#28 Geschichten, Narrative und wer sie erzählt
Shownotes
(Wie) würdest du zwischen Storytelling, Geschichten-erzählen und Narrativen unterscheiden? Und was hat das mit dem Job zu tun?
In dieser Folge ist Markus Schönell zu Gast: Facilitator und interner agiler Organisationsentwickler, der mit Spielen, Geschichten und gemeinsamen Erlebnissen in Veränderungsprozessen menschliche Verbindung schafft. Er bringt eine Menge Erfahrung aus Pen & Paper Rollenspielen, LARP und Organisationsentwicklung mit und denkt Geschichten dort weiter, wo viele beim Drei-Akter und der Held*innenreise stehen bleiben. Was als Begriffsklärung zwischen Storytelling, Narrativ und Geschichte beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Gespräch über Wahrheit, Macht und die Frage, wer als laut gilt – und wessen Erzählung in Organisationen unhörbar bleibt. Es geht um Storylistening statt Storytelling, um die Heroines Journey jenseits des Heldentypus, um Truth-Telling im Recruiting und um die Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen.
Im **spielerischen Element **lädt uns Markus auf einen Prototypen mit zwei Kartendecks ein, inspiriert vom Rollenspiel Dialect. Wir entwerfen gemeinsam Sprache für eine fiktive Gruppe in ihrem Kontext und gehen in die Transferreflexion.
**Wo du es einsetzen kannst: ** in Team-, Führungskräfte- und Organisationsentwicklung, Kulturarbeit, Change-Prozessen, Workshops, Onboarding, Recruiting-Reflexion, als Icemelter, Energizer, Check-In, …
**Wofür das spielerische Element gut ist: ** Sichtbarmachung der Machtregulation durch Sprache, Reflexion über interne Codes und Sprachgebrauch, Öffnung von Räumen für bisher unerzählte Geschichten, Storylistening, …
**Wie du es abwandeln kannst: ** Gemeinschafts- und Wortprompts auf den Kontext der Gruppe zuschneiden, mit echten Begriffen aus der eigenen Organisation arbeiten, in Kleingruppen parallel spielen und Ergebnisse zusammenführen, mit Reflexionsfragen zu Macht und Zugehörigkeit verbinden, digital übersetzen, …
**Diese Folge ist für dich, wenn du … **
- Aufzählungs-Textüber Storytelling hinausdenken und Narrative verstehen willst
- Aufzählungs-TextDu organisationale Lücken der Geschichte füllen möchtest
- Aufzählungs-Textdich fragst, was Geschichten mit Wahrheit, Macht und Sichtbarkeit zu tun haben
- Aufzählungs-Textmit Rollenspielen, spielerischen Formaten oder narrativer experimentierst
- Aufzählungs-Textden Unterschied zwischen Storytelling und Storylistening erschließen möchtest
**Und du? ** Welche Wörter benutzt deine Organisation immer wieder und was erzählen sie über euch? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können.
Vernetzt euch unbedingt mit Markus und lernt mehr über ihn und von ihm:
Markus auf LinkedIn: [[https://www.linkedin.com/in/markusschoenell/ ](https://www.linkedin.com/in/markusschoenell/ )
Roll for Change: https://roll-for-change.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Mehr Menschlichkeit
00:00:01: im Business.
00:00:02: Bei Themen rund um New Work, New Learning und Diversity mit G-Device und Timothy Tasch.
00:00:08: Willkommen bei Taschenweißheiten.
00:00:11: Moin!
00:00:13: Servus!
00:00:15: Drei unterschiedliche Arten hallo zu sagen.
00:00:18: Mark
00:00:18: ich heute ist nämlich Markus da.
00:00:20: Sehr sehr schön dass du da bist.
00:00:22: extra aus woher bist du extra hergekommen?
00:00:24: Ja extra aus dem schönen München.
00:00:25: einmal hoch
00:00:28: Danke, dass du da bist.
00:00:29: Wir sprechen heute über Storytelling so grob.
00:00:33: Warum?
00:00:34: Wie kommen wir zu dem Thema?
00:00:36: Ja vielleicht reden wir auch gar nicht so viel über Story-Telling.
00:00:41: Also ich weiß nicht was verbindet jemand Storyteling und wenn Du den Begriff als erstes
00:00:45: hast...
00:00:46: Ich verbinde mit Geschichten oder Storytellings Lebenserfahrung, Lebensphasen, einschneidende Erlebnisse im Leben.
00:00:56: So und dann übertragt das man in so ein Business-Kontext.
00:00:58: da kommen wir sicherlich dran vorbei oder nicht mehr?
00:01:00: so einfach?
00:01:01: Das ist für mich so etänisch.
00:01:03: Oh interessant!
00:01:03: Für mich ist es was anderes tatsächlich wirklich vor der... Aber auch unterschiedliche Aspekte also je nachdem in welchem Kontext wir Geschichten erzählen, also wofür erzählen wir die Geschichte, dass sie uns erinnern und Geschichten zu überliefern.
00:01:16: Ist es um etwas Verständlicher zu machen Also Kontext mit einzubetten oder eine Historie aufzubauen.
00:01:24: Oder um nach außen eine Botschaft zu tragen, also für mich ist da der Unterschied innen und außen.
00:01:28: nochmal.
00:01:29: Wir erzählen auch unsere eigene Geschichte.
00:01:31: Die Menschen die Teil dieser Geschichte waren werden wahrscheinlich die Geschichte trotzdem auch anders erzählen.
00:01:36: Wo würdet ihr es vor euch abgrenzen?
00:01:38: zu dem Wort Narrativ?
00:01:41: Ein Narrativ wäre für mich Teil des Stories.
00:01:43: Für mich ist ein Narrativ eine gesellschaftliche Ebene, also die noch ein Stück weitergeht.
00:01:48: Ein Narrativ das ganz viele Menschen zusammen teilen.
00:01:51: Etwas was vorgegebenes in der Art Struktur gibt und auch so ein bisschen Regeln beinhaltet fast schon...
00:01:58: Das finde ich spannend dass du jetzt das Narrativ mit Regeln
00:02:02: zusammenbekommst.
00:02:03: für mich war das Wort Vielleicht Guidance, also so ein bisschen Licht nicht richtigen.
00:02:07: Den klingt jetzt zu strengen.
00:02:08: aber vielleicht Orientierung in die Geschichte?
00:02:11: Ich bin gerade irgendwie bei keine Ahnung, ich gucke Netflix und dann kommt die Narration Stimme und die gibt mir...
00:02:16: Ja auch spannend!
00:02:17: Sehr cool!
00:02:18: Ich finde es halt interessant an der Stelle weil wenn wir über Storytelling reden dann haben viele erstmal eigentlich nicht die Geschichte im Kopf sondern die Methode.
00:02:27: wie komme ich zur Geschichte?
00:02:29: Und das ist ja das, wenn wir jetzt gerade mit Storytelling im Business-Kontext dann wieder... Wenn man das da einfährt über was reden wir dann?
00:02:35: Ja wie baue ich meine Geschichte eigentlich auf.
00:02:37: Was muss der Organisation erzählt werden?
00:02:40: Was muss den Mitarbeitern erzählt werden?
00:02:41: dass wird zum Beispiel im Change Narrativ danach zu irgendetwas hinkommen und deswegen so ein bisschen die Einordnung wo bewegen wir uns gerade wenn wir über Geschichten reden?
00:02:50: und deswegen glaube ich möchte vielleicht Narrativ und Storytelling auch so ein bisschen rausnehmen, sondern lass uns einfach über Geschichten reden und erzählen.
00:02:57: Also was sind unsere Geschichten?
00:02:59: Weil
00:03:00: ich finde das viel interessanter weil das eine ist.
00:03:02: dann du kannst methodisch super fein sein und dann baue ich mein Dreieck da auf und dann habe ich noch ein bisschen Heroes Journey mit drin und dann überlege ich mir wie bau ich diese Struktur auf?
00:03:11: Das ist aber für mich das Handwerk.
00:03:14: Aber wir erzielen ja jeden Taggeschichten die ganze Zeit Geschichten über uns, über unsere Familie oder unsere Freunde wie wir unsere Welt wahrnehmen.
00:03:23: Die Welt erzielt auch die ganze zeit ihre Geschichten und das dann für mich das sind eben diese Narrative, die geformt werden also diese gemeinsamen Geschichten wie du ja auch schon gesagt hast, die dieses gemeinsame Bild formen indem wir uns bewegen und wie wir glauben unsere Welt war zu nehmen.
00:03:39: Also eigentlich unsere Wahrnehmung wie es ja schon genannt habe, da ein bisschen da gefront wird.
00:03:46: Das liebe ich deswegen jetzt schon, weil wir haben da ganz viele auch persönliche Anknüpfungsten.
00:03:51: Ich habe seitlich klein mal immer kurz Geschichten geschrieben und das ist natürlich eine ganz andere Form.
00:03:56: Also wer ich in organisationalen Kontexten, die du jetzt reingefragt hattest oder gesellschaftliche Geschichten ist ja was komplett anderes, politische Geschichten.
00:04:05: Was sich gerade die Behildes sehen jetzt die Menschen nicht auf Kamera und für die Zuhörerinnen aber hinter der Wand hängt ja hier so ein Bild bei uns im Wohnzimmer, da steht die U-Aide Hero.
00:04:14: Story drauf.
00:04:15: Das zeigt auch das Storytelling hier bei uns in der Familie.
00:04:19: und dieses Hero was du gerade und ich möchte an dieser Stelle auch deutlich machen, es geht auch um Shiro's.
00:04:24: Das erste Mal als ich über Storytellings mit anderen Personen gesprochen habe, hatten die so Elementen.
00:04:28: ja jede Geschichte braucht Ein Heldin.
00:04:30: Und es braucht einen Turning Point und eine Herausforderung, was zu lösen!
00:04:34: Also es gibt ja scheinbar... Ich bin da jetzt nicht fachexpertert, dir die gerade sehr gut betont.
00:04:38: Aber scheinbart gibt es so diese Elemente ohne dir eine gute Geschichte?
00:04:41: Was auch immer das heißen mag, nicht auskommt.
00:04:44: Ja, bzw.
00:04:45: ich glaube, da sind wir halt auch sehr westlich geprägt.
00:04:48: Einfach wo unsere Geschichten herkommen und wie wir gelernt haben, Geschichten zu erzählen.
00:04:53: Und ich find's ausser spannend.
00:04:55: also grad bei Camper Heroes Journey finde ich überholt.
00:04:59: Es gibt ja auch die Heroines Journey.
00:05:01: Ich finde es halt so super spannend, weil man dort gerade auch so sagt dieses hey wir brauchen eigentlich nicht diesen einen Helden, diesen einen helden Typus der uns durch diese Geschichte führt.
00:05:11: also es geht gar nicht um Kooperation und es geht nicht um Gemeinschaft sondern ist das so eine Figur die zieht sich durch die Geschichte hat irgendwo ein Struggle sie kämpft mit etwas und versucht dann darüber ihren Turning Point zu kommen um dann zum Schluss mit der E-Post geschrieben HaHa der Held hats gelöst Ja und der Rest war so ein bisschen nettes Beiwerk.
00:05:29: Da war eben das Bild zu sagen, nee wir brauchen anderes Geschichten erzählen was genau das in den Vordergrund bringt.
00:05:38: Wir schaffen es nur gemeinsam.
00:05:40: Es geht nicht darum dass eine Person im Fokus steht sondern wie sind wir als Gemeinschaft?
00:05:44: Und wie kommen wir gemeinschaftlich an diesen Punkt?
00:05:47: Was sind die einzelnen kleinen Schritte die dazu geführt haben dass dann auch geschafft worden ist?
00:05:53: Und da steht halt kein Herkules mehr vorne.
