob ich den Fokus jetzt darauf lege oder ob ich da nicht eher versuche ein bisschen für Entspannungen zu sorgen also So ein bisschen um so einen Zielbereich, der leicht außerhalb ist von dem wo man sagt da müssen wir nix machen aber nicht soweit weg ist dass man sagt okay jetzt oh Gott wir können ja gar nichts mehr.
00:15:33: Da hat mir Nollich auch über das Komfort zu einem Modell gesprochen.
00:15:37: Das passt ja ganz gut in eine übertragungsweise.
00:15:39: Wo lernen wir und wohin braucht es auch eine Überforderung?
00:15:44: Und ich merke dann dass manche Menschen ja schon auch überfordert sind alleine schon Von Begrifflichkeiten oder wenn eine kurze Ablenkung da war.
00:15:54: Also die Aufmerksamkeit, Spanne beispielsweise kann ihr auch extrem überfordern oder auch der Kontext drum herum.
00:16:00: also ich weiß ja gar nicht womit die Personen heute so in den Tag rein startet.
00:16:05: ob sie jetzt schon weiß ich nicht einen sechstundentag hinter sich hatte obwohl alle erst vor zwei Stunden aus dem Bett geputzt sind können wir gar nicht einschätzen.
00:16:14: und das ist ja auch für mich schon erwähnungswert sich darüber Gedanken zu machen.
00:16:19: Wir wissen nicht immer wer da eigentlich is
00:16:22: Ja, ja definitiv.
00:16:23: und ob die halt im Tun gerade zum allerersten Mal mit diesen Dingen, die du eben angesprochen habt.
00:16:30: Ob sie das jetzt gerade in meinem Bei sein wo ich die Verantwortung für irgendwas hier gerade trage erfahren hören erleben.
00:16:38: Das wäre für mich Teil des Auftrags Klärungsgespräches und ist eine Frage die ich oft stelle.
00:16:42: also sprechen wir hier in diesem Training zum aller ersten mal darüber und wenn ja warum?
00:16:48: weil das würde mich sicherlich beeinflussen in meiner Methodenwahl oder herangehensweise generell.
00:16:53: Und der Verzeihlichkeit, mit der ich dann vielleicht bestimmten Dingen hier gerade so durchdrücken will um jetzt mal ein ganz unangenehmes Wort zu nehmen?
00:17:00: Also das wäre so'n Motiv was ich da auch, ne?
00:17:02: Passiert das hier gerade zum ersten Mal?
00:17:03: also eine andere Frage die man ja durchaus ausstellen könnte ist, warum hat's bis jetzt nicht geklappt?
00:17:07: Warum machen die Menschen bis dato nicht das, was sie tun sollen?
00:17:11: und habt ihr da schonmal drüber gesprochen oder ist das jetzt gerade nicht meine?
00:17:15: Aufgabe, du hast ja gerade von Führungsübertragbarkeit und Verantwortung gesprochen.
00:17:19: Ich brauche ständig den Aspekt, den er reingebracht hat das ja nicht von Erfolg macht müde weil ganz häufig ist die Annahme wir müssen irgendwas verändern weil irgendwas nicht gut läuft.
00:17:29: aber wenn es gut läuft dann sind die Menschen ja ganz gerne so ab.
00:17:35: Das versuche ich auch immer wieder... ich habe das mal irgendwo gehört und ich finde leider nicht mehr wo ich das gehört habe aber dass es Organisationen gibt die eine Zielfehlerquote haben Die aber nicht null ist.
00:17:44: Sonst würde jetzt man denken, ja wir versuchen eine Fehlerquote von Null prozent zu haben und es gibt Organisationen die sagen, nee wir haben eine Zielfehlerquote von keine Ahnung zehn Prozent.
00:17:52: Und wenn es Teams gibt, die nicht genug Fehlerquote haben dann... ist der Hintergedanke, es wird zu wenig experimentiert und es wird so wenig Innovation ausprobiert.
00:18:02: Und ein Experiment ist nur wenn es ein gewisses Maß an Wahrscheinlichkeit gibt dass es auch schief geht.
00:18:07: Wenn wir jetzt sagen Wir sind ein Team das ganz viel experimentiert.
00:18:10: Wir haben aber null Prozent Fehlerquote dann würde man sagen Dann sind es wohl keine Experimente die gemacht wurden weil man würde davon ausgehen Ein gewisser Prozentsatz davon muss mindestens schief gehen.
00:18:21: Ansonsten hast du dich nicht weit genug aus dem Fenster gelähnt.
00:18:24: Und das erfordert natürlich, dass man den Reifegrad in dem Team hat.
00:18:27: Dass man das auch irgendwo mitverzieht und nicht als ein, naja da machen wir mit Absicht Fehler damit wir unsere Prozente knacken.
00:18:32: oder es geht darum wie immer kennst du einen kann man alle hacken.
00:18:36: aber ich glaube so dieses diese Grundverständnis diese Grundidee rüber zu bringen von Wie sehr geht es bei uns darum keine Fehler zu haben und nicht zu scheitern?
00:18:47: Und das ist das wo ich auch meine dieser Momente ins Scheiterns.
00:18:51: in einem Workshop in einer Übung hab ich manchmal erlebt, dass das so... Ja, das sind zum Beispiel in der Co-Festalitation jemand zu mir gekommen und sagt, meine Gruppe kriegt das nicht hin.
00:19:02: Wir müssen den jetzt helfen!
00:19:03: Die müssen auch dieses Rätsel lösen oder die müssen jetzt auch dieses Puzzle hier knacken oder so.
00:19:10: Und dieser Zug zum Erfolg – und es darf nicht scheitern weil wir das nicht als etwas Erkenntnisreiches betrachten sondern als ein Markel, den es auszumerzen gilt Und ich glaube, da mehr hinzukommen und Teams mehr den Raum zu geben.
00:19:27: Hier darf auch knallhart gescheitert werden.
00:19:30: Man darf sich damit auseinandersetzen wie fühlt es sich diese unangenehme Situation an hier zu scheitern?
00:19:37: Das ist ja die Unterscheidung zwischen
00:19:38: Kürfelpädagogik
00:19:40: auf der einen Seite und dann eben tatsächlich Herausforderungen.
00:19:43: Also handiert oder wissenschaftlicher Diskurs in der Erziehungswissenschaft ganz lange.
00:19:49: wo entsteht ein Lernenfeld dieses gezielte Scheitern?
00:19:55: und ich glaube, ich kenne mindestens zwei Führungskräfte die von sich selber sagen wenn ich am Tag nicht mindestens einen Fehler gemacht habe.
00:20:01: Und ich eine Sache nicht wusste hab ich keinen guten Job gemacht.
00:20:05: Aber ich auch immer so ha!
00:20:06: Interesting
00:20:07: weiß ich gar nicht.
00:20:09: Wiebig bei Scheittern bin ich das finde ich beide Punkte total?
00:20:13: Und jetzt verquick ich das oder versuchst mit dem Aspekt von was passiert mit Menschen wenn sie scheitern Und das ist ein Wiesenunterschied, ob du zu jemandem sagst, dass du einen Fehler gemacht hast oder du bist ein Fehler.
00:20:26: Also irgendwie für mich ist immer so diese ... Ich will das nicht Spannungsverhältnis, aber diese Tightrope Walk zwischen Ja wir wollen scheitern und es ist super wichtig, dass wir gemeinsam Erlebnisse des Scheiterns machen.
00:20:40: Aber ich möchte hier niemand verlieren und ich will nicht, dass jemand hier rausgeht mit dem Gefühl Das lag jetzt an mir.
00:20:46: Also wie führe ich das in irgendeine Struktur, in etwas Strukturelles über oder in ein System wo auch sichtbar gemacht werden kann?
00:20:52: Du alleine bist hier nicht das Problem.
00:20:54: Ja
00:20:56: und wenn wir schon über unangenehme Situationen als Teil nehmen da im Trainingsraum oder im Lernraum nämlich dass jetzt mal ist das definitiven Erfahrung wie ich mir einfach gedacht habe wo ich wirklich da saß und gedacht habe das kannst du jetzt aber auch nicht wirklich sein.
00:21:10: Ich kann ein schönes Beispiel geben wo ich das mal ganz Schlimm erlebt habe und in ganz positiv.
00:21:15: Also eine Situation, wo ich merke wie geht es mir da total unangenehm... Ich bin überhaupt nicht, mag man vielleicht so nicht glauben.
00:21:23: Ich bin introvertiert, wird zu weit gesagt aber ich bin niemand der jetzt wirklich gerne zum Beispiel singt oder jetzt irgendwie so Übungen die manchmal aus dem Prompto kommen oder so spontanes Theater aufführen da zieht sich innerlich bei mir wenn es danach Freiwilligen heißt finde ich meine Schnülsenkel mega spannend und also ganz.
00:21:47: Und dann gibt's manchmal so Setups in Veranstaltungen, wo ich auch teilnehme.