00:05:55: und der, der dann dastehen soll so ja ich hab das gemacht.
00:06:00: Und ich glaube auch dass brauchen wir halt nicht mehr momentan.
00:06:02: Da müssen wir wegfroren.
00:06:04: Mythologie, ne?
00:06:04: Ja genau.
00:06:06: Ja.
00:06:07: Mythos hält also es ist
00:06:08: Mythos hat irgendwie immer wieder stereotypischerweise den gleichen Helden wo irgendwie der Prinz, der die Prinzessin lette oder denn was.
00:06:15: Also das klingt für mich jetzt so als wäre das ja eine sehr schöne Möglichkeit mal zu hinterfragen über welche Figuren sprechen wir, was kriegt Sichtbarkeit und was nicht.
00:06:24: Genau.
00:06:24: Das ist ja auch so ein bisschen der Punkt zu dieses... Naja die Sieger schreiben die Geschichte.
00:06:30: Und dann sind wir wieder beim harten Punkt.
00:06:31: also aus welcher Perspektive wird die Geschichte jetzt eigentlich gerade erzählt?
00:06:35: aber auch wer wird denn in dieser Geschichte vergessen?
00:06:38: Weil welches Bild wird er da nicht mit dieser Geschichte beschrieben?
00:06:41: Da wird es halt spannend!
00:06:42: Wie kommst du denn jetzt zur Geschichten Markus?
00:06:44: das hast du jetzt noch nicht verraten?
00:06:45: Ah wie
00:06:46: komm ich zum Geschichten?
00:06:47: Du hast gesagt, du hast mit Kurzgeschichten angefangen.
00:06:49: Ich habe auch früher angefangen zu schreiben oder erst mal eigentlich anfangen zu lesen und mich immer wieder in Geschichten zu vertiefen und dort zu gucken.
00:06:58: Der Punkt warum ich mich mit Geschichten beschäftige ist der spielerische Aspekt.
00:07:03: also ich komme aus dem Pen & Paper Rollenspiel und aus dem Ladbereich und macht das jetzt auch schon... über twenty-fünf Jahre oben den Dreh und damit bist du halt im Geschichten erzählen.
00:07:14: Es ist immer die Geschichte, was treibt uns da an?
00:07:16: Und es war auch früher dann so mit vier, fünf, sechs Jahren.
00:07:19: Ich fand das immer faszinierend mit Rollen zu spielen und zu gucken wie kommen diese Geschichten voran.
00:07:24: Und im TDRBG ist es ja dann einfach.
00:07:27: also für alle, die jetzt da draußen nicht wissen, was ein klassisches Pen & Paper-Rollenspiel ist.
00:07:32: Also wir setzen uns zu vier zu fünf an einen schönen Tisch wie hier und möchten gemeinsam eine Geschichte erzählen.
00:07:39: Und dieses Abenteuer wird, also das Narrativ des Abenteuers da sind wir jetzt wieder in dem Wort drin, wird durch eine Spielleitung, Spielleiterin eben gestrickt weil sie hat ne Idee.
00:07:51: welche Art von Geschichte möchte ich heute mit den Menschen die hier an dem Tisch sitzen erleben?
00:07:55: aber du weißt halt nicht wo endet's ihr im Gegensatz zu einem Drehbuch wo du ja genau weißt.
00:07:59: okay wer handelt jetzt nach diesem Drehbuch?
00:08:01: jede Persona die in dieser Geschichte vorkommt hatten bestimmten Redeanteil weiß was sie tut.
00:08:06: Das weißt du halt eben im Rollenspiel nicht.
00:08:08: Weil die Geschichte wird gemeinsam geschrieben, gewohnt und dann lässt man sich überraschen wo du zum Schluss rauskommst.
00:08:14: So dass Du jetzt Drehbuch erwähnt hast weil ich gerade gedanklich in dem Moment war macht es eigentlich einen Unterschied ob dieser Vehikel mit dem wir jetzt eine Geschichte erzählen ob das jetzt ein Film ist oder ich habe mich Geschichten zuerst nur in meinem Leben über die Musik.
00:08:27: Er hat ganz bestimmt durchszenen, du sprach es gerade von kurz Geschichten schreiben.
00:08:31: Und da war ich grade so okay und brauchts jetzt für jedes Medium für dich andere herangehensweise.
00:08:36: oder fließt das irgendwie alles so ein ineinander über?
00:08:39: Es
00:08:39: kommt ein bisschen darauf an welche Geschichten wir uns erzählen wollen.
00:08:42: und also was ist die Intention, die Du mit einer Geschichte... transportieren möchtest.
00:08:47: Dafür gibt es garantiert Medien, also gerade wenn wir wieder in Storytelling gehen, welches Modell welchem Prozess nehme ich jetzt um die Geschichte aufzubauen?
00:08:54: weil ich zu einem gewissen Punkt kommen möchte.
00:08:57: Das ist aber für mich eine andere Storyteling.
00:08:59: Also was ich halt sehr spannend finde das einfach zu sagen so ja was ist denn deine Geschichte Gehli, die du über dich erzählst?
00:09:04: und wann hat sie sich vielleicht sogar mal geändert?
00:09:06: Bist du welchen Turning Point?
00:09:08: gab es eine Geschichte von mir?
00:09:09: die habe ich mit mir getragen und dann hat die sich einfach verändert.
00:09:13: Das machen wir, glaube ich alle irgendwann.
00:09:16: Gehen nach dem wie sehr wir auch unser Leben reflektieren.
00:09:19: Ich glaube es gibt genug Leute die vielleicht einfach sagen okay das ist so meine Base-Geschichte.
00:09:23: Die läuft einfach gut und das ist ein Ordnung.
00:09:26: Und in Organisationen ist es ja dann wieder der spannende Punkt darauf zu gucken was wird hier eigentlich erzählt?
00:09:33: Und worüber reden wir, wo?
00:09:34: rüber reden nicht.
00:09:36: In welchem Kontext wird über etwas geredet?
00:09:38: Da beginnt die Magie.
00:09:39: Das andere ist dieses Botschaft vermitteln, das ist halt, wir haben hier das Change-Projekt und müssen hier eine Transformation ausrollen.
00:09:45: Okay aber was geben unsere Mitarbeiter mit?
00:09:47: Ja da haben wir jetzt jemanden engagiert der kann uns eine wunderschöne Geschichte erzählen.
00:09:50: ja dann hören die Leute das denken sich so ja aber dass es nicht unserer organisatorische Geschichte.
00:09:55: Das ist eine schöne Geschichte, ein schönes Storytelling Aber es hat nichts mit dem zu tun was wir seit keine Ahnung, zwanzig Jahren in diesem Familienunterleben erleben.
00:10:02: Jetzt heißt es auf einmal ja Innovation!
00:10:04: Wir haben hier KI hat ja jeder jetzt immer rauf und runter.
00:10:08: Und dann hast du da so ein Familienunternehmen, total traditionell Prozessor alles bleibt zu wie es ist.
00:10:14: Du hast überhaupt keinen Veränderungsimpuls da drin?
00:10:16: Wie gehst du damit um?
00:10:18: Dann hast du auf einmal eine Diskrepanz zwischen dem was wird mir erzählt und dem was erleben wir eigentlich als gefühlte Geschichte.
00:10:23: Ich
00:10:23: hänge immer noch an der Frage die du einfach gerade so platziert hast dieses welche Geschichte und wann gab's so einen Turning Point?
00:10:31: Und ich glaube das bei mir eventuell, weil geht es allen so keine Ahnung.
00:10:34: Aber ich langweil mich sehr über meine eigene Geschichte.
00:10:37: wenn ich dir immer gleich erzählen würde dann könnte ich sie glaube ich gar nicht mehr erzählen und ich orientiere mich schon sehr daran wem erzähle ich die und inwiefern ist es gerade relevant?
00:10:46: und du hattest grade schon Markus Intention mit reingebracht.
00:10:49: Möchte ich ein verbindendes Element oder möchte vielleicht auch einen Schockerlebnis mal kurz platzieren.
00:10:55: Also das gibt schon unterschiedliche Gründe auch dafür, wie eine Geschichte ausformuliert ist und ob die sich jetzt über die Lebensgeschichte hinweg verändert oder nicht.
00:11:05: Ich glaube wir erzählen trotzdem immer nur einen mini Teil unserer eigenen Geschichte.
00:11:09: Das ist aber eine Annahme so wie ich mich selber gerade reflektiere.
00:11:13: Ich habe mir sogar die Frage gerade gestellt also Alle Menschen sich überhaupt bewusst Gedanken zu ihrer eigenen Geschichte quasi.
00:11:23: Sagst auch, du sagst doch regelmäßig ich möchte nicht schon wieder mit der gleichen Geschichte daherkommen.
00:11:31: Was erzähle ich wen in welchem Kontext ist glaube ich auch so ein Punkt dass wir im Filtersystem schon haben welcher Teil meiner Geschichte könnte jetzt gerade relevant sein?
00:11:40: Wem würde ich erzählen, dass ich über zehn Jahre irgendwo in der Ghostrock-Metal-Szene unterwegs bin?
00:11:47: Und dann hast du auf einmal eine Connection auf der Basis.
00:11:50: Aber vielleicht würde ich nicht erzählen... Okay!
00:11:51: Ich war auch eine ganze Zeit irgendwo zwischen Rockabilly und Eupunk unterwegs.
00:11:55: Wie man anderen könnte super
00:11:56: irritieren?!
00:11:58: Wenn ich genau diesen Punkt meiner Geschichte, meine persönlichen Erfahrungen vielleicht Carl Gustav im Anzug nicht erzielen würde weil es auch gerade in dem Kontext wo wir gerade unterwegs sind.
00:12:09: Vielleicht gar nicht passen würde der aber vielleicht wissen wollen würde zum Beispiel genau dieses Jahr.
00:12:14: Woher kommt deine Faszination für Geschichten?
00:12:16: Und warum interessiert euch das so?
00:12:19: Dann geht es über diesen Geschichtspart da mit jemandem rein in die Verbindung.
00:12:24: Und gleichzeitig ist es vielleicht, je nach dem Kontext für Karl-Gustav interessant weil er dann versteht dass er auch einfach Dinge platzieren darf von sich selber dienen ausmachen.
00:12:36: also da sind wir halt bei.
00:12:38: wofür ist es denn gut?
00:12:39: eine Geschichte überhaupt zu platziren Mag ich sehr.
00:12:42: Also als ich ganz jung war und das erste Mal im Berufsleben einstieg, hatte jede Firma für dich gearbeitet habe so eine Begrüßungsritual.
00:12:50: Und dann so oft saß sich da und dachte mir ja es ist irgendwie ganz nett aber holt das hier jetzt alle ab?
00:12:54: Warum ist diese Geschichte für mich gerade relevant?
00:12:57: soll mich das jetzt emotional mitnehmen?
00:12:59: soll nicht dadurch angeriegt werden mich mehr zu beteiligen?
00:13:01: also wozu bekomme ich die Geschichte?
00:13:04: weil ich bin ja nicht der Gründer und ich soll hier auch nicht grunder werden also immer das Gefühl okay was mache ich jetzt damit?
00:13:10: Das passt sehr gut zu dem, was Markus gerade schon meinte.
00:13:12: Was wird auch weggelassen aus der Geschichte?
00:13:15: Und da ist wahrscheinlich auch eine Erfolgsgeschichte die dann mitgeteilt wird, nehme ich jetzt mal an weil habe ich zumindest noch nie erlebt dass eine Organisation von das war unser Scheitern über den letzten dreißig Jahren!
00:13:26: Ja aber es ist ja interessant.
00:13:27: also eigentlich könnte man das ja auch mal reflektieren oder.
00:13:30: ich komme ja ursprünglich aus aus der Verlagswelt rüber und du hast eine Geschichte Vor- und dann wieder ab der Zeit aus einem Verlag, während der Zeit erst mal aufgelöst worden war.
00:13:45: Deswegen ist er sehr glücklich, weil er diesen Fleck nicht in seiner Geschichte hatte.
00:13:49: Er musste ihn also auch nicht besprechbar machen für die komplette Organisation.
00:13:53: Danach ging es weiter.
00:13:55: Die erste Firma, für die ich sehr lange gearbeitet hatte, hatte eine problematische Vergangenheit zwischen dem Gründer und den Nazizeiten in Deutschland.
00:14:04: was super lange dort eben nicht im offiziellen Storytelling thematisiert wurde.
00:14:11: Und daraus wurde dann irgendwann mal ein Presseproblem, ne?
00:14:13: Also da habe ich gerade so eine Verbindung von Ist storytelling auch truth-telling und wie gehen wir hier mit Wahrheit um in dieser Geschichte?
00:14:21: und was ist doch okay?
00:14:22: Jetzt zieht das auf mein Tischel an!
00:14:24: Und es ist zu früh?
00:14:26: Es ist zu... Wow,
00:14:28: ich lese da mal vor.
00:14:29: Weißt
00:14:29: du schon?
00:14:29: Ja, die liegen halt heute hier stehen.
00:14:32: Live your Truth.
00:14:35: Das finde ich nämlich schon, dass das sehr passend ist.
00:14:37: Dass es ganz unterschiedliche Aspekte von Wahrheit in Geschichten gibt.
00:14:42: Ich habe Soziologie studiert unter anderem und da war erinnern und vergessen anhand von.
00:14:46: welche Geschichten werden überliefert und wer überliefert die?
00:14:49: Und wo gibt's diese Filter-Aktionen, die du schon benannt hattest?
00:14:53: War nicht da sehr passende!
00:14:55: Mit der Nazigeschichte, die Timothy gerade reingebracht hatte... In Hamburg gibt´s den Tierpark Hagenbeckstierpark.
00:15:04: Und da ist eine ganz krasse Geschichte von Menschenausstellungen, also dass wirklich Menschen von verschiedenen Kontinenten ausgestellt wurden wo heute Tiere ausgestellt werden sozusagen.
00:15:14: Es sei das nicht schön aber das wird verschwiegen und ich hatte Studierende bei mir die dort Serienjob mäßig gearbeitet haben oder Mini-Job und die halt ich mal gefragt, kennt ihr die Geschichte?
00:15:24: Nein!
00:15:25: oder uns nicht erzählt, also es wird da verschwiegen.
00:15:28: Hast du da... macht das was mit dir?
00:15:29: Storytelling, Truth-Tanning wie ich die Wahrheit gehört in so eine Geschichte?
00:15:32: Es war
00:15:33: ne ganze Menge mit mir und ich glaub' also grad in der Zeit... Oh Gott ist so plakativ in den Zeiten, in denen wir jetzt leben!
00:15:40: Aber wenn ihr dir anschaust, was passiert auf Social Media kann werden Was passiert gerade eben drüben in Amerika?
00:15:47: Wer hat eigentlich die Erlaubnis grade die Wahrheits zu erzählen Und wie viel Möglichkeit haben wir überhaupt noch festzustellen?
00:15:54: Wie groß ist dieser Wahrheitsanteil?
00:15:55: Das finde ich schon sehr, sehr beängstigend.
00:16:00: Oh, Fake News!
00:16:01: Ja, Fake news... Es sind ja auch Geschichten die erzählt werden und wenn du keinen Kontext zu dieser Geschichte hast musst du Gefahr laufen das für barre Münze zu halten.
00:16:11: Und deswegen liebe ich dass wir vorhin weißen Dieser Unterschied haben wir vielleicht jetzt nicht besprochen, aber doch irgendwie dann doch das Austablieren von was ist Narrativ und was ist die Geschichte?
00:16:21: Weil ich erlebe bei meiner Familie und Freundin, die ja in Kanada zum Beispiel wohnt oder in Leuchttamerika.
00:16:26: Dieser Narrativ, was da die politische Narrative, die da gerade erzählt wird... Das ist nicht die Geschichte meines Landes oder es ist nicht der Geschichte meiner Familie.
00:16:34: Hier wird also eine dominante Erzählweise irgendwie propagiert was mich aber jetzt nicht mitnimmt und die mit dieser Geschichte kann ich mich jetzt gerade auch gar nicht identifizieren.
00:16:46: Und das finde ich schon superrelevant im Kontext von dem, was du gerade thematisiert hast.
00:16:52: Dann wird es ja auch interessant also dieses Spannungsfeld was in einem dann auch was jetzt?
00:16:56: also wie geht's denn damit um?
00:16:57: Also diese Diskrepanz wo in der du grade dann halt auch drin steckst.
00:17:02: Das ist ja nochmal etwas anderes glaube ich.
00:17:03: auch wenn wir jetzt direkt gerade in den USA lebst.
00:17:09: Er liebst ja auch noch, während du halt jetzt hier außerhalb in Europa mit einer anderen Brille wieder raus guckst und das erleben der Geschichte dann ganz anders funktioniert.
00:17:20: Das wieder zusammenzubringen.
00:17:22: Da fällt mir gerade noch ein Aspekt auf.
00:17:25: Generationenbegriff ist ja auch ein, welche Geschichten werden geteilt anhand von bestimmten Ereignissen?
00:17:31: Und so werden diese Grenzen von wann ist welche Generation von Jahreszahl X bis Y Also jetzt nicht auf Generation X und Y gewinnt.
00:17:42: Und so sind ja in verschiedenen Ländern, auch auf verschiedenen Kontinenten ganz unterschiedliche Degenerationen.
00:17:48: Weil diese Geschichten geteilt werden oder eben auch nicht?
00:17:51: Ich kann mir vorstellen dass ihr noch genau wisst was ihren Nine Eleven damals gemacht habt.
00:17:56: Ja.
00:17:57: Das ist ja auch eine Geschichte die dann...
00:18:00: Ja genau!
00:18:01: Dann ist es ja auch die Frage also Was macht diese Geschichte mit dir?
00:18:04: Also ich weiß noch ganz sehr genau, weil ich war gerade im Bus von der Ausbildung auf dem Weg nach Hause und der Busfahrer hat das Radio offen.
00:18:12: Und dann hieß es auf einmal ja hier in New York den Flugzeug essen die Türme reingraßt Du bist gerade zu dem Aussteigen und hörst, das hast du überhaupt noch nicht verstanden.
00:18:20: Was ist denn da eigentlich gerade los?
00:18:22: Weil der Kontext dieser ganzen Geschichte, die ja außen rum, dann eben auch nie noch gar nicht bewusst war...
00:18:28: Auch dass so eine Geschichte, dir erzählt würde, ne?
00:18:30: Ja!
00:18:30: Und sie wird halt aus zwei Seiten erzählt, mindestens ja genau.
00:18:34: Und dann noch ganz viele kleine, um die damit reinlaufen.
00:18:39: Das war ein Moment, dann kommst du nach Hause, du hattest das nur so im Radio, okay denkst erst mal, hey ... Unglück.
00:18:46: Ja tragisch, es ist wahrscheinlich gerade irgendwie... keine Ahnung... Pilot, das kollabiert irgendwas war mit dem Flieger.
00:18:52: Wow krass!
00:18:53: Und dann kommst du nach Hause und der zweite Fliege geht gerade in den zweiten Turm rein.
00:18:58: Was passiert hier gerade?
00:19:00: Zweiten
00:19:00: Ausbildungsjahr.
00:19:01: Meine Chefin hat mich extra gewohnt weil die wussten dass wir Verwandtschaften New York haben und ich selber erst aus Torhundr kam und da ist nicht mehr so ganz weiter weg.
00:19:08: Und dann haben die mich erst mal in so einem Raum im HR-Bereich.
00:19:11: Man hat gesagt, hast du Verwandtschaften in der USA?
00:19:13: In New York?
00:19:13: und ich saß da und hatte überhaupt was ist hier los.
00:19:17: Dann kam ich auch frei für den Tag und bin dann noch nach Musik gefahren und habe diese Bilder.
00:19:22: Also das war so nahe!
00:19:23: Das bringt mich ja nochmal zu dieser Punkt wie viel Abstand hab' ich eigentlich.
00:19:26: Ich finde, so räumlich weit nach New York braucht es nicht.
00:19:29: wenn Du eben über Generationen sprichst und welche Geschichten werden erzählt und welche bekommen wir geschenkt Im Leben mit, dann sind wir ja hierzulande schon da.
00:19:42: Weil ich es gerade so spannend finde aus drei Perspektiven eine Geschichte zu hören gebe ich mir jetzt auch noch ein.
00:19:46: Ich war nämlich Zuhause meine Mutter kamen nach Hause und wir saßen dazu dritt Meine Schwester eine Freundin und ich Und haben das im Fernsehen geguckt und meine Mutter Kam rein und meinte Boah schon wieder so'n Actionfilm mittags bis sie dann erst mal erzählt haben was eigentlich passiert war.
00:20:01: Das sind drei unterschiedliche Geschichten Mit einem und dem selben eigenes.
00:20:07: Und dann sind wir natürlich bei diesem Beispiel, wenn wir jetzt eine für dich andere liebe ich sehr.
00:20:16: Ja, für wie viele Menschen war diese Geschichte eine völlig andere?
00:20:18: So wie ich jetzt aussehe bin ich jetzt gewinnen und ab jetzt bin ich der bad guy.
00:20:25: Markus
00:20:25: solche Geschichten erzählst du auch im Organisationskontext?
00:20:30: Welche Daraus Erziele oder welche mir erzählt werden.
00:20:32: das ja nämlich auch immer das spannende.
00:20:34: also gerade Komm ja aus dem Organisationsentwicklungsfeld so ganz grob.
00:20:40: Und für mich ist da immer sehr interessant, was erzählen wir die Leute?
00:20:43: Also also wir sind nicht mehr im Storytelling, sondern eigentlich im Story-Listening weil hören wir uns erstmal an, was erzielen wir uns hier eigentlich?
00:20:51: und dann zu gucken... Was machen wir denn mit diesen Informationen wenn wir die dann wieder zusammenführen?
00:20:57: weil du dann halt auch merkst, unterschiedliche Abteilungen oder unterschiedliche Perspektiven erzählen ein und die gleiche Story wie jetzt hier eben auch in unserem Beispiel aus ganz vielen unterschiedlichen Perspektiven.
00:21:08: Und jeder hat halt einen anderen Blick darauf.
00:21:11: Wie war ich emotional gebunden in das Ereignis?
00:21:13: Eben wie bei dir mit Familie oder kann man es eher externalisiert, weil keine Familie?
00:21:18: oder dann mit der Familie auf einmal... Was macht das mit
00:21:21: einem?!
00:21:23: Meistens ist es ja, wir erzählen sehr viel übereinander aber wir erzähln nicht viel miteinander und das finde ich, findet man in Organisation halt auch immer noch eigentlich ständig.
00:21:33: Und diese Ebenen dann übereinandert zu legen und zu gucken, jetzt wird die Geschichte aber interessant wenn wir diesen ganzen Layer zusammenkriegen.
00:21:39: was ist denn jetzt das Bild auf das wir gucken?
00:21:42: Was wollen wir jetzt damit machen?
00:21:44: also wollen wir diese Geschichte jetzt so weitererzählen?
00:21:46: möchten wir dem Ganzen einen Twist geben?
00:21:48: haben wir nie überhaupt den Ganzen ein Twist zu geben?
00:21:51: Ja, das ist in Ordnung für uns.
00:21:54: Für uns als Organisation ein Feind.