00:21:52: Da war es dann so ja und jetzt hier findet euch so und ihr geht mal vor und macht mal Folgendes und dann steht so ein riesiger Druck- und Performancedruck ganz schwierig.
00:22:02: Dann war ich auf einer anderen Veranstaltung und da wurde zum Schluss gesungen Und ich war so, oh Gott jetzt sollen wir hier alle singen und das wurde super eingeleitet.
00:22:11: Also da hat eine Person vorne gestanden die hat dann so diesen Chor angeleitet, ihr seid der Chor und wir fangen mal ganz an mit ba-ba-ba... und alles.
00:22:19: nach und nach wurde das so gesteigert und zum Schluss haben alle mitgesungen!
00:22:23: Das war so ne schöne Erfahrung und da hab' ich gemerkt Was das bedeutet, diesen sicheren Raum zu schaffen, Stückchenweise hinzukommen.
00:22:30: Und wenn mir am Anfang jemand gesagt hätte, am Ende wirst du da zusammen mit hundertfünfzig anderen Leuten stehen und ihr werdet alle zusammen ein Lied singen, hätte ich einen Vogel gezeigt und gesagt, ich kriege mich keine zehn Pferde zu.
00:22:40: Dass ich da irgendwas mitsinge wird nicht
00:22:42: passieren.".
00:22:43: Das hat mir noch mal gezeigt... ...das ist ja immer auch eine Frage von einem selbst.
00:22:48: Ist so was empfinde ich als unangenehm?
00:22:50: Und das finde ich ganz wichtig dieses einen Raum, einen Weg hinzuschaffen für eine Situation und deswegen also eine Situation die ich vielleicht aus der Entfernung als unangenehm einschätzen würde.
00:23:05: Aber den Weg dahin so zu gestalten das sieht wenn sie dann da ist nicht mehr so unangênem ist.
00:23:11: Und da glaube ich helfen halt verschiedene Formate, verschiedene Tools, verschiedene Arten in der Facilitation Die Stückchenweise dahin führen.
00:23:19: Genau so wenig, dass ich jetzt plötzlich sage okay schön das ihr da seid ihr kommt mal alle vor und singt was.
00:23:24: Da braucht es diesen Is hin, dass man am Ende das erreicht und genauso braucht bei der Gruppe ein Weg dahin.
00:23:29: aber das Ziel sollte schon sein, dass wir uns am Ende etwas getraut haben, dass Wir am ende Dinge angesprochen und ausgesprochen haben die wir normalerweise nicht aussprechen würden oder wo wir sagen würden Das ist schwierig oder eine unangenehme Situation wenn sie aus dem nichts kommt.
00:23:45: Das waren schon mal Rahmenschaffen genannt und dann jetzt verschiedene Rangehensweisen, Tools oder das aber auch einen sicheren Raum schon genannt.
00:23:53: Und dass die Vorgehensweise ganz unterschiedlich sein dürfen und können.
00:23:56: was sind denn so typische Rahmenbedingungen, die es braucht?
00:24:00: Also Amy Edmondson mit psychologischer Sicherheit habe ich da schon raus gehört zumindest.
00:24:05: Was denn noch?
00:24:07: Ich finde das was Timothy gesagt hat total wichtig.
00:24:09: also Ich glaube, wenn ich jetzt vielleicht so ein bisschen konfrontativ rüberkomme und sage, oh da will die Gruppe challenge'n und herausfordern.
00:24:17: Dann finde ich das total wichtig diesen Rahmen so zu gestalten dass es nicht darum geht, ich möchte eine Einzelperson herausforderen oder dich als Mensch herausfordert sondern sehr immer wieder den Fokus und den Raum zu halten Dass es meine Rolle in dieser Struktur ist hier etwas aufzuzeigen was in eurer Struktur schwierig ist.
00:24:38: Aber das hängt nicht an den einzelnen Menschen, also diese Distanz zu schaffen von du als Person hast es schlecht gemacht.
00:24:45: Du als Person bist Schulter dran, sondern die Rolle und die Funktionen.
00:24:50: und das Zahnrad, dass hier gerade läuft, läuft nicht rund.
00:24:53: Und wir müssen gemeinsam mal gucken wie wir dieses Uhrwerk wieder so einstellen, dass es wieder ineinander greift.
00:24:59: In dem Moment wo ich eine Distanz herstelle zwischen deiner persönlichen deine Persönlichkeit und ich den Sicherheit gebe, indem ich auf die Bedürfnisse der Persönlichkeiten vielleicht auch mehr Rücksicht nehme.
00:25:11: Und die irgendwo abhole und darauf achte und immer deutlich mache es geht mir gar nicht um dich persönlich sondern es geht darum dass wir uns das mal angucken so ein bisschen wie von außen und so ein bischen wenn wir jetzt mal unterstellen wir sind an der Sache interessiert Und das ist ja auch noch mal so ein Spannungsfeld in manchen Organisationen, wo manche Leute mich jetzt neu gelernt.
00:25:31: Ganz interessant sind das Stakeholder Management anstatt zur Unternehmenspolitik.
00:25:35: Der ist richtig gut im Stakeholdersmanagement.
00:25:37: Was dann so viel heißt wie der kennt alle und kann da so ein bisschen Politik betreiben?
00:25:42: Aber dass da manchmal so persönliche Abhängigkeiten die dann gar nicht mehr an der Sache orientiert sind sondern geht es darum.
00:25:49: a und das will ich aber nicht weil er hat vor drei Jahren mal blockiert mein Lieblingsprojekt Und ich glaube, wenn man das wieder mehr auf die Ebene bringt.
00:25:57: Ich unterstelle ein Leuten dass ihr an einer erfolgreichen Organisation interessiert seid.
00:26:02: Dass alle an einem erfolgreichen Team und eine erfolgreiche Arbeit für alle angenehmes erst mal interessiert sind.
00:26:07: Mit dieser Haltung trete ich jeden entgegen.
00:26:10: Und ich unterstell jedem, dass er verdammt gute Gründe für das Verhalten hat, das bisher gezeigt wurde.
00:26:15: Das hat ja eine Funktion!
00:26:17: Es
00:26:17: hat eine Function und da wird sich niemand für die zweitbeste Option entscheiden.
00:26:20: also niemand denkt jemals Ich könnte was Kluges machen, aber ich mache stattdessen etwas Doves.
00:26:24: Also jeder denkt immer... Naja unter den gegebenen Umständen ist es wahrscheinlich die beste Entscheidung.
00:26:29: Es kann sein dass jemand sagt naja dann habe ich weniger Arbeit oder hm also die Bewertungsmaßstäbe die könnte man jetzt auf einer anderen Skala bewerten Aber jeder kommt am Ende für sich raus.
00:26:41: das ist sicherlich das Beste was ich jetzt gerade mache Und das ist ja erstmal auch okay.
00:26:46: Dann kann man hier angucken und das reflektieren und überlegen, müssten wir eine bestimmte Bewertungsmaßstäbe vielleicht anpassen?
00:26:51: Müssten wir da vielleicht noch mal anders drauf gucken?
00:26:53: Vielleicht Dinge auch transparent machen die da gerade im Raum sind damit auch andere Leute diese Bewertungsmarschstäbe kennen dann darauf eingehen können.
00:27:02: Aber lange Rede kurzer Sinn.
00:27:03: ich glaube dass es wichtig ist Kein Angriff in Anführungsstrichen Angriff den Ich mache gilt einer Person Sondern wenn, dann kritisiere ich Funktionen.
00:27:13: Ich kritisere Rollen und Mechaniken in dem Uhrwerk mit der Haltung, dass das nichts mit den Personen zu tun hat, die es gerade verwalten.
00:27:21: Und ich betrachte quasi jeden gemeinsam als interessierte Urmacher wie wir gemeinsam in dieses Uhrwerk gucken und jetzt mal total spannend finden, wie das da gerade knirscht und knackt.
00:27:32: Mit einer Begeisterung, die manchmal ansteckt, finden wir dann Dinge und ich sage wow cool guck mal hier knarzt ja richtig!
00:27:40: Wenn ich das selbstverständlich mit einer Selbstverständlichkeit auch auf den Tisch lege, bin ich wieder dabei zu sagen.
00:27:45: Mit einer Selbstständigkeit kann ich sagen der Kaiser ist ja nackt und mit einer selbstverständlichkeit platziert vielleicht dieses dieser Workshop wo das passiert die Erbse und wenn man dann drei Monate später wieder in eine Organisation ist merken er knirscht gerade wieder ne?
00:27:59: Ja, schnirscht grad wie immer.
00:28:01: Müssen wir vielleicht was anderes machen.
00:28:03: Das ist schon eine komplette Ranke gewachsen!
00:28:08: Neugierige Frage.
00:28:10: Vielleicht auch eine Challenge in der Frage an euch, was ist denn wenn das Arschloch mit dem Raum ist?