00:21:55: Das sind wir ja okay, Tutti!
00:21:57: Aber meistens gibt es irgendeinen Veränderungsschmerz oder diesen Impuls, warum man anfängt damit zu arbeiten.
00:22:03: Das heißt meistens dieses... Das Team läuft nicht, das funktioniert nicht.
00:22:07: Wir müssen hier irgendwie neues Tool einführen aber irgendwie haben wir zu viel Veränderungsdruck drin, dass wir euch hier eigentlich in soviel Widerstand reinkommen.
00:22:14: Warum ist denn das so?
00:22:16: Hört den Leuten doch einfach mal zu und hört ihr die Geschichte von dem Punkt an wo wir jetzt stehen nochmal in die Vergangenheit, um einfach zu gucken.
00:22:24: es hat ja alles seinen Grund gehabt, warum das gerade so ist.
00:22:27: Und er findet diese Punkte mal und dann zu sagen hey wertschätzen wir einfach mal das was es gewiesen ist?
00:22:34: Um dann zu gucken wie wir jetzt wertschätzen können was in der Zukunft kommen kann.
00:22:39: Ganz viele Aspekte die da dran sind.
00:22:41: also was bei mir im Kopf gerade rumgeistert ist okay.
00:22:43: wer wird denn dann gefragt?
00:22:44: Das was du vorhin schon mal reingebracht hattest Und ich glaube, die Geschichte von ... weil sie nicht der Empfangsperson würde anders aussehen als von einer Geschäftsführung.
00:22:54: Als von denen, die direkt involviert waren, als von der Person, die täglich mit dem Hund dran vorbeigeht und beobachtet.
00:23:03: Das sind ganz unterschiedliche Perspektiven.
00:23:05: Dass so ein Gedanke, den ich auch mag, dass es zusammengefasst werden kann.
00:23:11: Der andere Punkt, der gerade sich so auftat, sich aufdrängte... Aber wenn die Geschichte sich verändern soll, braucht es diesen Turning Point oder eine Relevanz?
00:23:23: Oder ist das dann eine Geschichte, die dann weiter erzählt wird.
00:23:28: Wir stellen jetzt einen Plan – auch das kann ja sein!
00:23:31: Wenn so die Zukunftsgeschichte geschrieben werden sollen.
00:23:35: Weiß ich nicht.
00:23:37: Klaus kommt ein bisschen darauf an.
00:23:38: also was ist deine Intention?
00:23:40: Die Geschichte ist eigentlich ein begleitendes Element aber sie hat genug Potenzial losendlich wenn sie gemeinsam geschrieben wird weil ansonsten habe ich ja wieder jemanden schreibt die geschichte für mich und ich soll mich dieser geschichte jetzt einfügen Ja, hab' ich keine connection dran.
00:23:58: also da bin ich mit meiner emotion nicht dabei.
00:24:00: Ich krieg jetzt wieder was vorgesetzt.
00:24:01: oder haben wir die möglichkeit lasse uns diese geschichte gemeinsam schreiben?
00:24:04: das ist auch wie mit visionsarbeit.
00:24:06: machen wir einen moodboard wo wollen wir eigentlich hin?
00:24:09: Ist das etwas was mir jetzt plakativ vorgesetzt wird?
00:24:11: oder schaffen wir es als team das gemeinsam zu erarbeiten dass dieses geschichten erzählen ja dann auch dieses gemeinsame element ist?
00:24:21: und Dann, ist eben die frage ok jetzt wir haben unsere vision unserer geschichtliche narrative landkarte steht so bis zum gewissen grad.
00:24:29: Jetzt wissen wir immer eine landkart ist nicht das der.
00:24:32: Und was ist jetzt aber unser weg den wir dann auf dieser landkarten im gemeinsam gehen?
00:24:37: Und da wird es dann halt wieder spannend in der umsetzungsphase.
00:24:39: aber du hast damit trotzdem für mein empfinden ein sehr sehr mächtiges tool wie immer in die eine oder andere Richtung einsetzen kannst.
00:24:49: Neugierige Frage für Einschätzung, ohne dass ich jetzt erwarte, dass jemand hier die Lösung hat... vielleicht habt ihr ne Richtung in dir tendiert?
00:24:59: Wer es für gemeinsames Geschichten schreiben nicht einfacher aus der eigenen Perspektive rauszutreten, das heißt das Eigenerleben komplett abzuschütteln und mal auf einen Weiß ich nicht gemeinsam nennen, wie wenn der Tisch jetzt hier eine Geschichte schreiben würde.
00:25:15: Weil der Tisch hat uns alle irgendwie erlebt?
00:25:17: Was würdet denn der Tisch
00:25:19: sagen?
00:25:20: I like
00:25:21: evolved could talk!
00:25:23: So aus der eigenen Perspektive rauszurücken weil sonst färbig hätte die Geschichte wieder ein.
00:25:27: Ah, Färbung ist das ja und ich war dabei sonst wäre dich zu wichtig
00:25:30: oder doch.
00:25:33: Ja
00:25:33: auch wer hat die dominantere Geschichte welche klingt besser kann ja auch dann sein.
00:25:38: könnte man jetzt so in so einem Team oder in eine Organisation eingehen und sagen, diese Geschichte schreiben wir jetzt gemeinsam.
00:25:43: Das ist nicht die Leitungsebene, die sie schreibt und ihr hat hier jetzt alle, sondern wie ist so ein Beteiligungsprozess?
00:25:47: Wie könnte das aussehen?
00:25:48: Mir gefällt
00:25:49: es auch weil ich glaube, Wir brauchen die Möglichkeit seines externen Blickes.
00:25:53: Es fällt uns nur unheimlich schwer den ganzen Tag mit mir zusammen.
00:25:57: Also ist meine Brille erst mal durch mich gefährd und diese Übertragsarbeit leisten zu können erfordert Energie.
00:26:06: Also ich muss jetzt aus einem gewohnten Umfeld heraus.
00:26:08: Ich soll mich jetzt externalisieren, um auf nicht zu gucken oder durch ein anderes Objekt so nach dem Motto her, hier haben wir so einen Glas.
00:26:15: Was würde dieses Glas jetzt gerade über unseren Podcast erzählen?
00:26:19: Und die Übung ist super gut!
00:26:21: Dieses Supergummi-Gut für den Kreativmuskel darüberzugehen.
00:26:24: aber ich kenne genug Leute... Die mich angucken wie ein Uhu, wenn ich so was mache.
00:26:29: So die allererste kreative Schreibaufgabe, die ich zum Thema Storytelling jetzt muss ich es erzählen.
00:26:33: Jemals gemacht habe.
00:26:34: ich wünschte, so ich wüsste in welchem Buch ich das gefunden habe.
00:26:36: aber ich sitze hier ja mit zwei geschichtserfahrene schreibende Menschen zusammen.
00:26:41: vielleicht wüsst ihr's.
00:26:42: Es lautete, du stehst im Supermarkt in der Schlange auf dem Wand liegen deine Waffen und jetzt beschreibe die Situation aus Sicht des Kassierer-Ims.
00:26:49: Aus deiner eigenen, die Person, die hinter dir steht in der Schlange und die Person an einer Kasse neben dir steht.
00:26:56: Ja, du sagst nice für dich toll, Gili nickt!
00:26:58: Und ich guckte da drauf und dachte mir, boah das ist wirklich
00:27:01: nice.
00:27:01: Heute liebe ich's?
00:27:02: Ja verstehe ich total.
00:27:03: Genau und das ist ja eben der Punkt.
00:27:04: also wenn wir mit so was in Organisationen Teams reingehen... kann ich nicht erwarten, dass da also Story oder Narrativ auf viele Leute sitzen.
00:27:14: Die sagen ja, ich mach du für den Talk.
00:27:17: Ich liebe es kurz Geschichten zu schreiben.
00:27:18: Ich philosophiere und schreibe Poesie.
00:27:21: Ich singe und schreite meine Liedtexte selber.
00:27:23: Also alles was diesen Storytelling Aspekt eben auch mit vereinnahm.
00:27:30: Und jetzt komme ich gerade aber eigentlich vom Band und soll ihr irgendwas machen?
00:27:33: Du kommst mit sowas daher!
00:27:36: Das ist natürlich eine harte... Aufgabe und was ich sehr, sehr interessant finde.
00:27:42: Deswegen ja eigentlich rollen spiel.
00:27:45: also wie schaffen wir es die leute vielleicht in Szenarien mit hinein zu kriegen eine geschichte einmal zu erleben?
00:27:53: weil wenn du die Geschichte erlebt hast Kannst du danach anders drüber kommunizieren am meisten wenn du es auch schaffst innerhalb dieses narratifs was dann gespielt wird.
00:28:02: Was kann jetzt zum beispiel so ein wort if sein?
00:28:04: also zu sagen lass uns doch jetzt einfach mal das scenario hernehmen zu sagen Wie wär's denn, wenn es jetzt schon anders wäre?
00:28:11: Also wir gehen nicht davon aus.
00:28:12: Wir müssen diesen Prozess jetzt erst durchlaufen!
00:28:13: Wir haben ihn durchlauchen!
00:28:14: So und jetzt gehen wir mal in diesen Prozesse hinein.
00:28:17: wie erlebt ihr ihn?
00:28:18: Wie würdest du jetzt reagieren?
00:28:19: Was wird jetzt gesprochen?
00:28:21: oder einfach mal zu sagen ja ich bin jetzt halt nicht mehr Markus sondern ich bin das beobachtende Element.
00:28:27: Oder wir gehen nur in diese Metawolle hineinzugehen.
00:28:34: also ich personalisier mich jetzt nicht aber Wir haben die Mitarbeiter, wir haben den Chef und das ist jetzt halt nicht der genahmte Chef.
00:28:41: Und dass es nicht die Person, die hinter dieser Rolle steht, weil das ist ja auch immer dieses... Erlebe ich jetzt gerade die Rolle oder erlebe ich die Personen dahinter?
00:28:48: Und welche Geschichte verbinde ich damit wieder?
00:28:50: Ich finde mich so sorry, kein Unter... also ich muss unterbrechen sein, weil wie Identität sagtest du gerade?
00:28:56: Ich war gedanklich bei für Mitarbeitenden, die vielleicht im Betrieb überhaupt keine Zugehörigkeit spüren.
00:29:03: Und vielleicht auch einfach nur da sind, weil sie ihre Miete bezahlen wollen.
00:29:05: Was ja für dich auch legitim sein ist halt also do we have to care about the story to tell it?
00:29:09: Also ich war gerade so wie invested muss sich denn sein in meinem Job und in dieser Firma an der ich arbeite oder Organisation damit ich auch Interesse und Lust habe überhaupt eine Geschichte mehr aus.
00:29:19: Also ihr könnt mir vorstellen dass es ganz viele Menschen gibt die sagen ey schreibt dir doch die Geschichte!
00:29:22: Ich bin heute vielleicht einfach nur um einen Job machen.
00:29:25: Ja genau aber da ist ja auch das interessante weil was ist die Geschichte hinter die diese Person eben mit sich herum trägt?
00:29:32: Was ist das, was dich und dein Leben so prägt?
00:29:36: Vielleicht auch in der Familie.
00:29:37: Weil du weißt ja alles... Das alles, was im Hintergrund passiert, vielleicht will ich einfach nur meine Rechnung bezahlen weil ich habe zu Hause pflegende Angehörige Ich muss jemanden pflegen oder ich hab andere Probleme einfach dort mit denen ich mich kümmern möchte.
00:29:50: Mich interessiert nicht wo möchte diese Organisation in zehn Jahren sein.
00:29:54: Ich möchte nur die Sicherheit haben dass sich mein Leben halt leben kann.
00:30:00: Dafür
00:30:00: brauche ich den Job leider bei uns Und dafür tue ich meinen Job halt so gut, dass diese Leistung halt bezahlt wird.
00:30:06: Weil das ist mein Arbeitsvertrag hat.
00:30:08: Oder möchte ich vielleicht auch und also bei einem anderen Intensionsgefilde Möchte ich das Menschen Geschichten über mich schreiben.
00:30:16: Das kann ja auch sein, dass es mich so darstellen möchte.
00:30:19: da sind wir wieder bei Performance.
00:30:21: Dass die Menschen mich erinnern Weiß ich nicht, das haben ja manche Menschen diese Analogie oder die Metapher mit den Fußstapfen hinterlassen Also eingeprägt oder auch nicht?
00:30:34: Liebig.
00:30:34: Habe ich in alle Firmen bis jetzt irgendeine Gründungsgeschichte, wo es darum ging die Grundungsfigur zu verewigen weiß ich nicht.
00:30:42: oder zu betonen oder selbst als sich im Bundestag gearbeitet hat was ist denn die Galerie von bisherigen Bundeskanzlern und eine Kanzlerin?
00:30:50: wenn du da vorbei läufst und diese Inszenierungen siehst dachte ich mir ja hier ist die Geschichte des Hauses an Figuren geknüpft.
00:31:01: Und wie kann man auch aus solchen Geschichten wieder ausbrechen?
00:31:04: Aus so einem Punkt von, wenn mir die Geschichte jetzt nicht mehr gefällt.
00:31:08: Dass du es mal schon angeteasert hattest und dann treiben wir die Geschichte ein bisschen um.
00:31:13: Ich glaube, das ist so eine Aspekte der Zukunftsgeschichte finde ich immer noch spannend.
00:31:17: Es gibt ja die inoffizielle zumindest aktuell noch Liberating Structure dieses Future Present.
00:31:25: Praktisch so tun, als wären wir schon in der Zukunft.
00:31:28: Als hätten wir das durchlebt und dann zu gucken wie was haben wir gemacht um dahin zu kommen welche Erlebnisse hatten wir, welche Erfolge?
00:31:34: Wie sind wir gescheitert?
00:31:35: um das mal umzudrehen auch das ist ja eine Leistung die wir kognitiv dann einfach gingen müssen.
00:31:41: So ein bisschen wie auf der Metaebene den du auch gerade angenommen
00:31:44: hast.
00:31:44: Wirklich super spannend.
00:31:45: also diese zwei Aspekte dann reinzubringen Und es ist ja auch ne Geschichte die wir in dem Moment erzählen.
00:31:52: Sie kriegt nun einen anderen Kontext Auf dem du dann halt wieder drauf gucken kannst, auch zu gucken.
00:31:57: Wir nehmen jetzt eigentlich in diese Rolle der Fragenden also meistens die Jugend oder sowas, in denen es die älteren erzählt und da auch einfach mal dann zu sagen jetzt gibt mir immer diese Rollen.
00:32:10: Also gib den, die jetzt eigentlich frisch angefangen haben oder die halt jung ins Unternehmen gekommen sind, diese Rolle dieser Älterin und dreht das mal um.
00:32:18: Wäre das nicht eine tolle Aufgabe für so Azubi-Auswahlverfahren?
00:32:23: Schreibt doch mal die Geschichte, bevor ihr überhaupt irgendwie jetzt von uns erzählt bekommt was diese Organisation kann und wer wir sind und was wir machen.
00:32:30: Ich glaube da sind zu viele Abhängigkeit und ganz viel Status.
00:32:34: Also möglicher Statusverlust.
00:32:36: Und weiß ich nicht.
00:32:38: also ich glaube ich hätte mich damals obwohl ich so gerade raus bin sehr direkt bin und relativ angstfrei.
00:32:45: diesbezüglich hätte ich mich das glaube ich nicht getraut Geschichte für ein Unternehmen zu schreiben in der Position wo ich ja noch gar nicht bin
00:32:52: Vor allem aus dem Not heraus zu sagen, ich möchte diesen Ausbildungsplatz zum Beispiel haben.
00:32:56: Also es wäre vielleicht nochmal was anderes wenn du aus diesem Prozess schon draußen bist.
00:32:59: Du bist so den Onboarding-Prozess durchgelaufen und hast du alles schon sehr viel gehört?
00:33:06: Ist ja auch immer interessant, wer aus welcher Rolle da dazu ist redet und worüber.
00:33:10: um das dann mal zu machen...
00:33:12: Was ich spannend fand, höre ich voll bin ich bei euch Und ich war gedanklich gerade.
00:33:17: Wir haben auch schon ein paar Mal die Frage gestellt, wozu die Geschichte?
00:33:20: Das kann ja eine Produktgeschichte sein und wir wollen was verkaufen.
00:33:24: Wir wollen zeigen, was unsere Historie könnte aber auch sein!
00:33:27: Wir wollen Menschen rekrutieren, wir wollen irgendwie eine Geschichte darüber haben damit wir eine bestimmte Person im Ruppe
00:33:33: erreichen.".
00:33:43: Das ist unser Unternehmen und jetzt deal with it, sondern ein Spiel das aufeinander aufbaut mit neuen Spielregeln die dann gemacht werden können.
00:33:50: Fand ich auch interessant weil es ja eine Story innerhalb von Stilen geben kann.
00:33:54: Ein anderer Aspekt ist gerade... Ich hatte ja direkt einen Widerstand, dass ich gesagt habe, nein, glaube ich nicht.
00:34:04: Bei den
00:34:04: Erzübungen ist es
00:34:06: gerade.
00:34:06: Und da ist die Frage wie viel Schutz braucht vielleicht auch?
00:34:08: Wie viele Sicherheitsempfinden braucht eine Geschichte damit ich es überhaupt erzählen kann?
00:34:12: Weil manche Geschichten jetzt gehen wir noch mal in der Geschichte ganz weit zurück wurden verbreitet also Bücherverbrennung und ähnliches.
00:34:19: das ist ja auch ein Wer darf ja eigentlich sprechen wer darf worüber sprechen laufe ich gefahr.
00:34:24: DDR ganz krass dass da viele, viele Geschichten überhaupt nicht erzählt werden durften.
00:34:31: Ich war eher so bei wie bist du zu der Firma gekommen?
00:34:34: Warum?
00:34:35: Aber ich hatte den wirklich den Genuss mal wozu arbeiten, wo ich wirklich zu hundertfünfzig Prozent.
00:34:39: die Geschichte, die ich da erzählen konnte, war so schön und das Feedback was sich danach... Es waren Migrationsmuseums, ich hab selber eine Migrationserfahrung, es hat einfach super gemessen.
00:34:46: und dann habe ich diese Geschichte erzählt und im Nachhinein bekam ich dann sogar die Rückfrage können wir das nutzen?
00:34:52: Und da sind wir, finde ich auch bei Sicherheit.
00:34:55: Weil eine Ursprungsimpuls war.
00:34:56: näher auf gar keinen Fall.
00:34:57: Das ist meine super persönliche Geschichte und nicht die Eure.
00:35:01: Aber vielleicht ist das ein Impuls für wenn ihr die Geschichte so erzählt dann erhältt ihr Zugang zu Menschen, die auch eine irgendwie haben.
00:35:09: Jetzt
00:35:09: sind wir fahren auf meinen T-Shirt eingegangen und jetzt gucke ich die ganze Zeit auch deinen T-shirt an.
00:35:17: Was wird hier eigentlich gespielt?
00:35:20: Und du hast heute ein spielerisches Element mitgebracht, wo wir keine Ahnung haben was da überhaupt ist außer dass ich Karten sehe.
00:35:26: Ist das der richtige Zeitpunkt?
00:35:28: Wir können es gerne versuchen.
00:35:31: Na willst du spielen?
00:35:33: Eintauchen.
00:35:34: Es ist ein Experiment, es ist sehr früh zu dieser Podcast-Einladung entstanden.
00:35:39: Also das ist noch nicht großartiger Probe.
00:35:40: Das ist also eher Prototyping was wir hier gerade machen.
00:35:42: Magisch.
00:35:44: Aber es ist inspiriert tatsächlich von einem Rollenspiel Dialect und ich liebe Dialect weil es eben mit Sprache und Geschichten spielt.
00:35:56: Oh komisch!
00:35:56: Und dass eben auf so vielen Metarebenen... Weil es darin darum geht die Sprache einer Gemeinschaft zu formen und was mit dieser Sprache über die Zeit passiert.
00:36:08: Und was passiert, wenn diese Sprache langsam verloren geht auf den einen oder anderen Weg?
00:36:12: Du hattest dann mal nur damit die Leute, die zuhören und zu gucken auch immer wieder Anknüpfungspunkte haben.
00:36:19: Ich glaube du hattes darüber mal ein Posting gemacht wie du das mit Yannick Panitz
00:36:23: Genau.
00:36:26: Mit
00:36:26: Jakob und Janek zusammen haben wir eine Proberunde mal gespielt, wir haben es auch schonmal in einer Taverne im Rollenspiel- and Facilitation-Abend, haben das auch schon mal
00:36:33: so ein bisschen angetean.
00:36:36: Die Abende die ich unbedingt erleben muss.
00:36:38: Genau!
00:36:38: Und im Kleinen habe ich daraus jetzt was rausgezogen und gesagt lass mal ausprobieren.
00:36:44: und es geht eben darum wenn wir über Geschichten sprechen also auch in Organisationen aber auch im privaten prägen uns immer wieder Wörter oder es begegnen uns Wörter in bestimmten Zusammenhängen.
00:36:56: Jede Organisation hat so einen gewissen Sprach gebraucht, wenn du länger irgendwie mit einer Organisation unterwegs bist den hörst du irgendwann raus.
00:37:02: Das wiederholt sich und dann merkst du, das hat einen bestimmten tieferen Grund, warum das hier immer wieder eingesetzt wird.
00:37:10: Und das war also ein bisschen die Intention von diesen Prototypen zu überlegen wie gehen Gemeinschaften mit ihren eigenen Wörtern um?
00:37:17: Welche Prägen sieht da aus?
00:37:18: Welchen Gründen vielleicht auch?
00:37:20: Was macht das mit denen?
00:37:21: was kommt da an?
00:37:23: zwei Kartenproms, das eine sind mögliche Gemeinschaften über die wir jetzt einfach reden also die wir einfach mal hineintauchen und die für einen kurzen Moment darstellen werden.
00:37:33: Und auf der anderen Seite zufällig neuen Proms für mögliche Wörter, die in dieser Gemeinshaft gesprochen werden können und es müssen keine schon bestehenden sein.
00:37:42: Es kann ja auch welche sein, die wir neu erfinden werden aber eben eine gewisse Bedeutung genau für diese Gruppe haben.
00:37:50: dann gucken wir einfach Was passiert?
00:37:51: Dann können wir uns schauen, was noch mit ein paar Fragen... ...was man damit machen kann.
00:37:55: und dann würde ich euch einfach einladen.
00:37:56: Die sind zwar schon drehunderträufzig tausendmal durchgemischt.
00:37:59: Eine Karte ziehe ich!
00:38:00: Ich spiele es auch mal.
00:38:01: Wir spielen das zu drinnen.
00:38:02: Ich
00:38:02: würde sagen, wir einigen uns jetzt auf eine Gemeinschaft.
00:38:05: Jetzt haben wir drei Promzen geguckt.
00:38:06: Welche resoniert jetzt gerade am ersten mit uns?
00:38:09: Wo kommen wir glaube ich uns erzählen?
00:38:10: Einfach ganz gut.
00:38:11: Mit rein wo kommen wir?
00:38:12: Energien oder Ideen.
00:38:14: Was hast du?
00:38:14: Ich habe die Unsicherheitsgemeinschaft, das steht unter als Zitat.