00:28:14: Ja,
00:28:15: da war ich auch gar nicht.
00:28:16: Also wenn da wirklich eine Person ist die alles zum Kippen bringt... Was machst du da?
00:28:22: Vielleicht beschreibst du mir immer die Situation.
00:28:23: Das bedeutet entweder für dich dass da eine Person das zum Kippen bringt.
00:28:27: Na ja weiß ich nicht.
00:28:28: es gibt im Konfliktfällen... Es gibt Schuldzuweisungen ganz häufig sowieso und ich bin hier interessend, das kennen wir alles.
00:28:37: Aber was wenn jetzt tatsächlich das Verhalten einer Person, sei es aus Unwissenheit oder aus einer guten Funktion, gutem Grund heraus durchaus dazu führt dass das gesamte Urwerk wie du es gerade nutzt ist nicht mehr funktioniert.
00:28:53: Wenn es wirklich an einer Person liegt?
00:28:55: Was machst denn dann?
00:28:57: Also meine Hypothese wäre, wenn es jetzt eine Person ist die auf das gesamte Uhrwerk Auswirkung hat dann wäre jetzt meine Hypothesis sicherlich eine Person, die eine gewisse Machtfunktion innehat.
00:29:06: Wenn die Person keine Macht hätte würde sie nicht sich gegen die gesamte Gruppe behaupten können.
00:29:10: also wenn jemand ja keine Macht hat irgendwie nach dem System dieses Urwerks spielt und würden die anderen Zahnräder einfach weiter drehen und sagen guck mal du kackst dich hier ein und du drehst dich mit und wenn wir uns da lang drehen drehest du dich auch da lang.
00:29:22: Das heißt es fordert schon eine gewissen Kraft so ein gesamtes Uhrwerk zum Anhalten zu bringen als einzelnes Zahnrad.
00:29:30: Und ich glaube, man darf durchaus diese Einzel-Machtposition hinterfragen insbesondere wenn das Teams sind die sich ja häufig andere Werte auf die Fahnen schreiben.
00:29:42: also wenn es Team sind die sagen wir sind eine super hierarchische Funktion und wir sind super hierarchisch und das finden wir auch gut Dann ist es, muss ich sagen.
00:29:49: Ist nicht mein Job das zu kritisieren?
00:29:50: Das habt ihr euch auf die Fahne geschrieben und das ist das Resultat was ihr kriegt.
00:29:53: also
00:29:54: nehmt
00:29:54: damit!
00:29:57: Also da muss man das akzeptieren.
00:29:58: aber wenn das Team sagt wir wollen selbst organisiert Wir wollen hier mit flachen Hierarchien arbeiten Empowerment vom team Und dann hat einer die Macht dieses gesamte Uhrwerk anzuhalten jetzt habe Ich nicht gegendered weil im Kopf auch Bilder entstehen Dann wäre meine vermutung dass ich dieses Machtgefüge thematisieren würde.
00:30:20: Da würde ich drauf gucken, warum wird entweder so viel Rücksicht genommen?
00:30:24: Warum wird davor zurückgeschreckt?
00:30:27: Wo kommt diese Macht her?
00:30:27: und das kann manchmal eine Macht aus einer Autoritätshaltung sein weil ich bestimme wer hier ein Geheidscheck kriegt und wer nicht.
00:30:34: Das kann eine Macht sein aus einem schlechten Gewissen heraus weil wir alle wissen Oh, wenn wir das noch mal ansprechen, dann bricht die Person wieder in Tränen aus und dann haben wir ganz viel schlechtes Soziales Gewissen.
00:30:43: Und da haben wir sehr viel soziale Arbeit, also tanzen wir darum rum.
00:30:46: Also es ist immer auch eine Auswirkung auf das gesamte Team.
00:30:51: Und ich glaube dass dann eher zu thematisieren hilft mehr als zu versuchen das durchbiegen und brechen durchzusetzen.
00:31:01: Die drei Komponenten, die ich da jetzt so rausgehört habe, als eigentlich das jetzt mal Rahmen, in der wir uns dann irgendwie zurückführen können, Wertesystem.
00:31:12: Die gemeinsamen Auftrags, also was ist hier eigentlich Ziel des gemeinsamen Tages?
00:31:16: oder wie auch immer lange wir Zeit verbringen?
00:31:20: Was waren's?
00:31:20: Wertezeit und die Machtkomponente, das mag ich auch.
00:31:24: Wir haben aber auch irgendwie etliche Erfahrungen gemacht wo alle drei nicht funktioniert hatten.
00:31:28: Das war dann so die Versuche.
00:31:29: okay wir haben doch einen gemeinsamen Auffragen, wir haben ein gemeinsamer Wertessystem und wir wollen doch alle irgendwie so und so miteinander im Raum sein.
00:31:37: vielleicht gab es ja auch schon Vereinbarung dazu Und trotzdem bin ich irgendwie immer noch bei dieser Komponente.
00:31:44: das Persönliche ist manchmal das Problem.
00:31:46: Was mache ich, wenn ich einen sexistischen Führungskraft im Raum habe?
00:31:49: Was mache Ich, wenn der expliziten Auftrag ist Überführungen entlang von Empathie und Inklusivität zu diskutieren?
00:32:02: mach ich oft die Erfahrungen klar.
00:32:03: Ich kann versuchen, über diese drei Dinge dann mich zu artikulieren und irgendwie diese Situation zu verbessern und die Leichtigkeit wieder einzubringen, der vielleicht in dem Moment fehlt weil ich persönlich auch die Erfahrung mache dass Menschen über diese Themen nicht sprechen wollen wenn sie schuldbehaftet sind oder wenn Sie eben diese Fläche nicht haben ohne Angst verurteilt zu werden zu sagen hey diese Glaubenssätze habe ich und diesen Teil bestallteil meiner Führung.
00:32:29: Und dann frage ich mich oft, was ist deine Lösung?
00:32:31: Also fügt man das aus dem Training raus in so ein Arch-Coaching.
00:32:34: Ist es eine längere Begleitung, braucht's ein ganz anderes System dafür?
00:32:37: oder was für Möglichkeiten haben wir da?
00:32:40: Du hast ja Tools erwähnt die ich auch beide schon eingesetzt habe.
00:32:43: Vielfalt und Tritewetten.
00:32:47: Ja und das ist die Frage, was machst du wenn es einfach nicht der richtige Raum ist gerade?
00:32:51: Ich finde das was du sagst total interessant.
00:32:53: nochmal von dem Aspekt noch mal die Rolle zurück.
00:32:55: So'n bisschen Was is meine Aufgabe Und wo muss ich vielleicht der Blitzappleiter sein?
00:33:01: Ich finde den Gedanken total interessant zu sagen, jetzt nehmen wir mal das Beispiel.
00:33:04: Ich habe eine sexistische Führungskraft im Raum die irgendwelche Sprüche macht.
00:33:08: und jetzt kann ich natürlich einmal hingehen und sagen naja, ich möchte die Person nicht verletzen und ich möchte ihn nicht vor der Gruppe bloß stellen.
00:33:13: und dann die arme Führungskraft die da jetzt gerade Sexistische Sprüchen macht die muss ja auch irgendwo geschont werden.
00:33:17: Ich kann aber auch hingehen uns sagen vielleicht ist es ja endlich mal an der Reihe dass sich jemand hinstellt und sagt Das geht nicht.
00:33:24: also Das kann man doch so nicht ernsthaft meinen.
00:33:28: Und es kann sein, dass ich natürlich dann entsprechend Gegenfeuer von der Person kriege.
00:33:31: und das ist das wo ich vorhin gesagt habe naja Ich bin ja schon gefeuert.
00:33:34: also das hängt natürlich auch ein bisschen damit zusammen.
00:33:36: welche Rolle Ist da?
00:33:38: aber ich glaube der große Vorteil das große ass das externe Begleitung hat ist Dass man in der externen begleitung Dinge sagen darf Und ansprechen muss die man als interne Personen sich nicht trauen würde.
00:33:56: Und dann zu sagen, wow!
00:33:57: Das war aber ein sexistischer Spruch.
00:33:59: Ich bin mir sicher, wenn ich als Frau in diesem Team wäre ... Ich hände das nicht okay.
00:34:03: Ich weiß nicht wie es bei euch ist und werde euch nicht vorziehen und sagen, ihr müsst mal sagen, wie ihr das werdet.
00:34:07: Aber ich kann rückmelden?
00:34:09: Ich würde das jetzt so sehen und ich fänd schwierig.
00:34:12: So.
00:34:13: Und alleine diese ... Da gebe ich völlig recht, wie sehr mache ich das zum Thema.
00:34:18: Und möchte da die Betroffenheit, also ich muss ja auch Ja, vor versammelter Mannschaft durch den Schlamm ziehen.