00:38:18: Wir sind Menschen, die Entscheidungen treffen müssen obwohl sie nicht alle Informationen haben.
00:38:24: Ich hab die bewertete Menschen und wir gehören zu einer Gemeinschaft die ständig beurteilt wird.
00:38:31: Der Rollenspieler kriegt die Rollengemeinschaft.
00:38:35: Wir sind menschen die bei der Arbeit oft eine andere Version von sich zeigen.
00:38:39: Oh, mag ich auch.
00:38:39: Also ich bin bei euren beiden irgendwie... Unsicherheit ist spannend aber hier habe ich direkt ganz viele Ideen dabei.
00:38:48: Wie ist es denn bei dir Marcos?
00:38:49: Was zieht sich denn hin?
00:38:50: Du hast ja auch eine Stimme abzugeben!
00:38:52: Ach, ich hab auch eine.
00:38:53: Ich hatte erst schon überlegt man könnte beide natürlich kombinieren.
00:38:58: Das
00:38:59: ist auch spannend.
00:39:00: Du meinst wie kombinierend?
00:39:01: Dann kombiniert man.
00:39:02: Cool das heißt wir haben die die bewertet werden, aber nicht so sein dürfen wie sie privat sind.
00:39:10: Wer könnte das sein?
00:39:11: Wer denkt, wie sind wir?
00:39:13: Wir sind auf konkrete Personengruppen.
00:39:15: Du
00:39:15: musst keine konkreter, aber wir müssen ja ein bisschen beschreiben, wo kommen wir her und wer sind wir damit wir dann auch die Wörter dementsprechend aufladen können.
00:39:23: Also ich bin gerade im Diversity Context am Enten der ihre Identität in Anführungszeichen am liebsten zu Hause lassen sollten.
00:39:32: Nicht meine Worte!
00:39:36: Also beispielsweise schwarze Menschen, die ständig anders bewertet werden als weiße Menschen.
00:39:42: Und auch härter beurteilt werden und ganz viel Kurzwitching betreiben müssen.
00:39:50: Das wäre so der erste Gedanke gewesen.
00:39:52: oder wenn Menschen die Kopftuch tragen Religionszugehörigkeiten haben.
00:39:59: Queere Menschen je nachdem welcher Art das ist.
00:40:02: Also da bin ich gerade sehr stark.
00:40:05: und wenn ich jetzt eine Person hätte, die bewertet wird.
00:40:09: Also stärker im organisationalen Kontext bewertete wird als andere.
00:40:14: Es ist beispielsweise auch, wenn es eine Dienstleistung ist, die eingekauft wird oder checktistenartig hat der Person das erledigt oder nicht?
00:40:21: Ich denke ja grad an Kontexte von Medellin, die ganz viel mit Gebäudereinigungsfirmen zu tun hat.
00:40:26: Da rennen da wirklich mit Checktisten rum!
00:40:29: Aber auch als Person, die angestellt ist, die in so einem jahrelsen Mitarbeitenden Gespräch beispielsweise bewertet wird.
00:40:36: Das sind meine Gedanken der Ersten.
00:40:38: Ja, bin ich plus eins?
00:40:39: Du meinst das gerade meiner Nibbon mit der wir ja auch die Folge gedreht haben.
00:40:43: Bin ich plus Eins und denk mir auch was ist eigentlich wenn Teile dieser Geschichte erst später herauskommen also Menschen, die vielleicht zu Beginn private Geschichten nicht mitteilen aus Angst beurteilt zu werden, sich wohlfühlen.
00:40:56: Irgendwann mal dann doch die Geschichte vertiefen und man sagt so ein Unternehmen jetzt passt aber nicht mehr.
00:41:02: das ist nicht mehr okay.
00:41:03: Da sind wir bei Privat zwischen Beurteilung und Verurteilungen.
00:41:07: Wo bist du denn?
00:41:08: Entweder in eine Meta-Ebene drüber gehen, dass wir ein bisschen aus unserem Kontext rausziehen weil es eventuell leichter wird wieder neu zu finden.
00:41:18: Bei außen Bauch heraus würde ich gerade sagen, also wir legen grade dann Leuten ein Wörter in den Mund die sie vielleicht gar nicht so benutzen würden.
00:41:23: oder das ist jetzt eben wie die Frage des Prototypings.
00:41:26: Aufwistige Gedanke auch.
00:41:28: Ob wir da nicht dann irgendjemanden... Also daher hätte ich jetzt Sorge beziehungsweise, wüsste ihr nicht ob wir nicht eine falsche Richtung abdriften?
00:41:36: Lebensrealitäten und so was, die wir vielleicht auch selber nicht durchleben.
00:41:41: Wir können den Kontext schon lassen aber kann man überlegen wie würde sowas aussehen?
00:41:46: Vielleicht gehen wir sogar auf den Mars, schöne Marskolonie.
00:41:50: Was könnte die Gruppierung sein, die genau mit diesen zwei Problemen gerade zu tun hat?
00:41:55: Jetzt könnten wir euch vorstellen es gibt zum Beispiel den Unterschied zwischen denen, die auf dem Mars geboren worden sind und denen in der Erdbewohner sind.
00:42:02: Wer so der klassische und die Bewertung ist momentan von der Erde?
00:42:06: das sind natürlich
00:42:07: die natürlich geborenen
00:42:08: in einer Form, die kommen vom Ursprungsplaneten und haben deswegen einen höheren Status als die, die aktuell auf dem Mars geboren sind.
00:42:17: So ein Beispiel bei jetzt so eine Idee was man in so einer Gemeinschaft, die wir darstellen mit reinnehmen kann.
00:42:22: Okay
00:42:22: und das heißt etwas abstrakter?
00:42:24: Genau dass wir den Abstrakter reingehen.
00:42:26: Ich glaube ich
00:42:26: passt besser.
00:42:27: Okay das heißt unser Setting ist Mars?
00:42:29: Und da treffen sich jetzt beide Gruppen!
00:42:31: Genau.
00:42:32: Mit den zwei Prämissen die wir aufgestellt haben, dass unsere Gemeinsschaft eben diese zwei Aspekte darstellt.
00:42:37: Wir haben ja noch einen Aspekt.
00:42:38: Wie rollen Sie zeigen irgendetwas in Ihrer Rolle oder was nicht mit Ihrer Persönlichkeit zu tun?
00:42:42: Wie könnte man das noch darstellen?
00:42:43: Indem ich bestimmte Aufgaben habe, die in der Kolonie in dem verhelfen.
00:42:47: Nehmen wir an, dass ist ein Erdnement und dann wird eine Veranahme getroffen, dass die mit bestimmten Technologien oder Erfindungen besser zurechtkommen.
00:42:57: Und ich als Person, die aber auf den Mars geboren ist, hab vielleicht gar kein Interesse daran und fass nicht zu meinem Stereotypen keine Ahnung!
00:43:03: Ich weiß nicht wo wir gerade landen.
00:43:06: Timm Logien finde ich mir auch sehr gut vorstellen...
00:43:09: eine
00:43:09: bestimmte Rolle, die ich dann auf Maas quasi einnehmen soll.
00:43:12: Eine bestimmte Arbeit, die sich dort verrichten
00:43:14: sollen.
00:43:14: Ich denke grad schon bisschen was schon terroristisch.
00:43:17: Wer denkt lenkt?
00:43:19: Vielleicht eben so diese... Die Ausführenden, die sozusagen Maaskolonisten und die oben geboren worden sind, sind eher die Ausführen, in denen man gar nicht zuspricht, dass sie überhaupt in so einer Art Führungsrolle mit hinausgehen können, sondern das ist eigentlich Aufgabe Derer, die vielleicht Ehrenbohr geboren sind.
00:43:36: Das könnte ich mir eigentlich
00:43:37: ganz gut vorstellen.
00:43:38: Sie sind gerade so sehr bei Just Before, mit dem auch nicht Fifty muss ich mal dazu sagen.
00:43:42: Shades of Grey im Englischen und im deutschen Grau weil da ist so eine Beschreibung in einer Welt nach unserer jetzigen Zeit aber man weiß nicht wo und Menschen werden aufgeteilt und bewertet und dürfen nicht sie selber sein.
00:43:55: deswegen bin ich grad sehr
00:43:56: in diesem Buch Gab.
00:43:58: bei Black Mirror gab's auch so eine Folge, wo du die ganze Zeit Social Points gekriegt
00:44:02: hast.
00:44:03: Also du hast irgendwas ausgeführt und wurdest sofort mit der App dann sozial bewertet und wurdest entweder rauf oder runter gerankt.
00:44:09: Die, die dann nicht mal rauskamen?
00:44:10: Ja genau, irgendwann bist du in diesem Abwärtsstrudel rein weil du nicht mehr irgendwie deine Punkte hochgekriegt hattest, aber ja auch dein eigen krasses Bewertungssystem drin hast.
00:44:17: Das ist nur die Frage, wollen wir sowas nur mit reinigen oder sagen wir so ne, bleiben erstmal unsere Gemeinschaft das eigentlich schon sehr klar.
00:44:24: Wir reden über also die Gemeinschaftermaß geworden.
00:44:28: Wir wissen, wir werden in irgendeiner Form zumindest in eine gewisse Rolle gedrängt.
00:44:32: Also ihr seid ... wir sind die Arbeiterschaft!
00:44:34: Wir haben irgendwie was weiß ich, Minen Handwerk sonst was aufbauen aber die Expertise wird uns nicht zugesprochen zu sagen okay wir führen Gewissen wie würden wir unsere Gemeinschaft nennen?
00:44:45: Also wir sind alle drei Maß
00:44:47: für... Genau wir werden dann aus dieser Gemeinschafe.
00:44:50: Schneck geht dann zu übertreibungen.
00:44:52: Übertreibung?
00:44:53: Das ist nicht so wichtig!
00:44:54: Das
00:44:54: kann hier in dem Szenario völlig in Ordnung sein... Die
00:44:57: auserkohrenen, geborenen oder
00:44:59: sowas?!
00:44:59: Für mich war's safe
00:45:00: für mich auch.
00:45:01: Interesting.
00:45:01: okay ich dachte jetzt hier kommen wieder Leute.
00:45:05: Dann merken wir schon was das damit macht.
00:45:07: also wir haben jetzt einen Ging relativ zudem aufgesetzt.
00:45:09: was also was wir von denen die sozusagen von der Erde hier hochkommen und sehen wie uns als... Wie hast du es schon genannt?
00:45:14: Die auserkohrenden Geboren?
00:45:16: Jetzt so ein bisschen die Frage, wie würden wir damit umgehen?
00:45:19: Wo würden wir das sagen?
00:45:20: Können wir das überhaupt offen sagen oder ist es eher etwas was im Verborgen?
00:45:24: Dann bleibt es eine Schicht darunter.
00:45:26: Was bei uns passiert?
00:45:27: weil wir werden ja die ganze Zeit eigentlich auch bewertet durch unsere Rollen.
00:45:30: Also wäre es für mich etwas, was wir wahrscheinlich gar nicht so offen sagen.
00:45:33: Das ist fast schon wie so kleine Heimgesellschaften, Geheimbund innerhalb unseres Systems, das wir auf dem Mars verkörbern.
00:45:40: Ein gegenseitiges Empowerment und wir stärken uns, indem wir uns darstellen... Man erhebt sich ja dann aus dieser Machtstellung heraus von anderen, versucht man sich selber nochmal ein bisschen mehr Macht dadurch zu geben.
00:45:54: So stelle ich mir das gerade vor.
00:45:55: Gut also wir sind alle drei Teil dieser Gemeinschaft.
00:46:00: Und jetzt wird es so weit.
00:46:02: interessant, in Dialekt würden wir unsere eigenen Charaktere noch mal ausformulieren auf Schärfen zu sagen wie stellen wir drei innerhalb?