00:34:24: Aber eine gesichtswahrende Art der Betroffenheit zu schaffen ist glaube ich ne Kunst für sich also eine art der betroffenheit Zu schaffen die trotzdem zuläs dass man sich wieder zurückziehen kann und die Möglichkeit hat wieder einzusteigen.
00:34:39: Das ist glaube ich nicht einfach, aber ich glaube das geht.
00:34:41: Ich glaube dass es möglich.
00:34:43: Du hattest vorhin schon angesprochen nochmal mit einem Lächeln oder ein bisschen Humor so ran zu gehen.
00:34:47: Das macht einen Unterschied.
00:34:49: und ja klar Externe Funktionen.
00:34:50: Dass das natürlich ein Vorteil ist und ich mich da rausziehen kann und darf scherben.
00:34:57: Im besten Fall gar nicht erst so verursachen, dass kein Mosaik mehr daraus entstehen darf.
00:35:02: Es darf ja was schöneres draus gemacht werden.
00:35:06: Und zeitgleich dieses Störungen, welche Störung haben Vorrang?
00:35:10: Ich mag diesen Satz immer gar nicht.
00:35:12: Steuerungen am Vorrang!
00:35:13: Really?!
00:35:14: Aber ich finde nicht... aber wenn es zuträglich ist zu dem was tatsächlich dort vorhanden ist und man hat das ja auch schon gesagt so ein paar Strukturen mal zu spiegeln, mal reinzugucken, da darf man ja auch durchaus die Frage stellen, woher kennt ihr das dann?
00:35:30: Ist das immer so bei euch?
00:35:32: Gerade Vifalter bietet ja da.
00:35:34: Das ist ja Teil dessen, dass solche Dinge hinterfragt werden dürfen und auch sollen.
00:35:39: Und deswegen macht es den Zugang ja so einfach – das mag ich sehr daran -, dass die Leute an sich selber stoßen aber nicht an uns als Fessivitäter festmachen an unserer Rolle.
00:35:52: Also da gibt's ja auch verschiedene Rollen!
00:35:54: Wie gehe ich denn da rein in der Moderation?
00:35:56: Da gibts ja auch Good-Cop, Bad-Corp beispielsweise usw..
00:36:02: Das passt auch so gut zu dem, was ich vorhin auch thematisieren wollte.
00:36:06: Weil das kann ja für die teilnehmenden Gruppe das erste Mal sein dass sie mit der Fachthematik oder vielleicht eine noch weiß ich nicht Führungsherausforderung aber wenn diese Selbsterlebnis mit dir zum allerersten jemand in deinem Training zum ersten mal sich ernsthaft damit auseinanderselbst?
00:36:22: Vielleicht bin ich sexistisch und durch einen spielerischen Element das erlebt dann ist es schon Aus meiner Sicht betrachtet mehr Erfolg.
00:36:31: Das hat zum Erkenntnis geführt, eine besondere Verantwortung.
00:36:35: Ich würde dann vielleicht nach der Vielfalterrunde nennen die Person auf mich zukommt und sagt Boah das hat jetzt aber echt gesessen und das macht was mit mir.
00:36:41: Würde ich mir nicht umdrehen und sage Dinger drüber nach.
00:36:44: Also ne?
00:36:44: Das ist so die Frage.
00:36:46: Kriegen wir euch vorhin bei?
00:36:47: fühlt man das in etwas anders überbrauchten als andere an das Gespräch ist oder der Begleitung.
00:36:52: Ich würde jetzt schon direkt, also warum eigentlich nicht?
00:36:55: Also hängt glaube ich sehr von der Person ab und vom Thema.
00:36:57: aber ich glaube es gibt durchaus den Moment wo man heutzutage auch sagen darf so ja mach mal deine Hausaufgaben wie oft Menschen dann so ohja das war für mich aber auch irgendwo.
00:37:09: und dann dieses Hilfsangebot.
00:37:12: Also gerade das Beispiel, was du gesagt hast.
00:37:14: Ich weiß nicht, ob ich jetzt bei so Sexismus sagen würde, da müssen wir mal unter die Arme greifen und wie weit man nicht sagen kann, ey!
00:37:20: Das ist jetzt wirklich glaube ich... Wenn es immer noch Führungskräfte gibt, die sexistisch unterwegs sind im Moment für ein Wachweckruf möglicherweise?
00:37:29: Die Erbse, die da
00:37:30: piekt?!
00:37:31: Aber dann ist es nicht mein Job dafür zu sorgen, dass du dich wieder bequem hinkuscheln kannst sondern nee, das ist hoffentlich unangenehm und das bleibt hoffentlich eine Woche und zwei Guckt mal weiter.
00:37:42: Also, ja und ich glaube was vielleicht noch ein bisschen in eine andere Richtung wo ich das manchmal erlebe wo Teilnehmende so in unangenehme Momente kommen ist auch das Thema Arbeitslast und Ergebnisse.
00:37:56: also ich glaube dass Organisationen vielleicht auch gesellschaftlich geprägt immer mehr in dieses wir brauchen quick wins wir brauchen schnelle Erfolge es muss alles effektiver effizienter sein Und dass man dann manchmal Schwierigkeiten hat, Leute mit der Aufmerksamkeitsspanne lange genug bei einem Thema zu halten wirklich noch mal in die Tiefe zu gehen.
00:38:15: Dann wird so oberflächliche Themen nochmal schnell abgegrast und wenn man die nicht gut dabei begleitet in die tiefe zu kommen, dann entsteht eine Art Verwunderung.
00:38:26: warum jetzt haben wir nur ober flächlich gearbeitet?
00:38:28: Warum sind unsere Ergebnisse jetzt nicht bahnbrechend?
00:38:32: weil man manchmal eben den Leuten auch mal zumuten muss, dass man da ein bisschen tiefer kommt und dass man die länger bei einem Thema hält.
00:38:37: Fokussierter bei dem Thema, das man sich mehr Zeit für verschiedene Themen nimmt.
00:38:41: Ich glaube, das ist bei den meisten, die ich kenne, die in der Facilitation unterwegs sind.
00:38:45: Da isst ihr Bestellkatalog von.
00:38:47: wir hätten gerne die Welt aus den Angel gehoben.
00:38:49: Wir haben aber einen zwei Stunden Zeitfenster und da ist noch eine halbe Stunde Pause bei.
00:38:52: also wenn es ein bisschen knackiger hinkriegen wäre super so.
00:38:55: Und das ist dann halt was wo man denkt.
00:38:56: so wie wär's?
00:38:58: Wenn man sich an manche Themen haben einfach auch mehr Zeit und Raum verdient Und dann sind wir wieder dabei, das heißt ja und man muss ein bisschen mehr inzerrenn.
00:39:07: Man braucht mal mehr Zeit zum Atmen.
00:39:09: Das müssen die Leute aber auch nutzen!
00:39:12: Ich habe jetzt neu gelernt erst vor ganz kurzem.
00:39:14: es gibt Friction-Maxing Friction Maxing.
00:39:20: Das heißt, dass man quasi digitale Tools zum Beispiel das Leben leicht machen ganz bewusst gegen anstrengendere Alternativen austauscht.
00:39:29: also statt Google Maps hole ich wieder meine Karte raus und versuche mich darüber zu navigieren.
00:39:33: Ich sitze die ganze Autofahrt ohne Podcast, einfach nur da und zieh das durch.
00:39:41: Das ist dann Friction-Maxing!
00:39:43: Und der Hintergedanke ist dass wir durch verschiedene digitale Tools, die uns Erleichterungen schaffen... Dann frage ich die KI ja?
00:39:49: Ich fragte es bei Google A, ich suche das daraus immer mehr Dinge vereinfachen für uns und darüber gar nicht mehr aushalten können, wenn wir es nicht sofort kriegen.
00:40:00: Und die Idee ist dabei so ein bisschen... Wenn ich bestimmte Dinge nicht benutze auch in der Kognition dann ist unser Gehirn auf Effizienz getrimmt und baut das einfach ab.
00:40:11: Und wenn ich halt nicht mehr kritisch nachdenken muss, wenn ich mir diese Dinge nicht mehr selbst erarbeiten muss Dann bin ich es gewohnt dass ich innerhalb weniger Sekunden sofort die Lösung habe.
00:40:19: Und wenn Teams sich darin einbürgern in Organisationen, die sehr auf Effektivität und Effizienz getrimmt sind.
00:40:26: Wir brauchen schnelle Erfolge, wir brauchen sofort die Dinge.
00:40:28: Die Maßnahme, die wir heute einsteuern muss morgen in den Kennzeichen sichtbar werden.
00:40:32: Dann trainiere ich mir an nach diesen kurzfristigen Lösungen zu suchen.
00:40:36: Wenn ich dann sage, wir setzen uns acht Stunden hin und durchdenken das Thema, ist es ja ein irrer Zeitpunkt.
00:40:40: Man merkt manchmal wie die Leute hibbelig werden und sagen aber wann haben wir denn jetzt diese riesige Berg nach oben rübergeschoben?
00:40:50: Und da auch so ein bisschen dieses auszuhalten, dass Dinge nicht ganz so schnell sind.
00:40:55: Dass man wieder ein bisschen zurückkommt sich die Zeit nimmt zuzuhören, sich die zeit nimmt wirklich zu verstehen und wenn du glaubst verstanden zu haben nochmal verstehen auf Dinge zu achten, die anders sind.
00:41:07: manchmal erlebe ich das in Workshops oder Trainings In dem Fall eher Trainings, Führungskräftetraining klassischerweise Feedback oder was auch immer Und dann kommt ganz schnell, ah das erkenne ich wieder.
00:41:17: Das hatte ich schon mal!
00:41:18: Also diesen Blick auf Dinge die ich schon kenne fällt uns super leicht und dann denke ich sofort da ja die ganze Veranstaltung ist egal Ich kenne das ja schon.
00:41:26: Und stattdessen auf die Nuancen zu achten die ich nicht kenne Die vielleicht anders sind?
00:41:31: Das ist halt eine echte Herausforderung.
00:41:32: und da nochmal irgendwie mehr hinzuleiten und vielleicht auch an verschiedenen Stellen zu unterstützen sagen es lohnt sich Auch Dinge von denen du glaubst, dass du sie verstanden hast nochmal richtig zuzuhören.
00:41:43: Es lohnt sich dein Kollegen und deiner Kollegin noch mal zuzughören!
00:41:46: Ich weiß das du weißt in welchem Bereich die arbeitet aber verstehst du wirklich was ihre Arbeit ausmacht?
00:41:53: Das sorgt dann nochmal für eine andere Tiefe
00:41:57: Und ich glaube auch, dass das ja Teil unseres Jobs einfach ist und da so ein Möglichkeitenraum aufzuzeigen.
00:42:03: Also ich komme nicht von alleine auf die Idee, dass sich auch etwas anderes achten könnte als wie ich es bisher immer gemacht
00:42:10: habe.
00:42:12: Oh, da passt doch mein T-Shirt!
00:42:15: Magst du vorwesen?
00:42:16: Heute muss ich mich immer so ein bisschen verfügen...
00:42:24: Und wenn ich auf eine bestimmte Art und Weise immer gemacht habe, das deutest du ja an mit ganz hüllen Beispielen wie ich es sehr liebe.
00:42:31: Und daraus zu brechen ist halt super schwer!
00:42:34: Wenn ich gewohnt bin dass mir jemand etwas erzählt in der Erwartung dass sich darauf antworte oder dass ich dann meine Perspektive teile oder oder oder wenn das ein gewohndes Muster ist warum sollte das jemand durchbrechen?
00:42:48: Und wenn wir beispielsweise... Ich kündige ganz gerne an Hier passieren Dinge und wenn ihr das schon kennt, dann versucht die eine Sache rauszufiltern.
00:42:57: Die neu ist oder versucht es auf den Kopf zu stellen?
00:43:01: Oder ihr ergänzt mit eurem Wissen was ihr schon habt.
00:43:04: Und das fordert nochmal anders heraus mitzudenken dabei zu bleiben weil sie denn eine Aufgabe haben.
00:43:09: Weil wer sitzt schon gerne da ohne Aufgabe?
00:43:11: Wer sitzt schon gern im Auto ohne Podcasts und ohne Musik?
00:43:16: Fühl ich!
00:43:17: Ich muss das jetzt ergänzen gehen, weil irgendwie... Ich finde, das machst du.
00:43:20: Das kannst du!
00:43:21: Das ist irgendwie so ein Talent von dir.
00:43:23: Du hast jetzt eher in Richtung Teil nehmen dann gesprochen, aber das machst unter Kolleginnen auch.
00:43:27: ich kann mich super deutlich noch dran erinnern und es passt so gut zu den Beispielen die du Janek gerade gebracht hast.
00:43:33: Ach wie ich so in irgendeinem Trainingskonzept steckte irgendwie an irgendeinen Trainings Konzept und hatte auf jeden Fall die, ich glaube begründete Sorge dass da Personen im Raum sind.
00:43:42: wenn ich so und so agiere Dann werde ich die beleidigen Verletzen verlieren Und wir waren im Gespräch und ich hatte das dann so, ja wirklich wie mache ich das denn jetzt?
00:43:52: Also so kann ich doch die Person da setz' sich die doch voll auf den Topf.
00:43:56: Die fühlen sich entblößt und dann ist alles irgendwie ganz, ganz schlimm.
00:44:00: Das Thema hatten wir gerade über die Erfahrungen, die ich dann gemacht habe und es war auch aus einem Gespräch mit dir heraus wo du dann irgendwie zu mir sagst, naja du bist aber sehr fokussiert auf diese eine Person der ein Störgefühl haben wird wenn du einen Outcall machst.
00:44:14: siebzehn weitere Personen sein, die vielleicht super dankbar sind wenn das mal passiert und auch das ist eine Raumdynamik.
00:44:20: Das ist ja so ein bisschen im Bereich keine Ahnung du bist abends in der U-Bahn und irgendjemand wird angegangen und auf einmal bin ich gedanklich bei der Person der Täter ist.
00:44:27: Ja, sonst kannst du den nicht ansprechen.
00:44:29: Warum würdest du dich jetzt nicht machen?
00:44:31: Und denk mir hier sind neunzwanzig andere Menschen in der Bahn und die sind vielleicht gerade richtig und vielleicht nicht nur dankbar sondern braucht's das im Sinne der Sicherheit.
00:44:40: Insofern sehe ich das in Weichen Richtung gerade und das hat auch, finde ich mit Unlearning aus Sicht des Facilitators zu tun, dass ich für mich irgendwo drin hatte, ich darf nicht outcallen.
00:44:53: Ich muss warm und wohlig und irgendwie brauche ich das was du vorhin sagst, also ich muss diese gesunde Punkt jetzt hier treffen wo es für beide Seiten noch funktioniert und vielleicht gibt's dem einfach manchmal
00:45:02: nicht.
00:45:04: Und mir ist noch wichtig... Die Lanze brechen für, es muss immer schwierig sein und es muss anstrengend sein.
00:45:10: Es muss hart sein!
00:45:11: Und dann kriegen die Leute keinerlei Tools mehr und müssen mit der Karte zum Veranstaltungsort finden?
00:45:16: Also ich glaube aber das ist sich lohnt mal hinzugucken.
00:45:20: Ich nutze die Tools auch gerne um bestimmte Aspekte zu vereinfachen Aber die Idee ist glaub' ich immer mal zu hinterfragen.
00:45:28: Nutze ich diese Dinge Um die Sachen zu vereinfachen damit mehr Zeit für Tiefgang ist oder nutze ich eine Vereinfachung, damit ich schneller oberflächlicher wegkomme.
00:45:39: Und ich glaube das in unserer digitalisierten Welt auch hier.
00:45:43: die Frage ist an welchen Stellen müssen wir nicht über KI reden?
00:45:45: Aber es glaube ich bei jedem sofort so ein Bild mache jetzt noch mal einen LinkedIn-Bild wo ich irgendwie als Actionfigur bin.
00:45:52: wie viel Tiefgang ermöglicht dass kann jeder für sich entscheiden.
00:45:55: aber die Frage Wo Nutze Ich Tools Die Eine Hürde Überwinden um dann die Zeit zu nutzen, mich tiefer mit den Themen auseinanderzusetzen.
00:46:05: Und wo dienen die Tools letztendlich nur?
00:46:08: Um mich gar nicht mehr damit zu beschäftigen, sondern das Thema ist einfach oberflächlich weg und ich glaube da so ein bisschen Erleichterung zu schaffen an bestimmten Räumen total wichtig, damit mehr Tiefgang möglich ist, damit ich dann auch auf problematische Themen komme, die man sonst nie erreichen würde.
00:46:27: Deswegen finde So ein Balanceakt und gar nicht so einfach zu sagen in der Facilitation unangenehme Momente.
00:46:34: ja oder nein.
00:46:36: Bin ich dafür, bin ich dagegen?
00:46:38: Also es gibt ganz viele Momente wo ich glaube da sind sie super wertvoll und sinnvoll und es gibt bestimmte andere wo ich denke um Gottes Willen auf gar keinen Fall.
00:46:45: also wie du schon gesagt hast die Personen trennen von der Rolle und der Funktion drauf achten was für einen Rahmen schaffe ich an dieser Stelle Und wenn der Rahmen so gesteckt ist dass die Leute unangêneme Themen ansprechen können Dann ist das super, die rauszuholen.
00:47:01: Ja.
00:47:02: Vor allem die Betonung auf «die» sprechen das dann an.
00:47:06: Das müssen ja gar nicht wir sein – es ist deren Erlebnis-Welt und wir stecken den Rahmen dafür.
00:47:12: Da bin ich immer noch bei diesen Gedanken fand, für wen ist es denn unangenehm?