00:46:11: dieses Kontext ist jetzt nochmal da und bahn wir uns jetzt da damit wir es von der Zeit nicht jetzt so sprengen aber ich glaube das kriegen auch super gut hin hier in der Runde.
00:46:19: Jetzt ist eben die Frage Ich habe nochmal diese Wortpoms mitgebracht.
00:46:32: Das sind jetzt mögliche Wörter, die wir in unserer Gemeinschaft, die gerade besprochen haben verwenden.
00:46:45: Obwohl niemand weiß, ob sie richtig sind.
00:46:47: Ich witzig das erinnert mich sehr an welche Worte es in anderen Sprachen gibt die es in unserer Sprache so nicht gibt.
00:46:55: Also das Kabelsalat zum Beispiel ist ein typisch deutsches Wort was es sonst nicht so häufig geht.
00:47:05: Erwartungen gleichzeitig gerecht werden zu müssen.
00:47:09: Und ich hatte die Kommunikationsillusion, ein Wort für Gespräche nach denen alle Glauben Klarheit zu haben aber tatsächlich neue Unklarheit entstanden ist.
00:47:16: Ich glaube unter dem Aspekt mit diesem Szenario finde ich den Erwartungsdruck trotzdem noch besser wobei das hier auch im Sinne von was du Markus gerade meintest.
00:47:25: und ist es eher intern oder extern?
00:47:27: Das könnte auch der Kommunikation sein.
00:47:30: Muss das jetzt matchen?
00:47:31: Ich würde sagen wir einigen uns wieder auf.
00:47:34: Ich mag den Erwartungsdruck schon sehr.
00:47:38: Und jetzt kommen Ideen für Worte?
00:47:41: Ja genau, weil jetzt müssen wir überlegen was würde unsere Gemeinschaft sagen was dazu passen würde und wo wird es wahrscheinlich eingesetzt.
00:47:48: Kannst du den Prompt nochmal?
00:47:49: Ein Wort für das Gefühl mehreren widersprüchlichen Erwartungen gleichzeitig gerecht werden zu müssen.
00:47:55: ist das ein Wort dass existiert oder einen komplett frei erfundenes Wort?
00:47:58: ich würde sagen
00:47:59: verlassen versuchen ob wir sogar eins finden Freier von, es kann vielleicht etwa aus zwei bestehenden Wörtern zusammengesetzt sein.
00:48:06: Dass man da eine Abkürzung findet in Nanagramm oder etwas ein Gefühl, ein Geräusch könnte dieses Wort auch ausdrücken?
00:48:15: Ich warte jetzt einfach mal, ich will nicht nur als Erste reingeben aber ich hätte schon was!
00:48:19: Wenn du's hast, freie mit...
00:48:23: Tautau!
00:48:25: Was bedeutet tautau?
00:48:26: Ich dachte erst an Taut-Szenen, also deswegen kam ich von einem Wort das schon existiert und dann hast du so ein Geräusch und eine Assoziation.
00:48:34: Und weil es hier widersprüchlich ist, Tautau!
00:48:37: Jetzt lassen wir uns mal das Experiment machen.
00:48:39: jetzt verwenden wir diese Sprache Das heißt, wir drei Masianer anscheinend in einer Sitzung oder haben uns nach unserer Schicht gemeinsam getroffen.
00:48:48: Sitzen in der Kantine an strengen, anstrengenden Wohnzyklus irgendwie hinter uns gebracht innerhalb dieser Kolonie.
00:48:55: Es kommt ein Gespräch zugange zwischen uns und irgendwo in diesem Gespräch geht es jetzt eben darum, Hautout zu verwenden.
00:49:01: Wie kommen wir in dieses Gesprächen mit ihnen ein?
00:49:03: Das heißt Wir sprechen auch.
00:49:05: Da wir uns eh alle verstehen, sprechen wir alle masianisch und das macht's für den Podcast einfacher.
00:49:09: Masianische ist ja unsere deutschen Sprache ähnlich ein Universal-Universetzer jetzt einschalten.
00:49:15: Ihr kriegt das also alle live mit und dementsprechend, dass es uns auch möglich zu dritt weiter zu kommunizieren.
00:49:20: Das heißt wir drei sitzen da jetzt auf der Aas?
00:49:23: Genau!
00:49:26: Und
00:49:26: die Erdleute sitzen irgendwo mit ihm.
00:49:29: Wahrscheinlich sitzen wahrscheinlich an den besseren Tischen.
00:49:32: Siehst du gleich auch, Schirr ist sauberer.
00:49:36: Glitzert
00:49:36: alles!
00:49:37: Bei uns ist es all so ein bisschen saubig.
00:49:38: Okay...
00:49:39: Akkus, was hast Du denn heute so alles erledigt?
00:49:42: Was war so auf Deiner Agenda?
00:49:43: Ach, das war ein unheimlich anstrengender Tag heute.
00:49:46: Dann hat unsere Maschine B-Zwölf wieder einfach gezickt.
00:49:49: Striebwerk hat nicht richtig funktioniert und eigentlich hatten wir schon die richtige Idee, woran sie mussten.
00:49:54: und dann kam wieder einer von dieser... Von der erden Front mit rüber?
00:49:58: Ne, das müsst ihr anders machen.
00:49:59: Es nervt!
00:50:00: Weißt du dieses Tautau?
00:50:01: Jedes Mal musst ich Ihnen erklären wo wir jetzt überhaupt hin... Und dann machen sie es doch wieder anders.
00:50:05: Was war der Effekt?
00:50:06: Die Maschine stand einfach drei Stunden und wir konnten unsere Schicht nicht sauber
00:50:09: arbeiten.".
00:50:33: in diesem Kontext, aber ja.
00:50:34: Wollt
00:50:34: ihr noch ein Wort probieren?
00:50:35: Ja.
00:50:35: Nehmen
00:50:36: wir einfach das... Oh!
00:50:37: Das passt gut.
00:50:38: Unsichtbarer Aufwand.
00:50:39: Ein Wort für Dinge die viel Energie kosten, aber kaum wahrgenommen werden.
00:50:43: Passt sehr gut zu deiner hier Maschinengeschichte.
00:50:45: Also
00:50:46: jetzt denken wir am Tautau haben wir schon eingeführt und bleibt bestehen.
00:50:50: Und das brauchen wir noch eins.
00:50:51: Dinge, die nicht sichtbar
00:50:53: sind.
00:50:56: Okay, ich war ja bei Woosh gewesen.
00:50:57: Woosh?
00:50:58: Vielleicht nicht
00:50:59: so.
00:51:00: Ja, leider finde ich... Vorher
00:51:01: auch bei so einem so Krinsch oder Schinken.
00:51:04: Das ist ein Lautgeräusch, das zum Beispiel eine Maschine machen könnte, wenn genau das passieren.
00:51:09: Genau!
00:51:10: Du hattest Woosh und ich habe einen Krinssch
00:51:11: für mich wie beim Comic.
00:51:12: Boah!
00:51:15: Wir können es ja auch keine Ahnung kombinieren, wo Woosh.
00:51:17: Wo Woosh?
00:51:17: schon nicht cool.
00:51:18: Also haben wir wieder in der Situation, wann wird das anwenden?
00:51:20: Können
00:51:21: ja einfach mal an so einer Maschine herangehen, vielleicht weg aus der Kantine, wir sind gerade irgendwo so mitnennen.
00:51:25: in der Schicht drin.
00:51:26: Ich komme mit zu B-Zwölf.
00:51:28: Klassiker, B-zwölf macht eh nie irgendwie was so will und stehen jetzt eben an der Maschine.
00:51:34: Was tun wir denn?
00:51:35: Was sehen wir dann?
00:51:35: Also
00:51:36: aus meiner Sicht ich bin ja mitgekommen und dich zu unterstützen Markus weil das wie du gestern erzählt hast mit den Tautaus, das war ja nicht cool und damit heute nicht wieder so ein Tautau entsteht, dachte ich, ich komm heute mal mit weil ich habe meine Aufgaben im Gestern ganz gut vorangekommen.
00:51:51: Deswegen fällt das nicht so auf, wenn ich da immer ein bisschen bei dir dabei bin.
00:51:55: Das heißt, ich würde jetzt die ganzen Krawusches übernehmen weil du hast schon erzählt, dass Getriebe läuft nicht so?
00:52:01: Ich hätte meinen Ölkennchen dabei!
00:52:04: Die kleinen versteckten Dinge, die man machen musste damit das Ding die Krawusches erledigen.
00:52:07: Und wenn ich so viele hebe und so viele leuchte und so viel Knöpfe sehe dann denke ich mir so die ganze Auffand, die ich betreiben musste um das zu verstehen war auch Krabusch.
00:52:15: Das verstehen die auch.
00:52:17: Verstehen die überhaupt was Krawusches?
00:52:20: Kann das eine überhaupt außer uns verstehen?
00:52:21: oder ist es genau das was uns halt in unserer Gemeinschaft da wieder ein bisschen vereint?
00:52:26: Das Wissen um das Krawush passt aber auch in unserer.
00:52:30: Es könnte auch ein Mittel der Macht sein, weil dadurch dass du das Krawusch verstehst und um das Kravusch weißt haben wir einen ganz anderes Wissens in Kontext als sie die versuchen von außen zu linken.
00:52:39: Man möchte zwar zum Transfer gehen, warum hast du... also wofür war es gut, dass wir das jetzt mit dir so gemacht haben?
00:52:45: Wie würdest du sonst anwenden?
00:52:47: Meine Idee dahinter ist ein bisschen dieses... Also klein welchen Kontext sind wir gerade unterwegs?
00:52:52: Mit wem sitzen wir jetzt gerade am Tisch, zum Beispiel im Workshop auch in einer Organisation und dann eben zu sagen also einmal was identifiziert uns denn als Gemeinschaft.
00:53:00: Also wie nehmen wir uns wahr?
00:53:02: Und auf der anderen Seite eben diese Frage dann zu sagen Jetzt haben wir Wörter erfunden, einen gemeinsamen Sprachgebrauch hergestellt mit dem wir kommunizieren.
00:53:10: Wie kommunizier'n wir eigentlich hier untereinander?
00:53:13: Gibt es bestimmte Wörtern, gibt es bestimmtes bestimmte Phrase die einfach öfter benutzen die vielleicht aber auch nur wir gerade intern verstehen, die vielleicht schon die Abteilung nebenan gar nicht verstehen würde weil sie das so nicht verwenden.
00:53:27: Und was macht das mit uns?
00:53:29: Müssen wir Sprache erklären oder brauchen wir eine gemeinsame Sprache?
00:53:32: und dass es so ein bisschen für mich die Idee dahinter da mal so reinzuloten... Was macht einmal Sprache mit uns?
00:53:37: wie verwenden wir Sie?
00:53:38: um dann aber auch den Transfer zu ja möglich zu sagen jetzt lass mal gucken was benutzen wir hier eigentlich?
00:53:43: Was bedeutet das für uns?
00:53:45: So ein bisschen, ich komme schon wieder auf Liberating Structure.
00:53:47: Ein bisschen Triss und dieses Kopfstand Methode mit was davon tun wir eigentlich dann auch wenn es scheiße ist?
00:53:53: Und wie kommen jetzt eine Stelle die gut funktioniert?
00:53:56: Aber genauso kannst du halt einfach nur die Proms nehmen und zu sagen so Beispiel mit den Rollen Wo erleben wir denn das bei uns jetzt gerade Haben haben wir sowas?
00:54:03: fühlt ihr das auch?
00:54:04: Also kannst auch nur mit dem Proms könntest du jetzt in den Fragen Modus reingehen und zu Sagen so schaut mal was dir dazu findet.