00:47:17: Ich weiß das ja auch gar nicht!
00:47:18: Ich könnte mal ein ganz absurdes Beispiel wenn ich die Straße hochfahre und ich sehe Feuerwehr rumstehen, also Feuerwehrautos und Flauch und Quallen Kann ja sein, dass ich mich darüber freue.
00:47:32: Wenn keine Ahnung Versicherung oder auch die Nachbarin könnte ich noch nie leiden.
00:47:36: Oder was?
00:47:37: Jetzt sehr abstrues Gedanke.
00:47:39: Die Elastie fliegt nicht.
00:47:41: Wer auch immer bei Gellies' Nachbarn ist, ist gerade so momentlich!
00:47:48: Das kann ja sein das ich gute Gründe habe und diese Annahme darüber, dass es jetzt schlimm ist für die Personen Ich weiß es nicht, ich stecke ja nicht drin.
00:47:57: Und dann zu schauen was ist denn tatsächlich ein Thema und was sind Gründe für Widerstände?
00:48:00: Ich gehe ja immer von Widerstanden aus und es gibt ja viele gute Gründe dafür, die auch teilweise sowohl Ursache als auch Wirkung sein könnten um da anzusetzen.
00:48:12: das schaffen ja manche Tools sehr
00:48:14: direkt
00:48:15: und dass sie dafür gemacht sind und gewollt sind.
00:48:17: andere haben das eigentlich gar nicht intendiert aber die kommen halt auf weil die Menschen da sind, die das als Thema haben.
00:48:25: Ich glaube, was mir da wichtig ist es irgendwie eine Lanze dafür zu brechen für diesen Moment in der Facilitation wo's unangenehm ist und dass das auch okay ist.
00:48:33: Und ich glaube jeder hatte das mal, dass er in so einer Situation war, wo man in so einem Raum war.
00:48:38: und es kann sein die Gruppe guckt einen an mit so ne Anforderungshaltung und man denkt ja was keine Ahnung warum guckt ihr mich alle an?
00:48:44: oder das kann sein dass irgendwie wie du gesagt hast da sagt jemand etwas Blödes und man isso oh Gott muss sich das jetzt machen oder nicht?
00:48:52: dass solche Momente wertvoll sind und vielleicht hilft so ein kleines Reframing, dass solche unangenehmen schwierigen Momente eigentlich auch etwas sehr Wirkungsvolles haben können.
00:49:02: Und wenn man den vielleicht eher begegnet mit einer gewissen Leichtigkeit und mit einem Gewissen das gehört dazu.
00:49:07: Das ist okay!
00:49:08: Das ist Teil unserer Rolle, das ist Teil, dass wir genau damit auch arbeiten, dass wird genau da auch mit einsteigen.
00:49:16: Dann verlieren diese Momente vielleicht so eine beängstigende, oh Gott das darf mir nicht passieren.
00:49:22: Das wäre total schlimm.
00:49:24: dann bin ich schlecht als... Ich habe jetzt einen schlechten Job gemacht.
00:49:30: Also als Beispiel ist ja super, wenn die Gruppe feststellt das Thema passt nicht.
00:49:33: Dann habe ich offensichtlich einen Raum geschaffen der so gut ist dass die Grupe sagen kann wir trauen uns anzusprechen dass wir gerade ein anderes thema bearbeiten wollen was ja nun kleines reframing ist an stadt ein.
00:49:43: oh god Ich hab den mit dem falschen tema bearbeitet
00:49:45: es auf jeden fall.
00:49:45: eine andere Perspektive dann.
00:49:47: das heißt aber nichts dass wir immer gut begründen müssen was sie gerade da ist selbst wenn's kacke ist.
00:49:52: Das ist nicht ein und dasselbe.
00:49:55: frage an dich Wenn ich jetzt gucke, du hast das mitgebracht.
00:49:58: Ist das der Moment, wo ich Angst haben muss?
00:50:00: Nein gar nicht,
00:50:02: ganz sicher
00:50:03: nicht.
00:50:04: Na willst du spielen?
00:50:05: Ich hab was mitgebracht, was ich total toll finde... Also ich bin ja großer Brettspielfan und wenn immer Leute so die Nicht-Brettspielfans sind soll es noch eins, zwei draußen geben oder die gelernt haben, Brettspiele sind Monopoly und das habe ich als Kind gespielt und deswegen mag ich keine Brettspiele dann versuche ich immer gerne irgendwie Leute dahin zu führen, Bretzpiele können so viel mehr Und man kann eine ganz andere Interaktion und auch soziale Interaktionen haben.
00:50:29: Das was ich heute mitgebracht habe in Sicht Top Ten, das Spiel funktioniert so dass man eine Karte zugewiesen bekommt wo eine Zahl zwischen eins bis zehn ist und dann gibt es eine Scala und wenn ich beispielsweise eine Eins habe die Scala ist von super schön bis super schwierig.
00:50:44: da muss ich mir eine super schöne Situation überlegen Und wenn ich eine Zehn habe, muss ich mir eine super schwierige Situation überlegen.
00:50:50: Das sorgt aber dafür dass die Situation, die ich berichte das ich gar einen Grund habe warum mich die erzähle und vielleicht mag jemand gar nicht einen neuen erzählen.
00:51:00: Aber wenn ich die Neuen gezogen habe habe ich halt ein Grund ne neuerne Situation zu erzählen.
00:51:05: Also die zahlen von eins bis zehn und die werden verteilt.
00:51:09: die Idee ist, dass ich mir nicht eine Situation ausdenke, die irgendeinen Zahlenwert entspricht.
00:51:14: Sondern ich versuche, eine Situation zu finden, die genau den Zahlenwert entsprechend, den ich zugewiesen bekommen habe.
00:51:19: und im Nachhinein versucht man dann zu sortieren wer hat wohl welche Zahlenhöhe.
00:51:24: Guckst du schon so freudig?
00:51:25: Ist
00:51:26: das noch nie mit mir gespielt?
00:51:27: Ich bin die ganze Zeit um überlegen ob wir Talktenken schon mal gespielt haben.
00:51:30: Ah, bei Janek und ich haben das schon gespielt!
00:51:32: Mit Jakob zusammen.
00:51:33: Genau.
00:51:34: Heute Geh über meine Grenzen hinaus beim Spielen, heute ist doch schön.
00:51:39: Was ich an der Mechanik super spannend finde, ist einfach dass es nicht darum geht das sich jeder irgendwie in so einer gegenseitigen Überbietrolle findet sondern dass es manchmal auch darum geht sich zu unterbieten oder zu gucken.
00:51:51: okay wie treffig denn die Situation die ich da gezogen habe möglichst gut auf der Skala damit am Ende möglichst alle Ja einschätzen können und ich würde das ein bisschen abändern.
00:52:02: Ich würde Folgendes machen, ich würde eine Skala geben und zwar diese Situation ist für mich als Facilitäter eine unangenehme Situation
00:52:11: von
00:52:12: Eins gerne wieder in der Situation die es sozusagen überhaupt nicht Unangenehm ist bis zehn.
00:52:17: der Erdboden soll sich auftun und mich verschlingen Und ihr könnt euch gerne eine Karte ziehen.
00:52:26: Kannst du in die Kamera halten oder so, weiß ich nicht.
00:52:28: Oder die anderen können mitraten?
00:52:29: Weiß sich nicht!
00:52:30: Aber jetzt wäre die Frage das sozusagen eine Situation beschrieben wird dass man versucht eine Situation zu beschreiben, die euren Zahlenwert auf der Skala entspricht
00:52:40: und jetzt in Worten beschreiben und nicht pantomimisch.
00:52:44: Nee,
00:52:44: nee, das gibt es auch aber in dem Fall würde ich das im Podcast... Also, wer es glaub ich fand um Jürgen ist jetzt richtig super so zehn Minuten stille ab und zu lachen.
00:52:54: Und dann ist das so.
00:52:55: genau
00:52:57: in den Originalregeln ist es so dass die Person die anfängt auch das erste rein geht.
00:53:02: Genau.
00:53:03: Jetzt gucke ich mir meinen Zahlenwert an.
00:53:07: also die Situation die ich beschreiben würde wäre das Ende von so einem Workshop.
00:53:13: Ähm, elf, zwölf Teilnehende im Raum waren und man beendet das Ganze.
00:53:18: Die Teilnehmenden stehen auf, packen ihre Sachen zusammen.
00:53:21: dann kommen so zwei Personen auf einen zu die nochmal sagen ey das war richtig schön und danke dass du da mitgemacht hast und es hat uns geholfen.
00:53:28: Und kurz vorm rausgehen gibt's noch eine Person die sagt ja für mich war heute eigentlich nichts dabei aber ähm Ja, war ein netter Tag.
00:53:38: Meine Situation ist die folgende wir sind Im digitalen unterwegs.
00:53:47: Und
00:53:48: ich hab mich super akribisch vorbereitet und mich über die komplette Technik, Ich habe zwei Kameras im Raum weil ich auf meinen Flip noch irgendwie... ...und ich hab einen Dokumentencam.
00:53:59: also ich hab ein Side-App, der ist nuar!
00:54:01: Und ich habe mich super vorbereitet.. ..und mir ist super wichtig dass die Gruppe Methodenvielfalt kriegt.
00:54:07: Weil es sind sechs Stunden.
00:54:13: Der Tag beginnt und meine Technik funktioniert super Aber die Datei nehmen den nicht.
00:54:17: Und ich habe keine Möglichkeit auf die Technik der Teileimenden zuzugreifen und ich merke, dass es vergeulet war wie gut ich mich vorbereitet habe.
00:54:30: Okay jetzt versuche ich mal für mich auch zu überlegen was das für eine Zahl wäre.
00:54:34: Wurde ich die sehen?
00:54:35: Ja spannend
00:54:36: auch!
00:54:37: Ich nehme mal eine Situation, die sehr gut zu meiner Zahl passt und die eine wahre Geschichte
00:54:42: ist.
00:54:43: Perfekt?
00:54:44: Ein
00:54:45: bisschen umgeendet.
00:54:49: Eine teilnehmende Person vorstarrt das Workshop tags und geht nochmal pipi, dann kriegt die Tür nicht mehr auf.
00:54:59: Ist also auf Toilette eingesperrt.
00:55:03: Fast drei Stunden, zweieinhalb Stunden bis die Person da wieder rauskommt und alle Teilnehmenden.
00:55:09: Und ich bin ein bisschen hilflos und das ist nicht so richtig.
00:55:14: Hau!
00:55:14: Also was machen wir mit der Situation?
00:55:16: Wir kriegen das nicht richtig gut eingeordnet und müssen deswegen Strategien finden.
00:55:24: Ganz klar ist gerne wieder
00:55:28: Man ist Geldgamesmarkt.
00:55:31: Also jetzt wäre die Aufgabe, dass wir quasi überlegen was für eine Zahl glauben wir?
00:55:34: den haben die anderen und das würde man.
00:55:36: normalerweise gibt es eine Person die das versucht zu sortieren.
00:55:38: da wir hier zu tritt sind würde ich sagen jeder überlegt mal was glaubt ihr?
00:55:42: Haben die anderen vier zahlen?
00:55:43: also ihr beide könnt mal überlegen Was glaubt Ihr hab ich hier drunter Und dann decke ich das ganze auf und dann gucken wir mal wer näher dran liegt.
00:55:52: Also Vielleicht nochmal Rap ab der Geschichte.
00:55:55: Deine Geschichte war Technik super aufgesetzt, teilnehmenden Technik versagt komplett.
00:56:00: Deiner Geschichte war Seminarveranstaltung, sollte eigentlich anfangen.
00:56:04: stattdessen jemand schließt sich auf Toilette ein, zweieinhalb drei Stunden lang Verspätung und meine Geschichte war Teilnehmend den Feedback am Ende.
00:56:13: Ein paar Leute finden es gut, ein paar Leute kommen uns sagen da war jetzt so nichts dabei aber nicht.
00:56:18: Aber ich dachte nur einer?
00:56:20: Ja, immer
00:56:20: einer.
00:56:22: So, weich dir!
00:56:23: Was glaubt ihr, habe ich für eine Zahl hier drunter?
00:56:25: Ja.
00:56:26: Wer geht in die Vulnerabilität jetzt als Erster rein, ist immer so mal gefragt, traue ich mich jetzt meine Zahlen...
00:56:31: Ich glaube Janneke hat ne Drei.
00:56:33: Das glaub' ich auch!
00:56:35: Oh
00:56:36: hey!
00:56:37: Sag ne drei!
00:56:39: Gar nicht so übel!
00:56:41: Wow!
00:56:42: Was glaubst du was hast du?
00:56:45: Das Techniksetup?
00:56:48: Ich habe überlegt, jetzt natürlich ist das unangenehmer als die Situation ich beschrieben habe oder ist es angenehme.
00:56:54: Und ich glaube es ist unangener wegen dem vielen Aufbereitung und Vorbereitungsaufwand.
00:56:58: deswegen würde ich schon Richtung vier fünf gehen.
00:57:01: Ich weiß nicht ob ich sagen würde oh Gott auf gar keinen Fall fünf sechs sieben weil da ist ja auch alles geklappt.
00:57:06: Die eigene Seite hat funktioniert und ich glaube die digital oder die Toleranz für digitales Versagen ist glaube ich höher.
00:57:14: von daher wird ich wahrscheinlich sagen dass es ne fünfe ist.
00:57:18: Interessant, ich weise Thomas die Kerne.
00:57:20: Wie wichtig ihm das ist?
00:57:23: Und wie viel er bei sich
00:57:24: sieht statt
00:57:25: bei den Teilnehmenden und im Sinne von ah kann nicht stattfinden weil und hätten wir doch anders geplant wenn ich sagen es mindestens ne Sechs.
00:57:35: Ah, eins daneben ist sehr gut.
00:57:37: So
00:57:37: viele High-Fives heute und ich wollte es jetzt auch erklären, musste sich gar nicht mehr... Sehr
00:57:42: schön!
00:57:43: Aber war nicht weit auseinander?
00:57:44: Und was würdest du sagen, ist Gehlie Situation?
00:57:47: Führe als die Sexaufgänge.
00:57:49: Ich traue noch mehr zu.
00:57:51: also in der Sinne von jetzt bin ich raus.
00:57:52: so, die zehn ist das nicht.
00:57:55: Ich war ja auch noch bei dieser Situation dabei, dass es Konzern miterliegt.
00:57:59: Er war aber nicht derjenige, der im Toilette eigentlich spät war.
00:58:01: Ähm... Acht.
00:58:02: Was sagst du?
00:58:04: Ich
00:58:08: hätte
00:58:09: es wahrscheinlich auf einen neuen gesetzt.
00:58:11: Den neuen, oder was?
00:58:12: Ja,
00:58:12: sehr schön!
00:58:13: Und jetzt plus minus eins ist kein Thema.
00:58:15: aber ich glaube das ist sehr interessant und wie du gemerkt hast so eine Situation sich zu überlegen die das trifft ist ja noch mal etwas anderes als wenn ich jetzt gesagt habe was war die schlimmste Situation die du jemals erlebt hast.
00:58:24: dann Ist das was anderes?
00:58:26: Ja.
00:58:27: Ich war auch bei der Reihe fand ich total spannend, weil er erst gedacht habe oh wie schade oder das würde mich jetzt voll treffen.
00:58:31: und dann hab' ich aber gedacht nach dem allem was wir gerade besprochen haben so irgendwie wenn es jetzt eine Person ist
00:58:38: ähm ähm.
00:58:38: darum habe ich gesagt dass relevant ne es ist die gesamte Gruppe oder die Mehrzahl der Gruppe Oder es ist eine Person.
00:58:46: Magisch ja.
00:58:46: Wie macht
00:58:47: denn unterschied.. ich mag das Spiel insgesamt.
00:58:49: Total.
00:58:49: Wenn wir's noch nie gespielt haben aber hallo!
00:58:51: Dann wirds Zeit.
00:58:52: Ja, cool.
00:58:54: Danke, dass du das mitgebracht hast!
00:58:56: Ja, freu ich mich.
00:58:57: Das heißt normalerweise sind da maximal so ein oder zwei Beispiele von den Fragen, die da sonst auftauchen noch bringen?
00:59:04: Weißt du, bist ja auch sein Ding...
00:59:05: Also es gibt verschiedene Fragen, welche da drin sind.
00:59:08: Manche spielen so ein bisschen mit den Skalenende und manche sind tatsächlich so pantomimisch.
00:59:11: So tu so als würde die Box dich anrufen und deine Schwiegermutter erzählt dir was von superwitzig bis totunglücklich oder schocking oder so.
00:59:20: also Es nutzt tatsächlich verschiedene Komponenten, es hat glaube ich eine sehr niedrige Hemmschwelle ohne dass man jetzt so dieses, oh Gott!
00:59:29: Ich muss jetzt großartig kreative, pantomimisch große Fähigkeiten an den Tag bringen.
00:59:36: Weil dadurch das ist sozusagen ein Gruppen... Effort ist, kann man manchmal auch von also das was andere Leute sagen nutzen.
00:59:43: Also wenn du jetzt beispielsweise gesagt hättest ja ich habe eine vier wie würde ich denn jetzt die vier sagen?
00:59:48: Hättest du sagen können naja es kommen am Ende drei Teil nehmen und sagen da war nichts dabei oder naja dann wird es sein erst mal ein bisschen schlimmer als die drei aber nicht so weit weg und dann kann man sich da so ein bisschen lang hangeln und das ist vielleicht nochmal so ne Sache wo ich glaube dass das ein ganz wichtiger Aspekt in so Veranstaltung ist.