00:54:11: was geht in Resonanz?
00:54:11: So, wie ihr jetzt ja auch gemerkt habt.
00:54:13: Du hast was durchgelesen und dann merkst du schon so, komm ich mit?
00:54:16: Da tingelt was oder es tingelt halt nichts!
00:54:18: Und warum ist denn das gerade
00:54:19: so?!
00:54:20: Was ist das, was mich da grad so antriggert, dass ich darüber weiter reden möchte?
00:54:24: Ja, was fühl' ich über selbst.
00:54:25: Genau, was fühl' ich da genau...
00:54:27: Ich mach dich sehr gerade weil ich auch die... Also das war eine körperliche Reaktion, die ich hier drüben so erlebt habe.
00:54:33: Das weiß man nie von mir und wir hatten auch schon mal ne Frohle, wo's wirklich voll gewusst in Rollenspiele und Dinge, die für mich sehr, sehr abstrakt sind.
00:54:41: Wo ich einfach gemerkt habe so wow das ist gar nicht geläufig für mir.
00:54:44: also so Wortlaute zu kreieren als neue Wortschöpfung zu kommen.
00:54:48: und der Weg hier und es war nicht sehr schön für mich obwohl ja ein Vorstand ja auch rausgeputzt hat dass man hatte zwei Laute Ich hatte einen Wort und dann ist das auch so im Moment von okay kam das jetzt nicht gut an.
00:54:58: Zwei gegen ein sind lauter besser als nur Worte und sich davon einfach zu verabschieden, also der Weg für mich gegen die nervositätige so ein bisschen auch war einfach okay.
00:55:09: wo ist das gemeinschaftliche jetzt?
00:55:10: hier kann ich doch wirklich näher anstelle von hätte ja jetzt auch vorhin sagen können wenn ihr mein Verschlag jetzt nicht haben wollt dann laute kann ich nicht.
00:55:22: So habe ich aber nichts.
00:55:23: Okay, ich rutsche jetzt rein.
00:55:24: und dann hatten wir das Szenario da fühlte ich mich total kontinuier B-Twelve total gut vorstellen gerade.
00:55:30: Und was macht dich gerade?
00:55:31: Wo ich dachte für den Transfer ist es vielleicht um zur Geschichte zu kommen.
00:55:36: Ja nicht nur vielleicht.
00:55:36: Ich bin mir zumindest sicher dass dem so ist sind das vielleicht auch als Aushandlungsprozesse.
00:55:41: Also was fühlt sich für mich gerade gut an und wie kann ich Teil dieser Gruppe jetzt sein?
00:55:45: Diese abstrakte Ebene hilft ja manchmal auch, um so ein Stück zurück zu treten, dass es sich mit dem Tisch meinte, dass das gar nicht Teil unserer verschiedenen Geschichten ist sondern eine gemeinschaftliche neue Geschichte und das ist ja auch ein ganz anderes Szenario oder so Bisher wahrscheinlich nur nie erlebt wurde.
00:56:05: Und ich habe ja direkt gemerkt, woher ich kenne für anderen Bücher die ich kende an Geschichten, die in diese Richtung schon gelaufen.
00:56:10: Genau das macht es halt einfacher klar.
00:56:13: Wir reden wieder wie viel Fantasie möchten wir investieren?
00:56:17: Ich denke man kriegt's aber auf der Mieter eben auch noch mit Personen hin, die sagen okay ich bin jetzt nicht... So fett in Fantasy ist Science Fiction oder sowas drin, weil dann geht es halt nur um das Wort.
00:56:27: Also für was würdest du's verwenden?
00:56:28: Oder sowas?
00:56:28: Dann gehst Du halt über einen anderen Punkt trennen und dann mit die Umschreibung dessen, indem wir uns bewegen, dass Sanarius halt von einem anderen Teil der Gruppe mitgetragen.
00:56:38: Und ich konzentriere mich halt eher nur so auf das Ergebnis, was dahinter...
00:56:42: Z.B.
00:56:42: Ist ja gelungen!
00:56:43: War ja gerade.
00:56:44: Das war ja diese Toizon und ich glaube, dass das total wesentlicher ist.
00:56:47: Weil meine Gedanken dir gerade waren, was kann ich jetzt auch
00:56:49: beisteuern?!
00:56:50: Wenn ich nicht auf den Laut komme, kann ich vielleicht mit dem Puls in die Runde gerade geben, der zu einem Laut führt.
00:56:54: Ja
00:56:55: zum Beispiel...
00:56:55: Kann ich die Maschine so beschreiben?
00:56:57: Dass wir uns alle darauf einigen.
00:56:58: das Ding hat acht Hebel und drei Hundert Leuchte und also mache ich es sehr cool.
00:57:02: Gemeinschaftliche Geschichte!
00:57:04: Danke.
00:57:04: Also wir wussten ja nicht, was passiert.
00:57:08: Wollte ich gerade sagen, da hattest du dir schon so ein Szenario überlegt?
00:57:12: Ich wusste ja nicht auf was wir uns jetzt eignigen.
00:57:14: Das hätte auch kommen können.
00:57:15: So, ich möchte jetzt lieber mit Bäumen kuscheln!
00:57:17: Das ist der
00:57:17: Punkt, wo wir nochmal schauen.
00:57:19: Was wollten wir noch zu allem rund um Geschichten teilen?
00:57:23: Etwas, das wir entweder noch nicht berührt haben und was wir heute aus dem Gespräch miteinander
00:57:30: rausziehen.
00:57:33: Hier
00:57:33: kommen die Taschenweisheiten zum Mitnehmen.
00:57:35: Ist denn noch irgendwas, wo du sagst oder sind wir nicht entlang gekommen das noch wichtig zu erwähnen?
00:57:40: Ich glaube wir haben ein gutes Rap-Up einmal durch den Lauf der Geschichte gemacht.
00:57:44: Wir haben heute gemeinsam eine Geschichte erzählt.
00:57:46: Also ich sehe hier am Tisch ist gerade in einer Geschichte entstanden auf mehreren Ebenen und wir haben zum Schluss nochmal eine fantasievolle Geschichte zusammen erzielt und es war super schön!
00:57:55: Wie viel was ist denn bei dir heute hängen geblieben aus dem Gespräch?
00:58:00: Witzigerweise glaube ich, dass das einzige Heute Morgen beim Aufstehen hat sich so über die Folge nachgedacht habe.
00:58:04: Ich war gar nicht bei Sprache.
00:58:05: was so gar nicht mein Naturteil empfindet, entspricht entschwingen.
00:58:11: Das hat jetzt dein spielrischen Element finde ich sehr gut nochmal irgendwie so ins Spiel gebracht.
00:58:18: Also gemeinsame Spiele Sprache, Vokabeln.
00:58:21: Ich bin im Diversitätskontext immer noch sehr bei den Themen die wir ja mehrfach... Die waren heute morgen schon präsent.
00:58:28: aber da denke ich jetzt gerade nochmal so verstärkt drüber im Sinne von wie können wir vielleicht die permanente Inszenierung und Wiedererzählung der eigentlich gleichen Figur vermeiden?
00:58:37: Und warum das so wichtig ist, kamen im Gespräch glaube also nicht nur weil ich es langweilig finde, sondern auch warum dass man... Also was sich sehr schön findet ist das Storytelling Organisationskontext, eine gesellschaftliche kontexten individuellen Ebene hat und das dieses Zusammenspiel finde ich gerade nicht nur schön sondern einfach wichtig auch für soziale Gerechtigkeit um ein ganz großer Brotier jetzt mal in den Raum zu bringen.
00:59:03: Das nehme ich heute mit.
00:59:04: vielen Dank!
00:59:05: Und die Karten fand ich ganz toll.
00:59:07: Was hast du mitnimmst aus dem Gespräch?
00:59:10: Ja,
00:59:11: einen schönen Vormittag auf alle Fälle.
00:59:13: Ich fand das sehr schön wie wir am Anfang eben diese unterschiedlichen Ebenen aufgemacht haben.
00:59:17: Wir haben ein Begriff, das ist immer wieder bei Wörtern aber man denkt vielleicht im ersten Moment so, ja jeder hat ein ähnliches oder gleiches Verständnis davon und dann merkste auf einmal, wow da hängt viel mehr dran.
00:59:28: also was verstehen wir dahinter die interpretieren?
00:59:31: wird es Da auch nochmal drauf zu achten, was macht Sprache eben mit uns und wie hören wir da genauer hin?
00:59:39: Also diese Zwischenmorsen dann mitzukriegen.
00:59:43: Lass uns noch mal über das Wort reden um das Verständnis darüber zu klären.
00:59:47: Was reden wir jetzt eigentlich hier?
00:59:48: Das ist halt wie mit meinem Kredo hier zu sagen, es wird ja eigentlich gerade gespielt.
00:59:52: Und da nochmal zu gucken, reden wir hier eigentlich gerade über die gleiche Regelbasis.
00:59:57: versteht doch jeder was anderes darunter und das haben wir heute morgen ganz schön ausgearbeitet oder rauskristallisiert.
01:00:03: Was ich auf jeden Fall mitnehme ist, also bist du gleich eingestiegen mit?
01:00:06: Was ist denn für euch Storytelling, was ist für euch Narrativ?
01:00:09: Und da auch nochmal eine Unterscheidung darzulegen.
01:00:12: hey dass es darf unterschiedlich sein und was du gerade schon... Ich will jetzt nicht schieb hieten!
01:00:19: Diese unterschiedlichen Verständnisse davon die haben mich schon auch beeindruckend muss ich sagen.
01:00:23: Zeitgleich diese Dimensionen von nicht nur Intention, sondern eben auch zeitlicher Faktor Sicherheitsaspekt.
01:00:31: Interessant, das wird mich noch länger beschäftigen definitiv.
01:00:35: Und es gibt ja auch... Du weißt, dass die Person, die so ein TED Talk glaube ich darüber gemacht hatte, die unterschiedlichen Seiten einer Geschichte... Genau!
01:00:47: Ich wusste wer weiß das und auch das ist hier auch deutlich geworden, dass es hier ganz unterschiedliche Erzählweisen gibt, die aber zu einer Geschichte auch verknüpft werden dürfen und dass er auch bereichernd ist.
01:00:58: Und das finde ich total schön, obwohl ich bei dem einen Abend nicht dabei sein konnte, dass sich hier so ein bisschen Eindruck gewinnen durfte.
01:01:05: Danke, dass ihr das Experiment mitgemacht habt!
01:01:07: Und ich habe es vorhin schon angeteasert, Markus teilt Dinge auch auf LinkedIn in diesem Fall?
01:01:11: Ja!
01:01:11: Ich glaube ich so deilen kann.
01:01:13: Genau,
01:01:13: der Premiere-Kanal.
01:01:14: Das
01:01:14: heißt die Menschen dürfen dir folgen, dürfen sich vernetzen, dürfen Stories mit dir ausdrehen.
01:01:18: Genau sie können Stories mitteilen.
01:01:20: wir können neue Stories gemeinsam schreiben.
01:01:22: gerne auch kommt da einfach auf mich zu.
01:01:24: Wenn ihr eine Geschichte erzählen wollt, beamt ja euch bitte hier her oder auf den Mars.
01:01:28: Weiß nicht ob wir da auch landen bei der B-Zwölf.
01:01:32: Genau an der b-zwölf Drehwunsch
01:01:35: Da könnten wir durchaus verbunden haben.
01:01:38: Ja für die ganzen Tautaus.
01:01:41: Damit hier kein Tautau entsteht kommt einfach hierher.
01:01:44: Unbedingt Bye!
01:01:46: Ciao Schön dass ihr dabei wart bei Taschenbeisheiten.
01:01:52: Hab's gut und bis zum nächsten Mal.
Neuer Kommentar