01:00:05: Ich rede mal gerne von so einem Vorhang, wo Teilnende davor treten.
01:00:09: Wenn sie etwas persönliches Preis geben und auch wieder dahinter treten können.
01:00:12: Und welche Formate das erlauben?
01:00:15: Dass man wieder hinter so einen Vorhang treten kann.
01:00:17: Und dass man nicht in diesem Performance zwang ist.
01:00:21: Und diese Spiel beispielsweise unterstützt eben dabei, dass man als Gruppe sich gegenseitig die Möglichkeit gibt... ...dass jeder auch mal sagen kann, oh da fällt mir jetzt nichts an, ich greife mal das auf und mache noch ein Haken dran und dann passt das!
01:00:34: Und dadurch gibt es diesen Vorhang, wo ich wieder dahinter treten kann.
01:00:37: Ja... Ich bin gerade so bei den Originalregeln natürlich mit den Scheißhauchen und dem...
01:00:45: Das lasse ich immer weg!
01:00:46: Punkte sind immer wenn Punkte Beispielen eingebracht werden.
01:00:48: das ist für mich ein Spiel, das lebt viel von der Interaktion und den Runden und weniger vom Performance Druck.
01:00:55: So erlebe ich jetzt, wenn sich die Entwickler des Spiels melden Böse tweeten, bin ich ganz traurig.
01:01:00: Es steht auch drauf sehe ich gerade vier bis neun Spieler die sagen, what?
01:01:05: Also klar wenn man das nach Originalregeln spielen möchte.
01:01:08: aber ich gucke mal so ein bisschen.
01:01:09: was ermöglichen denn diese Grundmechaniken für Dynamiken in der Gruppe, wofür sorgt das?
01:01:15: und da fand ich war es ein schönes Beispiel
01:01:17: Ja und ist auch ein schönest Beispiel dafür dass er auch von Regeln abgewichen werden darf.
01:01:23: Das machen wir hier die ganze Zeit.
01:01:25: In sämtlichen Folgen werden wir spielerische Elemente mit reinbringen, das hast du heute auch gemacht und fand ich sehr schön!
01:01:31: Und auch diese Erlaubnis für Teams, für einzelne Personen, hey mach doch einfach mal was anderes an den On-Welt-Shit und probier mal aus.
01:01:39: Nur diese Experimente hast du ganz vieles angesprochen dass das ein guter Rahmen sei es jetzt durch Tools, dass das einen Rahmen alleine schon formt und hergibt Oder eben auch durch geziete Fragen oder eine Haltung, die wir in unsere Rolle damit reingeben.
01:01:55: Ja, fand ich sehr schön magisch!
01:01:58: Gibt es denn irgendwas wo wir heute noch gar nicht dran vorbei gekommen sind?
01:02:01: Wo du sagst uiih das ist nach einem Thema...
01:02:04: Ach ich glaube wenn's doch um Themen geht dann könnte man eine ganze Weile haben.
01:02:09: Ich glaube so dass das Wichtigste wo ich glaube das ist mal ganz interessant drauf zu gucken auf unangenehme Situationen der Facilitation und ein bisschen diese Erlaubnis mit rauszugeben für alle, die in dem Bereich unterwegs sind und sich immer mal denken oh Gott was passiert da?
01:02:24: Oh Gott ich habe da eine unangenehme Situation geschaffen.
01:02:28: Das ist sich lohnt der Differenzierter darauf zu gucken.
01:02:31: bestimmte unangeniere Situationen gilt es so vermeiden.
01:02:33: Da gilt es drauf zu achten dass man bestimmte Dinge schützt und bestimmte Räume schafft, bestimmte Personen schützst und andere Situation wo das völlig in Ordnung ist und vielleicht auch ein Stück weit.
01:02:43: unser Job ist dafür zu sorgen dass eben manche Situationen auch schwierig sein dürfen, weil sie in dem Raum, den wir schaffen, schwierig sein durften.
01:02:56: Das heißt, es war ja gerade schon so ein bisschen in der Taschenweißheit.
01:03:00: Aber gibt's noch irgendwas was du sagst?
01:03:02: Ohne das eine Weisheit ziehe ich jetzt aus dem Gespräch raus!
01:03:05: Hier kommen die Taschenweisheiten zu mitnehmen.
01:03:07: Also ich fand die Aspekte total interessant, die wir auch diskutiert haben.
01:03:10: Ich fand vor allen Dingen nochmal interessant diesen Aspekt Was bringen die Leute mit, die in einen Workshop reinkommen?
01:03:17: Ich glaube, da gibt es manchmal dieses Drüber wegrollen und jetzt wollen wir hier am Inhalt fokussiert sein was Vor- und Nachteile haben kann.
01:03:24: Aber ich glaube immer im Hinterkopf zu behalten dass die Menschen sich dahin stellen, die wollen nichts Böses und die haben die Dinge in der Vergangenheit auch nicht aus einer bösen Intention heraus gemacht.
01:03:35: und irgendwo mit so einer liebevollen Wertschätzung Grundhaltung den Menschen gegenüber lassen sich auch viele schwierige problematische und anstrengende Themen Gut an die Menschen herantragen.
01:03:48: Schön!
01:03:50: Was nimmst du denn heute mit?
01:03:51: Oh, wieder ganz viel.
01:03:53: Nehmt eine Tatsache dass ich... Fällt mir jetzt gerade anders sich mit zwei Menschen am Tisch sitze, die für meine eigene Trainerkarriere total also sogar bei dir Vielfalt haben, bei dir Dredden werden.
01:04:02: Wie schön ist das so und nicht ausgesprochen.
01:04:05: Inhalt, also das auf der menschlichen Ebene heute.
01:04:08: was aber wichtig war inhaltlich was nehme ich mit?
01:04:12: Ich mochte sehr unsere Teil des Gesprächs, wo es darum ging dass wir nicht irgendwie nicht organisch auf dem gucken was wir noch nicht wissen können oder was finde das noch zu lernen ist sondern dass es da auch durchaus externe Impulse benötigt.
01:04:24: Das kann in der Beziehung teilnehmenden und facilitatorinnen beiden Richtungen geben.
01:04:29: Das gefiel mir sehr gut!
01:04:30: Man kann auch mit der richtigen Haltung trotzdem scheitern.
01:04:34: also Haltung ist wichtig aber trotzdem kannst du es gut meinen und trotzdem ein Fehler machen?
01:04:39: Und dieser Fehler kann trotzdem in riesener Kenntnis gewinnt, weil noch das mag ich.
01:04:46: Ich mochte auch dass wir unterschieden haben.
01:04:48: Das war mir persönlich uns allen wichtig aber das war so ein bisschen zu Beginn des Gesprächs.
01:04:53: So ein Ding was sich im Hinterkopf hatte war wenn wir über unangenehme Situation sprechen ist das nicht dasselbe wie entwürdigende oder endmenschlichende und ich mochte sehr dass auch in dem Gespräch raus kann Gemeinsame Grenze, weil irgendwie organisch für uns drei gesetzt haben und gesagt haben, okay da müssen wir gar nicht drüber reden.
01:05:11: So darum geht es nicht.
01:05:13: Das nämlich.
01:05:15: Ich mag diesen Gedanken von was ist destruktiv?
01:05:18: Und was ist tatsächlich förderlich für den Lernprozess?
01:05:23: Und du hattest den Machtaspekt noch mal reingebracht, da bin ich immer sehr dankbar.
01:05:26: Das kommt
01:05:27: erst zu Hause.
01:05:29: Das ist nicht sehr schön und auch diesen was du gerade noch gesagt hat das wehen müssen wir vielleicht auch schützen.
01:05:34: Und an mancher Stelle darf es unbequem sein.
01:05:38: I'm not here to elect.
01:05:40: Ich glaube... Da bin ich voll bei dir in Janekt dass es manchmal auch wirklich sein muss!
01:05:49: vollen Herzen ist glaube ich auch ein Lieben und Leben, dass das sein darf.
01:05:53: Und dass es da eben auch einen sicheren Raum braucht und der gefüllt werden darf mit Nicht-Flauschigkeit.
01:06:01: Ist das ein Bord?
01:06:02: Nein!
01:06:03: Das erfinden wir jetzt.
01:06:04: Dich darf man auch auf Link in wahrscheinlich anklicken.
01:06:09: Genau sehr gerne.
01:06:10: Also
01:06:10: Folgen vernetzen alles möglich.
01:06:11: Gerne Cool.
01:06:12: Wenn ihr unbequeme Themen hier ansprechen wollt, mit einer bestimmten Leichtigkeit sind wir total offen dafür und freuen uns auf alles was sie mitbringt.
01:06:22: Bis dahin!
01:06:25: Tschüss!
01:06:28: Schön dass ihr dabei wart bei Taschenweißheiten.
01:06:31: Habt's gut?
01:06:31: Und bis zum nächsten Mal.
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